Mentale Stärke

Ogü-Team holt vier Punkte gegen Gotteszell und Straubing

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben dem Doppelspieltag in Niederbayern fast die Krone aufgesetzt. Mit vier Punkten ging es zurück nach Hause. Während das Ogü-Team in der Regionalliga-Südost bei Ligaprimus Gotteszell am Samstag sogar eigene Matchbälle nicht zum Gesamtsieg nutzte, schafften die Günztalerinnen einen Tag später in Straubing einen souveränen 3:0-Erfolg.

 

„Wenn ich ehrlich bin, waren vier Punkte mein Minimalziel“, so Katja Schneider in ihrer Bilanz. Doch nachdem die Durchgänge eins und zwei gegen Aufsteiger Gotteszell mit 24:26 und 13:25 verloren gingen, dachte sie bei Weitem nicht daran, dass dies unterm Strich noch ein erfolgreiches Wochenende werden würde. „Wir hatten besonders im zweiten Satz einen Totalausfall“, resümiert Schneider. Doch die Gäste kamen eindrucksvoll wieder ins Spiel zurück. Denn das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team bewies mentale Stärke. Cheftrainer Peter Maiershofer stellte zudem taktisch um, was auch die Wende im Spiel bedeutete. Obergünzburg gewann Satz drei mit 25:19 und führte im vierten Abschnitt die Niederbayerinnen vor. Zwischenzeitlich erkämpfte sich das Ogü-Team einen Zehn-Punkte-Vorsprung. Mit dem 25:14 war zumindest ein Punkt sicher. Doch die Günztalerinnen wollten mehr. Es entwickelte sich im fünften Satz ein hochklassiger Vergleich, aus Sicht des TSV Obergünzburg sogar hochdramatisch. Denn beim Stande von 14:12 für die Gäste spielten die Nerven nicht mehr. Gotteszell kam unter dem frenetischen Anpeitschen der Fans und Zuschauer wieder zurück und drehte die Partie. Der Primus gewann mit 17:15 und revanchierte sich damit für die Hinrundenniederlage gleich zu Saisonbeginn in der Sporthalle am Nikolausberg.

 

Am Sonntag stand gleich die nächste Partie gegen den FTSV Straubing auf dem Programm. Nur im ersten Satz tat sich das Ogü-Team schwer, gewann diesen aber mit 26:24. Im zweiten Durchgang führten die Gäste zwischenzeitlich mit 11:1 und brachen auch diesen Satz mit 25:19 zu Ende. Nur 16 Minuten benötigte das Team von Peter Maiershofer im dritten Abschnitt, der mit 25:11 wieder an die Ostallgäuerinnen ging. „Für mich war es ein schönes Wochenende, es war nämlich das erste Mal, dass ich an einem Doppelspieltag teilgenommen habe“, stand Simone Thaller gegen Straubing im letzten Durchgang auf dem Parkett.

 

Durch die vier erkämpften Punkte klettert der TSV Obergünzburg in der Tabelle auf Rang sechs. Doch von Ausruhen kann keine Rede sein. Bereits am kommenden Sonntag führt sie die Reise zum Tabellenachten SV Esting. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Doppelwochenende steht bevor

Ogü-Damen auswärts gegen Tabellenführer und Tabellenneunten

Vor einem anstrengenden Wochenende stehen die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. In der Regionalliga-Südost hat das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team ein Doppelspieltag. Beide Partien werden in Niederbayern über die Bühne gehen. Während am Samstag Ligaprimus Gotteszell zum ersten Mal die Günztalerinnen in eigener Halle erwartet, geht es am Sonntag gleich mit dem Duell gegen Straubing weiter.

 

„Wir wollen mindestens ein Spiel erfolgreich gestalten“, geht Miriam Amann optimistisch an beide Aufgaben heran. Auf das Ogü-Team wartet am Wochenende eine etwas komische Konstellation. Während die Partie gegen Gotteszell bereits das erste Rückspiel ist, kommt es zum ersten Aufeinandertreffen mit dem FTSV Straubing. Der Tabellenneunte aus der Universitätsstadt hat bereits drei Partien mehr absolviert als Obergünzburg. Doch konnten die Straubinger vor eigenem Publikum nur zwei Begegnungen gewinnen. Seit drei Spieltagen ist der FTSV sieglos, holte sich aber überraschend gegen Ligaprimus Gotteszell einen Zähler bei der 2:3-Satzniederlage. Auch die Hürde Gotteszell müssen die TSV’lerinnen meistern. Denn zum Saisonauftakt fügte Obergünzburg dem Spitzenreiter die bisher einzige Niederlage in neun Pflichtspielen zu. „Gotteszell wird sicherlich die schwerere Aufgabe sein. Dennoch dürfen wir auch Straubing nicht unterschätzen“, so Amann. Nach der Heimniederlage gegen den TSV Zirndorf wurde die Partie nicht nur genau analysiert, sondern es wurde nochmals intensiv am Aufschlag und der Annahme gefeilt. - Stefan Günter


Erste Heimniederlage

Ogü-Team verliert gegen Aufsteiger Zirndorf im Tie-Break

Obergünzburgs Volleyballerinnen haben alles gegeben, doch letztendlich reichte es nur zu einem Punktgewinn gegen den TSV Zirndorf. „Sie waren heute das bessere Team“, betont Kapitänin Sandra Eggel. Im Tie-Break holte sich der Aufsteiger aus Mittelfranken noch den Zusatzpunkt. Nach zwei Auswärtssiegen verlor das Ogü-Team in der Regionalliga-Südost nun zum ersten Mal vor eigenem Publikum.

 

„Wir können unterm Strich schon zufrieden sein, da der Gegner am Block gut stand“, sagt Miriam Amann, die genauso angeschlagen in die Partie ging wie Katja Schneider. Der erste Durchgang verlief anfangs eigentlich ganz nach dem Geschmack der Gastgeberinnen. Obergünzburg erspielte sich einen fünf-Punkte-Vorsprung gegen den Aufsteiger, was aber nicht zum Satzgewinn reichte. „Das ist schon ärgerlich, dass sie an uns vorbeigezogen sind“, bilanziert Eggel das 21:25. Doch das Team von Peter Maiershofer fing sich im zweiten Satz wieder und konnte diesen mit 25:17 gewinnen. Zahlreiche Aufschlagfehler prägten das Spiel der Heimmannschaft im dritten Satz, den sie zurecht mit 18:25 abgaben. Obergünzburg kämpfte sich nicht nur zurück, sondern rettete sich in den Tie-Break, den der Aufsteiger deutlich mit 15:8 gewann. „Da waren sie eindeutig stärker“, sagt Miriam Amann. Für sie habe jeder Ballwechsel enorm Kraft gekostet. „Mit dem Punkt müssen und können wir zufrieden sein.“ Sandra Eggel trauert dagegen noch dem verlorenen ersten Satz hinterher. „Wenn der anders ausgeht, gewinnen wir das Spiel“, ist sie überzeugt. Die Niederlage wirft Obergünzburg allerdings jetzt nicht aus der Bahn, obwohl die Aufgaben am kommenden Wochenende nicht leichter werden. Auf das Ogü-Team wartet ein Doppelspieltag. Am Samstag geht es zum Ligaprimus Gotteszell, tags darauf heißt der Gegner Straubing. „Bis dahin wollen wir unsere Abstimmungsfehler verbessern und an unserem Aufschlag arbeiten“, betont Kapitänin Sandra Eggel.

 

Sechs Punkte-Wochenende

 

Ein erfreuliches Wochenende erlebte die zweite Mannschaft des TSV Obergünzburg. In der Bezirksliga-Süd hatten sie ein Gastspiel in der Brunnenstadt. Mit 3:0 gewannen die Ostallgäuerinnen gegen den TSV Königsbrunn. Vor allem das gute Zusammenspiel und das sichere Abwehrverhalten waren für den Sieg verantwortlich. Auch das zweite Spiel des Tages ging an das Ogü-Team. Allerdings war der Tabellendritte Großkötz ein ebenbürtiger Gegner, der den Ostallgäuerinnen sogar einen Satz streitig machte. Durch den 3:1-Sieg schloss das Team um Coach Martina Endres zum FC Langweid auf. Beide Teams haben nun 16 Punkte auf dem Konto, wobei Obergünzburg ein Spiel mehr auf dem Konto hat. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Nachlegen gegen den Aufsteiger

Ogü-Team trifft daheim auf Zirndorf

„So ein Sieg fühlt sich immer noch gut an“, sagt Minja Dogan von den Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. Der klare, aber auch umkämpfte Dreisatzsieg in der Regionalliga-Südost bei Schlusslicht ballarinas Bamberg hallt noch immer nach. Seit drei Spielen sind die Günztalerinnen in Serie siegreich. Das soll auch am Sonntagnachmittag nach dem Auftritt gegen Liganeuling TSV Zirndorf so bleiben. Zum ersten Mal stehen sich beide Kontrahenten um 14.30 Uhr in der Schulturnhalle am Nikolausberg gegenüber.

 

Der Aufsteiger aus Mittelfranken hat nicht nur drei Spiele mehr auf dem Konto, sondern auch dadurch sechs Punkte mehr auf der Habenseite. Mit 16 Punkten liegen die Gäste momentan auf Rang vier. Obergünzburg als Tabellensechster hat sich in fünf Partien bisher vier Siege erkämpft. Zum ersten Mal stehen sich am Sonntagnachmittag beide Teams gegenüber. Minja Dogan kennt weder das Team noch die Spielweise des Gegners. Kapitänin Sandra Eggel ist gespannt auf das erste Aufeinandertreffen: „Aus den Ergebnissen lese ich heraus, dass wir sie nicht unterschätzen dürfen. Es ist eine gute Mannschaft.“ Allerdings möchte sie von einem Aufsteigerbonus der Zirndorfer nichts wissen. „Jede Mannschaft sollte motiviert in die Saison starten. Dazu schließe ich auch uns als Absteiger aus der Dritten Liga mit ein.“ Daher zeigt sich Katja Schneider auch zuversichtlich, den Tabellenvierten in die Knie zu zwingen. „Wir wollen nachlegen, auch wenn die Partie gegen Zirndorf anspruchsvoller sein wird als jüngst das Match in Bamberg“, hofft sie auch nach dem Fehlen am vergangenen Wochenende nun vor eigenem Publikum wieder aufs Parkett gehen zu können. Sie sei noch leicht angeschlagen, habe das Training wieder aufgenommen.

 

Auch die zweite Mannschaft des TSV Obergünzburg ist an diesem Wochenende gefordert. Auswärts treffen sie in der Bezirksliga-Süd auf den TSV Königsbrunn und VfL Großkötz. Das Team steht vor allem vor der Schwierigkeit, dass Simone Thaller aufgrund ihres Sprungs in die erste Mannschaft nicht mehr zur Verfügung steht. Das Ogü-Team will beide Partien in der Brunnenstadt gewinnen, um nicht den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren. Als Tabellenzweiter liegen die Günztalerinnen bereits sechs Zähler hinter Primus FC Langweid. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Die Fehler des Gegners ausgenutzt

Ogü-Team gewinnt bei Schlusslicht Bamberg mit 3:0

Am Ende war es ein deutlicher Auswärtssieg für die Obergünzburger Volleyballerinnen: In der Regionalliga-Südost holte das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team bei Schlusslicht ballarinas Bamberg den zweiten Sieg in der Fremde. Wie schon eine Woche zuvor in München, gab das Ogü-Team erneut keinen Satz beim klaren 3:0-Sieg ab.

 

„Ja, ich bin sehr zufrieden“, freut sich Cheftrainer Peter Maiershofer über drei weitere Punkte auf dem Konto, wenn gleich er dem Gegner riesiges Potential bescheinigt. „Der Sieg ist deutlicher als es der Spielverlauf zugelassen hat.“

Personelle Probleme machten schon vor der Abfahrt die Runde. Katja Schneider stand wegen Rückenprobleme dem Team nicht zur Verfügung, fuhr aber bei der weitesten Auswärtsfahrt mit, um ihre Mannschaft von der Seitenlinie aus zu unterstützten. Am Ende hatte Coach Peter Maiershofer acht gesunde Spielerinnen zur Verfügung. Verletzungsbedingt fehlt immer noch Sarah Campo Sanchez.

