Spielabsage in der Landesliga

Nachdem gelungenen Start in der Volleyball-Landesliga blickten die Obergünzburger Volleyballerinnen mit Spannung auf den heutigen Samstag: Das Auswärtsspiel bei der DJK Augsburg stand an. Die Gastgeberinnen sind bis dato mit 3 Siegen aus 3 Spielgen ungeschlagen. Allerdings dicht gefolgt von den Gästen aus dem Ostallgäu, mit zwei Siegen aus zwei Spielen. Nachdem Obergünzburg die Spiele der U-18 für kommenden Sonntag bereits im Voraus aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens abgesagt hat, wird nun auch das Landesligaspiel Corona-bedingt nicht stattfinden. Seit Freitag gelten im Ostallgäu aufgrund der "Hotspot-Regelung" verschärfte Maßnahmen. Diese Untersagen jeglichen Vereinssport. Für den TSV sind damit aktuell weder Trainingseinheiten noch Heimspiele möglich. Der Bayerische Volleyball Verband möchte, nach derzeitigem Stand, dennoch an der Hallensaison festhalten und diese zu Ende spielen. Da Augsburg aktuell eine recht niedrige Inzidenz aufweist, könnte das Spiel nach den Regularien planmäßig dort ausgetragen werden.
Obergünzburg hat sich jedoch entschieden das Spiel aus Infektionsschutzgründen abzugsagen. Der BVV hat derzeit Sonderregelungen geschaffen, die jedes Team dazu berechtigt ein Spiel abzusagen und zu verschieben. Der TSV wird nun von Woche zu Woche entscheiden, was möglich ist und was nicht. Allerdings befürchten sowohl Spielerinnen als auch Trainer, dass es durch die Verbote der Sportausübung zu einem ungleichen Trainingsstand innerhalb der Liga kommen wird. Den Volleyballerinnen bleibt nun nichts anderes übrig als abzuwarten, um zu sehen wie sich die Infektionsszahlen und Regelungen des BVV entwickeln. - Michaela Boppeler
Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

Zweites Spiel - zweiter Sieg

Landesliga-Team zeigt sich trotz dezimierter Mannschaft souverän

Das Volleyball-Team des TSV Obergünzburg hat auch das zweite Pflichtspiel in der noch jungen Saison in der Landesliga-Süd für sich entschieden. Die Günztalerinnen bezwangen auswärts den TSV München-Ost mit 3:0-Sätzen. Der dritte Platz ist ihnen momentan sicher.

Bedingt durch die 2G-Regel, die nun in der Corona-Pandemie Voraussetzung ist, um auch Spieltage durchzuführen, konnte auch Obergünzburg dadurch wenige Spielerinnen stellen. „Wir haben aber trotzdem einen klasse Start hingelegt“, so Zuspielerin Sarah Leschensky. Druckvoll und angriffslustig setzten die Gäste das Heimteam unter Druck. Selbst kurze Lobs brachten die Münchner immer wieder aus dem Konzept. Auch die starken Aufschläge durch Sarah Leschensky und Sabine Boppeler waren Garant für einen starken Auftritt. Nach 20 Minuten gewann das Ogü-Team den ersten Durchgang sicher mit 25:12. Im zweiten Satz kam München dann etwas besser ins Spiel, übte konstant Druck aus, doch die Ostallgäuerinnen schafften mit dem 25:17 eine sichere 2:0-Satzführung. Allerdings kamen hin und wieder Abstimmungsprobleme auf, die sich dann im dritten Abschnitt des Matches fortsetzten. „Wir haben uns dann trotzdem wieder ins Spiel reingefuchst, obwohl wir zwischenzeitlich auch mal einen Rückstand verkraften mussten“, so Leschensky, die im Nachhinein aber den zweiten Saisonsieg als verdient bezeichnet. „Unsere Hauptwaffe war unsere Aufschläge und das Angriffsspiel“, ergänzt Franziska Thaller, die als erfahrene Akteurin auch auf dem Parkett stand und das 25:16 ebenfalls bejubelte. Dass das Ogü-Team nun mit 6:0-Punkten auf Rang drei steht, damit hätte niemand gerechnet. „Bis jetzt läuft es schon ganz gut“, so Thaller, die aber nicht abschätzen kann, ob die Saison überhaupt zu Ende gebracht wird. „Ich hoffe, dass wir so lange wie möglich spielen können.“ Nun steht erneut ein wettkampffreies Wochenende bevor, ehe das dritte Auswärtsspiel in Folge wartet. Ende November geht es zum noch ungeschlagenen Zweitplatzierten DJK Augsburg-Hochzoll, die mit 9:0-Punkten direkt vor den Obergünzburgerinnen platziert sind.

Lernprozess dauert

Unterdessen hat der Nachwuchs des TSV, die U13, bei ihrem Spieltag in Sonthofen nicht nur mehr Spielpraxis bekommen, sondern auch an Erfahrungen dazugelernt. „Wir haben alle uns zur Verfügung stehenden Spielerinnen und Spieler eingesetzt“, so Trainerin Franziska Thaller, die zusammen mit Carolin Beck das Team im Oberallgäu betreute. Im ersten Duell gegen den SV Mauerstetten, die mit diesem Team außer Konkurrenz agierte, verlor Obergünzburg mit 15:25 und 10:25. „Da hatten wir schon gute Spielzüge absolviert“, so Franziska Thaller. Deutlicher war das zweite Duell gegen Mauerstettens erste Mannschaft. Hier musste sich der TSV abermals in zwei Durchgängen, mit 6:25 und 4:25, geschlagen geben. Im dritten Match des Tages traute sich das junge Team gegen den Gastgeber dann mehr zu, wobei auch hier eine Zwei-Satzniederlage zu Buche stand. „Wir haben gesehen, dass unser Konzept und den eingeschlagenen Weg, den wir gehen möchten, aufgehen“, freut sich die Nachwuchstrainerin auf die kommenden Aufgaben ihrer Mannschaft. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Sarah Leschensky


Glatt in drei Sätzen

Obergünzburg startet mit klarem Sieg in die Spielzeit

Das Volleyball-Damenteam des TSV Obergünzburg ist mit einem souveränen Sieg in die neue Landesliga-Saison 2021/22 gestartet. Am ersten Spieltag gelang ihnen in Buchloe ein deutlicher 3:0-Sieg über die Lechrain Volleys.

 

Bevor das Ogü-Team aufs Parkett ging, musste der Gastgeber noch zuvor gegen die dritte Mannschaft des SV Lohhof antreten. In einem hart umkämpften Match unterlag Lechrain Volleys in fünf Sätzen. Das spielte dem TSV in die Karten. Im ersten Durchgang baute Obergünzburg seine Führung auf 22:8 aus. Nach 18 Minuten stand es 25:17 und die 1:0-Satzführung war perfekt. Den Schwung nahm das Team gleich in den zweiten Satz mit. Auch hier gelang ihnen eine schnelle 7:0-Führung. „Wir haben die Lechrain Volleys weiterhin auf Distanz setzen können“, so Trainerin Julia Obermeier. Mit 25:15 ging auch dieser Abschnitt völlig verdient an die Gäste. Dass der dritte Durchgang 24 Minuten dauerte, lag im Grunde daran, dass die Gastgeberinnen endlich aufwachten und es dem Ogü-Team schwerer machten. Weil auf einigen Positionen noch umgestellt wurde, brachte das Team das erste Saisonspiel noch erfolgreich zu Ende. „Mit Teamgeist und der nötigen Moral haben wir den dritten Satz noch zu unseren Gunsten entschieden“, klatschte Obermeier nach dem 25:22 ebenfalls Beifall. Alle Spielerinnen wurden eingesetzt, sodass jede auch Erfahrung auf dem Parkett sammeln konnte. „Wir haben jede Menge Potential in unserer Mannschaft“, so Obermeier. Nicht nur für das neuformierte Team war es eine Premiere, auch die beiden Trainerinnen fieberten an der Seitenlinie mit. „Ich hatte genauso viel Adrenalin vor und während der Partie, als hätte ich selbst gespielt“, freute sich Obermeier auf den gelungenen Einstand ihres Teams. Zusammen mit Julia Nisseler betreuten sie das Team in Buchloe.

 

Für den TSV Obergünzburg geht es erst wieder am 13. November mit einem weiteren Auswärtsspiel in der Landesliga weiter. Dann geht es zum TSV München-Ost, die ihre beiden Auftaktspiele gegen Augsburg-Hochzoll und Langweid jeweils mit 1:3-Sätzen abgaben. Die kurze Pause werden die Obergünzburgerinnen nutzen. „Wir werden weitertrainieren und an unseren Defiziten arbeiten“, so Obermeier abschließend. - Stefan Günter

 

Foto: Sarah Leschensky


Saisonstart bei den Landesliga-Damen

Lange dauerte die Vorbereitung für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. Nun startet das Landesliga-Team Ende Oktober in die neue Saison. Gleich zum Auftakt geht es auswärts gegen die Lechrain Volleys. Mit Jennifer Ruf und Franziska Thaller sind zwei Jugendtrainerinnen bei den Damen zusätzlich aktiv.

 

Bis zu dreimal wird in der Woche in der Turnhalle am Nikolausberg trainiert. „Wir haben einen relativ hohen Zuspruch“, so Franziska Thaller, die auf der Außen- und Mittelposition eingesetzt wird. Sie kann den jungen Spielerinnen genauso viel beibringen wie ihre Schwester Simone, Meike Sterk und Stefanie Schweikart (derzeit verletzt). Alle vier standen bereits zu Regionalliga-Zeiten auf dem Parkett. Seit Anfang August läuft das Hallentraining. „Stand jetzt ist es sicherlich schwer einzuschätzen, wie stark oder auf welchem Niveau sich die anderen Mannschaften befinden“, spielt für Trainer Walter Borst auch die lange Corona-Pause eine große Rolle. Trotzdem hat das Ogü-Team in der Vorbereitungsphase alles probiert. Ende September stand ein Trainingstag in eigener Halle auf dem Programm. Besonders am Aufschlag, der Annahme und am Zuspiel haben die Spielerinnen gearbeitet. „Einige können nur selten am Training teilnehmen, weil das Studium oder der Schichtdienst es nicht zulassen“, erzählt Walter Borst.

Die Teilnahme an einem Turnier in Buchloe wurde dankend angenommen. Mit 2:0-Sätzen gelang den Günztalerinnen ein Sieg gegen Türkheim. Knapp ging die Partie gegen den Bayernligisten Burgberg verloren. „Wir sind auf einem guten Weg“, zeigt sich Walter Borst zuversichtlich. Zusammen mit Julia Obermeier und Julia Nisseler betreuen sie in der kommenden Landesliga-Saison das neue Team. Potential sei da, „wir müssen schauen, wie schnell das Zusammenspiel passt“, so der Übungsleiter. Bis zum Saisonstart am 30. Oktober werde noch intensiv gearbeitet. „Wenn wir unsere Leistung stabilisieren, dann habe ich ein gutes Gefühl. Die Mädels sind hochmotiviert. Sie geben im Training wirklich alles.“ Als Saisonziel hat der TSV Obergünzburg das vordere Drittel ausgegeben. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Nachwuchs startet in die neue Saison

Ende Oktober starten die Damen des TSV Obergünzburg in ihre neue Landesliga-Spielzeit 2021/22. Bereits an diesem Wochenende greift der Nachwuchs ins Geschehen ein. Nachdem im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie kein Turnier-, geschweige Ligenbetrieb möglich war, freuen sich die drei Nachwuchsmannschaften auf den Saisonstart.

 

Drei erfahrene Trainerinnen kümmern sich um die Teams: Franziska Thaller betreut die U13, Julia Nisseler die U15 und Jennifer Ruf die U18. Alle drei Altersbereiche können somit optimal abgedeckt werden. „Unser Ziel ist es, allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. Von daher haben wir uns entschieden, für diese Saison drei Mannschaften zu melden“, sagt Franziska Thaller. Primär können sie alle befreit aufspielen. Spielpraxis zu sammeln und eine homogene Truppe werden, das habe man sich auf die Fahnen geschrieben. Das Training wird gemeinsam abgehalten. Die Spielerinnen werden je nach Alter und Leistung eingeteilt. „Das funktioniert super“, hebt Thaller den Zusammenhalt hervor. Ein Großteil der Spielerinnen ist neu, einige gehen erst seit einem oder zwei Jahren diesem Hobby nach.

Von daher ist die Aufregung groß. Viele junge und unerfahrene Spielerinnen feiern nun am Sonntag ihre Premiere. Denn für alle geht es bereits aufs Parkett. Im Turniermodus gehen die Partien jeweils über die Bühne. Das U18-Team muss in Haunstetten antreten. Die Gegner sind DJK Augsburg-Hochzoll, FC Kleinaitingen, TSV Friedberg, TSV Haunstetten I und II. „Die Mädels spielen hier schon länger zusammen, allerdings noch nie auf dem Großfeld“, betont Franziska Thaller. Einige von ihnen schnupperten bereits bei den Damen hinein.

Zeitgleich misst sich die U15 in Sonthofen mit sieben Gegner: BSC Illertal, SV Mauerstetten, TSV Sonthofen I und II sowie TV Bad Grönenbach I. Der SV Salamander Türkheim und Bad Grönenbachs Zweite spielen außer Konkurrenz. Weil viele junge Spielerinnen und Spieler im vergangenen Jahr coronabedingt nicht zum Einsatz kamen, hat der Bayerische Volleyballverband daher die Altersklasse U15 ins Leben gerufen, um damit allen eine Perspektive zu geben. Betroffen sind die Jahrgänge 2008 und jünger. „Auch unsere Spielerinnen haben nun die Chance auf dem Kleinfeld zu üben“, verweist Thaller auf die besondere Regelung, dass sich hier vier gegen vier gegenüberstehen.

Einen Heimspieltag erlebt dagegen die U13, die in der Sporthalle am Nikolausberg ab 10.00 Uhr nur die Teams aus Mauerstetten und Sonthofen mit ihren Mannschaften zum Gegner haben. Während die Oberallgäuer vier Teams stellen, tritt der SVM sogar mit deren fünf an. Pro Mannschaft sind übrigens nur drei Aktive auf dem Parkett. „Wir brauchen allgemein Geduld in dieser jungen Altersklasse. Ich gehe stark davon aus, dass gerade Mauerstetten und Sonthofen schon mit erfahrenen Spielerinnen auflaufen werden“, betont Thaller. Der Heimspieltag vor eigenem Publikum wird übrigens unter Einhaltung der 3G-Regel abgehalten. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Franzsika Thaller


Mini-Volleyball

Ab Dienstag, den 28. September 2021 startet unser Mini-Volleyball für Kinder zwischen 5 und 9 Jahren.

 

Du hast Lust auf Bewegung, Freude am Ball und hättest gerne Spaß mit deinen Freunden und Freundinnen?

Dann schau doch am Dienstag zwischen 16 und 17 Uhr in der Sporthalle am Nikolausberg vorbei!

Wir freuen uns auf dich!

 

Bei Fragen oder wenn wir euer Interesse geweckt haben, wendet euch einfach per E-Mail (volleyball.oberguenzburg@gmx.de) oder über unser Kontaktformular an uns .