 

Schon im ersten Durchgang drückten die Gäste den ballarinas den Stempel auf. Obergünzburg führte zwischenzeitlich mit 8:1 und baute auch in der Folge seinen Vorsprung weiter aus. „Unsere Spielweise hat den Gegner schon etwas überrascht. Unser Zusammenspiel klappte einfach gut“, so Franziska Thaller. Denn mit dem Ausfall von Katja Schneider musste das TSV-Team wieder auf zwei Zuspielerinnen umstellen. Nach 23 Minuten gewann Obergünzburg den ersten Abschnitt mit 25:22. Vor Problemen stellten die Günztalerinnen Bamberg im zweiten Satz, den sie deutlich mit 25:16 für sich entschieden. Das Team aus Oberfranken fand nicht zu seinem Spiel, versuchte zwar nochmals im dritten Durchgang anzugreifen, doch die Gäste profitierten von der hohen Fehlerquote des Tabellenletzten. Mit 25:19 machte der Drittliga-Absteiger den Deckel drauf und entschied das Duell für sich. „Wir haben nie daran gezweifelt, dass wir die Partie nicht gewinnen können“, freut sich Franziska Thaller über den mittlerweile vierten Saisonsieg im fünften Pflichtspiel in der Regionalliga-Südost. Aufschlag- und Angriffsfehler der Gastgeberinnen war am Ende ausschlaggebend für den Sieg. Selbst Katja Schneider attestiert ihren Mitspielerinnen einen couragierten Auftritt. „Für die Moral war dieser Sieg enorm wichtig.“ Alle haben einen super Job gemacht, fügt Thaller hinzu. Ohne den Sieg zu schmälern, stellt Minja Dogan fest: „Wir hatten in jedem Satz aber stets eine kurze Schwächephase.“ Mit nunmehr zehn Punkten klettert der TSV Obergünzburg in der Tabelle vom achten auf den sechsten Rang vor. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Matthias Schneider

 


Zu Gast in Oberfranken

Ogü-Damen treten weiteste Auswärtsfahrt an

In der Volleyball-Regionalliga-Südost hat der TSV Obergünzburg in der Vorrunde die weiteste Fahrt vor sich. Die Günztalerinnen müssen am Samstagabend bei den ballarinas Bamberg aufs Parkett. Der Tabellenletzte aus Oberfranken konnte bisher noch kein einziges Mal gewinnen.

 

„Der klare 3:0-Sieg am vergangenen Wochenende war enorm wichtig für unser Selbstvertrauen“, so Headcoach Peter Maiershofer nach dem ersten Auswärtserfolg in dieser Saison. „Wir haben das vor einer leeren Kulisse richtig gutgemacht“, ergänzt er und blickt schon auf die nächste Aufgabe. Mit ballarinas Bamberg wartet nämlich in der Fremde das Schlusslicht in der Regionalliga-Südost. Die beiden einzigen Punkte holten sie sich jeweils auswärts im Tie-Break gegen Lohhof und Straubing. Für die Oberfränkinnen ist es erst das zweite Heimspiel in dieser noch recht jungen Saison. „Wir müssen nicht nur die lange Auswärtsfahrt aus den Knochen bekommen, sondern haben uns zum Ziel gesteckt, hier nachzulegen.“ Für Maiershofer sei dies ein wichtiger Zeitpunkt. Katja Schneider erwartet eine heimstarke Mannschaft. „Sie haben noch keinen Sieg auf der Habenseite. Es wird eine schwere, aber auch interessante Partie“, blickt sie zuversichtlich auf das mittlerweile dritte Auswärtsmatch. Maiershofer ergänzt: „Geschenkt wird uns da nichts. Wenn wir konzentriert agieren, dann ist auch was möglich“, zeigt sich der Übungsleiter im Vorfeld doch optimistisch. Allerdings kann das Ogü-Team nicht in Bestbesetzung aufs Parkett gehen. Verletzungsbedingt fehlt weiterhin Sarah Campo Sanchez und Simone Thaller, die den Sprung von der zweiten in die erste Mannschaft schaffte, steht am Wochenende ebenfalls nicht zur Verfügung. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Der Frühe Vogel fängt die Punkte

Erster Auswärtssieg in der Landeshauptstadt geglückt

Der TSV Obergünzburg hat in der Volleyball-Regionalliga-Südost den ersten Auswärtssieg eingefahren. Das Team um Kapitänin Sandra Eggel gewann beim TSV TB München verdient mit 3:0. Nach zwei Fünf-Satz-Siegen daheim über Gotteszell und Lohhof sowie der Auswärtsniederlage in Hahnbach, schaffte das Ogü-Team im vierten Saisonmatch einen klaren Dreisatzsieg.

 

„Die Vorgabe an uns selbst waren drei Punkte, das haben wir geschafft“, freut sich Sandra Eggel über den Sieg in der Landeshauptstadt. Wie schon vermutet, fand die Partie am Samstagvormittag unter Ausschluss der Öffentlichkeitstatt. Nur wenige Zuschauer schauten sich das Match an. „Von der Stimmung war es richtig komisch. Es fühlte sich wirklich wie ein Trainingsspiel an“, so die Kapitänin. Obergünzburg erwischte im ersten Durchgang einen Start nach Maß. Nach 20 Minuten war der erste Satz zu Gunsten der Gäste mit 25:16 entschieden. Erst im zweiten Durchgang kam das Team aus der Landeshauptstadt immer besser ins Spiel. Die Günztalerinnen mussten sich zeitweise schon strecken. Allerdings hatten die Münchnerinnen besonders Probleme bei den Aufschlägen von Franziska Thaller. Auch das Zusammenspiel mit Simone Thaller klappte so hervorragend, dass sie nun fest zum Team der ersten Mannschaft gehört. Mit 25:23 gewann Obergünzburg auch den zweiten Durchgang. Wie schon gegen den SV Lohhof stellte Coach Peter Maiershofer um. Das Angriffsspiel wurde dadurch wieder variabler. Satz drei konnte allerdings erst nach 30 Minuten Spielzeit mit 25:22 gewonnen werden. „In der Annahme hatten wir phasenweise ein paar Hänger drin. Es gab auch unnötige Fehler in der Abstimmung, wo wir uns selbst die Frage stellen, wo das herkommt“, zieht Eggel aber unterm Strich ein positives Resümee nach dem Sieg gegen München. Schon am kommenden Samstag steht das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Dann geht es für das Ogü-Team ins oberfränkische Bamberg, die mit zwei Zählern auf der Habenseite momentan Schlusslicht der Regionalliga-Südost sind.

 

Unnötiger Punktverlust

 

Die zweite Mannschaft des TSV Obergünzburg hat beim Auswärtsspiel gegen den SV Salamander Türkheim einen Punkt liegen gelassen. Das Bezirksliga-Team verlor Satz eins und zwei mit 22:25 und 23:25. Das schwache Aufschlagsspiel und die hohe Fehlerquote bei den Gästen spielte Türkheim in die Karten. Wachgerüttelt durch Spielertrainerin Julia Nisseler, fanden sie immer besser ins Spiel und drehten somit die Partie. Die folgenden Sätze gingen mit 25:21, 25:18 und 15:8 deutlich an das Ogü-Team. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Gelingt der erste Auswärtssieg?

Ogü-Team reist am Samstag nach München

Mit großem Selbstvertrauen und jeder Menge Optimismus treten die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg am Samstag zu ihrem Auswärtsspiel gegen den TSV TB München an. Das Team aus der Landeshauptstadt hat nicht nur drei Matches mehr auf dem Konto, sondern konnte bis dato auch drei Siege einfahren. Das Ogü-Team dagegen strich zwei Heimsiege ein. Nur auswärts hat es noch nicht geklappt.

 

Beim einzigen Gastspiel in Hahnbach setzte es eine 1:3-Niederlage. Jetzt soll bei den Münchnerinnen der erste Dreier eingefahren werden. „So langsam kommen wir in den Rhythmus“, sagt Trainer Peter Maiershofer vor dem Auftritt beim Tabellensechsten. „Wir erwarten eine junge und sehr starke Mannschaft. Doch ich bin überzeugt, dass wir nun in der Lage sind, einen eindeutigen Sieg einzufahren“, hebt der Übungsleiter hervor. Die Voraussetzungen für drei Punkte sind also gegeben. Denn nach dem Sieg daheim über den Tabellenzweiten Lohhof, verlief auch das Training vielversprechend. „Wir haben gut trainiert, auch deshalb, weil die Stimmung definitiv besser und gelöster war“, macht Katja Schneider deutlich. Schon um 11.00 Uhr ist Spielbeginn in der Landeshauptstadt. Für das Damenteam ist dies schon eine eher ungewohnte Anfangszeit. Daher kann es schon sein, dass dieses Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. „Es ist nicht unsere Art, in einer stillen und leisen Halle zu spielen. Dennoch gehen wir dieses Unterfangen trotzdem positiv an“, so Schneider weiter. München selbst gewann jüngst das Auswärtsspiel in Sonthofen (3:1), während sie daheim gegen Aufsteiger und Spitzenreiter Gotteszell deutlich mit 0:3 unter die Räder kamen. Was die Vorbereitung auf den Gegner so erschwert, ist die Tatsache, dass beide Mannschaften noch nie gegeneinander gespielt haben. „Wir wissen leider nichts über sie. Von daher können wir ihre Spielstärke schwer einschätzen“, will Schneider aber unbedingt diesen Sieg landen. Bis auf Sarah Campo Sanchez steht Maiershofer das gesamte Team zur Verfügung. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth

 


Zweiter Heimsieg gegen Mitabsteiger

Damen 1 lassen erneut einen Punkt gegen den SV Lohhof II liegen

In der Volleyball-Regionalliga-Südost haben die Damen des TSV Obergünzburg die Auswärtsniederlage gegen den SV Hahnbach weggesteckt und die Zweitliga-Reserve des SV Lohhof in der Sporthalle am Nikolausberg mit 3:2-Sätzen in die Knie gezwungen. Damit bleiben die Günztalerinnen auch im zweiten Heimspiel in Folge siegreich, mussten aber schon wie bei der Saisonpremiere gegen VV Gotteszell über fünf Durchgänge gehen.

 

Die Erleichterung war dem Ogü-Team nach dem verwandelten Matchball buchstäblich anzusehen. „Nach unserem Auftritt in Hahnbach wussten wir nicht, wo wir stehen. Daher waren wir auch etwas angespannt“, fiel Kapitänin Sandra Eggel doch ein Stein vom Herzen. Der erste Durchgang verlief ganz nach dem Geschmack von Trainer Peter Maiershofer. In 17 Minuten machte das Heimteam mit 25:10 den Deckel drauf. Lohhof wurde überrollt. Obergünzburg spielte fast fehlerfrei. Doch mit Beginn des zweiten Satzes änderte sich das Bild. Die Gäste aus dem Landkreis München kamen nun besser ins Spiel. „Wir haben gedacht, dass es so weiterläuft“, sagt Eggel, doch das zwischenzeitliche Hoch des Drittliga-Absteigers war verflogen. Mit 21:25 ging der zweite Satz an den SV Lohhof. Auch der dritte Durchgang startete in keinster Weise verheißungsvoll. Zwischenzeitlich lag Obergünzburg mit 2:12 zurück, kämpfte sich aber wieder zurück ins Spiel, musste aber den dritten Satz erneut mit 21:25 an die Gäste abgeben. Headcoach Peter Maiershofer reagierte, stellte sein Team darauf um. Miriam Amann platzierte er auf die Mitte, Simone Thaller agierte über Außen, während Katja Schneider fortan das Geschehen außerhalb des Spielfeldes betrachtete. „Da zitterst du einfach mehr“, sagt Schneider. Angetrieben vom frenetischen Publikum drehte das Ogü-Team die Begegnung im vierten Satz. Der Schachzug ging auf. „Anders als noch in Hahnbach haben wir uns nicht hängenlassen, die Körpersprache war aber eine ganz andere“, resümiert Sandra Eggel. Nach dem 25:21-Satzgewinn war ein Punkt schon sicher. Doch die Gastgeberinnen wollten mehr. „Wir haben den Schwung aus dem vierten Satz in den Tie-Break mitgenommen“, so Katja Schneider, die ebenfalls von der Seitenlinie ihre Teamkolleginnen lauthals anfeuerte. Mit 15:9 holte sich Obergünzburg den Zusatzpunkt. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, lobt Kapitänin Eggel den Auftritt, obwohl es aus ihrer Sicht schon einige Schwankungen im Match gab. Für Katja Schneider war es im Nachgang ein „geiler Sieg, wobei auch drei Punkte drin gewesen wären“, bilanziert sie. Gelöst wirkte auch Miriam Amann, die ebenfalls ihren Mitspielerinnen ein großes Kompliment nach dem Fünf-Satz-Match aussprach. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Keine Punkte in Hahnbach

Obergünzburger Damen fahren mit Leeren Händen nach Hause

In der Volleyball-Regionalliga-Südost hat der TSV Obergünzburg das erste Auswärtsspiel in dieser Saison verloren. Drei Wochen nach dem Auftakterfolg vor heimischem Publikum gegen Aufsteiger VV Gotteszell, gab es für die Günztalerinnen beim SV Hahnbach nichts zu holen. Mit 1:3 fuhr das Team um Kapitänin Sandra Eggel ohne Punkte nach Hause.