Saisonstart in der Landesliga

Es geht wieder los! Nach langer Corona-Pause haben die neu formierten Landesliga-Damen das Training Anfang August wieder aufnehmen können. Jetzt stehen auch die Spieltage für die kommende Saison 2021/21 fest. Wir hoffen, dass alle Spieltage wie geplant stattfinden können und freuen uns auf eine spannende Saison mit euch!


Tolle Jugendarbeit beim TSV Obergünzburg

Als Mitte Juni nach der langen Corona-Pause der Trainingsbetrieb für die Jugendvolleyballerinnen des TSV Obergünzburg aufgenommen werden konnte, waren alle erleichtert und die Freude war riesig. Sowohl bei den Trainerinnen Franziska Thaller und Jenni Ruf, als auch bei allen Spielerinnen selbst. Das primäre Ziel war zunächst, dass sich alle wieder an den Ball und die gemeinsamen Übungen gewöhnen. Auch die Grundtechniken wie oberes und unteres Zuspiel wurden nochmal aufgefrischt. „Zusätzlich zu den spielnahen Übungen haben wir aber auch ganz ganz viel gegeneinander gespielt. Genau das hat den Mädels am meisten gefehlt,“ so Jenni Ruf. Die älteren Jugendspielerinnen werden inzwischen langsam an das Damentraining herangeführt und dabei integriert. Im Damenbereich startet die Saison Ende Oktober, so dass die Zeit über den Sommer gut genutzt werden konnte, um die jungen Spielerinnen miteinzubeziehen. Im Jugendbereich sind drei Teams gemeldet, in den Altersklassen U13, U15, sowie U18. Die Altersklasse U15 startet im Rahmen eines Pilotprojekts des bayerischen Volleyballverbands. Hierbei sollen vor allem Spielerinnen und Spieler unterstützt werden, die in der neuen Saison in einer höheren Altersstufe starten müssten. Sie dürfen nochmal in der niedrigeren Altersstufe starten, da coronabedingt die vergangene Saison nahezu komplett ausfiel und den Jugendlichen Spielpraxis fehlt.

 

Ein besonderer Anreiz für die Jugendspielerinnen waren die neuen Trainingsanzüge. Wir möchten uns an dieser Stelle bei unserem Hauptsponsor, der Firma Töpfer, sowie allen anderen Sponsoren bedanken, die es uns ermöglicht haben, die komplette Abteilung einheitlich auszustatten.

 

Ende Juli fand der Beachvolleyball-Schnupperkurs im Rahmen der Günztaler Ferienfreizeit statt. Mit 14 Kindern wurde in knapp 1,5 Stunden im Schnelldurchlauf alles Wichtige rund um das Beachvolleyball erklärt. Einige Olympia begeisterte Kinder kannten sogar schon die Regeln. Nachdem die Grundtechniken einstudiert waren, gab es noch ein kleines Abschlussspiel.

 

Anfang September fand dann im Rahmen der Ferienfreizeit der Hallenvolleyball-Schnupperkurs statt. Auch hier nahmen 14 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren teil. Ähnlich wie beim Beachvolleyballkurs wurden die Grundtechniken geübt, einige Regeln vermittelt und der Schnupperkurs mit einem Spiel beendet. Wir hoffen, dass alle Kinder Spaß hatten und freuen uns sehr über das eine oder andere neue Gesicht im Jugendtraining.

 

Mit zwei Schnuppertriainings im Juli und einem Training im August startete auch unser neues Mini-Volleyball. Im Juli nahmen jeweils knapp 30 Mädchen und Jungs im Alter von ca 5 bis 9 Jahren teil, im August waren es trotz der Urlaubszeit noch 16 Kinder. In diesem Training wurde spielerisch an die Grundtechniken des Volleyballs herangeführt, aber auch eine Ball- und Laufschule mit Koordinations- und Wurfübungen integriert. Besonders freuen wir uns darüber, dass einige Kinder so begeistert waren, dass sie noch zusätzlich bei der Ferienfreizeit mitgemacht haben und den endgültigen Start im September kaum erwarten können. - Michaela Boppeler

 

Foto: Franziska Thaller


Trainingsstart der Jugend nach langer Corona-Pause

Die Jugend-Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg sind nach der Corona bedingten Pause bereits wieder in das Training gestartet. Für die kleinsten wird es im Juli zwei Schnuppertrainings geben. Anschließend ist eine Art Ballschule geplant.

 

„Wir trainieren bereits seit Mitte Juni wieder. Vorwiegend auf dem Beachvolleyballplatz. Alle Mädels freuen sich riesig, dass wir endlich wieder gemeinsam auf dem Feld stehen und gegeneinander spielen können“, freut sich Jugendtrainerin Franziska Thaller über den Re-Start. Zunächst sollen sich alle Spielerinnen nach der langen Pause wieder an den Ball gewöhnen. Auch die Technik soll nochmalaufgefrischt werden. Aufgrund der langen Pause hat der bayerische Volleyballverband ein Pilot-Projekt gestartet. Da einige Altersklassen bereits auf das Großfeld umsteigen müssten, wird es eine zusätzliche U15 Jugend geben, hier wird 4 gegen 4 gespielt. So kann die fehlende Spielerfahrung aufgrund der langen Pausen im letzten Jahr aufgeholt werden. Ob der TSV hier eine Mannschaft stellen wird, ist aktuell noch unklar, da es nur wenige Spielerinnen betrifft. Aber die älteren Jugendspielerinnen sollen nach und nach an den Damenbereich herangeführt werden und in das Erwachsenen-Training reinschnuppern, so Jugendtrainerin Jenni Ruf. Einen zusätzlichen Ansporn haben die jungen Spielerinnen durch die neuen Trainingsanzüge bekommen. „Wir möchten uns an dieser Stelle auch nochmal bei der Firma Töpfer sowie allen anderen beteiligten Sponsoren bedanken, dass die komplette Abteilung mit neuen, einheitlichen Trainingsanzügen ausgestattet wurde“, freut sich Abteilungsleiterin Julia Nisseler sichtlich dankbar.

 

Besonders freut sie sich aber auch darüber, dass ein bereits lang geplantes Projekt endlich umgesetztwerden kann: Eine Ballschule für Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren (Vorschulkinder bis 2.Klasse). Geleitet wird die Trainingsgruppe von Julia Nisseler. Sie wird durch mehrere ehemaligen Spielerinnenunterstützt. „Unser Ziel ist es, den Kleinsten spielerisch koordinative Fähigkeiten, Reaktion, Ballgefühl, Orientierung, Konzentration und die Abstimmung verschiedener Körperteilbewegungen zu vermitteln, um die Kinder später an die Grundtechniken des Volleyballs heranführen zu können. Spaß und Spielwitz stehen dabei natürlich im Vordergrund“, so Julia Nisseler. Am Donnerstag, den 15.07.2021 sowie Dienstag, den 27.07.2021 findet jeweils von 16 bis 17 Uhr auf dem Beachplatz am Sportplatz Obergünzburg ein Schnupper-Training statt. Alle Kinder im entsprechenden Alter sind herzlich willkommen, mit der Bitte sich vorher unter volleyball.oberguenzburg@gmx.de anzumelden.Ältere Kinder dürfen auch gerne beim Jugendtraining schnuppern oder aber auch im Rahmen der Günztaler Ferienfreizeit, die am 30.07.201 sowie 10.09.2021 stattfindet.

 

Foto: Franziska Thaller


Reinigung des Beachvolleyballplatzes

Im April hat die Firma Sandfuchs unseren Beachvolleyballplatz professionell gereinigt.

 

Wir bedanken uns bei der Firma Sandfuchs für die Ausführung der Arbeiten, bei der Gemeinde Obergünzburg für die finanzielle Unterstützung, sowie beim Bauhof Obergünzburg für die zur Verfügung Stellung des Materials.

 

Nun müssen wir nur noch, sobald es wieder möglich ist, Linien und Netze aufbauen und dann kann die Beach-Saison starten! Wir freuen uns, wenn die Bälle endlich wieder fliegen!

 

Fotos: Julia Nisseler



BVV-Vorstand beschließt Abbruch des Erwachsenen-Spielbetriebs

Der Bayerische Volleyball-Verband e. V. bricht die Wettkampfsaison-Saison 2020/21 (Erwachsene) ohne Wertung ab. Dies bedeutet, dass es unter der Ligenhoheit des BVV (ab Bayernliga abwärts) keine Auf- und Absteiger gibt.

 

Davon ausgenommen bleiben zunächst die Bereiche Jugend, Senioren und BFS/Mixed, da hier aktuell noch weiterführende Meisterschaften auf deutscher Ebene geplant sind.

Für die Bereiche Regionalliga und Dritte Liga werden gesonderte Regelungen durch den DVV getroffen, da dieser für diese Ligen verantwortlich ist. Wir erwarten eine Entscheidung im Februar.
 

Begründung

BVV-Vorstand und Spielausschuss sind nach intensiver Diskussion zum Ergebnis gelangt, dass die Entwicklung der Corona-Pandemie keine sinnvolle Rückkehr in einen geregelten Spielbetrieb zulässt.

Bei der Entscheidung steht der Schutz der Gesundheit von Spielern, Betreuern, Schiedsrichtern und Funktionären im Vordergrund.

Darüber hinaus ist es nach über dreimonatiger Wettkampfpause nicht mehr möglich, einen für alle Mannschaften fairen Wettbewerb mit Auf- und Abstieg durch ausreichende Spiele zu gewährleisten.
 

Blick in die Zukunft

Aktuell arbeiten der Spielausschuss und die Geschäftsstelle mit Hochdruck an alternativen Spielmodellen für eine Übergangszeit bis zur nächsten Spielsaison. Dadurch soll die Rückkehr zum Volleyballsport, zu Training und Wettkampf einerseits erleichtert und andererseits der Verlust von Mannschaften sowie Spielern*innen möglichst geringgehalten werden. Natürlich ist Voraussetzung, dass eine Freigabe des Sports durch den Gesetzgeber erfolgt und die Sportstätten geöffnet werden. Sobald dieses gegeben ist, wollen wir sofort mit Übergangsangeboten starten.

Zugleich laufen bereits Planungen für die Zukunft. Für die Saison 2021/22 streben wir nach aktuellem Stand wieder einen regulären Spielbetrieb an.

 

Quelle: https://volleyball.bayern/news/newsdetail?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3003526&cHash=4b2f23e8f8a6a674ad381ec02c0d5a41


Corona...

COVID-19...

Das Virus...

Mundschutz...

Hygienekonzepte...

Andere Zeiten...

Ein anderes Weihnachten...

Ein anderes Jahr...

 

Das Jahr war überschattet von Ereignissen, die wir an dieser Stelle nicht mehr extra aufführen möchten. Genug hat man darüber gehört und gelesen und eigentlich wünschen sich die meisten nur eines, ein bisschen Normalität.

 

Auch wir sehnen uns nach ein bisschen Normalität, denn auch aus sportlicher Sicht war es für uns kein "normales" Jahr. Weder die Damen 1 noch die Damen 2 konnten die Saison 2019/2020 zu Ende spielen und mangels an Spielern mussten wir unsere Regionalliga-Mannschaft letztendlich für die neue Saison 2020/21 abmelden.  An die Stelle der Damen 1 rückte ein neu formiertes Landesliga-Team, das bisher aber erst ein Spiel gegen den VfB Eichstätt bestreiten konnte.

 

Doch ist tatsächlich alles so "anders" als die Jahre zuvor...?

Nein, eigentlich nicht!

Denn wir können weiterhin auf jeden von euch zählen:

 

  • auf unsere Spielerinnen, die fleißig an "Zoom-Krafttrainings" teilnehmen,
  • auf unsere Fans, die sicherlich als erstes wieder in der Halle stehen und uns tatkräftig unterstützen, sobald dies wieder möglich und erlaubt ist
  • auf unsere Sponsoren, die uns trotz der Krise weiterhin unterstützen
  • auf unsere Helfer, egal, ob klein, ob groß, egal, ob es der Zeitungsartikel ist oder das neue Mannschaftsfoto, ihr seid und wart weiterhin für uns da

 

Dafür möchten wir uns recht herzlich bei euch bedanken!

 

DANKE

für eure Unterstützung und

 

DANKE

dass ihr unseren Verein und unsere Abteilung am Leben erhaltet!

 

In diesem Sinn wünschen wir euch noch geruhsame Tage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2021! Auf ein baldiges Wiedersehen in der Halle!

 


Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen!

 Die Situation rund um das Thema Corona spitzt sich zu und immer mehr Menschen infizieren sich mit Covid-19 🦠. Die kritischen Schwellenwerte sind in Bayern seit einigen Tagen überstiegen – Bayern und explizit auch das Ostallgäu zählen zu den Risikogebieten 😳

 

Gerade jetzt ist es zwingend erforderlich, sich an die vorgeschriebenen Maßnahmen AHA (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) 😷 zu halten. In jedem Lebensbereich, ob in Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen, in Bussen und Bahnen, im öffentlichen Raum, in Unternehmen, in der Gastronomie… überall werden die Corona-Maßnahmen verschärft. Wir sollten alle, soweit wie möglich, zu Hause bleiben und die Kontakte minimieren. Das ist gut und richtig so - zum Schutz aller ❗

 

 🏐 Und beim Sport?

 Es liegt in der Natur der Sache, dass wir uns beim Volleyball spielen nicht an den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand halten können. Ebenso ist es nicht möglich, mit einem Mundschutz Sport zu treiben. Ja, wir haben für den Wettkampf- und Trainingsbetrieb ein Hygienekonzept, an das wir uns selbstverständlich halten.

 

Zudem ist es nicht nachgewiesen, dass das sportliche Vereinswesen massiv zu den hohen Infektionszahlen beiträgt. Trotzdem erreichen uns gerade immer wieder Nachrichten, dass es in vielen Sportmannschaften zu Coronafällen kommt (so auch bei uns)😞

 

Die Situation ist für uns sehr schwierig. Denn wir lieben unseren Sport, wollen trainieren, zusammen Spiele bestreiten und gewinnen und auch Kinder und Jugendliche trainieren und ausbilden. Die Trainingseinheiten und der Wettkampf sind für uns als Team, aber auch für jede Einzelne von uns mehr als nur ein Hobby. Volleyball ist unsere Passion! 💚

 

 ❗ABER: Wir leben in einer außergewöhnlichen Zeit! Diese Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Wir, die Volleyball Damen des TSV Obergünzburg, wollen unsere gesamtgesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen. #FlattenTheCurve

 

Außerdem ist es auch für jede einzelne Spielerin eine schwierige, individuelle Entscheidung: Keine möchte das Team im Stich lassen, trotzdem gibt es die Sorge vor einer Ansteckung oder einer möglichen Quarantäne, weil eine Mitspielerin aus dem Training/vom Spieltag positiv getestet werden könnte. Jede von uns trägt auch eine persönliche Verantwortung, die vor allem im Zusammenhang mit unseren Familien und Berufen steht.

 

Es schlagen zwei Herzen in unserer Brust. Denn der Deutsche und Bayrische Volleyball-Verband (DVV + BVV) lassen uns so lange weiterspielen, bis von den politischen Akteur*innen bzw. den Behörden offiziell ein Kontaktsportverbot ausgesprochen wird. Wir sehen hier ganz klar den DVV und die Regierung in der Pflicht, für bundeseinheitliche Regeln zu sorgen! Wir verstehen, dass die politischen Entscheidungsträger*innen den Sport erstmal weiterlaufen lassen wollen. Eigentlich finden wir das auch gut. Andererseits versucht die Politik gerade alles, um einen zweiten Lockdown zu verhindern. Warum ist es uns dann gestattet, von einem Risikogebiet in ein anderes zu reisen, dort Volleyball zu spielen und uns damit einem Ansteckungsrisiko auszusetzen?🤔

 

💔Bei dieser Aussage bricht uns ein wenig unser Sportler*innen-Herz: Aber wir fragen uns, wie der Dachverband des DVV und die Politik trotz einer Verschlechterung der Infektionszahlen den derzeitigen Spielbetrieb aufrechterhalten können.

 

Wir Volleyballer des TSV Obergünzburg haben bereits Jugend- und Damen Wettkämpfe verschoben und auch den Trainingsbetrieb vorerst ausgesetzt in der Hoffnung, dass durch diesen harten Verzicht bald wieder ein Stück weit Normalität einkehren kann und wir uns gesund bei spannenden Spielen in der Halle sehen können.

 

Bleibt alle gesund!

Eure Abteilung Volleyball


Grandioser Saisonstart in Eichstätt

Was für ein grandioser Start für den TSV Obergünzburg: Das neuformierte Team hat zum Start in die neue Volleyball-Saison der Landesliga-Süd einen souveränen 3:0-Auswärtssieg beim VfB Eichstätt gefeiert. „Wir sind sehr zufrieden und glücklich, dass wir gewonnen haben“, bilanziert Kapitänin Sarah Leschensky die Überlegenheit beim ersten Duell.

 

Vom ersten Ballwechsel an zeigten sie gegen den Mitaufsteiger aus der Bezirksliga-Nord ihre spielerische Klasse. Durchgang eins ging eindrucksvoll und souverän mit 25:9 an das Ogü-Team. „Wir haben sie von Beginn überfahren“, freut sich Leschensky über die Dominanz im Auftaktsatz. Doch obwohl Obergünzburg weiterhin spielbestimmend war, schlichen sich hier und da einige Leichtsinnsfehler ein. Dennoch ging Abschnitt zwei mit 25:14 an die Gäste aus dem Ostallgäu. Am Ende ließ sich der Aufsteiger nicht die Butter vom Brot nehmen und gewann auch den dritten Satz mit 25:16. Die Ostallgäuerinnen schafften es im gesamten Spiel, niemals eine Führung aus der Hand zu geben. „Ich glaube, wir sollten dieses Spiel zu Saisonbeginn nicht als Maßstab nehmen“, sagt Franziska Thaller. Immer wieder konnte Obergünzburg etwas ausprobieren. Mit nur Spielerinnen führte die Fahrt nach Eichstätt, da einige verletzt oder krankheitsbedingt passen mussten.

 

Ohne Zuschauer ging dieses Duell über die Bühne. „Es hat schon die Stimmung gefehlt, aber wir haben uns eben selbst angefeuert“, so Sarah Leschensky, die wie ihre Teamkolleginnen während des Matches versuchten, die aktuelle Situation gänzlich auszublenden. Doch es gelang ihnen nicht ganz. Während der Partie galt es einige Abstriche zu machen. „Wir durften uns nach gewonnenen Ballwechseln nicht abklatschen, sondern standen nur im Kreis zusammen und haben uns gefreut“, erzählt Leschensky abschließend.

 

Nun steht für das Ogü-Team eine Spielpause auf dem Programm, ehe am 24. Oktober die Heimpremiere in der Landesliga gegen den TSV München-Ost und FC Langweid über die Bühne geht. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Jennifer Ruf


Neu formiertes Team startet in die Landesliga-Saison

Einige Wochen sind seit dem Rückzug des TSV Obergünzburg aus der Dritten Liga ins Land gezogen. Nun ist ein neues Team in Corona-Zeiten entstanden, das nun am Wochenende sein Debüt in der Volleyball-Landesliga-Süd feiert. Die Günztalerinnen treten auswärts beim VfB Eichstätt an.

 

Gerade einmal vier Spielerinnen sind von der ersten Mannschaft aus der abgebrochenen Vorsaison übriggeblieben: Franziska und Simone Thaller, Kathrin Strobel und Franziska Reiter. Mit Sarah Leschensky und Sabine Boppeler sind wieder zwei Spielerinnen nach einer Pause wieder zurück. „Ich freue mich, dass wir aus zwei Mannschaften nun ein neues Team zusammengestellt haben. Da muss sich sicherlich noch vieles finden und zusammenwachsen“, sagt Julia Nisseler von der Volleyball-Abteilungsleitung. Auch sie stellt sich nach dem Umbruch als Spielerin zur Verfügung und steht vorerst auch als Trainerin parat. Denn einen Übungsleiter für das neuformierte Team zu gewinnen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich gewesen. „Ich habe nur Absagen erhalten. Es ist ein reines Trauerspiel“, so Nisseler. Selbst Ex-Coach Peter Maiershofer wurde nochmals angefragt. Doch erteilte er aus Zeitgründen dem TSV eine Absage. „Die Corona-Krise zeigt uns auf, dass es durchaus ohne Volleyball schön sein kann und ein Vereinsleben nicht mehr so stattfindet“, bedauert Julia Nisseler. Sie gebe die Hoffnung aber nicht auf, doch noch einen Trainer für das Landesliga-Team zu verpflichten. Auch innerhalb der Mannschaft gibt es einige Positionswechsel. Neue Zuspielerinnen sind Sarah Leschensky und Kathrin Strobel. „Unser Anspruch muss natürlich zur Vorsaison in der Bezirksliga etwas höher sein. Ich bin echt froh, dass wir aufgrund der aktuellen Situation einen großen Kader haben“, dürfen laut Nisseler Spielerinnen mit Erkältungssymptomen erst gar nicht am Training, geschweige am Spiel selbst teilnehmen. An die Mannschaft gerichtet sagt sie: „Ziel muss es sein, dass die Mädels in der Liga ankommen. Die erfahrenen Spielerinnen sollen ihr Wissen weitergeben und wenn möglich muss auch jede individuell einsetzbar sein.“ - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Turniersieg in Augsburg

Beim Vorbereitungsturnier in Augsburg holen sich unsere Landesliga-Damen den Turniersieg. Im ersten Spiel setzten sie sich gegen das Bayernliga-Team von Lohhof durch, in den weiteren drei Spielen folgten Siege gegen die Landesliga-Mitkonkurrenten Sonthofen II, Lechrain Volleys und DJK Augsburg Hochzoll II. 

 

Ausführlicher Bericht folgt...

 

Foto: Sabine Boppeler


Erfolgreiches Testspiel gegen Burgberg

Am Dienstag sammelten unsere neu formierten Damen 1 in einem Testspiel gegen die Axa Eder Volleys Burgberg erste Spielpraxis. Das Team konnte an diesem Trainingsspiel fast vollzählig teilnehmen und alle Spielerinnen kamen zum Einsatz. So konnten die unterschiedlichsten Aufstellungen ausprobiert werden und herausgefunden werden, auf welche Trainingselemente in den kommenden Wochen bis zum Saisonstart der Fokus gelegt werden muss. Erfreulicherweise konnten unsere Landesliga-Damen am Ende des Abends sogar einen 3:2-Sieg mit nach Hause nehmen. Wir bedanken uns recht herzlich bei Burgberg für das tolle Spiel und wünschen einen guten Start in die erste Bayernliga-Saison.

Hinten stehend: AXA Eder Volleys Burgberg; vorne knieend: TSV Obergünzburg; Foto: Katja Schneider
Hinten stehend: AXA Eder Volleys Burgberg; vorne knieend: TSV Obergünzburg; Foto: Katja Schneider

Den Nachwuchs fördern

TSV Obergünzburg legt Schwerpunkt auf Jugend-Volleyball

Die Volleyball-Abteilung des TSV Obergünzburg hat sich auf die Fahnen geschrieben, in den kommenden Jahren den Schwerpunkt ihrer Vereinsarbeit auf den Nachwuchs zu legen. So fand im Rahmen der Ferienfreizeit ein Beachvolleyball-Schnupperkurs für Mädchen und Jungs ab sechs Jahren statt.

 

„Die Resonanz dieses Jahr war so gut. 20 Kinder haben teilgenommen“, freut sich Jugendtrainerin Franziska Thaller. Die Jüngsten wurden spielerisch an die Grundtechniken des Beachvolleyballs heranführt. Das Wichtigste: Alle hatten enormen Spaß. Auch in Corona-Zeiten sollen der Sport und das Zusammengehörigkeitsgefühl nicht kurz kommen. Weil die Wetterbedingungen noch passen, findet derzeit immer donnerstags ab 18.00 Uhr ein Jugendtraining auf den Beachvolleyballplätzen statt, welches Franziska Thaller und Jennifer Ruf leiten. Ein weiterer Hallenschnupperkurs für Kinder ab sechs Jahren wird am Freitag, den 4. September, zwischen 15.00 und 16.30 Uhr im Rahmen der Ferienfreizeit ausgetragen. „Die Resonanz darauf ist deutlich besser als noch in den Vorjahren. Wir haben noch einige Plätze frei“, wirbt Thaller hier für den Volleyballsport. In Planung ist auch eine Kinderballschule, die voraussichtlich im Oktober starten wird. „Da müssen wir allerdings das Infektionsgeschehen abwarten“, sollen hier Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren spielerisch an die Grundtechniken des Volleyballs, wie Koordination und Ballgefühl, herangeführt werden.

 

Hinweis: Anmeldungen für den Schnupperkurs und für das Jugendtraining sind unter volleyball.oberguenzburg@gmx.de möglich. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten. 


Danke für eine "geile Zeit"

„Ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit

Hey, es tut mir leid, es ist vorbei“

Juli – Geile Zeit

 

Wir möchten Danke sagen für eine „geile Zeit“

 

Vor über sieben Jahren begann die Erfolgsgeschichte des TSV Obergünzburg – Abteilung Volleyball, als wir - die Damen 1 - mit zwei direkten Aufstiegen den Sprung von der Landesliga über die Bayernliga in die Regionalliga geschafft haben. In den Saisonen 2014/15 bis 2017/18 folgten erfolgreiche Platzierungen unter den ersten Dreien und mit Abschluss der Saison 2017/18 sogar der Aufstieg in die Dritte Liga Ost. Nach einer hart umkämpften Saison 2018/19 ging es für uns leider zurück in die Regionalliga. Diese konnten wir jedoch in der Saison 2019/20 erneut erfolgreich abschließen und hätten wieder ein Spielrecht in der Dritten Liga erhalten. Doch unter den aktuell gegebenen Umständen haben wir keinen ausreichend großen Kader für eine weitere Saison in Deutschlands dritthöchster Liga zusammengebracht. Somit müssen wir unseren Platz leider aufgeben und sagen leise „Servus“. Denn aufgrund der Corona-Krise konnten wir die vergangene Saison nicht zu Ende spielen.

 

Somit hatten wir keine Möglichkeit uns von unseren treuen Fans, unseren Unterstützern, fleißigen Helfern und Sponsoren zu verabschieden und uns bei diesen für die letzten Jahre zu bedanken. Ohne euch wäre Volleyball auf diesem Niveau nicht möglich gewesen! Neben einem großen finanziellen Aufwand, dürfen wir auch den zeitlichen Aspekt nicht vernachlässigen. Ihr habt uns immer geholfen, wenn wir Schreiber, Wischer oder Ballkinder gesucht haben, ihr habt für uns Fotos gemacht und Zeitungsartikel geschrieben, ihr habt den Kioskverkauf geschmissen, für gute Musik gesorgt oder geholfen, wenn das Netz am Spieltag gerissen ist. Ihr habt mit uns unzählige Stunden auf Bayerns (und Sachsens) Straßen verbracht um uns sicher zu den Spieltagen und wieder nach Hause zu bringen und ihr habt es uns ermöglicht vor dem besten Publikum Volleyball zu spielen. Für diesen Support und die „geile Zeit" möchten wir uns recht herzlich bei euch bedanken!

 

Auch wenn es für uns Damen 1 nicht nach Plan lief, bitte vergesst nicht, dass unsere bisherige Damen 2 Mannschaft den Sprung von der Bezirksliga in die Landesliga geschafft hat. Dort werden unsere Mädels in der kommenden Saison mit Vollgas angreifen. Wir freuen uns also, euch auch nächste Saison wieder dabei zu haben. Egal ob auf der Tribüne, am Spielfeldrand oder als „stiller“ Unterstützer im Hintergrund. Wir brauchen euch, denn ohne so eine großartige Unterstützung ist Vereinssport heutzutage nicht mehr denkbar.

 

Fotos: Archiv des TSV Obergünzburg (Peter Roth, Martina Endres)


Eine Ära geht zu Ende

Obergünzburg zieht Damen-1-Team zurück

Julia Nisseler hat alles versucht, doch am Ende ist es nun bittere Gewissheit: Der TSV Obergünzburg kann für die kommende Saison in der Dritten Liga keine Damen-Mannschaft mehr stellen. Dies hat zur Folge, dass das Ogü-Team schweren Herzens abgemeldet werden muss. Fortan gibt es erst einmal nur eine Mannschaft, die sich in der geplanten Saison als Aufsteiger in der Landesliga beweisen wird.

 

Die Zeit ist abgelaufen. Unzählige Telefonate in der Corona-Krise hat Julia Nisseler von der Abteilungsleitung geführt. Sie versuchte nicht nur Spielerinnen zu überzeugen, sondern wollte auch für die Dritte Liga Neuzugänge akquirieren. Vergeblich. Das Team aus der abgebrochenen Saison ist in sich zusammengefallen. Das hat verschiedene Gründe, wie Nisseler gegenüber dem Kreisbote schilderte. Katja Schneider und Miriam Amann haben bereits frühzeitig signalisiert, nicht mehr weiter zu machen (Kreisbote berichtete bereits). Julia Fischer und Julia Keilhofer konzentrieren sich auf ihre berufliche Karriere. Sandra Eggel und Meike Schlapp können aus privaten Gründen nicht mehr die Intensität für eine Dritte Liga aufbringen. Minja Dogan hat sich ebenfalls verabschiedet. Aufgrund ihres Studiums geht es für Tamara Schellenberg, die erst in der vergangenen Saison nach Obergünzburg gewechselt ist, nach Deggendorf.

Mit Simone Thaller, Kathrin Strobel und Franziska Thaller stünden dann nur noch drei Spielerinnen zur Verfügung. „Das ist viel zu wenig an Spielermaterial“, untermauert Nisseler ihre Argumente für diesen wohl schmerzlichsten Schritt überhaupt. „Die ganze Planung hat mich sehr viele schlaflose Nächte gekostet. Wir haben uns in den vergangenen Jahren alles hart erarbeitet und erkämpft. Und jetzt ist alles dahin.“ Auch Katja Schneider fühlt mit. „Es ist sehr schade, wir haben enorm viel Zeit und Kraft investiert. Das ging jetzt sang- und klanglos zu Ende“, betont sie und macht darauf aufmerksam, dass sich coronabedingt die Mannschaft nicht einmal von ihren treuen Fans und Zuschauern hat verabschieden können. „Ja, die Corona-Krise hat uns einen total Strich durch die Rechnung gemacht“, fügt Julia Nisseler hinzu. Denn aufgrund des Lockdowns war kein Training möglich. Neue potentielle Spielerinnen haben sich in einem Probetraining nicht vorstellen und präsentieren können. Der Sportplatz ist erst seit drei Wochen wieder frei, die Turnhalle dagegen noch nicht. Die Möglichkeit bei Beachturnieren oder Beach-Camps im Ausland neue Spielerinnen anzusprechen, fiel ebenfalls ins Wasser. Die einzig positive Nachricht übermittelte Trainer Peter Maiershofer, der signalisierte weitermachen zu wollen, wenn das Ogü-Team mindestens Regionalliga spielt. Auch dieses Kapitel ist jetzt leider geschlossen. „Das tut doppelt weh, dass er geht.“

Attraktiv wäre die Dritte Liga mit zehn Mannschaften allemal gewesen. Mit Sonthofen hätte es ein lukratives Derby gegeben, die Fahrten überschaubar. „Je mehr ich darüber rede, desto mehr kommen hier die Erinnerungen auch an einzelne Spieltage hoch“, bedauert Nisseler den Spielerinnen, die ihre Zusage gegeben haben, keine besseren Nachrichten übermitteln zu können.