 

„Es war leider ernüchternd“, so Meike Schlapp in ihrer Bilanz. Die Gäste verschliefen den ersten Durchgang, kamen überhaupt nicht ins Spiel und gaben ihn mit 20:25 ab. „Man hat schon die dreiwöchige Pause in der Liga gemerkt“, sagt Miriam Amann. Erst mit Beginn des zweiten Satzes lief es besser für das Ogü-Team. Hier klappte das Zusammenspiel. Nach 22 Minuten erzielte Obergünzburg den Satzausgleich (25:20). Das von Sandra Eggel angeführte Team nahm den Schwung auch in den dritten Satz mit, führte sogar zwischenzeitlich mit 12:3, ehe die Günztalerinnen dann ohne Grund einbrachen und ihren Vorsprung komplett aus den Händen gaben. „Wir haben nur individuelle Fehler gemacht, während Hahnbach um jeden Ball kämpfte“, erzählt Miriam Amann und Meike Schlapp ergänzt: „Wir hatten unser typisches Tief, waren zu ängstlich in unserem Spiel. Hahnbach zeigte dagegen eine geschlossene Mannschaftsleistung.“ Beim Stande von 23:23 gab es auch noch eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung, die den Gastgeber sogar mit 24:23 nach vorne brachte. „Zu diesem Moment war der Rückstand richtig bitter“, sagt Kapitänin Eggel, die dem Schiedsrichtergespann aber trotzdem ein gutes Zeugnis ausstellt. Der dritte Satz ging an das Team aus der Oberpfalz. Die 2:1-Satzführung war der Knackpunkt in diesem Match. Der Gastgeber ließ sich den angepeilten Sieg nicht mehr nehmen und machte mit dem 25:15 im vierten Durchgang den Deckel drauf. „Unsere Aufschläge waren nicht so gut. Zudem haben wir in allen Mannschaftsteilen unnötige Fehler produziert“, so Eggel in ihrer Bilanz. Dennoch hat sie eine Erkenntnis gewonnen, warum der TSV Obergünzburg in Hahnbach mit leeren Händen nach Hause fuhr: „Bei uns ist alles nur Kopfsache. Wir können doch alle Volleyballspielen, doch wir müssen lernen, dass wir uns nicht herunterziehen, wenn es mal nicht so läuft“, so Eggel. In die gleiche Kerbe schlägt auch Meike Schlapp. „Wir müssen mental an uns arbeiten.“ Schon am kommenden Samstag steht nämlich der nächste Vergleich auf dem Programm, wenn die zweite Mannschaft des SV Lohhof ihre Visitenkarte in der Sporthalle am Nikolausberg abgibt. Los geht es um 18.00 Uhr. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Pause ist vorüber

Ogü-Team greift nach Pause wieder in Hahnbach an

Für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg geht es in der Regionalliga-Südost wieder weiter. Vorbei ist die dreiwöchige Pause. Doch beim Auswärtskampf am Sonntag gegen den SV Hahnbach haben die Günztalerinnen eine hohe Hürde zu überwinden. Das Team aus der Oberpfalz hat im Gegensatz zum TSV nicht nur mehr Partien absolviert, sondern liegt sogar mit neun Punkten im oberen Tabellendrittel.

 

„Ich habe Hahnbach als starke Mannschaft in Erinnerung, die besonders heimstark ist“, erinnert sich Obergünzburgs Cheftrainer Peter Maiershofer noch ganz genau. Allerdings stand er damals für den SV Mauerstetten an der Seitenlinie. Dennoch zähle das Team aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach für ihn zu den Top 5-Mannschaften in der Liga. „Das wird schon eine echte Hausnummer, leicht wird es nicht“, verweist er dabei auf die jüngsten Ergebnisse des anstehenden Gegners. Der Auftakt der Obergünzburgerinnen in die neue Spielzeit verlief verheißungsvoll. Der 3:2-Sieg über Aufsteiger Gotteszell liegt schon etwas zurück, doch die Mannschaft ist nach den zahlreichen Trainingseinheiten wieder voll motiviert. Schließlich hat der TSV mit dem SV Hahnbach nur gute Erinnerungen. Der letzte Auftritt in der Oberpfalz in der Regionalliga-Saison 2017/2018 wurde deutlich mit 3:0 gewonnen. „Wir haben in den vergangenen zwei Wochen gut trainiert. Jetzt gilt es, wieder Spielpraxis zu sammeln. Daher versuchen wir natürlich wieder das Beste daraus zu machen“, ist Maiershofer aber überzeugt, dass seine „Mädels“ dieses Duell auch erfolgreich bestreiten werden. „Wir werden unser Spiel durchziehen und von Anfang an Druck machen“, betont er. In die gleiche Kerbe haut auch Katja Schneider, die trotzdem dem SV Hahnbach nicht die Favoritenrolle zuschieben möchte. „Wir sind alle megamotiviert. Ich glaube, dass es uns etwas leichter fallen wird. Wir spielen auswärts und können sicherlich hier eine Schippe drauflegen.“ Das Match gegen Gotteszell wurde nicht nur genau analysiert, sondern in den vergangenen intensiven Einheiten trainierte das Team punktuell in verschiedenen Bereichen.

 

Erfolgreicher Test

 

Noch am Mittwochabend stand ein Vergleich gegen das Bezirksliga-Herrenteam des TV Weitnau auf dem Programm. „Wir haben hier zahlreiche Spielformen ausprobiert“, sagt Libera Julia Keilhofer. „Weil die Männermannschaft einen großen Block stellte, war es uns in dem Zusammenhang wichtig, wie wir uns in den Spielsituationen verhalten, welche Ideen wir auch haben“, bringt es Keilhofer auf den Punkt. Obergünzburg gewann das Testspiel übrigens mit 3:2, doch entscheidend ist der Auftritt am Sonntag gegen den SV Hahnbach. „Gefühlt starten wir nun richtig in die neue Saison“, ist auch Julia Keilhofer im Vorfeld der Partie optimistisch. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 


Das Ruder noch herumgerissen

Obergünzburgs Volleyballerinnen gewinnen Auftaktmatch nach fünf Sätzen

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben zum Auftakt der neuen Regionalliga-Saison einen hart erkämpften Sieg eingefahren. Bei der Heimpremiere in der Sporthalle am Nikolausberg gelang dem Absteiger aus der Dritten Liga ein fulminanter 3:2-Sieg gegen den VV Gotteszell. Dieser Sieg ist deshalb hoch zu werten, weil der TSV nicht nur eine 2:0-Satzführung aus den Händen gab, sondern auch im Tie-Break einen Matchball abwehrte.

 

„Wir haben gut angefangen, aber stark nachgelassen“, bringt es Kapitänin Sandra Eggel nach dem Fünf-Satz-Krimi gegen den Aufsteiger auf den Punkt. Nervös begannen die Obergünzburgerinnen vor eigenem Publikum. Dabei hatten sie überhaupt keinen Grund. Durchgang eins konnte der TSV mit 26:24 für sich entschieden. „Es hat sich super angefühlt“, bilanziert Katja Schneider. Denn das Team von Headcoach Peter Maiershofer machte im zweiten Satz energisch weiter und baute sogar seine Führung auf 20:10 aus. Das Ogü-Team gewann auch den zweiten Satz mit 25:16. Warum dann der Aufsteiger Obergünzburg das Zepter aus der Hand nahm, ist ein Rätsel. „Wir haben sie leider ins Spiel kommen lassen. Viel kam über die Angriffsmitte. Zudem wackelte gehörig unsere Annahme und auch der Block stand nicht immer sicher“, analysiert Schneider. Es sei irgendwie komisch gewesen, ergänzt Eggel. „Ich kann es mir leider nicht erklären, warum wir auf einmal unkonzentriert waren.“ Gotteszell aus dem Landkreis Regen in Niederbayern spielte auf und gewann den dritten Satz mit 25:21. Durchgang vier war dann eine klare Angelegenheit für die Gäste, die mit 25:12 Obergünzburg den Schneid abkauften. Damit hatte beide Mannschaften bereits einen Zähler sicher. Doch vor eigenem Publikum und den Fans im Rücken wollten die TSV’lerinnen mehr. „Sicherlich standen wir etwas unter Druck, wollten uns als Absteiger nicht gleich die Blöße geben“, packte Katja Schneider im fünften Satz der Ehrgeiz. „Ich wollte jetzt unbedingt gewinnen.“ Diese Euphorie schwappte auch auf die anderen Mitspielerinnen über. Denn obwohl der entscheidende finale Satz eng verlief, musste Obergünzburg sogar einen Matchball beim Stande von 13:14 abwehren. Am Ende kippte der TSV die Partie und gewann Durchgang fünf mit 16:14. Gerade vor dem Hintergrund, dass Gegner Gotteszell am Wochenende zuvor einen 3:2-Sieg gegen Hahnbach feierte und schon ein Match erfolgreich bestritt, sind die zwei Punkte für Obergünzburg hoch anzurechnen. „Für die Zuschauer war das am Ende schon großes Kino, weil hier alles geboten war“, freut sich Schneider über den Sieg. Selbst Sandra Eggel ist sehr erleichtert, „weil wir das Ruder nochmals herumgerissen haben.“ - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Matthias Schneider


"Wir haben hart gearbeitet"

Regionalliga-Team aus Obergünzburg startet in die neue Saison

Seit Juni läuft die Vorbereitungsphase für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. Jetzt wird es aber ernst. Das Damenteam steht am kommenden Sonntag vor ihrem ersten Pflichtspiel in der Regionalliga-Südost. Auftaktgegner ist Aufsteiger VV Gotteszell. Das Team aus dem Landkreis Regen setzte am vergangenen Wochenende schon einmal eine erste Duftmarke, als sie daheim den SV Hahnbach mit einem 3:2-Sieg nach Hause schickten. Jetzt muss Obergünzburg ran und will natürlich im ersten Pflichtspiel nach dem Abstieg aus der Dritten Liga einen guten Start erwischen. Der Kreisbote sprach mit Headcoach Peter Maiershofer im Vorfeld der Premiere.

 

Sind Sie mit der Vorbereitung zufrieden?

 

Maiershofer: Ja, auf jeden Fall. Obwohl wir immer wieder urlaubsbedingte Ausfälle hatten, haben wir immer super gearbeitet. Wir haben auch die zweite Mannschaft stets mit einbezogen, sodass wir jederzeit viele Spielformen einstudieren konnten. Das wäre sonst nicht möglich.

 

Welche Erkenntnisse ziehen Sie aus dem gemeinsamen Training

 

Maiershofer: Das gemeinsame Training hat sich ausbezahlt. Alle Spielerinnen kennen sich. Sarah Campo Sanchez hat schon in Altdorf mitgewirkt. Sie kann den Schritt packen, wenn sie kontinuierlich dranbleibt.

 

War die Vorbereitungsphase für Sie diesmal anders als bei Ihrer Premierensaison?

 

Maiershofer: Definitiv. Es war alles einfacher. Ich konnte nun genauer meine Vorstellungen miteinbringen. Vergangenes Jahr habe ich das Team an die Dritte Liga herangeführt. Jetzt baue ich die Mannschaft so auf, wie ich es haben will. Heuer war ich schon frühzeitig mit der Kaderplanung vertraut, was letztes Jahr nicht der Fall war. Das ist schon ein Unterschied.

 

Am vergangenen Wochenende stand bereits bei einigen Teams der erste Spieltag auf dem Programm. Welche Erkenntnisse ziehen Sie aus den Ergebnissen?

 

Maiershofer: Mitabsteiger Lohhof hat in Sonthofen mit 3:0 souverän gewonnen. Mit ihnen ist in dieser Saison zu rechnen. Gotteszell hat eine kleine Halle, ist sehr heimstark. Die Zirndorfer, die in Straubing deutlich gewannen, kenne ich leider nicht. Da unser Auftaktgegner Gotteszell bereits Wettkampfpraxis hat, haben sie hier natürlich einen leichten Vorteil.

 

Steht Ihre Anfangsformation?

 

Maiershofer: Ja, sie habe ich im Kopf. Ich werde aber noch die letzten Einheiten abwarten.

 

Verspüren Sie und die Mannschaft nach dem Abstieg einen gewissen Druck?

 

Maiershofer: Den gibt es immer. Egal, in welcher Liga. Es geht darum, die Abgänge zu kompensieren, um in der Regionalliga anzukommen. In vielen Fällen werden Drittliga-Mannschaften sogar durchgereicht. Das wollen wir natürlich vermeiden. Ich bin aber überzeugt, dass wir eine schlagkräftige Truppe stellen werden. Wir haben hart gearbeitet.