Nun wird die ganze Energie in die zweite Mannschaft gesteckt, die in der Landesliga zum Einsatz kommen wird. Die Trainerfrage ist hier noch nicht geklärt. „Wir sind derzeit noch in Gesprächen“, möchte Nisseler derzeit keine Namen preisgeben. Ziel ist es auch, sich mehr dem Jugendbereich zu widmen, um auch hier schlagkräftige Teams zu formen. „Ich freue mich trotzdem auf die neue Saison, auch wenn es sich momentan nach dem Aus der ersten Mannschaft nicht gut anfühlt.“ - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Amann und Schneider hören auf

Sportliche Ausrichtung in Obergünzburg ist noch völlig unklar

Katja Schneider (oben links, #1) und Miriam Amann (rechts daneben) werden Fans und Zuschauer nicht mehr jubeln sehen. Beide werden nicht mehr für den TSV auflaufen.
Katja Schneider (oben links, #1) und Miriam Amann (rechts daneben) werden Fans und Zuschauer nicht mehr jubeln sehen. Beide werden nicht mehr für den TSV auflaufen.

Nach dem Rückzug des SV Mauerstetten aus der Dritten Liga in die Regionalliga-Südost ist die sportliche Ausrichtung des TSV Obergünzburg derzeit noch ungewiss. Auch die Frage, ob Headcoach Peter Maiershofer den Günztalerinnen erhalten bleibt, kann aufgrund der Corona-Krise derzeit nicht beantwortet werden. Was aber feststeht, dass sich der Kader des Ogü-Teams in der kommenden Spielzeit, wenn sie denn irgendwie stattfindet, drastisch ändern wird.

 

Miriam Amann und Katja Schneider, zwei Leistungsträgerinnen der vergangenen Jahre, werden künftig dem Team nicht mehr zur Verfügung stehen. Amann plagt sich seit Jahren mit Rückenproblemen herum. In der nicht zu Ende geführten Spielzeit 2019/2020 kamen noch Knieschmerzen dazu. Auch wenn sie gerne weiterspielen würde, „ich muss längerfristig pausieren.“ Eine Rückkehr ins Team sei für sie erst einmal eher unwahrscheinlich. Die Trainingseinheiten und zahlreichen Spiele bezahlte die 27-Jährige nun mit einem hohen Preis. Seit über 10 Jahre wirkte Amann im Frauenbereich mit, erlebte Höhen und Tiefen. Was sie besonders traurig stimmt: Sie konnte sich wie ihre Teamkollegin Katja Schneider nicht von den eigenen Fans und Zuschauern sportlich verabschieden. „So habe ich mir das Ende nicht vorgestellt“, sagt Schneider. Nach insgesamt 16 Jahren im Volleyballsport, darunter vier Spielzeiten in Obergünzburg, sagt die 31-Jährige leise „Servus“. Neben beruflichen und privaten Gründen habe auch der gesundheitliche Aspekt eine große Rolle bei ihrer Entscheidung gespielt. „Die Schulter macht leider nicht mehr zu 100 Prozent mit. Ich merke einfach, dass ich leistungstechnisch nicht mehr hinterherkomme.“ Unterm Strich habe sie in Obergünzburg die schönste Zeit ihrer aktiven Laufbahn erlebt. Verwundert musste sie feststellen, was mit Ende 20 noch möglich war. „Ich habe mich gesteigert und eine tolle Zeit erlebt. Wir waren einfach ein großartiges Team mit einem starken Zusammenhalt.“ Besonders der Ehrgeiz, die Selbstdisziplin und der unbändige Wille jeder einzelnen Spielerin auf dem Parkett beeindrucken sie nachhaltig.

 

Schon 2019 wurde der Umbruch im Ogü-Team eingeläutet, als Spielführerin Milena Bauch das Team in Richtung Burgberg (Oberallgäu) verließ. In der kommenden Saison werden neben Amann und Schneider auch Julia Fischer und Minja Dogan nicht mehr das Trikot der Günztalerinnen anziehen. Die Abteilungsleitung um Julia Nisseler arbeitet gerade fieberhaft hinter den Kulissen. „Die aktuelle Situation bringt alles durcheinander“, sagt Trainer Peter Maiershofer. Problematisch sei für ihn auch, dass es kein Probetraining für neue Spielerinnen gebe. Bis zum 1. Juni muss sich die Volleyballabteilung entscheiden, für welche Liga sie sich verbindlich melden will. Da Aufsteiger Gotteszell auf den Aufstieg in die Dritte Liga verzichtet, hat nun der Deutsche Volleyball-Verband bei den Ostallgäuerinnen angefragt. „Natürlich mache ich weiter, wenn wir in der Dritten Liga oder Regionalliga verbleiben. Es muss sich sportlich lohnen“, so der Headcoach. Da es keinen Absteiger aus der Regionalliga gibt, könnte das Feld auf 14 Mannschaften anwachsen. „Das wird schon eine sehr lange Saison“, sagt Maiershofer, der zum jetzigen Zeitpunkt Zweifel hat, dass die Saison im September überhaupt startet. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Aufgrund der aktuellen Corona-Krise geht unsere Saison leider vorzeitig zu Ende. Die letzten zwei Heimspiele konnten nicht mehr ausgetragen werden und wir hatten leider keine Gelegenheit uns von euch zu verabschieden. Wir möchten es natürlich trotzdem nicht versäumen uns bei euch für eine tolle Saison zu bedanken:

 

D A N K E

 

  • Unseren Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung ein Spielbetrieb in der Regionalliga nicht möglich wäre
  • Unseren Zuschauern und Fans, die uns nicht nur daheim, sondern auch auswärts unterstützt und uns beim ein oder anderen Spiel zum Sieg getragen haben
  • Unserem Fotografen Peter Roth, der sich die Zeit genommen hat all unsere Heimspieltage in Bildern festzuhalten
  • Stefan und Michi, die uns viel Arbeit abgenommen hat, in dem sie in den Zeitungen für tolle Artikel gesorgt haben.
  • Unserer Abteilungsleitung, die uns immer den Rücken stärkt und jederzeit für uns da ist
  • Unserer 2. Damenmannschaft, die an unserem Heimspieltagen das Schiedsgericht unterstützt hat und die uns bei personellen Engpässen immer wieder sowohl daheim, wie auch auswärts ausgeholfen hat
  • Unseren Eltern, Partnern und Freunden, die den Kuchenverkauf geschmissen haben und uns zu den Auswärtsspielen gefahren haben
  • Unseren DJs, die für tolle Stimmung gesorgt haben
  • Unseren Hallensprechern, die das Publikum durch die Heimspiele geführt haben
  • Trainer’s besseren Hälfte Rattana, die uns an den Spieltagen mit Obst versorgt hat und uns oft mit thailändischen Spezialitäten verwöhnt hat
  • Last but not least: unserem Trainer Peter, sowie Co-Trainer Nowo, die uns fit gemacht haben für die Saison, uns immer unterstützt, an uns geglaubt haben und die maßgeblich mit für den erfolgreichen Abschluss verantwortlich sind.

 

In diesem Sinne #stayathome, damit wir im Herbst alle wieder gesund und munter in eine neue Saison starten können.


Der Titel ist futsch

Trotz Sieg in Zirndorf kämpft Ogü-Team nur noch um die Vizemeisterschaft

Trotz des Erfolgs in Zirndorf reicht es für das Ogü-Team nicht mehr für die Meisterschaft.
Trotz des Erfolgs in Zirndorf reicht es für das Ogü-Team nicht mehr für die Meisterschaft.

Trotz fulminanter Aufholjagd kämpfen die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg nur noch um die Vizemeisterschaft. Weil Aufsteiger und Ligaprimus Gotteszell am vergangenen Wochenende beide Partien im Rahmen ihres Doppelspieltags gegen Sonthofen (3:0) und Schwarz-Weiß München (3:1) siegreich gestalteten, ist den Niederbayern die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Obergünzburg gewann noch das letzte Auswärtsspiel in dieser Saison in Zirndorf souverän mit 3:0.

 

„Nach der Hinrunde hätte keiner mehr gedacht, dass wir überhaupt noch oben landen“, sagt Katja Schneider. Zu oft habe man in der Vorrunde gepatzt, unnötige Spiele verloren oder gar in einigen Matches im fünften Satz nur einen Zähler geholt. „Sicherlich wäre hier und da mehr drin gewesen“, sagt die Mittelblockerin. Insgesamt muss das Ogü-Team die Dominanz des Aufsteigers nahtlos anerkennen, während die Günztalerinnen besonders vor Weihnachten Höhen und Tiefen erlebten. Erst mit Beginn des neuen Jahres startete das Team von Peter Maiershofer eine bis jetzt andauernde Siegesserie von neun Partien. Auch am Wochenende gingen drei weitere Punkte beim letzten Auftritt in Zirndorf auf das Konto des TSV. Souverän mit 25:16, 25:21 und 27:25 beendete Obergünzburg diesen Kräftevergleich in Mittelfranken. Dezimiert ging das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team aufs Parkett. Katja Schneider, die nach ihrer Fußverletzung wieder mit dem Training begann, attestiert ihren Mitspielerinnen „ein megageiles Match. Es war eines der besten Spiele überhaupt“, musste sie den Auftritt noch von der Seitenlinie aus beobachten. Anders als noch bei der 2:3-Heimniederlage gegen Zirndorf war den Gastgeberinnen anzumerken, dass sie deutlicher weniger Biss hatten. Obergünzburg wollte die positive Serie weiter fortsetzen. Denn um noch die theoretische Chance auf den Titel zu wahren, war sowieso ein Sieg notwendig. Doch der Ausrutscher von Gottesziel blieb aus. Jetzt gilt es, in den beiden ausstehenden letzten Heimspielen gegen Straubing und Esting nochmals alles in die Waagschale zu werfen, um Platz zwei zu verteidigen. „Wir wollen natürlich die Saison mit der Vizemeisterschaft beenden“, blickt Schneider optimistisch auf die beiden noch ausstehenden Aufgaben in der Sporthalle am Nikolausberg.  - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Positive Serie bleibt

Ogü-Team feiert nach 3:1-Sieg in Lohhof den achten Pflichtspielerfolg

Ogü feierte 2020 im achten Pflichtspiel bereits den 8. Sieg.
Ogü feierte 2020 im achten Pflichtspiel bereits den 8. Sieg.

In der Regionalliga-Süd bleiben die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg Ligaprimus und Aufsteiger Gotteszell weiterhin dicht auf den Fersen. Am vergangenen Samstag gewann das Team von Cheftrainer Peter Maiershofer in Lohhof mit 3:1. Zugleich profitierte das Ogü-Team von der 2:3-Niederlage des SV Hahnbach beim SV Esting.

 

Das Feld ist weiterhin dicht beisammen, wobei Gotteszell derzeit die besseren Karten auf den Titel hat. Den wollen die Günztalerinnen ihnen natürlich streitig machen. Umso wichtiger war der Pflichtsieg in Lohhof, wobei es nach dem ersten Durchgang überhaupt nicht nach einem Erfolg des Tabellenzweiten ausschaute. „Wir haben den ersten Satz total verpennt. Es war so, als würden sechs fremde Spielerinnen auf dem Feld stehen“, beschreibt Kapitänin Sandra Eggel das Geschehen. Abstimmungsfehler und ein Rückstand von acht Punkten sorgten erst einmal für keine gute Laune bei den Gästen. Zwar kämpfte sich der TSV Punkt um Punkt heran, doch beim zwischenzeitlichen 23:23 war Fortuna dann nicht mehr vorhanden. Satz eins ging an Lohhof. Trotzdem habe die Aufholjagd auch was Gutes gehabt, sagt Eggel. Denn nachdem die Abstimmungsfehler abgestellt und auch die Kommunikationsprobleme auf dem Parkett unterbunden wurden, lief es plötzlich. Allerdings machte sich das krankheitsbedingte Fehlen von Libera Julia Keilhofer doch immer wieder bemerkbar. „Es hat etwas gedauert bis wir untereinander klar waren“, verweist die Kapitänin auf das deutliche 25:15 im zweiten Durchgang, der gerade einmal 19 Minuten dauerte.

Doch das Bild änderte sich wieder schlagartig im dritten Satz. Weil Lohhof die Spielweise der Obergünzburgerinnen durchschaute, stellte Coach Maiershofer wieder um. „Es hat mich schon etwas verwundert, dass uns der Gegner in diesem Satz vereinzelt die Bälle um die Ohren gehauen hat“, so Eggel. Mit 28:26 brachten die Gäste dann doch diesen Abschnitt durch. Mit Elan und der nötigen Konzentration machte das TSV-Team im vierten Satz mit dem 25:21 den Deckel drauf. „Es war heute ein regelrechter Kampfsieg. Wir haben uns das Match natürlich einfacher vorgestellt“, hätte dieser Zittersieg für die Kapitänin nicht sein müssen. „Wenn wir Pech haben, verläuft dieses Spiel ganz anders.“ Glücklicherweise heimste das Ogü-Team drei wichtige Punkte ein. Es sind auch sehr wichtige Zähler im Kampf um die Meisterschaft. Drei Punkte liegen die Ostallgäuerinnen hinter Gotteszell. „So lange sie nicht patzen, bleiben sie auf Titelkurs“, macht Sandra Eggel deutlich. Obergünzburg muss weiterhin seine Hausaufgaben machen, darf sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Schließlich ist der TSV 2020 noch ungeschlagen. Das soll am Ende auch so bleiben. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Minja Dogan


Weiterhin unschlagbar

Ogü-Team spielt sich auf Rang zwei

Simone Thaller (vorne) & Miriam Amann (dahinter) hatten keine großen Mühen gegen die ballarinas Bamberg.
Simone Thaller (vorne) & Miriam Amann (dahinter) hatten keine großen Mühen gegen die ballarinas Bamberg.

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg schwimmen weiterhin auf eine Erfolgswelle. In der Regionalliga-Südost konnte das Team von Headcoach Peter Maiershofer auch das fünfte Heimspiel in Folge für sich entscheiden. Mit 3:0 zwangen die Günztalerinnen die ballerinas aus Bamberg in die Knie.

 

Von Anfang an beherrschte das Ogü-Team in der Sporthalle am Nikolausberg Ball und Gegner. „Bamberg hat in diesem Match extrem viele Eigenfehler produziert“, sagt Sandra Eggel. Die Kapitänin des TSV Obergünzburg konnte an diesem Tag nicht viel beanstanden. Souverän und abgezockt holten sich die Gastgeberinnen den ersten Durchgang nach 23 Minuten mit 25:15. Das Team aus Oberfranken strahlte überhaupt keine Gefahr aus. Denn auch der zweite Abschnitt war fest in der Hand der Gastgeberinnen, die mit dem 25:12 eine komfortable 2:0-Führung herausspielten. „Unsere Abwehr stand heute gut. Miriam Amann hat als Mittelblockerinnen einen tollen Job gemacht“, bilanziert Eggel. Neben Katja Schneider, die verletzungsbedingt passte, fehlte auch Tamara Schellenberg, die das Bett hüten musste. Trotzdem präsentierten sich die Gastgeberinnen als geschlossene Einheit, weil auch Simone Thaller auf der Außenposition super agierte. Jede Spielerinnen brachte sich ein, sodass auch der dritte Satz problemlos mit 25:15 an Obergünzburg ging. „Heute haben wir ein Spiel ohne große Aufreger und Patzer erlebt. Das tut uns auch mal gut“, betont Eggel. Weil Verfolger Schwarz-Weiß München sein Heimspiel am Sonntag gegen den 1. FC Sonthofen überraschenderweise mit 1:3 verlor, konnten die Ostallgäuerinnen ihren am Samstag erkämpften zweiten Tabellenplatz verteidigen. Mit nunmehr 41 Punkten liegt das Ogü-Team, bei einem Spiel weniger, noch sechs Punkte hinter Ligaprimus und Aufsteiger Gotteszell zurück. Auffallend ist die positive Serie von sieben in Folge nicht verlorener Partien seit Beginn der Weihnachtspause. 

Nun geht es am kommenden Samstag wieder auswärts weiter. Die Fahrt führt zum Tabellensechsten SV Lohhof. Das Hinspiel konnte zwar mit 3:2 gewonnen werden, allerdings liefen die Günztalerinnen vor eigenem Publikum einem 1:2-Satzrückstand hinterher. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth



Ein erfolgreiches 6-Punke-Wochenende

Ogü-Team holt zwei wichtige Siege

Vollen Körpereinsatz zeigt hier TSV-Kapitänin Sandra Eggel (rechs im Bild) im Spiel gegen TB München.
Vollen Körpereinsatz zeigt hier TSV-Kapitänin Sandra Eggel (rechs im Bild) im Spiel gegen TB München.

Am Ende haben sie alles richtig gemacht: Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg holten sich bei ihrem Doppelspieltag am vergangenen Wochenende die maximale Punkteausbeute. Sowohl gegen TB München als auch gegen Schwarz-Weiß München ging das Ogü-Team siegreich hervor.

 

„Wir haben sechs Punkte geholt“, klatscht Mittelblockerin Katja Schneider nach dem erfolgreichen Wochenende Beifall. Allerdings musste sie beide Auftritte ihrer Teamkolleginnen von der Seitenlinie aus anschauen. Denn am Samstag gegen TB München waren keine vier Ballwechsel gespielt, da musste Schneider verletzungsbedingt aus dem Match genommen werden. „Ich hoffe, dass sie sich nur die Bänder gedehnt und nicht gerissen hat“, ist für Kapitänin Sandra Eggel das Fehlen von Katja Schneider ein herber Verlust.

Obergünzburg ließ gegen TB München nichts anbrennen. So ging nach 22 Minuten der erste Durchgang mit 25:18 an den TSV. Auch den zweiten Satz beendeten sie mit 25:19. Den guten Lauf nahm das Team von Coach Peter Maiershofer auch in den dritten Satz mit. Nach 19 Minuten machten sie mit dem 25:14 den Deckel drauf.

Das erwartet schwerere Match hatte das Ogü-Team einen Tag später gegen Schwarz-Weiß München vor sich. Es war eine intensiv geführte Begegnung, mit vielen langen Spielzügen, bei dem sich Obergünzburg mit 25:17 und 25:22 sogar eine 2:0-Satzführung erkämpfte. Im dritten Durchgang führten die Günztalerinnen sogar mit 21:17 und ließen sich dann doch die Butter vom Brot nehmen. Die Gäste verkürzten auf 1:2. Doch Satz vier war dann wieder fest in der Hand des TSV. Angepeitscht von den eigenen Fans zwangen sie die Münchnerinnen mit 25:18 in die Knie. „Wir haben gegen Schwarz-Weiß spielerisch nochmals eine Schippe draufgelegt. Beide Teams lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe“, attestiert Kapitänin Sandra Eggel ihrer Mannschaft eine super Leistung. Nicht nur, dass Obergünzburg das vierte Heimspiel in Folge gewann, so sind sie 2020 noch ohne Niederlage. Mit 38 Punkten klettert der TSV auf Rang drei, liegt aber immer noch sechs Punkte, bei einem Spiel weniger, hinter Spitzenreiter und Aufsteiger Gotteszell. 

Schon am kommenden Samstag geht es daheim gegen die ballarinas Bamberg erneut um wertvolle Punkte. Das Hinspiel konnte in Oberfranken deutlich mit 3:0-Sätzen gewonnen werden. „Wir dürfen sie trotzdem nicht unterschätzen“, so Katja Schneider, die ihre Teamkolleginnen nur von der Seitenlinie aus anfeuern kann. „Auch gegen Bamberg müssen wir 100 Prozent geben“, ergänzt Sandra Eggel. Obergünzburg hat den Kampf um die Meisterschaft längst noch nicht aufgegeben. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Nicht den Anschluss verlieren

Obergünzburg muss zweimal daheim aufs Parkett

Wir haben das Spiel bereits abgehakt und blicken nach vorne“, schwört Kapitänin Sandra Eggel ihre Mitspielerinnen des TSV Obergünzburg auf den Doppelheimspieltag in der Volleyball-Regionalliga Südost ein. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag geht es daheim in der Sporthalle am Nikolausberg um wichtige Punkte. Denn schließlich wollen die Günztalerinnen noch alles Erdenkliche versuchen, Ligaprimus Hahnbach im Titelkampf noch zu ärgern.

 

Nachdem eher nicht gerade ruhmreichen Auftritt am vergangenen Wochenende gegen Schlusslicht VCO München, wurde die Partie in der Trainingswoche nochmals genau analysiert. „Es war gut, dass wir darüber gesprochen haben“, erzählt Katja Schneider. Beim knappen 3:2-Sieg verschenkte das Ogü-Team einen wertvollen Punkt im Kampf um die Meisterschaft. „Dieser Zähler kann uns noch einmal wehtun“, macht Cheftrainer Peter Maiershofer deutlich. Denn der Rückstand auf das Spitzenduo Gotteszell/Hahnbach ist auf mittlerweile neun Punkten angestiegen. Allerdings hat Obergünzburg zwei Spiele weniger auf dem Konto. Doch die beiden Aufgaben am Wochenende haben es in sich: So geht es am Samstag um 18.00 Uhr gegen TB München. Das Hinspiel wurde deutlich mit 3:0 gewonnen. Dennoch warnt Sandra Eggel vor dem Gegner: „Es sind junge Spielerinnen, sie dürfen wir nicht unterschätzen, geschweige ins Spiel kommen lassen, weil sie um jeden Ball rennen und kämpfen werden.“

 

Die wohl härtere Aufgabe wartet auf den Tabellenvierten dann keine 18 Stunden später, wenn am Sonntag um 14.30 Uhr der Drittplatzierte Schwarz-Weiß München seine Visitenkarte abgibt. „Hier haben wir noch eine Rechnung zu begleichen“, erinnert sich Katja Schneider noch gut an die knappe 2:3-Satzniederlage zurück. Besonders im Block und im Angriff müsse der TSV auf der Hut sein, ergänzt Kapitänin Eggel. In der Landeshauptstadt lag Obergünzburg bereits mit 0:2 zurück, ehe nach einer fulminanten Aufholjagd zumindest ein Punkt mit nach Hause genommen werden konnte. „Schwarz-Weiß hat sehr erfahrene Spielerinnen“, erwartet Schneider ein Spiel auf Augenhöhe. Um weiter im Titelrennen mit dabei sein wollen, darf sich Obergünzburg eigentlich keinen Patzer mehr erlauben. - Stefan Günther

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Nicht mit Ruhm bekleckert

Ogü-Team zeigt gegen Schlusslicht München trotz Sieg eine schwache Vorstellung

Schlusslicht München wehrte sich verbissen. Für das Ogü-Team mit Katja Schneider (vorne, rechts) und Sandra Eggel (#11) war es kein guter Tag.
Schlusslicht München wehrte sich verbissen. Für das Ogü-Team mit Katja Schneider (vorne, rechts) und Sandra Eggel (#11) war es kein guter Tag.

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg sind bei ihrem Heimspiel gegen Schlusslicht VCO München am Ende mit einem blauen Auge davongekommen. Anders als erwartet ging das Match über fünf Sätze. Mit 3:2 holte sich das Ogü-Team immerhin zwei Zähler. Noch im Hinspiel Ende Januar schafften die Günztalerinnen einen klaren 3:0-Auswärtsieg.

 

„Das ist bitter. Wir haben heute einen wichtigen Punkt verloren“, zeigt sich Sandra Eggel nach dem Spiel doch sichtlich konsterniert. „Es ist überhaupt nicht gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben“, verweist die Kapitänin dabei auf den ersten Satz. Völlig überraschend ging dieser Durchgang mit 25:27 an die Gäste, die munter und frech aufspielten. „Wir sind hier überhaupt nicht ins Spiel gekommen, haben zu viele Fehler produziert“, kritisiert Eggel. Doch auch in der Folge lief nicht alles reibungslos bei den Gastgeberinnen. Zwar konnten die Abschnitte zwei und drei mit 25:19 und 25:11 gewonnen werden, doch schaffte es das Ogü-Team nicht, im vierten Satz den Sack zuzumachen. Stattdessen kauften die Münchnerinnen ihnen den Schneid ab und retteten sich in den Tie-Break. Mit 15:10 holte sich Obergünzburg dann doch noch den Zusatzpunkt.  „Wir haben dann irgendwie den Kopf aus der Schlinge gezogen. Dennoch war unser Auftritt vor eigenem Publikum bodenlos“, schüttelt Eggel mit dem Kopf und macht deutlich: „Es war unser schlechtestes Saisonspiel.“ Cheftrainer Peters Maiershofer konnte mit dem Spiel seiner Mannschaft in keinster Weise zufrieden sein. „Wir sind wohl zu leichtfertig an die Sache herangegangen.“ Primär lag es auch an der Einstellung der Spielerinnen. „Das hätte nicht sein müssen.“ Unterm Strich hat sich der Tabellenletzte der Regionalliga Südost viel besser verkauft als noch beim Hinspiel. Auffallend war, dass die Gäste nur mit sechs Spielerinnen die Reise nach Obergünzburg antraten. „Ich glaube schon, dass der Punkt für sie wie ein gefühlter Sieg ist“, sagt Sandra Eggel. Sie habe mindestens einen 3:1-Sieg erwartet. „Der Punktverlust tut uns schon weh“, ergänzt Maiershofer. Hinzu kommt, dass sein Team künftig ohne Julia Fischer auskommen muss. Private und berufliche Gründe sorgen dafür, dass sie nicht mehr auflaufen kann. „Sicherlich fehlt es uns an Alternativen, doch mit Franziska Reiter aus dem Jugendbereich werden wir diese Lücke schließen.“ - Stefan Günther

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Heimspiel gegen Talentteam

Am morgigen Sonntag sind die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg wieder auf Punktejagd. Zu Gast in der Sporthalle am Nikolausberg sind die jungen Spielerinnen des VCO München. Der TSV möchte die Punkte unbedingt in Obergünzburg behalten, um weiterhin im Rennen um die Meisterschaft zu bleiben.


Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für das Team um Headcoach Peter Maiershofer. Vor leeren Zuschauerrängen bezwang das Ogü-Team die jungen Spielerinnen mit 3:0 in die Knie. In dieser Partie gab Maiershofer auch einigen Nachwuchsspielerinnen die Chance sich zu beweisen. Für den VCO München spielen die Mädchen der Bayernauswahl des Jahrgangs 2004 / 2005. Aktuell liegen sie als Schlusslicht der Regionalliga Süd-Ost abgeschlagen zurück. In dieser Saison konnten sie erst zwei Siege verzeichnen. Sie haben rund 30 Spielerinnen im Team gemeldet. Welche Spielerinnen auflaufen und auf welchem Niveau sie agieren werden ist unklar, zumal den Gästen ein Doppelspieltag am Wochenende bevorsteht. Klar ist aber, dass die Gastgeberinnen die Partie unbedingt gewinnen möchten. Das starke Spiel am vergangenen Wochenende gibt ihnen das nötige Selbstvertrauen dafür. Es war eines der besten Spiele der Saison, hat die Tür im Meisterschaftsrennen geöffnet. Diesen Schwung wollen die Gastgeberinnen in die anstehenden Heimspiele mitnehmen. Durch den Sieg ist Obergünzburg in der Tabelle auf Platz vier geklettert, liegt aktuell zehn Punkte hinter Spitzenreiter Hahnbach, allerdings hat der Ligaprimus drei Spiele mehr auf dem Konto. Mit einer Siegesserie könnten sie bis auf einen Zähler an Hahnbach herankommen. Kapitänin Sandra Eggel und ihre Mitspielerinnen sind sich daher einig: Sie wollen alles in eine Schale werfen, um die Siegesserie fortzusetzen! - Michaela Boppeler

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung


Revanche Gelungen

Ogü-Team gewinnt Spitzenspiel gegen Hahnbach und zeigt starken Auftritt

„Wir haben ein hochklassiges Match gesehen. Beide Teams waren auf Augenhöhe. Zum Schluss haben wir verdient gewonnen“, resümiert Obergünzburgs Cheftrainer Peter Maiershofer den Heimsieg gegen den SV Hahnbach. Mit 3:1 zwangen die Günztalerinnen in eigener Halle den Ligaprimus in die Knie und revanchierten sich damit für die unnötige Auswärtspleite in der Vorrunde.

 

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften einen großartigen Schlagabtausch. „Das war eines der besten Spiele der Saison“, zieht Mittelangreiferin Katja Schneider nach dem Sieg ein positives Fazit und attestiert selbst den Gästen einen super Auftritt in der Sporthalle am Nikolausberg. Durchgang eins gewann Obergünzburg knapp mit 25:23. Auch die weiteren Sätze verliefen ebenfalls spannend, wobei Hahnbach im zweiten Abschnitt den Spieß herumdrehte und diesen mit 25:22 für sich entschied. Getragen von der tobenden Zuschauerkulisse steckten die Gastgeberinnen in keinster Weise auf, zeigten einen klasse Auftritt. „Wir haben eine sehr gute Abwehr gehabt. Unsere Libera Julia Keilhofer hat ziemlich viele Bälle herausgeholt. Die Gäste haben Franziska Thaller im Angriff nie in den Griff bekommen“, klatscht Maiershofer nach dem Duell immer noch Beifall. Denn das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team stellte mit dem 25:22 im dritten Satz die Weichen auf Sieg. Doch auch im vierten Durchgang schenkten sich beide Mannschaften nichts, in dem sie sich die Bälle nur so um die Ohren hämmerten. Nach 97 Minuten verwandelte Obergünzburg seinen Matchball zum viel umjubelten 26:24. „Gerade im dritten und vierten Satz haben Franziska Thaller und Miriam Amann viele wichtige Punkte für uns gemacht“, ist Schneider auch nach dem Match noch richtig geflasht. „Es war ein echtes Spitzenspiel, wir haben ein Statement an die Liga gerichtet.“ Coach Peter Maiershofer hatte schon vor dem Anpfiff ein mehr als gutes Gefühl. Anders als bei der Hinspielniederlage habe diesmal alles gepasst. Zuschauer und Team feierten zudem ihren ersten Heimsieg des TSV mit drei Punkten. Denn gegen Gotteszell, Lohhof und Sonthofen kam der Tabellenvierte jeweils nicht über fünf Sätze hinaus.