 

Interview: Stefan Günter

Foto: Peter Roth

 

Die Regionalliga-Premiere wird am kommenden Sonntag, 6. Oktober, um 14.30 Uhr in der Sporthalle am Nikolausberg ausgetragen.


Positive Bilanz nach Vorbereitung

Damen 1 zeigen souveräne Leistung beim Wallenstein-Cup in Altdorf

Langsam wird es für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg ernst: Am 6. Oktober beginnt die neue Saison in der Regionalliga-Südost mit einem Heimspiel gegen VV Gotteszell. Bis dahin gilt es noch den Feinschliff zu holen, um optimal in die Runde zu gelangen. Gute Ansätze gab es jüngst bei einem hochklassigen Turnier, dem Wallenstein-Cup, an dem die Günztalerinnen teilnahmen.

 

„Diese fünf Spiele haben wir danach alle ordentlich in den Beinen gemerkt“, sagt Sandra Eggel, die neue Kapitänin des TSV Obergünzburg. Nach dem schmerzlichen Abgang von Milena Bauch zum TSV Burgberg übernimmt sie nun diese wichtige Aufgabe. „Was das Turnier angeht, haben wir schon große Fortschritte gemacht.“ Auf insgesamt drei Feldern wurde in Altdorf (Mittelfranken) gespielt. Primär nutzte der TSV dieses Aufeinandertreffen mit weiteren Teams aus der Bayernliga, Regionalliga und sogar Dritten Liga, um zu experimentieren. „Das Niveau des Turniers war sehr hoch. Ich denke schon, dass wir uns gut geschlagen haben“, bilanziert Eggel. Acht Mannschaften nahmen insgesamt teil. In der Vorrunde ging es nur über zwei Sätze. Zum Auftakt stand Obergünzburg dem Bayernligisten TSV Neudrossenfeld gegenüber. Hier gelang ihnen ein 2:0-Sieg. Match zwei endete gegen den TV Altdorf (3. Liga) mit 1:1-Sätzen, während im dritten Turnierspiel Ligakonkurrent Esting mit 2:0 bezwungen wurde. Nach einer 1:2-Niederlage gegen Drittligist Fürth, wartete im Spiel um Platz drei erneut Gastgeber TV Altdorf. Diesmal verlor Obergünzburg das Spiel mit 1:2. „Der Stachel sitzt bei uns immer noch tief“, deutet Sandra Eggel besonders auf diesen Vergleich hin. In der vergangenen Saison verlor der TSV beide Duelle. Während Altdorf mit zwei Zählern Vorsprung am Ende die Ligazugehörigkeit feierte, mussten die Ostallgäuerinnen den bitteren Gang zurück in die Regionalliga antreten.

 

Personell konnte Headcoach Peter Maiershofer auch in Altdorf nicht aus den Vollen schöpfen. „In der ganzen Vorbereitungsphase waren wir nicht immer vollzählig“, bedauert Katja Schneider, zeigt sich aber zuversichtlich, dass das Team trotzdem schnell zusammenfindet. Verstärkung erfuhr das Team durch Sarah Campo Sanchez. Sie stand bei allen fünf Turniermatches auf dem Parkett. Sie wird immer mehr und mehr an die Erste herangeführt. „Mit ihr haben wir auch eine zusätzliche Spielvariante. Ich bin schon überzeugt, dass wir in der kommenden Saison nicht mehr so berechenbar sein werden“, blickt Eggel insgesamt auf eine intensive Vorbereitungsphase zurück. Schon beim Trainingslager kamen alle Spielerinnen an ihre Grenzen. Der abschließende Test gegen den SV Mauerstetten ging zwar mit 1:4-Sätzen verloren, „doch haben wir schon richtungsweisende Ansätze gezeigt“, hebt Katja Schneider hervor. „Wir sind auf einem richtigen Weg.“ Schließlich bleibt nicht mehr viel Zeit. Die Tage bis zum Saisonstart vor eigenem Publikum sind bereits gezählt. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Ein bekanntes und ein neues Gesicht beim TSV

Wir freuen uns euch heute unsere Neuzugänge vorstellen zu dürfen:

  • Jenni Ruf startet nach längerer Pause bei den Damen 2 wieder voll durch.
  • Kathrin Strobel kommt vom TV Weitnau zu uns und wird die Damen 1 unterstützen.

Fotos: Katja Schneider



Abschied von unserer Kapitänin

Mit zwei weinenden Augen verabschieden wir uns von unserer Kapitänin und Zuspielerin Milena Bauch. Sie wird in der kommenden Saison nicht mehr für den TSV Obergünzburg auflaufen, denn sie wird aus privaten Gründen etwas kürzer treten. Milena spielt in Zukunft bei den Damen des TSV Burgberg, denen in der vergangenen Saison der Aufstieg in die Landesliga geglückt ist.

 

Wir danken dir, liebe Meni, für dein großartiges Engagement in den letzten Jahren, für deinen tollen Einsatz und die viele Zeit, die du für uns im Auto verbracht hast.

 

Wir hoffen, dass du dich ab und an mal in unserer Halle blicken lässt ;-).

 

Wir wünschen dir alles, alles Liebe für die Zukunft und werden dich vermissen!

 

Foto: Peter Roth


Spielplan Regionalliga - Saison 2019/20


Gemeinsam miteinander

TSV Obergünzburg schweißt damen 1 und 2 noch enger zusammen

Fieberhaft wird bereits für den Start in die neue Saison der Volleyball-Regionalliga-Südost gearbeitet. Anfang Oktober geht das Damenteam des TSV Obergünzburg wieder aufs Parkett. Bis dahin stehen noch zahlreiche Einheiten bevor. Und das Wichtigste: In Kürze werden sämtliche Spielerinnen beiden Mannschaften zugeteilt.

 

„Wir werden zwei Teams melden. Noch können sich einige Spielerinnen von der Zweiten für höhere Aufgaben beweisen“, erzählt Julia Nisseler von der Volleyball-Abteilungsleitung. Der Kern aus dem Vorjahr wird weiterhin in der ersten Mannschaft und damit in der Regionalliga auflaufen. Für das Bezirksliga-Team sollen auch einige Jugendspielerinnen eingesetzt werden. Bisher stehen mit Tamara Schellenberg (TV Bad Grönenbach) und Kathrin Strobel (TSV Weitnau) zwei Neuzugänge fest. Schmerzlich ist dagegen der Abgang von Milena Bauch, die in der kommenden Saison für den TSV Burgberg (Oberallgäu) antreten wird. „Milena reißt als Zuspielerin schon eine große Lücke in unser Team. Es wird schwer sein, dies zu kompensieren“, so Miriam Amann. Mit Sandra Eggel und Julia Fischer stehen zwei Zuspielerinnen zur Verfügung. Trotzdem blickt auch Amann mit großer Zuversicht auf den weiteren Trainingsverlauf in der Vorbereitungsphase. Sie macht aber deutlich: „Wir müssen uns wieder neu finden.“ Aufgrund der Urlaubsphase ist die Trainingsbeteiligung noch etwas gering. Nichtsdestotrotz muss sich auch Amann neu motivieren. Denn der Abstieg aus Liga drei hat so seine Spuren hinterlassen. Das führt besonders bei Julia Nisseler zu dem Entschluss, an der Ausrichtung etwas zu ändern. „Wir wollen künftig das Training für beide Mannschaften gemeinsam abhalten. Hier schaffen wir optimale Voraussetzungen, damit sämtliche Spielerinnen besonders die so wichtigen Abläufe in der Regionalliga kennenlernen.“ Insgesamt sei Nisseler schon gespannt, wie sich das Team in der neuen Saison präsentieren wird. „Ich bin schon der Meinung, dass die Mädels hier wieder Fuß fassen müssen.“ Mit Walter Borst, Peter Schick und Martina Endres stehen Headcoach Peter Maiershofer drei erfahrene Trainer für beide Damenteams zur Seite.

 

Unterdessen hat der Bayerische Volleyball-Verband den Terminplan für die neue Saison veröffentlicht. Am 6. Oktober startet die Spielzeit in der Regionalliga-Südost mit einem Heimspiel gegen Liganeuling VV Gotteszell (Landkreis Regen in Niederbayern). Mit dem TSV Zirndorf (Mittelfranken) und Schwarzweiß München (Oberbayern) warten schon einmal drei neue Mannschaften. Aus der dritten Liga stieg neben Obergünzburg auch die zweite Mannschaft des SV Lohhof ab. Komplettiert wird das 12er-Feld noch durch den SV Esting, ballarinas Bamberg, FTSV Straubing II, SV Hahnbach, TSV TB München, VCO München und TSV Sonthofen II. Die Saison 2019/2020 endet am 21. März mit einem erneuten Heimspiel. - Stefan Günter / Kreisbote


Traum vom Klassenerhalt geplatzt

Damen 1 spielen kommende Saison wieder in der Regionalliga

Die lange Zeit des Wartens ist vorüber. Nun steht es schwarz auf weiß. Neben der zweiten Mannschaft des SV Lohhof muss nun auch der TSV Obergünzburg aus der dritten Volleyball-Liga absteigen. Durch den freiwilligen Rückzug des Tabellenzweiten TSV Eiselfing keimte kurzzeitig nochmals Hoffnung auf, doch der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) entschied anders. Nach einem Jahr geht es wieder zurück in die Regionalliga-Südost.

 

„Warum wir dann trotzdem nicht als Nachrücker dringeblieben sind, entzieht sich unserer Kenntnis“, macht Bauch deutlich. Selbst Coach Peter Maiershofer findet es schade, dass die Konstellation so gekommen ist. „Sicherlich hatte auch ich bis zuletzt noch ein Fünkchen Hoffnung, aber wir werden die Entscheidung natürlich akzeptieren“, blickt er mit seinem Team voraus. Unabhängig davon, ob Liga drei oder Regionalliga, hat sich der Übungsleiter für ein weiteres Engagement in Obergünzburg entschieden. „Für mich kam es überhaupt nicht in Frage aufzuhören. Denn die Arbeit mit der Mannschaft macht mir sehr viel Spaß“, nimmt er dann gerne die weiten Fahrtstrecken in Kauf. Allerdings gibt es dann doch eine personelle Veränderung. Teamkapitänin Milena Bauch wird die Mannschaft in Richtung Burgberg verlassen. Künftig wird sie für das Landesliga-Team spielen. Dieser Schritt sei ihr nicht leichtgefallen, „weil mich die Dritte Liga zeitlich und vom Aufwand her doch stark eingebunden hat“, so Bauch. Wer künftig neue Mannschaftsführerin wird, steht noch nicht fest. Von der zweiten Mannschaft stoßen nun Sarah Campo Sanchez, Franziska Reiter und Simone Thaller dazu. Während das TSV-Team noch pausiert, hat Coach Maiershofer bereits den Vorbereitungsplan ausgearbeitet. Anfang Juni starten die Volleyballerinnen wieder mit der Trainingsphase. Im August soll dann eine kurze Pause eingeschoben werden. Vorwiegend stehen die Bereiche Krafttraining und Ausdauer erst einmal im Vordergrund. „Wenn das Wetter mitspielt, werden wir auch zur Abwechslung beachen gehen, um den Spaß nicht zu kurz kommen zu lassen“, sagt Peter Maiershofer.