 

Obergünzburg kann nun mit einer weiteren Siegesserie bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Hahnbach herankommen. Zehn Punkte liegen die Ostallgäuerinnen hinter dem Spitzenreiter, der drei Partien auf dem Konto hat. „Nach oben ist wieder alles möglich“, greifen Cheftrainer Maiershofer und sein Team an. Denn der Kampf um die Meisterschaft ist wieder offen. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Gelingt die Revanche?

Ogü-Team trifft daheim auf Spitzenreiter Hahnbach

Nach dem Pflichtsieg gegen Schlusslicht VCO München geht es für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg wieder in die Vollen. In der Regionalliga Süd-Ost kommt es am Sonntag um 14.30 Uhr zum Spitzenspiel, wenn Tabellenführer SV Hahnbach seine Visitenkarte in der Sporthalle am Nikolausberg abgibt. Das Ogü-Team will sich für die 1:3-Hinrundenniederlage revanchieren. Es ist das erste von insgesamt fünf aufeinanderfolgenden Heimspielen.

 

Auf die Ostallgäuerinnen wartet keine leichte Aufgabe. Denn die Gäste aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach (Oberpfalz) ziehen in der Tabelle einsam ihre Kreise. Zwischen beiden Teams liegen 13 Punkte, wobei Obergünzburg sogar drei Partien weniger auf dem Konto hat. Um so wichtiger ist es, vor eigenem Publikum nicht mit leeren Händen dazustehen. Auffallend ist auch, dass der Tabellenvierte ausgerechnet gegen den SV Hahnbach überhaupt keine Punkte einfahren konnte. Das will das Team von Kapitänin Sandra Eggel natürlich ändern. „Ob es dann zum Sieg reicht, werden wir sehen.“ Denn bei der Hinspielniederlage habe sich das Team unter Wert verkauft. „Unsere Aufschläge waren nicht so gut. Zudem haben wir in allen Mannschaftsteilen unnötige Fehler produziert“, erinnert sich Eggel noch gut an dieses Match zurück. Ein wichtiger Garant sind die Zuschauer. Beim letzten Gastspiel gegen München spielte der TSV vor leeren Rängen. Für Katja Schneider sei es sogar ein wahres „Trauerspiel“ gewesen. „Das Publikum daheim trägt, pusht und feuert uns lautstark immer an“, sagt die Mittelangreiferin und stellt für sich fest: „Vor unseren Fans bin ich aber immer etwas angespannter, spiele nicht ganz so befreit auf wie auswärts.“ Doch auch sie will wie ihre Mitspielerinnen als in die Waagschale werfen, um dem Ligaprimus Hahnbach in die Knie zu zwingen. „Zwei Punkte wären schon super“, sagt Schneider. Ihre Heimpremiere feiert Neuzugang Tamara Schellenberg, die nach ihrem ersten Auftritt am vergangenen Wochenende auch dem Obergünzburger Publikum zeigen will, zu was sie im Stande ist. „Wir haben ein gemeinsames Ziel: Wir wollen gewinnen“, so ihre Kampfansage in Richtung des Gegners.

 

Unterdessen will die zweite Mannschaft ihren Siegeszug in der Bezirksliga-Süd fortsetzen. Dabei kommt es am Samstag um 14.30 Uhr daheim zum Spitzenspiel gegen Tabellenführer Langweid. Eine Sieg wäre im Kampf um die Meisterschaft enorm wichtig. Die zweite Aufgabe des Tages ist dagegen etwas leichter. Mit dem TSV Königsbrunn wartet der Fünftplatzierte. Das Hinspiel ging deutlich mit 3:0 an Obergünzburg. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Wichtiger Pflichtsieg

Ogü-Team holt drei Punkte beim Tabellenletzten VCO München

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben ihre Pflichtaufgabe gegen den VCO München schadlos überstanden. In der Regionalliga Süd-Ost gewannen die Ostallgäuerinnen ihr Auswärtsspiel beim Tabellenletzten in drei Sätzen. Das Team von Headcoach Peter Maiershofer klettert in der Tabelle auf Rang vier vor.

 

„Alles andere als einen Sieg wäre fatal für uns gewesen“, bringt es Kapitänin Sandra Eggel auf den Punkt. Mit einem 3:0-Erfolg gegen das Kellerkind der Liga kehrten die Günztalerinnen aus Regensburg, der Spielstätte des VCO München, zurück. Anders als noch die Partien zuvor experimentierte Coach Maiershofer gegen die Münchner. Daher feierte Neuzugang Tamara Schellenberg ihre Premiere im TSV-Dress. „Ich habe mich richtig gut gefühlt. Alles hat super funktioniert“, sei es für den Neuzugang aus Bad Grönenbach eine gelungene Vorstellung gewesen. Von der Seitenlinie konnte Sandra Eggel alles genau beobachten. Von daher fällt auch von ihr das spielerische Fazit mehr als positiv aus: „Ich finde, Simone Thaller und Tamara haben das super gemacht“, attestiert sie besonders dem Neuzugang aus dem Unterallgäu einen couragierten Auftritt mit wenigen Fehlern und vielen erkämpften Punkten.

 

Mit 25:20 beendete das Ogü-Team den ersten Satz. Katja Schneider spielte mit Simone Thaller und Tamara Schellenberg in dieser Form zum ersten Mal zusammen. „Ich finde es gut und wichtig, dass auch andere Spielerinnen Erfahrungen sammeln. Das ist voll mutig von unserem Trainer“, sagt Schneider in Richtung Peter Maiershofer. Keine Probleme bereitete dem TSV die Durchgänge zwei und drei. Mit jeweils 25:16 brachten sie diese beiden Sätze jeweils zu Ende. „Der VCO München kann man als eine Art Bayernauswahl bezeichnen. Es ist eine sehr junge Mannschaft. Sicherlich muss man eingestehen, dass wir auch von ihren Fehlern profitiert haben“, wobei für Eggel auch nicht alles problemlos verlief wie es das deutliche Ergebnis letztendlich zeigt. Denn allein im ersten Satz gab es aus Sicht des TSV Obergünzburg sechs Aufschlagfehler. Auch im dritten Satz lagen die Gäste zwischenzeitlich mit 2:5 zurück, ehe Maiershofer mit einer Auszeit wieder alles geraderückte.

 

Für den Tabellenvierten folgen nun fünf Heimspiele in Serie. Am kommenden Sonntag ist Ligaprimus Hahnbach in der Sporthalle am Nikolausberg zu Gast. Ab 14.30 Uhr soll die Revanche für die 1:3-Auswärtsniederlag erfolgen. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Spiel herumgedreht

Ogü-Team gewinnt Allgäu-Duell gegen Sonthofen in fünf Sätzen

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben die Weihnachtspause gut überstanden. Die Günztalerinnen gewannen am vergangenen Sonntag das erste Pflichtspiel im Jahr 2020 vor heimischem Publikum gegen den TSV Sonthofen II mit 3:2-Sätzen. Durch den Sieg klettert das Team von Headcoach Peter Maiershofer auf Rang fünf vor.

 

Die Aufgabe für die Gastgeberinnen war überhaupt nicht einfach. Weil Sonthofen gegen den Abstieg kämpft, haben die Oberallgäuerinnen vor diesem Match nochmals ehemalige Zweitliga-Spielerinnen aktiviert. „Sie waren im Gegensatz zum Hinspiel deutlich stärker aufgestellt“, sagt Katja Schneider. Das Ogü-Team führte im ersten Durchgang zwar mit 17:12, doch nach 27 Minuten Spielzeit gaben sie den Satz dann doch mit 24:26 ab. Den zweiten Abschnitt konnte der TSV Obergünzburg dann positiv gestalten und mit 25:21 für sich entscheiden. Doch Sonthofen blieb weiterhin im Spiel, gewann den dritten Satz mit 25:18. Peter Maiershofer musste reagieren. So stellte er taktisch um und brachte Franziska Reiter. „Dadurch wurde unser Spiel wieder variabler“, deutet Schneider auf die komfortable 14:4-Führung gegen den Tabellenvorletzten im vierten Satz. Nach 23 Minuten schafften sie den wichtigen Satzausgleich (25:18). Den Elan und den Schwung nahm das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team in den finalen fünften Durchgang. Da ließen sie den Sonthoferinnen nicht den Hauch einer Chance. Mit 15:5 sicherten sie sich den Zusatzpunkt. „Wir haben gut gespielt und das Bestmögliche herausgeholt“, lobt Eggel ihre Mitspielerinnen. Vor allem konnten die Günztalerinnen wieder einmal einen fünften Durchgang für sich positiv gestalten. „Der Bann ist hier endlich gebrochen, das ist wichtig für unser Selbstbewusstsein.“ Ein besonderes Lob unterbreitet Eggel Franziska Reiter, „die ein super Spiel nach ihrer Einwechslung abgeliefert hat. Sowohl im Aufschlag, im Angriff und im Block – sie hat das Spiel gerockt.“ Das Nachwuchstalent gehört der zweiten Mannschaft an. Mit diesem Einsatz dürfte sie sich für weitere Aufgaben in der Regionalliga empfohlen haben.

Nach dem achten Sieg im zwölften Punktspiel hat sich Obergünzburg mit 24 Punkten auf Rang fünf geschoben. Am kommenden Wochenende sind die Günztallerinnen wieder spielfrei, greifen erst Ende Januar beim Tabellenletzten VCO München ins Geschehen ein. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Den Hinspielsieg Wiederholen

Ogü-Team erwartet Sonthofen II. Hartes Training statt Weihnachtspause

Nach der kurzen Weihnachtspause starten die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg am morgigen Sonntag wieder durch. Zur Revanche ist der TSV Sonthofen II in der Sporthalle am Nikolausberg zu Gast. Das Allgäu-Derby in der Regionalliga Süd-Ost beginnt um 14.30 Uhr.

Bereits im Hinspiel fuhr Obergünzburg einen deutlichen 3:1 Pflichtsieg gegen die jungen Sonthofenerinnen ein. Der TSV Obergünzburg überzeugte vor allem in den Sätzen eins und drei gegen das Schlusslicht der Regionalliga Süd-Ost. Mit 22 Punkten aus 11 Spielen erarbeiteten sich die Damen den sechsten Tabellenplatz.
Die drei wöchige Pause nutzten die Gastgeberinnen sowohl zum regenerieren als auch für intensive Trainingseinheiten. Am vergangenen Wochenende stand sogar ein Trainingstag mit drei harten und schweißtreibenden Einheiten an. Dabei wurden vor allem Kraft, Block sowie verschiedenen Techniken intensiviert. Beim Abschlusstraining konnte Headcoach Peter Maiershofer in einer sehr guten Einheit auf eine fast vollzählige Mannschaft zurückgreifen.  Am Sonntag wird es dann wieder ernst für die Ostallgäuerinnen. Zwar muss Trainer Maiershofer auf Minja Dogan verzichten und auch der Einsatz von Libera Julia Keilhofer ist noch unsicher. Aber dafür kann er erstmals auf Tamara Schellenberg zurückgreifen. Mit ihr konnte ein Jugendtalent vom TSV Bad Grönenbach dazugewonnen werden. Nach den vergangenen Trainingseinheiten blickt der TSV Obergünzburg zuversichtlich auf die kommenden Spiele. Um den Anschluss an die oberen Tabellenplätze nicht zu verlieren wollen sie unbedingt mit einem Sieg in die Rückrunde starten. - Michaela Boppeler

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

 

Foto: Peter Roth


Liebe Freunde und Fans,

Liebe Sponsoren und Gönner,

 

das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu.

Im Januar starteten die Damen 1 mit einer fulminanten Aufholjagd in der Dritten Liga in die Rückrunde. Am Ende hat es nach einer Tie-Break-Niederlage und langem Zittern nicht gereicht für den Klassenerhalt und man startete im September wieder in der Regionalliga durch. Dort überwintern die Damen 1 auf dem 6. Tabellenplatz mit noch etwas Luft nach oben.

 

Die Damen 2 schlossen die Bezirksligasaison mit einem dritten Tabellenplatz ab und konnten somit den Wiederaufstieg in die Landesliga nicht perfekt machen. Die aktuelle Bezirksligasaison hat vielversprechend begonnen und die Damen 2 belohnen sich mit dem 2. Tabellenplatz bis es nach der Weihnachtspause dann wieder weiter geht.

 

Glücklicherweise gab es in diesem Jahr kaum personelle Veränderungen, der Headcoach der Damen 1 Peter Maiershofer verlängerte seinen Vertrag um eine weitere Saison und brachte zudem noch Co-Trainer Stefan Nowotny mit ins Team. Die Damen 2 werden weiterhin von Martina Endres und Peter Schick trainiert. Wir sind sehr dankbar für das Engagement der Trainerteams und freuen uns bereits auf eine erfolgreiche Rückrunde.

 

Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an unsere Abteilungsleitung, sowie an alle unsere freiwilligen Helfer, Sponsoren und Gönner! Ihr habt uns auch 2019 die Treue gehalten und das wissen wir sehr zu schätzen!

 

Wir freuen uns auf das kommende Jahr mit euch und wünschen euch frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage, eine „stade Zeit“ mit euren Liebsten und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2020!

 

Eure Volleyballmädels

 Coco | Fischi | Franzi | Franzi | Hanna | Isabel

Jenni | Ju | Juli | Julia | Kathrin | Katja | Katrin

Leonie | Meike | Minja | Miri | Mone | Nele

Sandy | Sarah | Sarah | Steffi | Theresa


4 Punkte zum Jahresabschluss

Ogü-Team erreicht Mindestziel am Doppelspielwochenende

Mit vier weiteren Punkten auf dem Konto haben die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg das Jahr 2019 erfolgreich abgeschlossen. Bei ihren letzten beiden Auswärtsspielen gab es zwar einen wichtigen Sieg über Schlusslicht TSV Sonthofen II, allerdings verpassten sie gegen SW München im Tie-Break den Zusatzpunkt.

 

„Wir können zufrieden sein. Der Sieg gegen Sonthofen war Pflicht, doch gegen München wäre mehr drin gewesen“, fasst Headcoach Peter Maiershofer zusammen. Besonders gegen die Landeshauptstädterinnen war im finalen fünften Satz mehr möglich. „Da lagen Glück und Pech eng beisammen“, so der Übungsleiter in seiner Bilanz. Denn sein Team führte bereits mit 13:11, allerdings schaffte es das Ogü-Team nicht, den Durchgang erfolgreich zu Ende zu bringen. Dabei lag der Drittliga-Absteiger gegen München bereits mit 0:2-Sätzen zurück, kämpfte sich aber mit einem 25:22 und 25:23 zurück ins Spiel. „Es war ein Spiel auf höchstem Niveau, ja sogar auf Augenhöhe“, bescheinigt TSV-Kapitänin Sandra Eggel dem Gegner einen starken Auftritt. „Wir haben es trotzdem geschafft, dank unserem variablen Spiel den Rückstand wettzumachen“, gratuliert sie im weiteren Atemzug ihren Mitspielerinnen für eine tolle Teamleistung gegen den Tabellendritten. „Wir haben im Gegensatz zum Auftritt in Sonthofen in München besser gespielt, allerdings fehlte uns das Quäntchen Glück“, so Eggel.

 

Im Oberallgäu gelang den Günztalerinnen ein ungefährdeter 3:1-Sieg. Während die Durchgänge eins und vier deutlich mit 25:11 und 25:10 gewonnen wurden, taten sich die Gäste aus dem Ostallgäu in den anderen Durchgängen sehr schwer. „Wir haben im zweiten Satz in allen Mannschaftsteilen einen schwachen Auftritt hingelegt“, verweist Eggel dabei auf das 20:25 und den zwischenzeitlichen Satzausgleich des Tabellenletzten. „Ich kann mir das nicht erklären, warum wir so aufgetreten sind“, zeigt sich die Kapitänin ratlos. Doch obwohl der dritte Satz mit 25:22 gewonnen wurde, lief nicht alles optimal. „Wir haben mit den vier Punkten unser Minimalziel, welches ich mir gesteckt habe, erreicht“, so Eggel in ihrer Bilanz. Krankheitsbedingt fehlte Libera Julia Keilhofer beide Partien.

 

Mit bisher 22 erreichten Punkten geht es für den TSV Obergünzburg auf Rang sechs in die kurze Weihnachtspause. Ende Dezember startet das Ogü-Team wieder durch. „Bis dahin können die Spielerinnen ihre Blessuren auskurieren“, sagt Coach Peter Maiershofer.

 

Kapitänin Sandra Eggel:

 

Bis Platz drei ist noch alles offen. Was die Ränge eins und zwei angeht, wird es sicherlich schwer werden. Bis auf das Spiel in Hahnbach und daheim gegen Zirndorf können wir mit dem Verlauf doch zufrieden sein. Besonders ärgert mich das Spiel gegen Hahnbach. Da haben wir nicht gezeigt, was wir können. … Die Pause wird uns guttun. Da können wir verschnaufen und abschalten sowie unsere Blessuren auskurieren. Im neuen Jahr werden wir wieder durchstarten.

 

Peter Maiershofer über die Bilanz bis zur Winterpause:

 

So richtig kann ich nicht zufrieden sein, da wir zu viele Fünf-Satzspiele hergeschenkt und uns nicht mit dem Zusatzpunkt belohnt haben. Wir hatten leider auch immer wieder personelle Ausfälle, sodass wir die Mannschaft auch öfters umbauen mussten. … Die Weihnachtspause tut uns alle gut. Da können die Spielerinnen ihre Blessuren auskurieren, um Anfang Januar wieder durchzustarten. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Gerwig Löffelholz


Variantenreicher Auftritt wird belohnt

Ogü-Team gewinnt Auswärtsspiel in Esting mit 3:0

Siegreich sind die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg von ihrem Auswärtssieg aus Esting zurückgekommen. Die Günztalerinnen gewannen am Ende deutlich mit 3:0. Für den Absteiger aus der Dritten Liga war es bereits das vierte Spiel ohne Satzverlust. Auch die zweite Mannschaft ist in blendender Form, gewann ebenfalls am vergangenen Wochenende ihre beiden Pflichtspiele zu null.

 

„Wir freuen uns über drei weitere Punkte“, sagt Kapitänin Sandra Eggel und macht aber deutlich, „dass wir nicht gut gespielt haben.“ Umso wichtiger ist daher der Erfolg in der Fremde. Esting hat zwar gute Einzelspielerinnen in ihren Reihen, doch als Team passierten ihnen zu viele Fehler. Das nutzten die Gäste aus dem Ostallgäu gnadenlos aus. Den ersten Satz gewann das Ogü-Team mit 25:19. „Als Team funktionieren wir“, hebt Eggel hervor. Das Abwehrverhalten gegen Esting klappte auch im zweiten Durchgang, der bereits nach 20 Minuten mit 25:14 gewonnen wurde. „Wir hatten in diesem Match relativ wenige Abstimmungsfehler, ein deutlicher Sieg wäre sogar noch möglich gewesen“, bilanziert die Kapitänin und deutet auf die höhere Fehlerquote beim SVE. TSV-Libera Julia Keilhofer ging sogar angeschlagen in die Partie. Der dritte Durchgang ging wie der erste Satz mit 25:19 an Obergünzburg, die in der Folge das Spiel variantenreicher gestalteten. Mit nunmehr 18 Punkten schrauben sie sich in der Tabelle auf Rang sechs hoch. Am Wochenende steht nun ein abschließender Doppelspieltag in der Regionalliga-Südost in Sonthofen und München auf dem Programm, ehe es in die wohlverdiente Weihnachtspause geht.

 

Weiterhin oben auf

 

In bestechender Form präsentiert sich auch derzeit die zweite Mannschaft des TSV Obergünzburg, die in der Bezirksliga-Süd Wochenende für Wochenende ihren Siegeszug fortführt. Als Gastgeber hatten sie von der Papierform her leichte Aufgaben zu bewältigen. Sowohl gegen den SV Salamander Türkheim als auch gegen FSV Marktoffingen stand am Ende ein deutlicher 3:0-Sieg zu Buche. Im zweiten Duell des Tages verletzte sich Jennifer Ruf und musste ausgewechselt werden. Für das von Martina Endres trainierte Team läuft es mit Platz zwei weiterhin ausgezeichnet. Mit 22 Punkten teilen sie sich den Platz an der Sonne mit Spitzenreiter Langweid, die allerdings eine Partie weniger auf dem Konto haben.


Mentale Stärke

Ogü-Team holt vier Punkte gegen Gotteszell und Straubing

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben dem Doppelspieltag in Niederbayern fast die Krone aufgesetzt. Mit vier Punkten ging es zurück nach Hause. Während das Ogü-Team in der Regionalliga-Südost bei Ligaprimus Gotteszell am Samstag sogar eigene Matchbälle nicht zum Gesamtsieg nutzte, schafften die Günztalerinnen einen Tag später in Straubing einen souveränen 3:0-Erfolg.

 

„Wenn ich ehrlich bin, waren vier Punkte mein Minimalziel“, so Katja Schneider in ihrer Bilanz. Doch nachdem die Durchgänge eins und zwei gegen Aufsteiger Gotteszell mit 24:26 und 13:25 verloren gingen, dachte sie bei Weitem nicht daran, dass dies unterm Strich noch ein erfolgreiches Wochenende werden würde. „Wir hatten besonders im zweiten Satz einen Totalausfall“, resümiert Schneider. Doch die Gäste kamen eindrucksvoll wieder ins Spiel zurück. Denn das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team bewies mentale Stärke. Cheftrainer Peter Maiershofer stellte zudem taktisch um, was auch die Wende im Spiel bedeutete. Obergünzburg gewann Satz drei mit 25:19 und führte im vierten Abschnitt die Niederbayerinnen vor. Zwischenzeitlich erkämpfte sich das Ogü-Team einen Zehn-Punkte-Vorsprung. Mit dem 25:14 war zumindest ein Punkt sicher. Doch die Günztalerinnen wollten mehr. Es entwickelte sich im fünften Satz ein hochklassiger Vergleich, aus Sicht des TSV Obergünzburg sogar hochdramatisch. Denn beim Stande von 14:12 für die Gäste spielten die Nerven nicht mehr. Gotteszell kam unter dem frenetischen Anpeitschen der Fans und Zuschauer wieder zurück und drehte die Partie. Der Primus gewann mit 17:15 und revanchierte sich damit für die Hinrundenniederlage gleich zu Saisonbeginn in der Sporthalle am Nikolausberg.

 

Am Sonntag stand gleich die nächste Partie gegen den FTSV Straubing auf dem Programm. Nur im ersten Satz tat sich das Ogü-Team schwer, gewann diesen aber mit 26:24. Im zweiten Durchgang führten die Gäste zwischenzeitlich mit 11:1 und brachen auch diesen Satz mit 25:19 zu Ende. Nur 16 Minuten benötigte das Team von Peter Maiershofer im dritten Abschnitt, der mit 25:11 wieder an die Ostallgäuerinnen ging. „Für mich war es ein schönes Wochenende, es war nämlich das erste Mal, dass ich an einem Doppelspieltag teilgenommen habe“, stand Simone Thaller gegen Straubing im letzten Durchgang auf dem Parkett.

 

Durch die vier erkämpften Punkte klettert der TSV Obergünzburg in der Tabelle auf Rang sechs. Doch von Ausruhen kann keine Rede sein. Bereits am kommenden Sonntag führt sie die Reise zum Tabellenachten SV Esting. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Doppelwochenende steht bevor

Ogü-Damen auswärts gegen Tabellenführer und Tabellenneunten

Vor einem anstrengenden Wochenende stehen die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. In der Regionalliga-Südost hat das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team ein Doppelspieltag. Beide Partien werden in Niederbayern über die Bühne gehen. Während am Samstag Ligaprimus Gotteszell zum ersten Mal die Günztalerinnen in eigener Halle erwartet, geht es am Sonntag gleich mit dem Duell gegen Straubing weiter.

 

„Wir wollen mindestens ein Spiel erfolgreich gestalten“, geht Miriam Amann optimistisch an beide Aufgaben heran. Auf das Ogü-Team wartet am Wochenende eine etwas komische Konstellation. Während die Partie gegen Gotteszell bereits das erste Rückspiel ist, kommt es zum ersten Aufeinandertreffen mit dem FTSV Straubing. Der Tabellenneunte aus der Universitätsstadt hat bereits drei Partien mehr absolviert als Obergünzburg. Doch konnten die Straubinger vor eigenem Publikum nur zwei Begegnungen gewinnen. Seit drei Spieltagen ist der FTSV sieglos, holte sich aber überraschend gegen Ligaprimus Gotteszell einen Zähler bei der 2:3-Satzniederlage. Auch die Hürde Gotteszell müssen die TSV’lerinnen meistern. Denn zum Saisonauftakt fügte Obergünzburg dem Spitzenreiter die bisher einzige Niederlage in neun Pflichtspielen zu. „Gotteszell wird sicherlich die schwerere Aufgabe sein. Dennoch dürfen wir auch Straubing nicht unterschätzen“, so Amann. Nach der Heimniederlage gegen den TSV Zirndorf wurde die Partie nicht nur genau analysiert, sondern es wurde nochmals intensiv am Aufschlag und der Annahme gefeilt. - Stefan Günter


Erste Heimniederlage

Ogü-Team verliert gegen Aufsteiger Zirndorf im Tie-Break

Obergünzburgs Volleyballerinnen haben alles gegeben, doch letztendlich reichte es nur zu einem Punktgewinn gegen den TSV Zirndorf. „Sie waren heute das bessere Team“, betont Kapitänin Sandra Eggel. Im Tie-Break holte sich der Aufsteiger aus Mittelfranken noch den Zusatzpunkt. Nach zwei Auswärtssiegen verlor das Ogü-Team in der Regionalliga-Südost nun zum ersten Mal vor eigenem Publikum.

 

„Wir können unterm Strich schon zufrieden sein, da der Gegner am Block gut stand“, sagt Miriam Amann, die genauso angeschlagen in die Partie ging wie Katja Schneider. Der erste Durchgang verlief anfangs eigentlich ganz nach dem Geschmack der Gastgeberinnen. Obergünzburg erspielte sich einen fünf-Punkte-Vorsprung gegen den Aufsteiger, was aber nicht zum Satzgewinn reichte. „Das ist schon ärgerlich, dass sie an uns vorbeigezogen sind“, bilanziert Eggel das 21:25. Doch das Team von Peter Maiershofer fing sich im zweiten Satz wieder und konnte diesen mit 25:17 gewinnen. Zahlreiche Aufschlagfehler prägten das Spiel der Heimmannschaft im dritten Satz, den sie zurecht mit 18:25 abgaben. Obergünzburg kämpfte sich nicht nur zurück, sondern rettete sich in den Tie-Break, den der Aufsteiger deutlich mit 15:8 gewann. „Da waren sie eindeutig stärker“, sagt Miriam Amann. Für sie habe jeder Ballwechsel enorm Kraft gekostet. „Mit dem Punkt müssen und können wir zufrieden sein.“ Sandra Eggel trauert dagegen noch dem verlorenen ersten Satz hinterher. „Wenn der anders ausgeht, gewinnen wir das Spiel“, ist sie überzeugt. Die Niederlage wirft Obergünzburg allerdings jetzt nicht aus der Bahn, obwohl die Aufgaben am kommenden Wochenende nicht leichter werden. Auf das Ogü-Team wartet ein Doppelspieltag. Am Samstag geht es zum Ligaprimus Gotteszell, tags darauf heißt der Gegner Straubing. „Bis dahin wollen wir unsere Abstimmungsfehler verbessern und an unserem Aufschlag arbeiten“, betont Kapitänin Sandra Eggel.

 

Sechs Punkte-Wochenende

 

Ein erfreuliches Wochenende erlebte die zweite Mannschaft des TSV Obergünzburg. In der Bezirksliga-Süd hatten sie ein Gastspiel in der Brunnenstadt. Mit 3:0 gewannen die Ostallgäuerinnen gegen den TSV Königsbrunn. Vor allem das gute Zusammenspiel und das sichere Abwehrverhalten waren für den Sieg verantwortlich. Auch das zweite Spiel des Tages ging an das Ogü-Team. Allerdings war der Tabellendritte Großkötz ein ebenbürtiger Gegner, der den Ostallgäuerinnen sogar einen Satz streitig machte. Durch den 3:1-Sieg schloss das Team um Coach Martina Endres zum FC Langweid auf. Beide Teams haben nun 16 Punkte auf dem Konto, wobei Obergünzburg ein Spiel mehr auf dem Konto hat. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Nachlegen gegen den Aufsteiger

Ogü-Team trifft daheim auf Zirndorf

„So ein Sieg fühlt sich immer noch gut an“, sagt Minja Dogan von den Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. Der klare, aber auch umkämpfte Dreisatzsieg in der Regionalliga-Südost bei Schlusslicht ballarinas Bamberg hallt noch immer nach. Seit drei Spielen sind die Günztalerinnen in Serie siegreich. Das soll auch am Sonntagnachmittag nach dem Auftritt gegen Liganeuling TSV Zirndorf so bleiben. Zum ersten Mal stehen sich beide Kontrahenten um 14.30 Uhr in der Schulturnhalle am Nikolausberg gegenüber.