 

Das sind die Teams in der Spielzeit 2019/2020:

 

SV Esting, TSV Sonthofen II, SV Hahnbach, VG Bamberg, FTSV Straubing II, TSV Zirndorf, VV Gotteszell, TSV Eiselfing, SV Lohhof II, TSV Obergünzburg, SV SW München, VCO München. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 


Damen 2 scheitern am schlechteren Satzquotienten

TSV Obergünzburg 2 vergeben Chance auf direkten Wiederaufstieg

Die Volleyballerinnen der zweiten Mannschaft des TSV Obergünzburg haben die Chance auf den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga Südwest vergeben. Am Ende scheitern die Zöglinge des Trainerduos Martina Endres und Peter Schick hauchdünn an der Teilnahme an den Relegationsspielen. Der TV Bad Grönenbach hat mit 2,38 den Obergünzburger Spielerinnen (2,93) den besseren Satzquotienten voraus. So bleibt der jungen Truppe im ersten Jahr nach dem Abstieg aus der Landesliga nur der undankbare dritte Platz. Inzwischen beschäftigen sich Trainer und Abteilungsleitung mit der Neuausrichtung auf die kommende Saison. Voraussichtlich werden die zwei besten Spielerinnen im Angriff zur Verstärkung in die erste Mannschaft hochgezogen; Trainer Peter Schick steht aus persönlichen Gründen für die kommende Saison nicht mehr zur Verfügung. - Walter Borst



Eine spannende und aufregende Saison geht zu Ende und es ist Zeit sich zu bedanken:

 

D A N K E

  • Unseren Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung das Abenteuer Liga Drei nicht möglich gewesen wäre
  • Unseren Zuschauern und Fans, die uns nicht nur daheim, sondern auch auswärts unterstützt und uns beim ein oder anderen Spiel zum Sieg getragen haben
  • Unserem Fotografen Peter Roth, der sich die Zeit genommen hat all unsere Heimspieltage in Bildern festzuhalten
  • Stefan, der uns viel Arbeit abgenommen hat, in dem er für jedes Spiel tolle Vor- und Nachberichte geschrieben hat
  • Unserer Abteilungsleitung, die uns bei unserem Abenteuer den Rücken gestärkt hat und jederzeit für uns da war
  • Unserer 2. Damenmannschaft, die an unserem Heimspieltagen das Schiedsgericht unterstützt hat und die uns bei personellen Engpässen immer wieder sowohl daheim, wie auch auswärts ausgeholfen hat
  • Unseren Ballkindern und Quickmoppern, die uns die Bälle zugerollt und den Hallenboden getrocknet haben
  • Unseren Eltern, Partnern und Freunden, die den Kuchenverkauf geschmissen haben und uns zu den Auswärtsspielen gefahren haben
  • Unseren DJs, die für tolle Stimmung gesorgt haben
  • Unseren Hallensprechern, die das Publikum durch die Heimspiele geführt haben
  • Unserer Physio Meni, die uns Spieltag für Spieltag getapet, geknetet und massiert hat
  • ein weiteres Mal unserer Meni, die ihren Posten als Mannschaftsführerin toll gemeistert hat
  • Trainer’s besseren Hälfte Rattana, die uns an den Spieltagen mit Obst versorgt hat und uns oft mit thailändischen Spezialitäten verwöhnt hat
  • Last but not least: unserem Trainer Peter, sowie Co-Trainer Walter, die uns fit gemacht haben für die Saison, immer an uns geglaubt haben und Training für Training unser Geschnatter tapfer ertragen haben ;-)

Ligaverbleib nach Niederlage ungewiss

Damen 1 verspielen 2:0-Satzführung und verlieren unglücklich 2:3

Am Ende hat es nicht gereicht: Trotz einer 2:0-Satzführung hat der TSV Obergünzburg in der 3. Volleyballliga Ost das ‚Grande Finale‘ beim TV Altdorf noch verloren. Jetzt heißt es zittern, ob die Günztalerinnen die Klasse halten können oder nach einer Saison wieder den Gang in die Regionalliga-Südost antreten müssen.

 

„Nach dem Spiel waren wir alle schon ziemlich enttäuscht, weil wir es selbst in der Hand hatten und nicht den Deckel draufgelegt haben“, bilanziert Teamkapitän Milena Bauch die 2:3-Niederlage. Dabei lief es wie geplant. Die Gäste aus dem Ostallgäu gewannen Durchgang eins und zwei jeweils mit 25:21. Doch dann folgte die Wende in diesem letzten Saisonmatch. Weil der TSV Obergünzburg nicht mehr mit der nötigen Konzentration zu Werke ging, kippte das Team aus Mittelfranken die Partie. Mit 25:18 und 25:11 entschied der Tabellenachte die Sätze drei und vier für sich. „Wir haben Altdorf immer mehr und mehr ins Spiel kommen lassen. Letztendlich ist es unser Verschulden, da wir nachgelassen haben“, bringt es Meike Schlapp auf den Punkt. Der Tie-Break war eine knappe Angelegenheit. Mit einem 7:8-Rückstand aus Sicht der Gäste wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Eine Aufschlagsserie des TVA brachte Obergünzburg auf die Verliererstraße. „Wir sind in der Folge immer hinterhergelaufen, das war schon sehr ärgerlich“, zeigt sich Schlapp konsterniert und verweist auf das 13:15 im finalen Durchgang. „Unglücklicher kann man nicht verlieren“, ergänzt Milena Bauch. Die Enttäuschung war auch bei Headcoach Peter Maiershofer nicht zu übersehen. „Im dritten Satz hat der Gegner alles auf eine Karte gesetzt, seine Aufschläge enorm verbessert und dadurch unsere Annahme ins Wanken gebracht“, analysiert der Übungsleiter. Unterm Strich zählt für den TSV Obergünzburg allein die Tatsache, dass sie im Gegensatz zur Vorrunde eine beeindruckende Rückrunde gespielt haben. Von den insgesamt 17 erreichten Punkten, holte sich das Team allein 14 Zähler in der zweiten Saisonhälfte. „Die Hoffnung, die Klasse zu halten, ist noch vorhanden. Wir sind nicht Letzter. Allerdings müssen wir uns jetzt in Geduld üben und warten, bis alle Ligen beendet sind. Erst dann haben wir Klarheit“, betont Peter Maiershofer und Meike Schlapp macht deutlich: „Sicherlich freuen wir uns auf gute Nachrichten. Ein Abstieg ist für uns aber kein Beinbruch.“ - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

Foto: Walter Borst


Grande Finale in Liga Drei

Showdown in Altdorf um den direkten Klassenerhalt

Showdown für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg in der 3. Liga Ost: Nach dem sensationellen Erfolg im letzten Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen die DJK Augsburg-Hochzoll (3:2), steht für den Ligadebütanten am morgigen Sonntag das entscheidende und finale Duell gegen den TV Altdorf an.

 

Es ist das Grande Finale in der 3. Liga Ost. Um definitiv die Klasse halten zu können, muss ein Sieg gegen das Team aus Mittelfranken eingefahren werden. Egal wie die Partie ausgeht, der TSV kann nicht mehr vom vorletzten Rang vertrieben werden, da für Schlusslicht SV Lohhof II bereits die Saison zu Ende ist. Allerdings könnte auch der vorletzte Platz noch für den Klassenerhalt reichen. Darauf wollen sich die Verantwortlichen, Trainer und Spieler nicht verlassen. „Viele setzen in diesem Spiel auf Altdorf. Ich sehe zwei Teams auf Augenhöhe“, sagt Milena Bauch. Ein magerer Punkt trennt beide Kontrahenten. Altdorf wurde am vergangenen Wochenende auswärts beim Dresdner SSV deutlich mit 0:3-Sätzen abgewatscht. Obergünzburg dagegen gewann in einem fulminanten und nervenaufreibenden Match gegen Augsburg, was diese Ausgangskonstellation überhaupt erst möglich macht. „Diese Partie hat uns schon geschafft, zumal sie ja über fünf Sätze ging“, stand laut Bauch kein hartes und intensives Training in dieser Woche auf dem Programm. „Wir haben hochmotiviert und konzentriert an gewissen Feinabstimmungen gearbeitet“, ergänzt Miriam Amann. Das gesamte Team sei fokussiert auf dieses eine Spiel. Das setzt auch neue Energien frei. Noch am vergangenen Wochenende waren nicht alle Spielerinnen fit. „Ich habe ein gutes Gefühl, was die Partie in Altdorf angeht“, ist auch Cheftrainer Peter Maiershofer überzeugt, dass seine Mannschaft diese letzte Hürde noch erfolgreich stemmen wird. „Wir können jede Mannschaft in der Liga schlagen, das haben wir des Öfteren bereits unter Beweis gestellt“, ergänzt Teamkapitän Milena Bauch, verweist aber im gleichen Atemzug auf die bittere Niederlage, eben gegen den TV Altdorf, als daheim ein 0:3 am Ende auf der Anzeigetafel stand. Ausgerechnet gegen den Tabellenachten machte der TSV kein wirklich gutes Spiel. Doch das war in der Vorrunde. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Aufsteiger nur drei Zähler auf dem Konto, zierte einsam das Tabellenende. Jetzt stehen 13 Punkte mehr auf dem Konto. „Wir werden im letzten Spiel alles nach vorne werfen“, sagt Sandra Eggel und hebt dabei den starken Zusammenhalt vor dem Grande Finale in Altdorf hervor. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 



Starke Teamleistung führt zum Sieg

Damen 1 beweisen nach 0:2-Rückstand mentale stärke

Dank eines unglaublichen Kraftakts haben die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg ihr letztes Saisonheimspiel gegen die DJK Augsburg-Hochzoll noch gewonnen. Lag der Liganeuling noch mit 0:2-Sätzen zurück, so drehten die Gastgeberinnen noch das Match mit 3:2 zu ihren Gunsten.

 

„Ich habe immer und zu jedem Zeitpunkt an die Mannschaft geglaubt“, freut sich Coach Peter Maiershofer über den Auftritt seines Teams.Die ersten beiden Durchgänge gingen relativ knapp an die Gäste aus der Fuggerstadt. Im ersten Satz war Obergünzburg sogar drauf und dran diesen selbst für sich zu entscheiden, allerdings musste man diesen trotz Führung am Ende mit 24:26 abgeben. Mit 20:25 ging Durchgang zwei ebenfalls an die Gäste. „Wir waren anfangs nicht mutig genug, haben nur mit einer Zuspielerin agiert. Somit waren wir auch leicht auszurechnen“, analysiert Maiershofer, der in der Folge taktisch umstellte, was den Gegner aus dem Konzept brachte. Mutig und konsequent spielte Obergünzburg nach vorne, baute seine Führung während des dritten Satzes auf 10:2 und 17:4 aus und machte den Deckel drauf. Auch im vierten Durchgang spielte der TSV aggressiv, übte Druck auf den Gegner aus.„Wir haben sie nicht mehr ins Spiel kommen lassen“, so Milena Bauch. Angeschlagen ging der Teamkapitän in diese Partie, wollte die Mannschaft in diesem so wichtigen Duell nicht im Stich lassen. Trotz einer überlegenen Führung im vierten Satz, benötigte der TSV drei Satzbälle, um mit 25:15 in denTie-Break zu gehen. Mit dem so wichtigen Selbstvertrauen ging Obergünzburg in den entscheidenden fünften finalen Durchgang. Hier ließ das Team nichts anbrennen. Angetrieben vom frenetischen Publikum, das die Spielerinnen nach vorne peitschte, holte sich Obergünzburg den so wichtigen Zusatzpunkt. „Wenn ich ehrlich bin, hätte ich nicht mehr geglaubt, dass wir das Ding noch gewinnen“, strahlt Miriam Amann über das gesamte Gesicht. Sandra Eggel ergänzt:„Die taktische Umstellung war eine Raffinesse, das war richtig clever.“ Selbst der Cheftrainer konnte am Ende durchschnaufen. „Wichtig war der Sieg. Diese Punkte kann uns keiner mehr nehmen. Sie fließen in die Tabelle mit ein.“ Neidlos anerkennen musste auch Gästetrainer Nikolaj Roppel die Niederlage: „Wir haben nicht das abgerufen, was wir konnten“, verweist der DJK-Übungsleiter auf die zu vielen Eigenfehler und gratuliert im gleichen Atemzug dem TSV Obergünzburg zu einem gelungenen Auftritt. „Sie haben nicht aufgehört zuspielen, weniger Fehler gemacht und durch die Aufschläge mehr Druck auf uns ausgeübt.“

 

Dank dem Sieg gegen die DJK Augsburg-Hochzoll haben die Günztalerinnen die rote Laterne an den SV Lohhof II abgegeben und können – egal wie die Partie am kommenden Wochenende in Altdorf ausgeht – nicht mehr Letzter werden. Daher gilt nun der Fokus in der Trainingswoche auf die Partie gegen denTV Altdorf. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

Foto: Peter Roth


Letztes Heimspiel gegen Augsburg

Augsburg schiebt TSV-Damen Favoritenrolle zu

Endspurt für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg: In der 3. Liga Ost steht am heutigen Samstag (18.00 Uhr) das letzte Saisonheimspiel auf dem Programm. Mit einem Sieg gegen die DJK Augsburg-Hochzoll und einem weiteren Triumph beim finalen Showdown eine Woche später auswärts gegen den TV Altdorf können die Günztalerinnen noch alles möglich machen.

 

Obwohl Minja Dogan, Julia Fischer und Teamkapitän Milena Bauch krankheitsbedingt unter der Woche nicht am Training teilnehmen konnten, hofft Coach Peter Maiershofer auf die Unterstützung des Trios gegen den Tabellenfünften. Für die DJK geht es buchstäblich nur noch um die Goldene Ananas, für Obergünzburg steht noch viel auf dem Spiel. „Wir müssen genauso auftreten wie gegen Dingolfing. Allerdings haben wir diesmal unsere treuen Zuschauer und Fans hinter uns, sie werden uns mit Sicherheit nach vorne peitschen“, sagt Maiershofer. Der letzte Auftritt vor eigenem Publikum liegt schon eine Weile her. Am 20. Januar düpierte der TSV im Ostallgäu-Derby den SV Mauerstetten deutlich mit 3:0. Augsburg-Hochzoll wird mit Sicherheit das Gastspiel in der Sporthalle am Nikolausberg nicht unterschätzen und verweist in einem Pressebericht auf die enge Halle und die gute Stimmung. „Das ist ein Dorfverein, da kommen alle“, heißt es von Vereinsseite.

 

Mit Augsburg hat Obergünzburg noch eine Rechnung offen. Auswärts musste sich das Team mit 1:3-Sätzen geschlagen geben. „Damals hatten wir einen Hänger“, erinnert sich Katja Schneider. Denn die Durchgänge drei und vier gingen jeweils mit 15:25 an Hochzoll. Für Maiershofer sei das Hinspiel kein Maßstab. Miriam Amann glaubt fest an einen Erfolg daheim. „Wir haben längst bewiesen, dass wir in der Liga mithalten können. In der Vorrunde fehlte uns etwas die Erfahrung.“ Nun müssen in den letzten beiden Partien nochmals die Kräfte gebündelt werden. „Augsburg will uns im Vorfeld die Favoritenrolle zuschieben, diese Taktik wird nicht aufgehen. Wir sind gewarnt“, macht Katja Schneider deutlich und Cheftrainer Maiershofer fügt hinzu: „Sicherlich will Augsburg gewinnen. Und wir auch. Deshalb erwarte ich auch ein spannendes Spiel.“ Obergünzburg geht topmotiviert und hochkonzentriert an diese Aufgabe heran. „Daher wollen wir vor unseren Fans nochmals alles geben, damit wir vom letzten Platz wegkommen“, glaubt Amann fest daran. Schließlich soll die Saisonabschlussparty zuvor mit einem Sieg gekrönt werden. „Erst müssen wir unsere Hausaufgaben machen, dann können wir feiern“, sagt Maiershofer abschließend. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)



Überraschungssieg beim Spitzenreiter

Klassenerhalt aus eigener Kraft bleibt möglich

Der TSV Obergünzburg hat den Abstiegskampf in der 3. Liga Ost wieder spannend gemacht. Weil der Tabellenletzte auswärts den TV Dingolfing überraschenderweise in die Knie zwang, kann der TSV nun aus eigener Kraft noch die Klasse halten. Mit dem unerwarteten 3:1-Sieg beim Ligaprimus schloss der Liganeuling zum Tabellenvorletzten TV Altdorf punktemäßig (14) auf.

 

Das Bier war schon kaltgestellt, die Meisterfeier geplant. Dingolfing benötigte gegen Obergünzburg nur einen Punkt. Doch aus der Sause wurde nichts. Die Gäste aus dem Ostallgäu avancierten zum Spielverderber. Auch deshalb, weil der TSV ohne jeglichen Druck und Anspannung aufs Parkett ging. Mit nur neun Spielerinnen, darunter den beiden Liberos Julia Fischer und Julia Keilhofer, trat Obergünzburg an. Dabei erwischten die Gäste einen Start nach Maß. Weil der TVD nämlich seine B-Mannschaft im ersten Satz auflaufen ließ, hatten die Günztalerinnen leichtes Spiel. Mit 25:14 ging dieser Durchgang an den TSV. Dingolfing fing sich im zweiten Satz. „Da haben sie uns zeitweise schon die Bälle um die Ohren geschlagen“, sagt Teamkapitän Milena Bauch, die das Geschehen verletzungsbedingt von der Seitenlinie aus anschauen musste. „Der Gegner hat seine Fehler deutlich reduziert“, so Bauch in der Analyse. Die Folge: Der Spitzenreiter holte sich mit 25:21 den zweiten Satz. Doch wer glaubte, der Fast-Meister fuhr zu Höchstleistungen auf, irrte sich. Vor rund 250 Zuschauern boten sie teilweise eine desolate Leistung, wirkten zusehends verkrampft und nervös. Obergünzburg spulte sein Programm herunter, profitierte allerdings auch von den Fehlern der Niederbayerinnen. „Sie haben die Bälle einfach draufgehauen. Letztlich kamen sie mit unserer Spielweise einfach nicht zurecht“, bilanziert Bauch. Mit 25:19 und 25:22 entschieden die Gäste die beiden folgenden Sätze für sich und sorgten für den Paukenschlag. „Das war saugeil, eine großartige Teamleistung“, sagt Katja Schneider, die es selbst im Nachgang der Partie kaum fassen konnte. „Wenn ich ehrlich bin, hat damit doch keiner gerechnet.“ Selbst Coach Peter Maiershofer war nach Spielende begeistert: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Das war ein Sahnetag für uns. Wir haben auch verdient gewonnen.“ Laut dem Übungsleiter habe dieser Sieg mehr als gut getan. „Wir hatten keine großen Optionen bei der Aufstellung“, macht er deutlich und sagt freudestrahlend: „Es hat zu einem phantastischen Sieg gereicht.“

 

Der TSV Obergünzburg hat nunmehr 14 Punkte auf dem Konto. In den noch verbleibenden zwei Saisonspielen ist somit noch alles möglich. „Wir versuchen gegen Augsburg-Hochzoll daheim und dann beim direkten Duell gegen Altdorf noch das Unmögliche möglich zu machen. Dann schauen wir was schlussendlich dabei herauskommt“, will Peter Maiershofer auch weiterhin keinen Druck aufbauen.- mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

Foto: TSV Obergünzburg


Schlusslicht gegen Ligaprimus

Obergünzburg als Underdog zu Gast in Dingolfing

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg biegen in der 3. Liga-Ost in die Zielgeraden ein. Drei Spieltage sind es noch bis zum Saisonende. Noch ist aber nichts entschieden, ob der Aufsteiger ein weiteres Jahr in der Liga bleibt oder wieder zurück in die Regionalliga muss. Vor einer Herkulesaufgabe steht das Team am Sonntag, wenn es beim Ligaprimus Dingolfing antreten muss.

 

Die Liga schaut gespannt auf dieses Duell. Stehen sich doch der Spitzenreiter und das Schlusslicht gegenüber. Es ist die einzige Partie an diesem Wochenende. 25 Punkte trennen beide Mannschaften. Das Hinspiel verlor der TSV in eigener Wirkungsstätte mit 1:3-Sätzen. Für Dingolfing geht es gegen Obergünzburg in erster Linie das Meisterstück perfekt zu machen. „Es ist schade, dass sie am vergangenen Wochenende gegen Dresden verloren haben. So sind sie jetzt gegen uns in der Pflicht“, betont Coach Peter Maiershofer. Mit 1:3 unterlag Dingolfing gegen den Tabellendritten aus der sächsischen Landeshauptstadt. Doch im Duell David gegen Goliath rechnet sich Meike Schlapp nicht allzu viel aus. „Wir wollen in erster Linie Spaß haben, schauen, dass wir sie so lange wie möglich im Spiel ärgern können.“ Ihr sei durchaus bewusst, Dingolfing werde sich bei ihrem letzten Heimspiel in dieser Spielzeit nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen. „Sicherlich wäre es phantastisch, wenn wir einen Satz oder gar einen Punkt holen würden“, doch müsse man aufgrund der Rolle des Underdogs auch die Kirche im Dorf lassen. In die gleiche Kerbe schlägt auch Miriam Amann. Die stellvertretende Mannschaftsführerin bleibt ebenfalls realistisch: „Wir genießen dieses Spiel in vollen Zügen, machen uns aber im Vorfeld überhaupt nicht verrückt. Von uns erwartet keiner, dass wir gewinnen. Der Druck lastet bei Dingolfing.“

 

Daher will der TSV Obergünzburg in seiner Premierensaison zum Schluss den Fokus auf die Begegnungen gegen die DJK Augsburg-Hochzoll (H) und TV Altdorf legen. Denn rein rechnerisch ist der Klassenverbleib für die Günztalerinnen noch möglich. Daher gilt es trotzdem, sich in Dingolfing so gut wie möglich zu verkaufen, um dann im Schlussspurt die Kräfte zu bündeln. Ob es dann für die Liga weiterhin reicht, steht auf einem anderen Blatt Papier. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 


Erneute Niederlage in Eiselfing

Zweites Rückrundenspiel ohne Punktgewinn

„Ich denke, alles ist noch möglich. Wir werden bis zum letzten Spieltag kämpfen. Wir geben nicht auf“, sagt Cheftrainer Peter Maiershofer drei Spieltage vor Saisonende. Beim Tabellenzweiten TSV Eiselfing gab es für seine Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg am Ende nichts zu holen. Mit 0:3 fuhren sie mit leeren Händen nach Hause. Für den Tabellenletzten war es die mittlerweile zwölfte Niederlage.

 

Ersatzgeschwächt traten die Günztalerinnen die Auswärtsfahrt an. Minja Dogan stand genauso nicht zur Verfügung wie Teamkapitän Milena Bauch, die aber ihre Mannschaft von der Seitenlinie aus unterstützte. Satz eins konnten sie noch relativ offen gestalten, allerdings ging dieser mit 22:25 an den Gastgeber. Im zweiten Durchgang sah es ganz danach aus, dass Obergünzburg beim Stande von 23:18, bei eigener Führung, diesen Satz für sich entscheiden würde. Doch anstatt konsequent und mit der nötigen Ruhe zu agieren, wurde das Team immer nervöser. „Wir haben diese zwei Punkte einfach nicht gemacht“, ärgert sich im Nachhinein Miriam Amann und Coach Peter Maiershofer fügt hinzu: „Es verlief wie zu Saisonbeginn, als uns der Mut gefehlt hat.“ Denn Eiselfing glich zum zwischenzeitlichen 24:24 aus und setzte in der Folge mit dem Gewinn des zweiten Satzes den TSV Obergünzburg mächtig unter Druck. Doch diesem waren die Günztalerinnen an diesem Spieltag nicht mehr gewachsen. „Die Luft war dann irgendwie raus“, analysiert Maiershofer. Mit Franziska Reiter und Sarah Campo Sanchez wechselte der Übungsleiter zwei Spielerinnen aus der Zweiten ein. Nach 19 Minuten war der dritte Satz bereits zu Ende. Mit 13:25 ging dieser Durchgang erneut verloren und damit wandern drei Punkte auf das Konto des Gastgebers. „Hätten wir den zweiten Satz jetzt nicht abgegeben, bin ich überzeugt, die Chance auf mindestens einen Punkt wäre durchaus möglich gewesen“, analysiert Maiershofer. Selbst Milena Bauch, die aufgrund einer Verletzung zuschauen musste, kommt zu dem Entschluss, „dass unser Block in einigen Phasen des Spiels zu löchrig war und der gegnerische Block nicht so stark postiert war wie der von Dresden.“

 

Obergünzburg liegt mit elf Punkten weiterhin auf dem letzten Platz. Daran dürfte sich am kommenden Wochenende auch nichts ändern, wenn Spitzenreiter TV Dingolfing den TSV Obergünzburg zu ihrem letzten Heimspiel erwartet. Mit einem Sieg können sich die Niederbayerinnen schon vorzeitig die Meisterschaft sichern. „Wir können befreit aufspielen und werden sie so lange ärgern wie es uns möglich ist“, sagt die stellvertretende Mannschaftsführerin Miriam Amann abschließend. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

Foto: Peter Roth


Auswärts beim Tabellenzweiten

Damen 1 stehen vor schwierigem Auswärtsspieltag in Eiselfing

Vor einem schweren Auswärtsspiel stehen die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. In Liga drei geht am Samstag die Fahrt zum TSV Eiselfing (Spielbeginn: 19.00 Uhr). Für den Tabellenzweiten steigt das letzte Saisonheimspiel. Das Team aus dem Landkreis Rosenheim will nach zwei sieglosen Partien in Folge wieder in die Erfolgsspur zurück. Doch die Günztalerinnen wollen es ihnen so schwer wie möglich machen.

 

Noch ist nichts unmöglich: Obergünzburg kann immer noch aus eigener Kraft die Klasse halten. Drei Punkte sind es auf den Tabellenvorletzten Altdorf, vier Zähler auf den SV Lohhof II, die den achten Rang einnehmen. Beide Teams sind erst wieder Anfang März gefordert. Eigentlich für den TSV die Chance hier Boden gut zu machen, wären hier nicht die Mammutaufgaben. Denn nach Eiselfing wartet Ligaprimus Dingolfing. „Sicherlich ist unser Restprogramm nicht einfach, es erwartet aber auch niemand, dass wir hier punkten“, sagt Teamkapitän Milena Bauch und verweist auf die deutliche Pleite am vergangenen Wochenende gegen den Dresdner SSV. Mit 0:3 unterlagen die Ostallgäuerinnen dem Team aus Sachsen. „Diese Partie ist verdaut. Wir haben zwar beim Dienstagstraining das Spiel nochmals aufgerollt, aber schon den Fokus auf das nächste Spiel gesetzt“, ergänzt sie.

 

Derweil werden die Obergünzburgerinnen beim Tabellenzweiten ohne Minja Dogan auskommen müssen. Auch Milena Bauch kann aufgrund einer Verletzung nicht auflaufen, wird ihr Team aber begleiten. Verstärkung soll aus der Zweiten geholt werden. „In so einer Situation ist es sicherlich sehr schade, dass ich nicht spielen kann“, hofft sie dennoch auf eine gute Partie besonders und viele Zuschauer, um Eiselfing Paroli bieten zu können. Das gelang ihnen im Hinspiel, aber am Ende stand eine 1:3-Niederlage auf der Anzeigentafel. Denkbar knapp gingen die Sätze drei und vier jeweils mit 23:25 an den Gegner. Das dürfte im Rückspiel Motivation genug sein. „Wir haben trotz unseres Tabellenplatzes weiterhin sehr große Lust auf die restlichen Partien“, macht Bauch unmissverständlich deutlich. Es gebe überhaupt keinen Druck, auch nicht von Seiten der Abteilungsleitung. „Sicherlich wollen wir alles Erdenkliche tun, um sportlich die Klasse halten zu können, aber es ist kein Beinbruch, wenn wir nach einem Jahr das Kapitel Liga drei wieder schließen“, sagt die Mannschaftsführerin abschließend. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

Foto: Peter Roth


In Dresden war nichts zu holen

Erstes Rückrundenspiel ohne Punktgewinn

Am Ende war es eine deutliche Angelegenheit für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg: Das Auswärtsspiel gegen den Dresner SSV ging deutlich mit 0:3-Sätzen verloren. Für den Aufsteiger und Tabellenletzten der 3. Liga Ost war es bereits die elfte Niederlage im 14. Punktspiel.

 

Innerhalb einer Stunde war die Partie vorüber. Beim 15:25, 19:25 und 14:25 gab es für die Gäste aus dem Ostallgäu nichts zu holen. „Mir kommt es vor, als ob ich in einem falschen Film gewesen wäre“, sagt Franziska Thaller direkt nach Spielende. Dresden war den Ogü-Mädels nicht nur körperlich überlegen, sondern an diesem Tag in allen Belangen besser. „Schon nach der Fahrt waren wir etwas platt, aber das soll keine Ausrede sein“, betont Teamkapitän Milena Bauch und verweist auf die rund fünfeinhalbstündige Fahrt in die sächsische Landeshauptstadt. Obergünzburg kam von Anfang an nicht ins Spiel. „Der gegnerische Block war gefühlte Drei Meter hoch“, bilanziert Thaller. Dresden schlug den Ostallgäuerinnen immer wieder die Bälle um die Ohren. Obwohl die Gäste kämpften, lief nicht viel zusammen. „Das war mit dem Hinspiel überhaupt nicht zu vergleichen“, betont Miriam Amann. „Wir haben heute nicht unsere Aufschlagsstärke demonstriert.“ Ein bisschen Hoffnung keimte im zweiten Satz auf, als Obergünzburg die Partie etwas offen gestalten konnte, doch Dresden war einfach zu bissig und konsequent. „Sie waren um Welten besser. Wir hatten einfach keinen Auftrag“, so Franziska Thaller. Am Ende waren sich alle einig: Es war aus sportlicher Sicht einfach ein gebrauchter Tag. Das änderte sich allerdings, als das Team im Nachgang der Niederlage eine Nachführung durch Dresden buchte und erst am nächsten Tag die Heimreise wieder antrat.

 

Noch vier Partien

Weil der Tabellenvorletzte TV Altdorf sein Auswärtsspiel gegen den SV Mauerstetten mit 1:3 verlor, bleibt es weiterhin bei drei Punkten Rückstand. Vier Zähler sind es weiterhin auf Lohhof, die am vergangenen Wochenende ebenfalls nicht siegreich hervorgingen. Doch das Restprogramm ist für den TSV alles andere als leicht. Mit dem TSV Eiselfing (A), TV Dingolfing (A) und DJK Augsburg-Hochzoll (H) warten drei Spitzenteams auf den Tabellenletzten, ehe am letzten Spieltag das Auswärtsspiel gegen den TV Altdorf die Entscheidung bringt, ob die Günztalerinnen die Klasse halten können oder als Absteiger wieder zurück in die Regionalliga müssen. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)


Heiß umkämpftes Spiel in Lohhof

Tie-Break-Niederlage wird mit einem Punkt belohnt

Am Ende hat es nicht zu einem Sieg gereicht: Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben ihr Auswärtsspiel gegen den SV Lohhof II zwar verloren, doch kehrte das Team von Cheftrainer Peter Maiershofer erneut nicht mit leeren Händen zurück. Bei der 2:3-Niederlage gab es für die Günztalerinnen wenigstens noch einen Punkt.

 

„Das war wieder eine super Leistung und wir sind als Team aufgetreten“, lobt Co-Trainer Walter Borst den couragierten Einsatz des Tabellenletzten. Eine Woche nach dem grandiosen Derbysieg gegen den SV Mauerstetten ging der TSV selbstbewusst an die nächste Aufgabe heran. Das machte sich auf dem Spielfeld schon bemerkbar. Durchgang eins ging mit 25:21 an die Gäste aus dem Ostallgäu. Allerdings fehlte hier auf Seiten der Lohhofer die Zuspielerin Kristin Standhardinger, die nach der 1:0-Führung der Gäste eingewechselt wurde. „Es ist schon bemerkenswert, wie eine Spielerin eine ganze Partie dreht“, macht Meike Schlapp deutlich. Denn Satz zwei ging mit 21:25 verloren. Doch Obergünzburg zeigte Nervenstärke, gewann nach 26 Minuten den dritten Satz mit 26:24. Dabei lagen sie bereits zurück. Die Weichen für einen Sieg waren damit gestellt. Trotz einer Führung von sieben Punkten ließ sich der Liganeuling im vierten Durchgang dann doch die Butter vom Brot nehmen und musste den Satz mit 21:25 erneut abgeben. „Hier hätten wir den Sack schon zumachen können, geschweige müssen“, resümiert Co-Trainer Walter Borst. Individuelle Fehler bei der Annahme waren hierfür auch ein Grund. Wie schon beim Auftritt gegen den DJK Sportbund München, ging es auch gegen Lohhof über fünf Sätze. Zu diesem Zeitpunkt war der Punkt zwar sicher, doch Obergünzburg wollte zwei Zähler entführen, was ihnen letztendlich nicht gelang. Den Tie-Break entschied Lohhof knapp mit 15:12 für sich. „Das war ein wirklich harter Kampf und ein sehr spannendes Spiel. Es hätte gut auch ein 3:1 für uns dabei herausspringen können“, analysiert Teamkapitän Milena Bauch. Meike Schlapp ergänzt: „Sicherlich wäre heute mehr möglich gewesen“, zeigt sie sich im ersten Moment doch etwas enttäuscht über den Ausgang. „Wir haben allgemein in der Annahme etwas gewackelt“, stellt sie fest, nimmt aber gerne den Zähler mit. Co-Trainer Walter Borst attestiert der gesamten Mannschaft eine super Leistung. „Wir haben jetzt das vierte Spiel in Folge gepunktet. Wir Trainer merken, dass das Team mit einer großen Euphorie dabei. Jetzt ist wieder alles möglich“, verweist der Übungsleiter dabei auf die Tabelle. Elf Punkte sind nun auf dem Konto des TSV Obergünzburg, bei noch fünf ausstehenden Partien. Am kommenden Wochenende ist der TSV erst einmal spielfrei. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

Foto: Peter Roth


Auswärts gegen den SV Lohhof II

Punktejagd soll in Lohhof fortgesetzt werden

Vor einer weiteren Hürde stehen die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg in der 3. Liga Ost. Eine Woche nach dem starken Auftritt im Lokalderby gegen den SV Mauerstetten, der mit drei Punkten belohnt wurde, muss der Tabellenletzte am morgigen Sonntag auswärts gegen den SV Lohhof antreten. Spielbeginn ist um 16.00 Uhr.

 

„Wir wollen natürlich den Schwung mitnehmen und uns so gut wie möglich verkaufen“, sagt Libera Julia Keilhofer, die im Allgäuduell gegen Mauerstetten wieder auf dem Parkett stand. Krankheitsbedingt musste sie zuvor pausieren. Mit dem SV Lohhof steht dem Liganeuling ein wahrer Kraftakt bevor. Nur drei magere Zähler liegen beide Mannschaften voneinander entfernt. Der TSV schaffte nach dem Derbysieg wieder den Anschluss. Denn zum Tabellenvorletzten Altdorf ist es nur ein winziger Zähler. Nicht nur deshalb strotzen die Spielerinnen so vor Selbstbewusstsein. Sieben Punkte holte Obergünzburg in drei Pflichtspielen seit dem Rückrundenstart. „Das beflügelt schon“, freut sich Teamkapitän Milena Bauch auf die derzeitige Situation. Das sah in der Vorrunde bei Weitem anders aus. Hier mussten die Günztalerinnen des Öfteren Lehrgeld bezahlen. So auch bei der 1:3-Heimniederlage gegen Lohhof. „Zu diesem Zeitpunkt waren wir bereits am Leistungslimit, konnten in der Liga zwar mithalten, doch den Knoten nicht lösen“, erinnert sich Cheftrainer Peter Maiershofer noch genau an diese Situation zurück. Die einzigen Punkte holte der TSV daheim gegen den Dresdner SSV. „Ich bin jetzt überzeugt, dass die Liga uns ernst nimmt. Wir sind im Stande nicht nur ein Spiel zu null, sondern auch nach einem Rückstand zu drehen“, verweist Bauch dabei auf die 2:3-Niederlage gegen DJK Sportbund München, als Obergünzburg einen 0:2-Satzrückstand zum zwischenzeitlichen 2:2 drehte. Das Erfolgsrezept lautet Spaß. „Wir werden gegen Lohhof alles zeigen, aber versuchen, nicht verkrampft zu spielen“, so Keilhofer. „Dann schauen wir, was am Ende möglich ist.“ Besonders auf eine Akteurin muss Obergünzburg besonders aufpassen: Zuspielerin Kristin Standhardinger, die im Spiel des SVL stets für Akzente sorgt. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 


Souveräner 3:0-Sieg im Allgäu-Derby

Damen 1 bezwingen den SV Mauerstetten in nur 65 Minuten

„Dass es so deutlich ausgeht, damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet“, strahlt Miriam Amann, stellvertretender Teamkapitän, über das gesamte Gesicht. Es war ein Spiel ganz nach dem Geschmack der Zuschauer und auch für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. Sie haben in der 3. Liga Ost das Prestige-Duell gegen den SV Mauerstetten souverän mit 3:0 gewonnen. Damit holten sich die Günztalerinnen seit Beginn des Rückrundenstarts schon sieben Zähler.

 

Entschlossen und selbstbewusst ging der Tabellenletzte in dieses Match. Das Trainerteam Peter Maiershofer und Walter Borst (Co-Trainer) musste nur ohne Milena Bauch auskommen. Julia Keilhofer stand nach längerer Krankheit wieder im Aufgebot. Wie schon beim Punktgewinn gegen die DJK Sportbund München stand Julia Fischer als Libera zur Seite und machte auch gegen den SVM einen klasse Job. Gegen den Mitaufsteiger klappte einfach alles. „Wir haben mit einem guten Block und starken Aufschlägen Mauerstetten immer wieder in Bedrängnis gebracht. Auch konnte die Abwehr viele Bälle herausholen“, resümiert Maiershofer. Mit 25:21 und 25:23 beendete Obergünzburg souverän die beiden Durchgänge. „Im zweiten Satz hatten wir kurz einen Hänger, doch da haben wir uns nicht runterziehen lassen“, erzählt Miriam Amann. Auch im dritten Satz änderte sich das Bild nicht. Der TSV holte eine schnelle 4:1-Führung heraus, ehe beim zwischenzeitlichen 6:6 Obergünzburg eine Auszeit nahm. Ruhig schwor das Trainerteam die Spielerinnen weiter ein. Sie bauten souverän und abgezockt ihre Führung aus. Beim Stande von 19:14 war jedem in der Halle bewusst, das kann Mauerstetten nicht mehr drehen. Am Ende gewannen die Günztalerinnen mit 25:18 und die Halle bebte. „Ich habe zwar erwartet, dass wir gewinnen, aber nicht in der Deutlichkeit. Wir haben Mauerstetten buchstäblich überrannt“, strahlt auch Peter Maiershofer. „Nach unserer 2:0-Sätzführung war mir klar, wir bringen das Spiel zu unseren Gunsten nach Hause.“ Daher ist die Freude umso größer. Die Revanche ist geglückt. Das Hinspiel ging noch mit 1:3 verloren. Für den SV Mauerstetten war es übrigens die sechste Auswärtspleite in der laufenden Saison. Trainer Fabian Gumpp: „Obergünzburg hat verdient gewonnen, sie haben mehr gekämpft, sie waren uns heute einfach überlegen, haben mehr Druck ausgeübt. Nichtsdestotrotz muss ich auch meinem Team ein Kompliment machen.“ Unterm Strich sei es aber eine sehr ärgerliche Niederlage.

 

Während der SVM vom dritten auf den fünften Rang abgerutscht ist, hat der TSV nun zehn Punkte auf dem Konto. Obergünzburg profitierte von den Niederlagen der direkten Konkurrenz. Bis auf einen Zähler ist der Liganeuling wieder herangerückt. Der Saisonverlauf ist somit wieder offen.  - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

Foto: Peter Roth


Allgäu-Derby in Obergünzburg

Mit Spannung wird das zweite Aufeinandertreffen in der dritten Volleyball-Liga zwischen dem TSV Obergünzburg und SV Mauerstetten erwartet. Am kommenden Sonntag kommt es um 14.30 Uhr zum Rückspiel in der Sporthalle am Nikolausberg. Beide Teams konnten am vergangenen Wochenende punkten. Während der SVM Mitaufsteiger Dresden mit 3:0 daheim in die Schranken wies, trotzten die Günztalerinnen auswärts dem DJK Sportbund München bei der 2:3-Niederlage noch einen Zähler ab. „Wir müssen uns gegen Mauerstetten auf die eigenen Stärken besinnen. Wichtig ist, dass wir sie nicht ins Spiel kommen lassen“, betont Teamkapitän Milena Bauch. Noch im Hinspiel ließ sich Obergünzburg beim 1:3 die Butter vom Brot nehmen. „Wir sind jetzt viel gefestigter als noch in Mauerstetten. Das zeigt schon unser jüngster Auftritt in München“, sagt TSV-Coach Peter Maiershofer. Sein Team lag bereits mit 0:2-Sätzen zurück, als es die Ärmel hochkrempelte, ausglich und im Tie-Break des fünften Durchgangs knapp den Zusatzpunkt hergeben musste. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 


Mit einem Punkt belohnt

Obergünzburg muss in München zum ersten Mal über fünf Sätze ran

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg sind von ihrem Auswärtsspiel nicht mit leeren Händen zurückgekommen. Bei ihrem ersten Pflichtspiel des Jahres verlor der Aufsteiger im Drittliga-Duell gegen den DJK Sportbund München zwar mit 2:3, holte sich aber noch einen Punkt. Für den TSV ging es zum ersten Mal in dieser Saison über fünf Sätze.

 

„Wir sind sehr froh über den von uns gewonnenen Punkt. Endlich haben wir mal nicht mit 1:3 verloren, auch wenn es im finalen letzten Durchgang nicht für zwei Zähler gereicht hat“, so die stellvertretende Mannschaftsführerin Miriam Amann. Dabei sah es anfangs überhaupt nicht nach einem Punktgewinn für die Günztalerinnen aus. Denn Durchgang eins und zwei holte sich der Gastgeber mit 25:16 und 25:21. „Wir haben den ersten Satz nicht nur verschlafen, sondern haben auch zu wenig Druck im Angriff ausgeübt“, resümiert Co-Trainer Walter Borst. Erst mit Beginn des dritten Satzes fand Obergünzburg dann besser ins Spiel. „Wir standen besser, unser Block war besser postiert und unsere Aufschläge erzeugten mehr Druck“, ergänzt Borst. Der TSV stellte die Münchner dadurch vor große Annahmeprobleme. „Nach den verlorenen beiden Sätzen gingen wir mit der Einstellung hinein, dass wir eh nichts mehr zu verlieren haben und konnten so befreiter aufspielen“, macht Milena Bauch deutlich „Klar, es hätte auch ein 0:3 werden können“, fügt die Mannschaftsführerin hinzu. Mit 25:23 und 25:21 gingen die Durchgänge drei und vier an den TSV. Der finale fünfte Satz entschied München dann nach 14 Minuten mit 15:11. In seiner Analyse stellte Walter Borst fest, dass den Spielerinnen zum Ende des Matches die Kräfte schwanden. „Das ist auf unseren engen Kader zurückzuführen, da wir kaum eine Wechselmöglichkeit haben“, verweist der Co-Trainer auf das zusätzliche Fehlen der beiden Stammspielerinnen Meike Schlapp und Julia Keilhofer. Während Schlapp noch ihren Bänderriss auskuriert, fehlte die Libera krankheitsbedingt. Für sie stand Julia Fischer parat. „Mir hat es sehr viel Spaß gemacht auf dieser Position zu spielen. Als Team haben wir wieder mehr Selbstvertrauen gesammelt“, attestiert sie ihren Mitspielerinnen eine sehr gute Abwehrleistung. „Der Block stand besonders nach den beiden verloren gegangenen Sätzen deutlich besser. Wir konnten uns aus dem Blockschatten herausstellen und viele Bälle herauskratzen“, sagt Fischer. Von der Seitenlinie musste Meike Schlapp das Geschehen mit anschauen. „Ich freue mich, wenn ich nach meiner Verletzung wieder zur Mannschaft dazustoßen kann.“ Ob sie schon am kommenden Sonntag zum Lokalderby gegen den SV Mauerstetten auflaufen wird, bleibt abzuwarten. Auch der Einsatz von Keilhofer ist fraglich. Durch den Punktgewinn in München und dem gleichzeitigen Sieg des SVM gegen Mitaufsteiger Dresden (3:0) steht einem spannenden Derby in der Sporthalle am Nikolausberg nichts mehr im Wege.  - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)


Start nach der Weihnachtspause

Damen 1 wollen auswärts an Heimsieg vor Weihnachten anknüpfen

Für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg ist die Pause schon wieder vorüber. Vier Wochen nach dem Sieg zum Rückrundenauftakt gegen den TV Fürth 1860 ist der Aufsteiger in Liga drei diesmal auswärts gefordert. Auftaktgegner am Samstagabend um 19.00 Uhr ist die DJK Sportbund München. Allerdings kann Coach Peter Maiershofer nicht mit der besten Formation in der bayerischen Landeshauptstadt antreten.

 

„Ich gehe mit einem guten Gefühl in dieses Match. Der Sieg vor Weihnachten hat uns enorm gut getan“, bringt es Cheftrainer gleich auf den Punkt. Es werde mit viel Spaß und nicht mehr mit Verbissenheit am Ziel Klassenerhalt gearbeitet. Schon in der Vorbereitungsphase kamen die Spielerinnen immer wieder an ihre Grenzen. „Das war schon richtig anstrengend“, betont Miriam Amann, stellvertretende Mannschaftsführerin. Höhepunkt des Trainingslagers am vergangenen Wochenende war zum Abschluss das Testspiel gegen das Zweitliga-Team des TSV Sonthofen. Mit einem 3:2-Sieg ging der TSV als Sieger vom Parkett. „Wir dürfen diese Partie jetzt nicht überbewerten“, sagt Kapitän Milena Bauch. Denn auch die Oberallgäuerinnen hatten ein anstrengendes Wochenende mit zahlreichen Einheiten.

 

Noch im Hinspiel verlor Obergünzburg die Heimspielpremiere gegen München mit 1:3-Sätzen. Hier fehlte dem Aufsteiger das Quäntchen Glück, was Coach Peter Maiershofer damals auf den Punkt brachte. „Wir waren hinten raus nicht die clevere, sondern die glücklichere Mannschaft“, resümierte Gästetrainer Oliver Riedl beim anschließenden Pressegespräch. Mit 15 Zählern liegt die DJK momentan auf Rang sieben. Obergünzburg muss im ersten Pflichtspiel des Jahres 2019 auf zwei wichtige Spielerinnen verzichten. Meike Schlapp (Bänderriss) und Libera Julia Keilhofer werden nicht dabei sein können. „Ich bin überzeugt, dass wir dies trotzdem kompensieren können, wenn gleich beide nicht zu ersetzen sind“, sagt Milena Bauch. Schlapp fehlte schon beim 3:0-Heimsieg gegen Fürth. Julia Fischer wird wieder auf die Liberaposition rücken. Für Maiershofer sei sie ein guter Ersatz. „Nichtsdestotrotz werden wir das Beste aus unserer Situation machen, da wir ohne Druck in diese Partie gehen werden“, freut sich Amann bereits auf den Auftakt. Und selbst der Cheftrainer macht deutlich: „Wenn wir die Fehler, die wir noch im Hinspiel gemacht haben, vermeiden, dann ist auch in München was Zählbares möglich.“ - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)


Ausblick aufs Trainingslager

Die kurze Pause ist schon wieder vorüber: Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg stecken bereits in der intensiven Vorbereitung für den Beginn nach der Weihnachtspause. Am Wochenende steht ein Trainingslager auf dem Programm, das bereits am Freitagabend mit einer vierstündigen Einheit startet. Selbst der Samstag hat es in sich. Hier hat Coach Peter Maiershofer drei Trainingseinheiten angesetzt, ehe das Trainingslager am Sonntagvormittag mit einem Testspiel gegen Zweitligist Sonthofen zu Ende geht. „Wir werden an den drei Tagen viel dem Ball arbeiten, sowie an unserer Kraft und Kondition arbeiten“, sagt Mannschaftsführerin Milena Bauch. Bis auf Meike Schlapp können alle Spielerinnen das volle Programm durchziehen. Schlapp zog sich im alten Jahr einen Bänderriss zu und fehlte bereits beim 3:0-Heimerfolg gegen den TV Fürth 1860. Für den TSV Obergünzburg geht es am 12. Januar mit einem Auswärtsspiel gegen die DJK SB München in Liga 3 weiter. -mib



Geglückter Rückrundenstart

Souveräner Auftakt gegen den TV Fürth

Der Knoten ist endlich geplatzt: Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben sich nach einer Niederlagenserie von sechs nicht gewonnenen Partien in der 3. Liga Ost eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Aufsteiger gewann zum Rückrundenstart das letzte Pflichtspiel im Sportjahr 2018 vor heimischem Publikum souverän mit 3:0 gegen den TV Fürth 1860. Noch bei der Saisonpremiere wurde der TSV in Mittelfranken bei der 0:3-Pleite regelrecht vorgeführt.

 

Am Ende rieben sich nicht nur die Spielerinnen vor Verwunderung selbst die Augen. Auch die Zuschauer und Fans erlebten in der heimischen Sporthalle am Nikolausberg eine beeindruckende Vorstellung ihrer Mannschaft. Dabei waren die Voraussetzungen zum Start in die Rückrunde überhaupt nicht optimal. Am Freitagabend knickte Meike Schlapp im Abschlusstraining um. „Das war für uns natürlich ein enorm großer Schock“, betont Teamkapitän Milena Bauch. Sie fehlte gegen Fürth, feuerte ihre Mitspielerinnen von der Seitenlinie aus an. „Was ich super fand, dass die Mannschaft für mich gespielt hat“, sagt Schlapp, die noch nicht ganz abschätzen kann, wie lange die Fußverletzung sie außer Gefecht setzen wird. So musste Coach Peter Maiershofer die Taktik erneut über den Haufen werfen. Sandra Eggel und Milena Bauch fungierten im 4-2-System als Zuspielerin „Die Taktik ging voll auf“, bilanziert Bauch. Mit 25:20 ging der erste Durchgang an Obergünzburg. Auch im zweiten Durchgang drückte der Tabellenletzte dem Gegner den Stempel auf, kontrollierte das Spiel und profitierte auch insgeheim vom dezimierten Kader der Gäste. Mit 25:22 brachten sie auch den zweiten Satz nach Hause. Die Günztalerinnen hatten zumindest nach der 2:0-Führung einen Zähler schon sicher in der Tasche. Doch sie wollten mehr, sich endlich für ihren unermüdlichen Einsatz und die vielen Trainingseinheiten belohnen. Nach 21 Minuten ging auch der dritte Satz mit 25:14 an Obergünzburg. „Für uns ist dieser Sieg eine Art Befreiungsschlag“, freut sich Meike Schlapp über den zweiten Saisonsieg in der 3. Liga. Viel wichtiger: Der TSV hat die erste von möglichen vielen Rechnungen beglichen. „Diesmal haben wir den Start ins Match nicht verschlafen, wie sonst bei den Spielen zuvor“, analysiert Milena Bauch. Man sei über die gesamte Spielzeit sehr konzentriert bei der Sache gewesen. Zur besten Spielerin auf Seiten der Obergünzburger wurde Libera Julia Keilhofer gewählt. Das TSV-Team freut sich jetzt auf ihre wohlverdiente Weihnachtspause, ehe am 12. Januar das Jahr 2019 mit einem Auswärtsspiel gegen DJK Sportbund München beginnt. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

Foto: Peter Roth