 

Der Aufsteiger aus Mittelfranken hat nicht nur drei Spiele mehr auf dem Konto, sondern auch dadurch sechs Punkte mehr auf der Habenseite. Mit 16 Punkten liegen die Gäste momentan auf Rang vier. Obergünzburg als Tabellensechster hat sich in fünf Partien bisher vier Siege erkämpft. Zum ersten Mal stehen sich am Sonntagnachmittag beide Teams gegenüber. Minja Dogan kennt weder das Team noch die Spielweise des Gegners. Kapitänin Sandra Eggel ist gespannt auf das erste Aufeinandertreffen: „Aus den Ergebnissen lese ich heraus, dass wir sie nicht unterschätzen dürfen. Es ist eine gute Mannschaft.“ Allerdings möchte sie von einem Aufsteigerbonus der Zirndorfer nichts wissen. „Jede Mannschaft sollte motiviert in die Saison starten. Dazu schließe ich auch uns als Absteiger aus der Dritten Liga mit ein.“ Daher zeigt sich Katja Schneider auch zuversichtlich, den Tabellenvierten in die Knie zu zwingen. „Wir wollen nachlegen, auch wenn die Partie gegen Zirndorf anspruchsvoller sein wird als jüngst das Match in Bamberg“, hofft sie auch nach dem Fehlen am vergangenen Wochenende nun vor eigenem Publikum wieder aufs Parkett gehen zu können. Sie sei noch leicht angeschlagen, habe das Training wieder aufgenommen.

 

Auch die zweite Mannschaft des TSV Obergünzburg ist an diesem Wochenende gefordert. Auswärts treffen sie in der Bezirksliga-Süd auf den TSV Königsbrunn und VfL Großkötz. Das Team steht vor allem vor der Schwierigkeit, dass Simone Thaller aufgrund ihres Sprungs in die erste Mannschaft nicht mehr zur Verfügung steht. Das Ogü-Team will beide Partien in der Brunnenstadt gewinnen, um nicht den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren. Als Tabellenzweiter liegen die Günztalerinnen bereits sechs Zähler hinter Primus FC Langweid. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Die Fehler des Gegners ausgenutzt

Ogü-Team gewinnt bei Schlusslicht Bamberg mit 3:0

Am Ende war es ein deutlicher Auswärtssieg für die Obergünzburger Volleyballerinnen: In der Regionalliga-Südost holte das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team bei Schlusslicht ballarinas Bamberg den zweiten Sieg in der Fremde. Wie schon eine Woche zuvor in München, gab das Ogü-Team erneut keinen Satz beim klaren 3:0-Sieg ab.

 

„Ja, ich bin sehr zufrieden“, freut sich Cheftrainer Peter Maiershofer über drei weitere Punkte auf dem Konto, wenn gleich er dem Gegner riesiges Potential bescheinigt. „Der Sieg ist deutlicher als es der Spielverlauf zugelassen hat.“

Personelle Probleme machten schon vor der Abfahrt die Runde. Katja Schneider stand wegen Rückenprobleme dem Team nicht zur Verfügung, fuhr aber bei der weitesten Auswärtsfahrt mit, um ihre Mannschaft von der Seitenlinie aus zu unterstützten. Am Ende hatte Coach Peter Maiershofer acht gesunde Spielerinnen zur Verfügung. Verletzungsbedingt fehlt immer noch Sarah Campo Sanchez.

 

Schon im ersten Durchgang drückten die Gäste den ballarinas den Stempel auf. Obergünzburg führte zwischenzeitlich mit 8:1 und baute auch in der Folge seinen Vorsprung weiter aus. „Unsere Spielweise hat den Gegner schon etwas überrascht. Unser Zusammenspiel klappte einfach gut“, so Franziska Thaller. Denn mit dem Ausfall von Katja Schneider musste das TSV-Team wieder auf zwei Zuspielerinnen umstellen. Nach 23 Minuten gewann Obergünzburg den ersten Abschnitt mit 25:22. Vor Problemen stellten die Günztalerinnen Bamberg im zweiten Satz, den sie deutlich mit 25:16 für sich entschieden. Das Team aus Oberfranken fand nicht zu seinem Spiel, versuchte zwar nochmals im dritten Durchgang anzugreifen, doch die Gäste profitierten von der hohen Fehlerquote des Tabellenletzten. Mit 25:19 machte der Drittliga-Absteiger den Deckel drauf und entschied das Duell für sich. „Wir haben nie daran gezweifelt, dass wir die Partie nicht gewinnen können“, freut sich Franziska Thaller über den mittlerweile vierten Saisonsieg im fünften Pflichtspiel in der Regionalliga-Südost. Aufschlag- und Angriffsfehler der Gastgeberinnen war am Ende ausschlaggebend für den Sieg. Selbst Katja Schneider attestiert ihren Mitspielerinnen einen couragierten Auftritt. „Für die Moral war dieser Sieg enorm wichtig.“ Alle haben einen super Job gemacht, fügt Thaller hinzu. Ohne den Sieg zu schmälern, stellt Minja Dogan fest: „Wir hatten in jedem Satz aber stets eine kurze Schwächephase.“ Mit nunmehr zehn Punkten klettert der TSV Obergünzburg in der Tabelle vom achten auf den sechsten Rang vor. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Matthias Schneider

 


Zu Gast in Oberfranken

Ogü-Damen treten weiteste Auswärtsfahrt an

In der Volleyball-Regionalliga-Südost hat der TSV Obergünzburg in der Vorrunde die weiteste Fahrt vor sich. Die Günztalerinnen müssen am Samstagabend bei den ballarinas Bamberg aufs Parkett. Der Tabellenletzte aus Oberfranken konnte bisher noch kein einziges Mal gewinnen.

 

„Der klare 3:0-Sieg am vergangenen Wochenende war enorm wichtig für unser Selbstvertrauen“, so Headcoach Peter Maiershofer nach dem ersten Auswärtserfolg in dieser Saison. „Wir haben das vor einer leeren Kulisse richtig gutgemacht“, ergänzt er und blickt schon auf die nächste Aufgabe. Mit ballarinas Bamberg wartet nämlich in der Fremde das Schlusslicht in der Regionalliga-Südost. Die beiden einzigen Punkte holten sie sich jeweils auswärts im Tie-Break gegen Lohhof und Straubing. Für die Oberfränkinnen ist es erst das zweite Heimspiel in dieser noch recht jungen Saison. „Wir müssen nicht nur die lange Auswärtsfahrt aus den Knochen bekommen, sondern haben uns zum Ziel gesteckt, hier nachzulegen.“ Für Maiershofer sei dies ein wichtiger Zeitpunkt. Katja Schneider erwartet eine heimstarke Mannschaft. „Sie haben noch keinen Sieg auf der Habenseite. Es wird eine schwere, aber auch interessante Partie“, blickt sie zuversichtlich auf das mittlerweile dritte Auswärtsmatch. Maiershofer ergänzt: „Geschenkt wird uns da nichts. Wenn wir konzentriert agieren, dann ist auch was möglich“, zeigt sich der Übungsleiter im Vorfeld doch optimistisch. Allerdings kann das Ogü-Team nicht in Bestbesetzung aufs Parkett gehen. Verletzungsbedingt fehlt weiterhin Sarah Campo Sanchez und Simone Thaller, die den Sprung von der zweiten in die erste Mannschaft schaffte, steht am Wochenende ebenfalls nicht zur Verfügung. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Der Frühe Vogel fängt die Punkte

Erster Auswärtssieg in der Landeshauptstadt geglückt

Der TSV Obergünzburg hat in der Volleyball-Regionalliga-Südost den ersten Auswärtssieg eingefahren. Das Team um Kapitänin Sandra Eggel gewann beim TSV TB München verdient mit 3:0. Nach zwei Fünf-Satz-Siegen daheim über Gotteszell und Lohhof sowie der Auswärtsniederlage in Hahnbach, schaffte das Ogü-Team im vierten Saisonmatch einen klaren Dreisatzsieg.

 

„Die Vorgabe an uns selbst waren drei Punkte, das haben wir geschafft“, freut sich Sandra Eggel über den Sieg in der Landeshauptstadt. Wie schon vermutet, fand die Partie am Samstagvormittag unter Ausschluss der Öffentlichkeitstatt. Nur wenige Zuschauer schauten sich das Match an. „Von der Stimmung war es richtig komisch. Es fühlte sich wirklich wie ein Trainingsspiel an“, so die Kapitänin. Obergünzburg erwischte im ersten Durchgang einen Start nach Maß. Nach 20 Minuten war der erste Satz zu Gunsten der Gäste mit 25:16 entschieden. Erst im zweiten Durchgang kam das Team aus der Landeshauptstadt immer besser ins Spiel. Die Günztalerinnen mussten sich zeitweise schon strecken. Allerdings hatten die Münchnerinnen besonders Probleme bei den Aufschlägen von Franziska Thaller. Auch das Zusammenspiel mit Simone Thaller klappte so hervorragend, dass sie nun fest zum Team der ersten Mannschaft gehört. Mit 25:23 gewann Obergünzburg auch den zweiten Durchgang. Wie schon gegen den SV Lohhof stellte Coach Peter Maiershofer um. Das Angriffsspiel wurde dadurch wieder variabler. Satz drei konnte allerdings erst nach 30 Minuten Spielzeit mit 25:22 gewonnen werden. „In der Annahme hatten wir phasenweise ein paar Hänger drin. Es gab auch unnötige Fehler in der Abstimmung, wo wir uns selbst die Frage stellen, wo das herkommt“, zieht Eggel aber unterm Strich ein positives Resümee nach dem Sieg gegen München. Schon am kommenden Samstag steht das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Dann geht es für das Ogü-Team ins oberfränkische Bamberg, die mit zwei Zählern auf der Habenseite momentan Schlusslicht der Regionalliga-Südost sind.

 

Unnötiger Punktverlust

 

Die zweite Mannschaft des TSV Obergünzburg hat beim Auswärtsspiel gegen den SV Salamander Türkheim einen Punkt liegen gelassen. Das Bezirksliga-Team verlor Satz eins und zwei mit 22:25 und 23:25. Das schwache Aufschlagsspiel und die hohe Fehlerquote bei den Gästen spielte Türkheim in die Karten. Wachgerüttelt durch Spielertrainerin Julia Nisseler, fanden sie immer besser ins Spiel und drehten somit die Partie. Die folgenden Sätze gingen mit 25:21, 25:18 und 15:8 deutlich an das Ogü-Team. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Gelingt der erste Auswärtssieg?

Ogü-Team reist am Samstag nach München

Mit großem Selbstvertrauen und jeder Menge Optimismus treten die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg am Samstag zu ihrem Auswärtsspiel gegen den TSV TB München an. Das Team aus der Landeshauptstadt hat nicht nur drei Matches mehr auf dem Konto, sondern konnte bis dato auch drei Siege einfahren. Das Ogü-Team dagegen strich zwei Heimsiege ein. Nur auswärts hat es noch nicht geklappt.

 

Beim einzigen Gastspiel in Hahnbach setzte es eine 1:3-Niederlage. Jetzt soll bei den Münchnerinnen der erste Dreier eingefahren werden. „So langsam kommen wir in den Rhythmus“, sagt Trainer Peter Maiershofer vor dem Auftritt beim Tabellensechsten. „Wir erwarten eine junge und sehr starke Mannschaft. Doch ich bin überzeugt, dass wir nun in der Lage sind, einen eindeutigen Sieg einzufahren“, hebt der Übungsleiter hervor. Die Voraussetzungen für drei Punkte sind also gegeben. Denn nach dem Sieg daheim über den Tabellenzweiten Lohhof, verlief auch das Training vielversprechend. „Wir haben gut trainiert, auch deshalb, weil die Stimmung definitiv besser und gelöster war“, macht Katja Schneider deutlich. Schon um 11.00 Uhr ist Spielbeginn in der Landeshauptstadt. Für das Damenteam ist dies schon eine eher ungewohnte Anfangszeit. Daher kann es schon sein, dass dieses Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. „Es ist nicht unsere Art, in einer stillen und leisen Halle zu spielen. Dennoch gehen wir dieses Unterfangen trotzdem positiv an“, so Schneider weiter. München selbst gewann jüngst das Auswärtsspiel in Sonthofen (3:1), während sie daheim gegen Aufsteiger und Spitzenreiter Gotteszell deutlich mit 0:3 unter die Räder kamen. Was die Vorbereitung auf den Gegner so erschwert, ist die Tatsache, dass beide Mannschaften noch nie gegeneinander gespielt haben. „Wir wissen leider nichts über sie. Von daher können wir ihre Spielstärke schwer einschätzen“, will Schneider aber unbedingt diesen Sieg landen. Bis auf Sarah Campo Sanchez steht Maiershofer das gesamte Team zur Verfügung. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth

 


Zweiter Heimsieg gegen Mitabsteiger

Damen 1 lassen erneut einen Punkt gegen den SV Lohhof II liegen

In der Volleyball-Regionalliga-Südost haben die Damen des TSV Obergünzburg die Auswärtsniederlage gegen den SV Hahnbach weggesteckt und die Zweitliga-Reserve des SV Lohhof in der Sporthalle am Nikolausberg mit 3:2-Sätzen in die Knie gezwungen. Damit bleiben die Günztalerinnen auch im zweiten Heimspiel in Folge siegreich, mussten aber schon wie bei der Saisonpremiere gegen VV Gotteszell über fünf Durchgänge gehen.

 

Die Erleichterung war dem Ogü-Team nach dem verwandelten Matchball buchstäblich anzusehen. „Nach unserem Auftritt in Hahnbach wussten wir nicht, wo wir stehen. Daher waren wir auch etwas angespannt“, fiel Kapitänin Sandra Eggel doch ein Stein vom Herzen. Der erste Durchgang verlief ganz nach dem Geschmack von Trainer Peter Maiershofer. In 17 Minuten machte das Heimteam mit 25:10 den Deckel drauf. Lohhof wurde überrollt. Obergünzburg spielte fast fehlerfrei. Doch mit Beginn des zweiten Satzes änderte sich das Bild. Die Gäste aus dem Landkreis München kamen nun besser ins Spiel. „Wir haben gedacht, dass es so weiterläuft“, sagt Eggel, doch das zwischenzeitliche Hoch des Drittliga-Absteigers war verflogen. Mit 21:25 ging der zweite Satz an den SV Lohhof. Auch der dritte Durchgang startete in keinster Weise verheißungsvoll. Zwischenzeitlich lag Obergünzburg mit 2:12 zurück, kämpfte sich aber wieder zurück ins Spiel, musste aber den dritten Satz erneut mit 21:25 an die Gäste abgeben. Headcoach Peter Maiershofer reagierte, stellte sein Team darauf um. Miriam Amann platzierte er auf die Mitte, Simone Thaller agierte über Außen, während Katja Schneider fortan das Geschehen außerhalb des Spielfeldes betrachtete. „Da zitterst du einfach mehr“, sagt Schneider. Angetrieben vom frenetischen Publikum drehte das Ogü-Team die Begegnung im vierten Satz. Der Schachzug ging auf. „Anders als noch in Hahnbach haben wir uns nicht hängenlassen, die Körpersprache war aber eine ganz andere“, resümiert Sandra Eggel. Nach dem 25:21-Satzgewinn war ein Punkt schon sicher. Doch die Gastgeberinnen wollten mehr. „Wir haben den Schwung aus dem vierten Satz in den Tie-Break mitgenommen“, so Katja Schneider, die ebenfalls von der Seitenlinie ihre Teamkolleginnen lauthals anfeuerte. Mit 15:9 holte sich Obergünzburg den Zusatzpunkt. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, lobt Kapitänin Eggel den Auftritt, obwohl es aus ihrer Sicht schon einige Schwankungen im Match gab. Für Katja Schneider war es im Nachgang ein „geiler Sieg, wobei auch drei Punkte drin gewesen wären“, bilanziert sie. Gelöst wirkte auch Miriam Amann, die ebenfalls ihren Mitspielerinnen ein großes Kompliment nach dem Fünf-Satz-Match aussprach. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten