Grandioser Saisonstart in Eichstätt

Was für ein grandioser Start für den TSV Obergünzburg: Das neuformierte Team hat zum Start in die neue Volleyball-Saison der Landesliga-Süd einen souveränen 3:0-Auswärtssieg beim VfB Eichstätt gefeiert. „Wir sind sehr zufrieden und glücklich, dass wir gewonnen haben“, bilanziert Kapitänin Sarah Leschensky die Überlegenheit beim ersten Duell.

 

Vom ersten Ballwechsel an zeigten sie gegen den Mitaufsteiger aus der Bezirksliga-Nord ihre spielerische Klasse. Durchgang eins ging eindrucksvoll und souverän mit 25:9 an das Ogü-Team. „Wir haben sie von Beginn überfahren“, freut sich Leschensky über die Dominanz im Auftaktsatz. Doch obwohl Obergünzburg weiterhin spielbestimmend war, schlichen sich hier und da einige Leichtsinnsfehler ein. Dennoch ging Abschnitt zwei mit 25:14 an die Gäste aus dem Ostallgäu. Am Ende ließ sich der Aufsteiger nicht die Butter vom Brot nehmen und gewann auch den dritten Satz mit 25:16. Die Ostallgäuerinnen schafften es im gesamten Spiel, niemals eine Führung aus der Hand zu geben. „Ich glaube, wir sollten dieses Spiel zu Saisonbeginn nicht als Maßstab nehmen“, sagt Franziska Thaller. Immer wieder konnte Obergünzburg etwas ausprobieren. Mit nur Spielerinnen führte die Fahrt nach Eichstätt, da einige verletzt oder krankheitsbedingt passen mussten.

 

Ohne Zuschauer ging dieses Duell über die Bühne. „Es hat schon die Stimmung gefehlt, aber wir haben uns eben selbst angefeuert“, so Sarah Leschensky, die wie ihre Teamkolleginnen während des Matches versuchten, die aktuelle Situation gänzlich auszublenden. Doch es gelang ihnen nicht ganz. Während der Partie galt es einige Abstriche zu machen. „Wir durften uns nach gewonnenen Ballwechseln nicht abklatschen, sondern standen nur im Kreis zusammen und haben uns gefreut“, erzählt Leschensky abschließend.

 

Nun steht für das Ogü-Team eine Spielpause auf dem Programm, ehe am 24. Oktober die Heimpremiere in der Landesliga gegen den TSV München-Ost und FC Langweid über die Bühne geht. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Jennifer Ruf


Neu formiertes Team startet in die Landesliga-Saison

Einige Wochen sind seit dem Rückzug des TSV Obergünzburg aus der Dritten Liga ins Land gezogen. Nun ist ein neues Team in Corona-Zeiten entstanden, das nun am Wochenende sein Debüt in der Volleyball-Landesliga-Süd feiert. Die Günztalerinnen treten auswärts beim VfB Eichstätt an.

 

Gerade einmal vier Spielerinnen sind von der ersten Mannschaft aus der abgebrochenen Vorsaison übriggeblieben: Franziska und Simone Thaller, Kathrin Strobel und Franziska Reiter. Mit Sarah Leschensky und Sabine Boppeler sind wieder zwei Spielerinnen nach einer Pause wieder zurück. „Ich freue mich, dass wir aus zwei Mannschaften nun ein neues Team zusammengestellt haben. Da muss sich sicherlich noch vieles finden und zusammenwachsen“, sagt Julia Nisseler von der Volleyball-Abteilungsleitung. Auch sie stellt sich nach dem Umbruch als Spielerin zur Verfügung und steht vorerst auch als Trainerin parat. Denn einen Übungsleiter für das neuformierte Team zu gewinnen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich gewesen. „Ich habe nur Absagen erhalten. Es ist ein reines Trauerspiel“, so Nisseler. Selbst Ex-Coach Peter Maiershofer wurde nochmals angefragt. Doch erteilte er aus Zeitgründen dem TSV eine Absage. „Die Corona-Krise zeigt uns auf, dass es durchaus ohne Volleyball schön sein kann und ein Vereinsleben nicht mehr so stattfindet“, bedauert Julia Nisseler. Sie gebe die Hoffnung aber nicht auf, doch noch einen Trainer für das Landesliga-Team zu verpflichten. Auch innerhalb der Mannschaft gibt es einige Positionswechsel. Neue Zuspielerinnen sind Sarah Leschensky und Kathrin Strobel. „Unser Anspruch muss natürlich zur Vorsaison in der Bezirksliga etwas höher sein. Ich bin echt froh, dass wir aufgrund der aktuellen Situation einen großen Kader haben“, dürfen laut Nisseler Spielerinnen mit Erkältungssymptomen erst gar nicht am Training, geschweige am Spiel selbst teilnehmen. An die Mannschaft gerichtet sagt sie: „Ziel muss es sein, dass die Mädels in der Liga ankommen. Die erfahrenen Spielerinnen sollen ihr Wissen weitergeben und wenn möglich muss auch jede individuell einsetzbar sein.“ - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Turniersieg in Augsburg

Beim Vorbereitungsturnier in Augsburg holen sich unsere Landesliga-Damen den Turniersieg. Im ersten Spiel setzten sie sich gegen das Bayernliga-Team von Lohhof durch, in den weiteren drei Spielen folgten Siege gegen die Landesliga-Mitkonkurrenten Sonthofen II, Lechrain Volleys und DJK Augsburg Hochzoll II. 

 

Ausführlicher Bericht folgt...

 

Foto: Sabine Boppeler


Erfolgreiches Testspiel gegen Burgberg

Am Dienstag sammelten unsere neu formierten Damen 1 in einem Testspiel gegen die Axa Eder Volleys Burgberg erste Spielpraxis. Das Team konnte an diesem Trainingsspiel fast vollzählig teilnehmen und alle Spielerinnen kamen zum Einsatz. So konnten die unterschiedlichsten Aufstellungen ausprobiert werden und herausgefunden werden, auf welche Trainingselemente in den kommenden Wochen bis zum Saisonstart der Fokus gelegt werden muss. Erfreulicherweise konnten unsere Landesliga-Damen am Ende des Abends sogar einen 3:2-Sieg mit nach Hause nehmen. Wir bedanken uns recht herzlich bei Burgberg für das tolle Spiel und wünschen einen guten Start in die erste Bayernliga-Saison.

Hinten stehend: AXA Eder Volleys Burgberg; vorne knieend: TSV Obergünzburg; Foto: Katja Schneider
Hinten stehend: AXA Eder Volleys Burgberg; vorne knieend: TSV Obergünzburg; Foto: Katja Schneider

Saisonstart in der Landesliga

Es geht wieder los! Nach langer Corona-Pause haben die neu formierten Landesliga-Damen das Training Anfang August wieder aufnehmen können. Jetzt stehen auch die Spieltage für die kommende Saison 2020/21 fest. Wir hoffen, dass alle Spieltage wie geplant stattfinden können und freuen uns auf eine spannende Saison mit euch!


Den Nachwuchs fördern

TSV Obergünzburg legt Schwerpunkt auf Jugend-Volleyball

Die Volleyball-Abteilung des TSV Obergünzburg hat sich auf die Fahnen geschrieben, in den kommenden Jahren den Schwerpunkt ihrer Vereinsarbeit auf den Nachwuchs zu legen. So fand im Rahmen der Ferienfreizeit ein Beachvolleyball-Schnupperkurs für Mädchen und Jungs ab sechs Jahren statt.

 

„Die Resonanz dieses Jahr war so gut. 20 Kinder haben teilgenommen“, freut sich Jugendtrainerin Franziska Thaller. Die Jüngsten wurden spielerisch an die Grundtechniken des Beachvolleyballs heranführt. Das Wichtigste: Alle hatten enormen Spaß. Auch in Corona-Zeiten sollen der Sport und das Zusammengehörigkeitsgefühl nicht kurz kommen. Weil die Wetterbedingungen noch passen, findet derzeit immer donnerstags ab 18.00 Uhr ein Jugendtraining auf den Beachvolleyballplätzen statt, welches Franziska Thaller und Jennifer Ruf leiten. Ein weiterer Hallenschnupperkurs für Kinder ab sechs Jahren wird am Freitag, den 4. September, zwischen 15.00 und 16.30 Uhr im Rahmen der Ferienfreizeit ausgetragen. „Die Resonanz darauf ist deutlich besser als noch in den Vorjahren. Wir haben noch einige Plätze frei“, wirbt Thaller hier für den Volleyballsport. In Planung ist auch eine Kinderballschule, die voraussichtlich im Oktober starten wird. „Da müssen wir allerdings das Infektionsgeschehen abwarten“, sollen hier Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren spielerisch an die Grundtechniken des Volleyballs, wie Koordination und Ballgefühl, herangeführt werden.

 

Hinweis: Anmeldungen für den Schnupperkurs und für das Jugendtraining sind unter volleyball.oberguenzburg@gmx.de möglich. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten. 


Danke für eine "geile Zeit"

„Ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit

Hey, es tut mir leid, es ist vorbei“

Juli – Geile Zeit

 

Wir möchten Danke sagen für eine „geile Zeit“

 

Vor über sieben Jahren begann die Erfolgsgeschichte des TSV Obergünzburg – Abteilung Volleyball, als wir - die Damen 1 - mit zwei direkten Aufstiegen den Sprung von der Landesliga über die Bayernliga in die Regionalliga geschafft haben. In den Saisonen 2014/15 bis 2017/18 folgten erfolgreiche Platzierungen unter den ersten Dreien und mit Abschluss der Saison 2017/18 sogar der Aufstieg in die Dritte Liga Ost. Nach einer hart umkämpften Saison 2018/19 ging es für uns leider zurück in die Regionalliga. Diese konnten wir jedoch in der Saison 2019/20 erneut erfolgreich abschließen und hätten wieder ein Spielrecht in der Dritten Liga erhalten. Doch unter den aktuell gegebenen Umständen haben wir keinen ausreichend großen Kader für eine weitere Saison in Deutschlands dritthöchster Liga zusammengebracht. Somit müssen wir unseren Platz leider aufgeben und sagen leise „Servus“. Denn aufgrund der Corona-Krise konnten wir die vergangene Saison nicht zu Ende spielen.

 

Somit hatten wir keine Möglichkeit uns von unseren treuen Fans, unseren Unterstützern, fleißigen Helfern und Sponsoren zu verabschieden und uns bei diesen für die letzten Jahre zu bedanken. Ohne euch wäre Volleyball auf diesem Niveau nicht möglich gewesen! Neben einem großen finanziellen Aufwand, dürfen wir auch den zeitlichen Aspekt nicht vernachlässigen. Ihr habt uns immer geholfen, wenn wir Schreiber, Wischer oder Ballkinder gesucht haben, ihr habt für uns Fotos gemacht und Zeitungsartikel geschrieben, ihr habt den Kioskverkauf geschmissen, für gute Musik gesorgt oder geholfen, wenn das Netz am Spieltag gerissen ist. Ihr habt mit uns unzählige Stunden auf Bayerns (und Sachsens) Straßen verbracht um uns sicher zu den Spieltagen und wieder nach Hause zu bringen und ihr habt es uns ermöglicht vor dem besten Publikum Volleyball zu spielen. Für diesen Support und die „geile Zeit" möchten wir uns recht herzlich bei euch bedanken!

 

Auch wenn es für uns Damen 1 nicht nach Plan lief, bitte vergesst nicht, dass unsere bisherige Damen 2 Mannschaft den Sprung von der Bezirksliga in die Landesliga geschafft hat. Dort werden unsere Mädels in der kommenden Saison mit Vollgas angreifen. Wir freuen uns also, euch auch nächste Saison wieder dabei zu haben. Egal ob auf der Tribüne, am Spielfeldrand oder als „stiller“ Unterstützer im Hintergrund. Wir brauchen euch, denn ohne so eine großartige Unterstützung ist Vereinssport heutzutage nicht mehr denkbar.

 

Fotos: Archiv des TSV Obergünzburg (Peter Roth, Martina Endres)


Eine Ära geht zu Ende

Obergünzburg zieht Damen-1-Team zurück

Julia Nisseler hat alles versucht, doch am Ende ist es nun bittere Gewissheit: Der TSV Obergünzburg kann für die kommende Saison in der Dritten Liga keine Damen-Mannschaft mehr stellen. Dies hat zur Folge, dass das Ogü-Team schweren Herzens abgemeldet werden muss. Fortan gibt es erst einmal nur eine Mannschaft, die sich in der geplanten Saison als Aufsteiger in der Landesliga beweisen wird.

 

Die Zeit ist abgelaufen. Unzählige Telefonate in der Corona-Krise hat Julia Nisseler von der Abteilungsleitung geführt. Sie versuchte nicht nur Spielerinnen zu überzeugen, sondern wollte auch für die Dritte Liga Neuzugänge akquirieren. Vergeblich. Das Team aus der abgebrochenen Saison ist in sich zusammengefallen. Das hat verschiedene Gründe, wie Nisseler gegenüber dem Kreisbote schilderte. Katja Schneider und Miriam Amann haben bereits frühzeitig signalisiert, nicht mehr weiter zu machen (Kreisbote berichtete bereits). Julia Fischer und Julia Keilhofer konzentrieren sich auf ihre berufliche Karriere. Sandra Eggel und Meike Schlapp können aus privaten Gründen nicht mehr die Intensität für eine Dritte Liga aufbringen. Minja Dogan hat sich ebenfalls verabschiedet. Aufgrund ihres Studiums geht es für Tamara Schellenberg, die erst in der vergangenen Saison nach Obergünzburg gewechselt ist, nach Deggendorf.

Mit Simone Thaller, Kathrin Strobel und Franziska Thaller stünden dann nur noch drei Spielerinnen zur Verfügung. „Das ist viel zu wenig an Spielermaterial“, untermauert Nisseler ihre Argumente für diesen wohl schmerzlichsten Schritt überhaupt. „Die ganze Planung hat mich sehr viele schlaflose Nächte gekostet. Wir haben uns in den vergangenen Jahren alles hart erarbeitet und erkämpft. Und jetzt ist alles dahin.“ Auch Katja Schneider fühlt mit. „Es ist sehr schade, wir haben enorm viel Zeit und Kraft investiert. Das ging jetzt sang- und klanglos zu Ende“, betont sie und macht darauf aufmerksam, dass sich coronabedingt die Mannschaft nicht einmal von ihren treuen Fans und Zuschauern hat verabschieden können. „Ja, die Corona-Krise hat uns einen total Strich durch die Rechnung gemacht“, fügt Julia Nisseler hinzu. Denn aufgrund des Lockdowns war kein Training möglich. Neue potentielle Spielerinnen haben sich in einem Probetraining nicht vorstellen und präsentieren können. Der Sportplatz ist erst seit drei Wochen wieder frei, die Turnhalle dagegen noch nicht. Die Möglichkeit bei Beachturnieren oder Beach-Camps im Ausland neue Spielerinnen anzusprechen, fiel ebenfalls ins Wasser. Die einzig positive Nachricht übermittelte Trainer Peter Maiershofer, der signalisierte weitermachen zu wollen, wenn das Ogü-Team mindestens Regionalliga spielt. Auch dieses Kapitel ist jetzt leider geschlossen. „Das tut doppelt weh, dass er geht.“

Attraktiv wäre die Dritte Liga mit zehn Mannschaften allemal gewesen. Mit Sonthofen hätte es ein lukratives Derby gegeben, die Fahrten überschaubar. „Je mehr ich darüber rede, desto mehr kommen hier die Erinnerungen auch an einzelne Spieltage hoch“, bedauert Nisseler den Spielerinnen, die ihre Zusage gegeben haben, keine besseren Nachrichten übermitteln zu können.

Nun wird die ganze Energie in die zweite Mannschaft gesteckt, die in der Landesliga zum Einsatz kommen wird. Die Trainerfrage ist hier noch nicht geklärt. „Wir sind derzeit noch in Gesprächen“, möchte Nisseler derzeit keine Namen preisgeben. Ziel ist es auch, sich mehr dem Jugendbereich zu widmen, um auch hier schlagkräftige Teams zu formen. „Ich freue mich trotzdem auf die neue Saison, auch wenn es sich momentan nach dem Aus der ersten Mannschaft nicht gut anfühlt.“ - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Amann und Schneider hören auf

Sportliche Ausrichtung in Obergünzburg ist noch völlig unklar

Katja Schneider (oben links, #1) und Miriam Amann (rechts daneben) werden Fans und Zuschauer nicht mehr jubeln sehen. Beide werden nicht mehr für den TSV auflaufen.
Katja Schneider (oben links, #1) und Miriam Amann (rechts daneben) werden Fans und Zuschauer nicht mehr jubeln sehen. Beide werden nicht mehr für den TSV auflaufen.

Nach dem Rückzug des SV Mauerstetten aus der Dritten Liga in die Regionalliga-Südost ist die sportliche Ausrichtung des TSV Obergünzburg derzeit noch ungewiss. Auch die Frage, ob Headcoach Peter Maiershofer den Günztalerinnen erhalten bleibt, kann aufgrund der Corona-Krise derzeit nicht beantwortet werden. Was aber feststeht, dass sich der Kader des Ogü-Teams in der kommenden Spielzeit, wenn sie denn irgendwie stattfindet, drastisch ändern wird.

 

Miriam Amann und Katja Schneider, zwei Leistungsträgerinnen der vergangenen Jahre, werden künftig dem Team nicht mehr zur Verfügung stehen. Amann plagt sich seit Jahren mit Rückenproblemen herum. In der nicht zu Ende geführten Spielzeit 2019/2020 kamen noch Knieschmerzen dazu. Auch wenn sie gerne weiterspielen würde, „ich muss längerfristig pausieren.“ Eine Rückkehr ins Team sei für sie erst einmal eher unwahrscheinlich. Die Trainingseinheiten und zahlreichen Spiele bezahlte die 27-Jährige nun mit einem hohen Preis. Seit über 10 Jahre wirkte Amann im Frauenbereich mit, erlebte Höhen und Tiefen. Was sie besonders traurig stimmt: Sie konnte sich wie ihre Teamkollegin Katja Schneider nicht von den eigenen Fans und Zuschauern sportlich verabschieden. „So habe ich mir das Ende nicht vorgestellt“, sagt Schneider. Nach insgesamt 16 Jahren im Volleyballsport, darunter vier Spielzeiten in Obergünzburg, sagt die 31-Jährige leise „Servus“. Neben beruflichen und privaten Gründen habe auch der gesundheitliche Aspekt eine große Rolle bei ihrer Entscheidung gespielt. „Die Schulter macht leider nicht mehr zu 100 Prozent mit. Ich merke einfach, dass ich leistungstechnisch nicht mehr hinterherkomme.“ Unterm Strich habe sie in Obergünzburg die schönste Zeit ihrer aktiven Laufbahn erlebt. Verwundert musste sie feststellen, was mit Ende 20 noch möglich war. „Ich habe mich gesteigert und eine tolle Zeit erlebt. Wir waren einfach ein großartiges Team mit einem starken Zusammenhalt.“ Besonders der Ehrgeiz, die Selbstdisziplin und der unbändige Wille jeder einzelnen Spielerin auf dem Parkett beeindrucken sie nachhaltig.

 

Schon 2019 wurde der Umbruch im Ogü-Team eingeläutet, als Spielführerin Milena Bauch das Team in Richtung Burgberg (Oberallgäu) verließ. In der kommenden Saison werden neben Amann und Schneider auch Julia Fischer und Minja Dogan nicht mehr das Trikot der Günztalerinnen anziehen. Die Abteilungsleitung um Julia Nisseler arbeitet gerade fieberhaft hinter den Kulissen. „Die aktuelle Situation bringt alles durcheinander“, sagt Trainer Peter Maiershofer. Problematisch sei für ihn auch, dass es kein Probetraining für neue Spielerinnen gebe. Bis zum 1. Juni muss sich die Volleyballabteilung entscheiden, für welche Liga sie sich verbindlich melden will. Da Aufsteiger Gotteszell auf den Aufstieg in die Dritte Liga verzichtet, hat nun der Deutsche Volleyball-Verband bei den Ostallgäuerinnen angefragt. „Natürlich mache ich weiter, wenn wir in der Dritten Liga oder Regionalliga verbleiben. Es muss sich sportlich lohnen“, so der Headcoach. Da es keinen Absteiger aus der Regionalliga gibt, könnte das Feld auf 14 Mannschaften anwachsen. „Das wird schon eine sehr lange Saison“, sagt Maiershofer, der zum jetzigen Zeitpunkt Zweifel hat, dass die Saison im September überhaupt startet. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth



Aufgrund der aktuellen Corona-Krise geht unsere Saison leider vorzeitig zu Ende. Die letzten zwei Heimspiele konnten nicht mehr ausgetragen werden und wir hatten leider keine Gelegenheit uns von euch zu verabschieden. Wir möchten es natürlich trotzdem nicht versäumen uns bei euch für eine tolle Saison zu bedanken:

 

D A N K E

 

  • Unseren Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung ein Spielbetrieb in der Regionalliga nicht möglich wäre
  • Unseren Zuschauern und Fans, die uns nicht nur daheim, sondern auch auswärts unterstützt und uns beim ein oder anderen Spiel zum Sieg getragen haben
  • Unserem Fotografen Peter Roth, der sich die Zeit genommen hat all unsere Heimspieltage in Bildern festzuhalten
  • Stefan und Michi, die uns viel Arbeit abgenommen hat, in dem sie in den Zeitungen für tolle Artikel gesorgt haben.
  • Unserer Abteilungsleitung, die uns immer den Rücken stärkt und jederzeit für uns da ist
  • Unserer 2. Damenmannschaft, die an unserem Heimspieltagen das Schiedsgericht unterstützt hat und die uns bei personellen Engpässen immer wieder sowohl daheim, wie auch auswärts ausgeholfen hat
  • Unseren Eltern, Partnern und Freunden, die den Kuchenverkauf geschmissen haben und uns zu den Auswärtsspielen gefahren haben
  • Unseren DJs, die für tolle Stimmung gesorgt haben
  • Unseren Hallensprechern, die das Publikum durch die Heimspiele geführt haben
  • Trainer’s besseren Hälfte Rattana, die uns an den Spieltagen mit Obst versorgt hat und uns oft mit thailändischen Spezialitäten verwöhnt hat
  • Last but not least: unserem Trainer Peter, sowie Co-Trainer Nowo, die uns fit gemacht haben für die Saison, uns immer unterstützt, an uns geglaubt haben und die maßgeblich mit für den erfolgreichen Abschluss verantwortlich sind.

 

In diesem Sinne #stayathome, damit wir im Herbst alle wieder gesund und munter in eine neue Saison starten können.


Vorzeitiges Saisonende

Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat beschlossen, den laufenden Spielbetrieb in den Dritten Ligen sowie Regionalligen aufgrund der aktuellen Entwicklung des Coronavirus (Covid-19) mit sofortiger Wirkung zu beenden.
 
 
Unsere letzten beiden Heimspiele müssen somit leider ausfallen. Wir bitten um euer Verständnis!
 
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Auch der BVV folgt der Entscheidung des DVV, somit findet auch die Saison der Damen II ein vorzeitiges Ende!
 
Der BVV schließt sich dieser Empfehlung an und beendet vorzeitig den Spielbetrieb in allen Bereichen (Erwachsene, Jugend, Senioren, BFS).
 

Der Titel ist futsch

Trotz Sieg in Zirndorf kämpft Ogü-Team nur noch um die Vizemeisterschaft

Trotz des Erfolgs in Zirndorf reicht es für das Ogü-Team nicht mehr für die Meisterschaft.
Trotz des Erfolgs in Zirndorf reicht es für das Ogü-Team nicht mehr für die Meisterschaft.

Trotz fulminanter Aufholjagd kämpfen die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg nur noch um die Vizemeisterschaft. Weil Aufsteiger und Ligaprimus Gotteszell am vergangenen Wochenende beide Partien im Rahmen ihres Doppelspieltags gegen Sonthofen (3:0) und Schwarz-Weiß München (3:1) siegreich gestalteten, ist den Niederbayern die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Obergünzburg gewann noch das letzte Auswärtsspiel in dieser Saison in Zirndorf souverän mit 3:0.

 

„Nach der Hinrunde hätte keiner mehr gedacht, dass wir überhaupt noch oben landen“, sagt Katja Schneider. Zu oft habe man in der Vorrunde gepatzt, unnötige Spiele verloren oder gar in einigen Matches im fünften Satz nur einen Zähler geholt. „Sicherlich wäre hier und da mehr drin gewesen“, sagt die Mittelblockerin. Insgesamt muss das Ogü-Team die Dominanz des Aufsteigers nahtlos anerkennen, während die Günztalerinnen besonders vor Weihnachten Höhen und Tiefen erlebten. Erst mit Beginn des neuen Jahres startete das Team von Peter Maiershofer eine bis jetzt andauernde Siegesserie von neun Partien. Auch am Wochenende gingen drei weitere Punkte beim letzten Auftritt in Zirndorf auf das Konto des TSV. Souverän mit 25:16, 25:21 und 27:25 beendete Obergünzburg diesen Kräftevergleich in Mittelfranken. Dezimiert ging das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team aufs Parkett. Katja Schneider, die nach ihrer Fußverletzung wieder mit dem Training begann, attestiert ihren Mitspielerinnen „ein megageiles Match. Es war eines der besten Spiele überhaupt“, musste sie den Auftritt noch von der Seitenlinie aus beobachten. Anders als noch bei der 2:3-Heimniederlage gegen Zirndorf war den Gastgeberinnen anzumerken, dass sie deutlicher weniger Biss hatten. Obergünzburg wollte die positive Serie weiter fortsetzen. Denn um noch die theoretische Chance auf den Titel zu wahren, war sowieso ein Sieg notwendig. Doch der Ausrutscher von Gottesziel blieb aus. Jetzt gilt es, in den beiden ausstehenden letzten Heimspielen gegen Straubing und Esting nochmals alles in die Waagschale zu werfen, um Platz zwei zu verteidigen. „Wir wollen natürlich die Saison mit der Vizemeisterschaft beenden“, blickt Schneider optimistisch auf die beiden noch ausstehenden Aufgaben in der Sporthalle am Nikolausberg.  - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Positive Serie bleibt

Ogü-Team feiert nach 3:1-Sieg in Lohhof den achten Pflichtspielerfolg

Ogü feierte 2020 im achten Pflichtspiel bereits den 8. Sieg.
Ogü feierte 2020 im achten Pflichtspiel bereits den 8. Sieg.

In der Regionalliga-Süd bleiben die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg Ligaprimus und Aufsteiger Gotteszell weiterhin dicht auf den Fersen. Am vergangenen Samstag gewann das Team von Cheftrainer Peter Maiershofer in Lohhof mit 3:1. Zugleich profitierte das Ogü-Team von der 2:3-Niederlage des SV Hahnbach beim SV Esting.

 

Das Feld ist weiterhin dicht beisammen, wobei Gotteszell derzeit die besseren Karten auf den Titel hat. Den wollen die Günztalerinnen ihnen natürlich streitig machen. Umso wichtiger war der Pflichtsieg in Lohhof, wobei es nach dem ersten Durchgang überhaupt nicht nach einem Erfolg des Tabellenzweiten ausschaute. „Wir haben den ersten Satz total verpennt. Es war so, als würden sechs fremde Spielerinnen auf dem Feld stehen“, beschreibt Kapitänin Sandra Eggel das Geschehen. Abstimmungsfehler und ein Rückstand von acht Punkten sorgten erst einmal für keine gute Laune bei den Gästen. Zwar kämpfte sich der TSV Punkt um Punkt heran, doch beim zwischenzeitlichen 23:23 war Fortuna dann nicht mehr vorhanden. Satz eins ging an Lohhof. Trotzdem habe die Aufholjagd auch was Gutes gehabt, sagt Eggel. Denn nachdem die Abstimmungsfehler abgestellt und auch die Kommunikationsprobleme auf dem Parkett unterbunden wurden, lief es plötzlich. Allerdings machte sich das krankheitsbedingte Fehlen von Libera Julia Keilhofer doch immer wieder bemerkbar. „Es hat etwas gedauert bis wir untereinander klar waren“, verweist die Kapitänin auf das deutliche 25:15 im zweiten Durchgang, der gerade einmal 19 Minuten dauerte.

Doch das Bild änderte sich wieder schlagartig im dritten Satz. Weil Lohhof die Spielweise der Obergünzburgerinnen durchschaute, stellte Coach Maiershofer wieder um. „Es hat mich schon etwas verwundert, dass uns der Gegner in diesem Satz vereinzelt die Bälle um die Ohren gehauen hat“, so Eggel. Mit 28:26 brachten die Gäste dann doch diesen Abschnitt durch. Mit Elan und der nötigen Konzentration machte das TSV-Team im vierten Satz mit dem 25:21 den Deckel drauf. „Es war heute ein regelrechter Kampfsieg. Wir haben uns das Match natürlich einfacher vorgestellt“, hätte dieser Zittersieg für die Kapitänin nicht sein müssen. „Wenn wir Pech haben, verläuft dieses Spiel ganz anders.“ Glücklicherweise heimste das Ogü-Team drei wichtige Punkte ein. Es sind auch sehr wichtige Zähler im Kampf um die Meisterschaft. Drei Punkte liegen die Ostallgäuerinnen hinter Gotteszell. „So lange sie nicht patzen, bleiben sie auf Titelkurs“, macht Sandra Eggel deutlich. Obergünzburg muss weiterhin seine Hausaufgaben machen, darf sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Schließlich ist der TSV 2020 noch ungeschlagen. Das soll am Ende auch so bleiben. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Minja Dogan


Weiterhin unschlagbar

Ogü-Team spielt sich auf Rang zwei

Simone Thaller (vorne) & Miriam Amann (dahinter) hatten keine großen Mühen gegen die ballarinas Bamberg.
Simone Thaller (vorne) & Miriam Amann (dahinter) hatten keine großen Mühen gegen die ballarinas Bamberg.

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg schwimmen weiterhin auf eine Erfolgswelle. In der Regionalliga-Südost konnte das Team von Headcoach Peter Maiershofer auch das fünfte Heimspiel in Folge für sich entscheiden. Mit 3:0 zwangen die Günztalerinnen die ballerinas aus Bamberg in die Knie.

 

Von Anfang an beherrschte das Ogü-Team in der Sporthalle am Nikolausberg Ball und Gegner. „Bamberg hat in diesem Match extrem viele Eigenfehler produziert“, sagt Sandra Eggel. Die Kapitänin des TSV Obergünzburg konnte an diesem Tag nicht viel beanstanden. Souverän und abgezockt holten sich die Gastgeberinnen den ersten Durchgang nach 23 Minuten mit 25:15. Das Team aus Oberfranken strahlte überhaupt keine Gefahr aus. Denn auch der zweite Abschnitt war fest in der Hand der Gastgeberinnen, die mit dem 25:12 eine komfortable 2:0-Führung herausspielten. „Unsere Abwehr stand heute gut. Miriam Amann hat als Mittelblockerinnen einen tollen Job gemacht“, bilanziert Eggel. Neben Katja Schneider, die verletzungsbedingt passte, fehlte auch Tamara Schellenberg, die das Bett hüten musste. Trotzdem präsentierten sich die Gastgeberinnen als geschlossene Einheit, weil auch Simone Thaller auf der Außenposition super agierte. Jede Spielerinnen brachte sich ein, sodass auch der dritte Satz problemlos mit 25:15 an Obergünzburg ging. „Heute haben wir ein Spiel ohne große Aufreger und Patzer erlebt. Das tut uns auch mal gut“, betont Eggel. Weil Verfolger Schwarz-Weiß München sein Heimspiel am Sonntag gegen den 1. FC Sonthofen überraschenderweise mit 1:3 verlor, konnten die Ostallgäuerinnen ihren am Samstag erkämpften zweiten Tabellenplatz verteidigen. Mit nunmehr 41 Punkten liegt das Ogü-Team, bei einem Spiel weniger, noch sechs Punkte hinter Ligaprimus und Aufsteiger Gotteszell zurück. Auffallend ist die positive Serie von sieben in Folge nicht verlorener Partien seit Beginn der Weihnachtspause. 

Nun geht es am kommenden Samstag wieder auswärts weiter. Die Fahrt führt zum Tabellensechsten SV Lohhof. Das Hinspiel konnte zwar mit 3:2 gewonnen werden, allerdings liefen die Günztalerinnen vor eigenem Publikum einem 1:2-Satzrückstand hinterher. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth



Ein erfolgreiches 6-Punke-Wochenende

Ogü-Team holt zwei wichtige Siege

Vollen Körpereinsatz zeigt hier TSV-Kapitänin Sandra Eggel (rechs im Bild) im Spiel gegen TB München.
Vollen Körpereinsatz zeigt hier TSV-Kapitänin Sandra Eggel (rechs im Bild) im Spiel gegen TB München.

Am Ende haben sie alles richtig gemacht: Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg holten sich bei ihrem Doppelspieltag am vergangenen Wochenende die maximale Punkteausbeute. Sowohl gegen TB München als auch gegen Schwarz-Weiß München ging das Ogü-Team siegreich hervor.

 

„Wir haben sechs Punkte geholt“, klatscht Mittelblockerin Katja Schneider nach dem erfolgreichen Wochenende Beifall. Allerdings musste sie beide Auftritte ihrer Teamkolleginnen von der Seitenlinie aus anschauen. Denn am Samstag gegen TB München waren keine vier Ballwechsel gespielt, da musste Schneider verletzungsbedingt aus dem Match genommen werden. „Ich hoffe, dass sie sich nur die Bänder gedehnt und nicht gerissen hat“, ist für Kapitänin Sandra Eggel das Fehlen von Katja Schneider ein herber Verlust.

Obergünzburg ließ gegen TB München nichts anbrennen. So ging nach 22 Minuten der erste Durchgang mit 25:18 an den TSV. Auch den zweiten Satz beendeten sie mit 25:19. Den guten Lauf nahm das Team von Coach Peter Maiershofer auch in den dritten Satz mit. Nach 19 Minuten machten sie mit dem 25:14 den Deckel drauf.

Das erwartet schwerere Match hatte das Ogü-Team einen Tag später gegen Schwarz-Weiß München vor sich. Es war eine intensiv geführte Begegnung, mit vielen langen Spielzügen, bei dem sich Obergünzburg mit 25:17 und 25:22 sogar eine 2:0-Satzführung erkämpfte. Im dritten Durchgang führten die Günztalerinnen sogar mit 21:17 und ließen sich dann doch die Butter vom Brot nehmen. Die Gäste verkürzten auf 1:2. Doch Satz vier war dann wieder fest in der Hand des TSV. Angepeitscht von den eigenen Fans zwangen sie die Münchnerinnen mit 25:18 in die Knie. „Wir haben gegen Schwarz-Weiß spielerisch nochmals eine Schippe draufgelegt. Beide Teams lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe“, attestiert Kapitänin Sandra Eggel ihrer Mannschaft eine super Leistung. Nicht nur, dass Obergünzburg das vierte Heimspiel in Folge gewann, so sind sie 2020 noch ohne Niederlage. Mit 38 Punkten klettert der TSV auf Rang drei, liegt aber immer noch sechs Punkte, bei einem Spiel weniger, hinter Spitzenreiter und Aufsteiger Gotteszell. 

Schon am kommenden Samstag geht es daheim gegen die ballarinas Bamberg erneut um wertvolle Punkte. Das Hinspiel konnte in Oberfranken deutlich mit 3:0-Sätzen gewonnen werden. „Wir dürfen sie trotzdem nicht unterschätzen“, so Katja Schneider, die ihre Teamkolleginnen nur von der Seitenlinie aus anfeuern kann. „Auch gegen Bamberg müssen wir 100 Prozent geben“, ergänzt Sandra Eggel. Obergünzburg hat den Kampf um die Meisterschaft längst noch nicht aufgegeben. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Nicht den Anschluss verlieren

Obergünzburg muss zweimal daheim aufs Parkett

Wir haben das Spiel bereits abgehakt und blicken nach vorne“, schwört Kapitänin Sandra Eggel ihre Mitspielerinnen des TSV Obergünzburg auf den Doppelheimspieltag in der Volleyball-Regionalliga Südost ein. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag geht es daheim in der Sporthalle am Nikolausberg um wichtige Punkte. Denn schließlich wollen die Günztalerinnen noch alles Erdenkliche versuchen, Ligaprimus Hahnbach im Titelkampf noch zu ärgern.

 

Nachdem eher nicht gerade ruhmreichen Auftritt am vergangenen Wochenende gegen Schlusslicht VCO München, wurde die Partie in der Trainingswoche nochmals genau analysiert. „Es war gut, dass wir darüber gesprochen haben“, erzählt Katja Schneider. Beim knappen 3:2-Sieg verschenkte das Ogü-Team einen wertvollen Punkt im Kampf um die Meisterschaft. „Dieser Zähler kann uns noch einmal wehtun“, macht Cheftrainer Peter Maiershofer deutlich. Denn der Rückstand auf das Spitzenduo Gotteszell/Hahnbach ist auf mittlerweile neun Punkten angestiegen. Allerdings hat Obergünzburg zwei Spiele weniger auf dem Konto. Doch die beiden Aufgaben am Wochenende haben es in sich: So geht es am Samstag um 18.00 Uhr gegen TB München. Das Hinspiel wurde deutlich mit 3:0 gewonnen. Dennoch warnt Sandra Eggel vor dem Gegner: „Es sind junge Spielerinnen, sie dürfen wir nicht unterschätzen, geschweige ins Spiel kommen lassen, weil sie um jeden Ball rennen und kämpfen werden.“

 

Die wohl härtere Aufgabe wartet auf den Tabellenvierten dann keine 18 Stunden später, wenn am Sonntag um 14.30 Uhr der Drittplatzierte Schwarz-Weiß München seine Visitenkarte abgibt. „Hier haben wir noch eine Rechnung zu begleichen“, erinnert sich Katja Schneider noch gut an die knappe 2:3-Satzniederlage zurück. Besonders im Block und im Angriff müsse der TSV auf der Hut sein, ergänzt Kapitänin Eggel. In der Landeshauptstadt lag Obergünzburg bereits mit 0:2 zurück, ehe nach einer fulminanten Aufholjagd zumindest ein Punkt mit nach Hause genommen werden konnte. „Schwarz-Weiß hat sehr erfahrene Spielerinnen“, erwartet Schneider ein Spiel auf Augenhöhe. Um weiter im Titelrennen mit dabei sein wollen, darf sich Obergünzburg eigentlich keinen Patzer mehr erlauben. - Stefan Günther

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Nicht mit Ruhm bekleckert

Ogü-Team zeigt gegen Schlusslicht München trotz Sieg eine schwache Vorstellung

Schlusslicht München wehrte sich verbissen. Für das Ogü-Team mit Katja Schneider (vorne, rechts) und Sandra Eggel (#11) war es kein guter Tag.
Schlusslicht München wehrte sich verbissen. Für das Ogü-Team mit Katja Schneider (vorne, rechts) und Sandra Eggel (#11) war es kein guter Tag.

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg sind bei ihrem Heimspiel gegen Schlusslicht VCO München am Ende mit einem blauen Auge davongekommen. Anders als erwartet ging das Match über fünf Sätze. Mit 3:2 holte sich das Ogü-Team immerhin zwei Zähler. Noch im Hinspiel Ende Januar schafften die Günztalerinnen einen klaren 3:0-Auswärtsieg.

 

„Das ist bitter. Wir haben heute einen wichtigen Punkt verloren“, zeigt sich Sandra Eggel nach dem Spiel doch sichtlich konsterniert. „Es ist überhaupt nicht gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben“, verweist die Kapitänin dabei auf den ersten Satz. Völlig überraschend ging dieser Durchgang mit 25:27 an die Gäste, die munter und frech aufspielten. „Wir sind hier überhaupt nicht ins Spiel gekommen, haben zu viele Fehler produziert“, kritisiert Eggel. Doch auch in der Folge lief nicht alles reibungslos bei den Gastgeberinnen. Zwar konnten die Abschnitte zwei und drei mit 25:19 und 25:11 gewonnen werden, doch schaffte es das Ogü-Team nicht, im vierten Satz den Sack zuzumachen. Stattdessen kauften die Münchnerinnen ihnen den Schneid ab und retteten sich in den Tie-Break. Mit 15:10 holte sich Obergünzburg dann doch noch den Zusatzpunkt.  „Wir haben dann irgendwie den Kopf aus der Schlinge gezogen. Dennoch war unser Auftritt vor eigenem Publikum bodenlos“, schüttelt Eggel mit dem Kopf und macht deutlich: „Es war unser schlechtestes Saisonspiel.“ Cheftrainer Peters Maiershofer konnte mit dem Spiel seiner Mannschaft in keinster Weise zufrieden sein. „Wir sind wohl zu leichtfertig an die Sache herangegangen.“ Primär lag es auch an der Einstellung der Spielerinnen. „Das hätte nicht sein müssen.“ Unterm Strich hat sich der Tabellenletzte der Regionalliga Südost viel besser verkauft als noch beim Hinspiel. Auffallend war, dass die Gäste nur mit sechs Spielerinnen die Reise nach Obergünzburg antraten. „Ich glaube schon, dass der Punkt für sie wie ein gefühlter Sieg ist“, sagt Sandra Eggel. Sie habe mindestens einen 3:1-Sieg erwartet. „Der Punktverlust tut uns schon weh“, ergänzt Maiershofer. Hinzu kommt, dass sein Team künftig ohne Julia Fischer auskommen muss. Private und berufliche Gründe sorgen dafür, dass sie nicht mehr auflaufen kann. „Sicherlich fehlt es uns an Alternativen, doch mit Franziska Reiter aus dem Jugendbereich werden wir diese Lücke schließen.“ - Stefan Günther

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Heimspiel gegen Talentteam

Am morgigen Sonntag sind die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg wieder auf Punktejagd. Zu Gast in der Sporthalle am Nikolausberg sind die jungen Spielerinnen des VCO München. Der TSV möchte die Punkte unbedingt in Obergünzburg behalten, um weiterhin im Rennen um die Meisterschaft zu bleiben.


Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für das Team um Headcoach Peter Maiershofer. Vor leeren Zuschauerrängen bezwang das Ogü-Team die jungen Spielerinnen mit 3:0 in die Knie. In dieser Partie gab Maiershofer auch einigen Nachwuchsspielerinnen die Chance sich zu beweisen. Für den VCO München spielen die Mädchen der Bayernauswahl des Jahrgangs 2004 / 2005. Aktuell liegen sie als Schlusslicht der Regionalliga Süd-Ost abgeschlagen zurück. In dieser Saison konnten sie erst zwei Siege verzeichnen. Sie haben rund 30 Spielerinnen im Team gemeldet. Welche Spielerinnen auflaufen und auf welchem Niveau sie agieren werden ist unklar, zumal den Gästen ein Doppelspieltag am Wochenende bevorsteht. Klar ist aber, dass die Gastgeberinnen die Partie unbedingt gewinnen möchten. Das starke Spiel am vergangenen Wochenende gibt ihnen das nötige Selbstvertrauen dafür. Es war eines der besten Spiele der Saison, hat die Tür im Meisterschaftsrennen geöffnet. Diesen Schwung wollen die Gastgeberinnen in die anstehenden Heimspiele mitnehmen. Durch den Sieg ist Obergünzburg in der Tabelle auf Platz vier geklettert, liegt aktuell zehn Punkte hinter Spitzenreiter Hahnbach, allerdings hat der Ligaprimus drei Spiele mehr auf dem Konto. Mit einer Siegesserie könnten sie bis auf einen Zähler an Hahnbach herankommen. Kapitänin Sandra Eggel und ihre Mitspielerinnen sind sich daher einig: Sie wollen alles in eine Schale werfen, um die Siegesserie fortzusetzen! - Michaela Boppeler

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung


Revanche Gelungen

Ogü-Team gewinnt Spitzenspiel gegen Hahnbach und zeigt starken Auftritt

„Wir haben ein hochklassiges Match gesehen. Beide Teams waren auf Augenhöhe. Zum Schluss haben wir verdient gewonnen“, resümiert Obergünzburgs Cheftrainer Peter Maiershofer den Heimsieg gegen den SV Hahnbach. Mit 3:1 zwangen die Günztalerinnen in eigener Halle den Ligaprimus in die Knie und revanchierten sich damit für die unnötige Auswärtspleite in der Vorrunde.

 

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften einen großartigen Schlagabtausch. „Das war eines der besten Spiele der Saison“, zieht Mittelangreiferin Katja Schneider nach dem Sieg ein positives Fazit und attestiert selbst den Gästen einen super Auftritt in der Sporthalle am Nikolausberg. Durchgang eins gewann Obergünzburg knapp mit 25:23. Auch die weiteren Sätze verliefen ebenfalls spannend, wobei Hahnbach im zweiten Abschnitt den Spieß herumdrehte und diesen mit 25:22 für sich entschied. Getragen von der tobenden Zuschauerkulisse steckten die Gastgeberinnen in keinster Weise auf, zeigten einen klasse Auftritt. „Wir haben eine sehr gute Abwehr gehabt. Unsere Libera Julia Keilhofer hat ziemlich viele Bälle herausgeholt. Die Gäste haben Franziska Thaller im Angriff nie in den Griff bekommen“, klatscht Maiershofer nach dem Duell immer noch Beifall. Denn das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team stellte mit dem 25:22 im dritten Satz die Weichen auf Sieg. Doch auch im vierten Durchgang schenkten sich beide Mannschaften nichts, in dem sie sich die Bälle nur so um die Ohren hämmerten. Nach 97 Minuten verwandelte Obergünzburg seinen Matchball zum viel umjubelten 26:24. „Gerade im dritten und vierten Satz haben Franziska Thaller und Miriam Amann viele wichtige Punkte für uns gemacht“, ist Schneider auch nach dem Match noch richtig geflasht. „Es war ein echtes Spitzenspiel, wir haben ein Statement an die Liga gerichtet.“ Coach Peter Maiershofer hatte schon vor dem Anpfiff ein mehr als gutes Gefühl. Anders als bei der Hinspielniederlage habe diesmal alles gepasst. Zuschauer und Team feierten zudem ihren ersten Heimsieg des TSV mit drei Punkten. Denn gegen Gotteszell, Lohhof und Sonthofen kam der Tabellenvierte jeweils nicht über fünf Sätze hinaus.

 

Obergünzburg kann nun mit einer weiteren Siegesserie bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Hahnbach herankommen. Zehn Punkte liegen die Ostallgäuerinnen hinter dem Spitzenreiter, der drei Partien auf dem Konto hat. „Nach oben ist wieder alles möglich“, greifen Cheftrainer Maiershofer und sein Team an. Denn der Kampf um die Meisterschaft ist wieder offen. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Gelingt die Revanche?

Ogü-Team trifft daheim auf Spitzenreiter Hahnbach

Nach dem Pflichtsieg gegen Schlusslicht VCO München geht es für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg wieder in die Vollen. In der Regionalliga Süd-Ost kommt es am Sonntag um 14.30 Uhr zum Spitzenspiel, wenn Tabellenführer SV Hahnbach seine Visitenkarte in der Sporthalle am Nikolausberg abgibt. Das Ogü-Team will sich für die 1:3-Hinrundenniederlage revanchieren. Es ist das erste von insgesamt fünf aufeinanderfolgenden Heimspielen.

 

Auf die Ostallgäuerinnen wartet keine leichte Aufgabe. Denn die Gäste aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach (Oberpfalz) ziehen in der Tabelle einsam ihre Kreise. Zwischen beiden Teams liegen 13 Punkte, wobei Obergünzburg sogar drei Partien weniger auf dem Konto hat. Um so wichtiger ist es, vor eigenem Publikum nicht mit leeren Händen dazustehen. Auffallend ist auch, dass der Tabellenvierte ausgerechnet gegen den SV Hahnbach überhaupt keine Punkte einfahren konnte. Das will das Team von Kapitänin Sandra Eggel natürlich ändern. „Ob es dann zum Sieg reicht, werden wir sehen.“ Denn bei der Hinspielniederlage habe sich das Team unter Wert verkauft. „Unsere Aufschläge waren nicht so gut. Zudem haben wir in allen Mannschaftsteilen unnötige Fehler produziert“, erinnert sich Eggel noch gut an dieses Match zurück. Ein wichtiger Garant sind die Zuschauer. Beim letzten Gastspiel gegen München spielte der TSV vor leeren Rängen. Für Katja Schneider sei es sogar ein wahres „Trauerspiel“ gewesen. „Das Publikum daheim trägt, pusht und feuert uns lautstark immer an“, sagt die Mittelangreiferin und stellt für sich fest: „Vor unseren Fans bin ich aber immer etwas angespannter, spiele nicht ganz so befreit auf wie auswärts.“ Doch auch sie will wie ihre Mitspielerinnen als in die Waagschale werfen, um dem Ligaprimus Hahnbach in die Knie zu zwingen. „Zwei Punkte wären schon super“, sagt Schneider. Ihre Heimpremiere feiert Neuzugang Tamara Schellenberg, die nach ihrem ersten Auftritt am vergangenen Wochenende auch dem Obergünzburger Publikum zeigen will, zu was sie im Stande ist. „Wir haben ein gemeinsames Ziel: Wir wollen gewinnen“, so ihre Kampfansage in Richtung des Gegners.

 

Unterdessen will die zweite Mannschaft ihren Siegeszug in der Bezirksliga-Süd fortsetzen. Dabei kommt es am Samstag um 14.30 Uhr daheim zum Spitzenspiel gegen Tabellenführer Langweid. Eine Sieg wäre im Kampf um die Meisterschaft enorm wichtig. Die zweite Aufgabe des Tages ist dagegen etwas leichter. Mit dem TSV Königsbrunn wartet der Fünftplatzierte. Das Hinspiel ging deutlich mit 3:0 an Obergünzburg. - Stefan Günter

 

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Wichtiger Pflichtsieg

Ogü-Team holt drei Punkte beim Tabellenletzten VCO München

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben ihre Pflichtaufgabe gegen den VCO München schadlos überstanden. In der Regionalliga Süd-Ost gewannen die Ostallgäuerinnen ihr Auswärtsspiel beim Tabellenletzten in drei Sätzen. Das Team von Headcoach Peter Maiershofer klettert in der Tabelle auf Rang vier vor.

 

„Alles andere als einen Sieg wäre fatal für uns gewesen“, bringt es Kapitänin Sandra Eggel auf den Punkt. Mit einem 3:0-Erfolg gegen das Kellerkind der Liga kehrten die Günztalerinnen aus Regensburg, der Spielstätte des VCO München, zurück. Anders als noch die Partien zuvor experimentierte Coach Maiershofer gegen die Münchner. Daher feierte Neuzugang Tamara Schellenberg ihre Premiere im TSV-Dress. „Ich habe mich richtig gut gefühlt. Alles hat super funktioniert“, sei es für den Neuzugang aus Bad Grönenbach eine gelungene Vorstellung gewesen. Von der Seitenlinie konnte Sandra Eggel alles genau beobachten. Von daher fällt auch von ihr das spielerische Fazit mehr als positiv aus: „Ich finde, Simone Thaller und Tamara haben das super gemacht“, attestiert sie besonders dem Neuzugang aus dem Unterallgäu einen couragierten Auftritt mit wenigen Fehlern und vielen erkämpften Punkten.

 

Mit 25:20 beendete das Ogü-Team den ersten Satz. Katja Schneider spielte mit Simone Thaller und Tamara Schellenberg in dieser Form zum ersten Mal zusammen. „Ich finde es gut und wichtig, dass auch andere Spielerinnen Erfahrungen sammeln. Das ist voll mutig von unserem Trainer“, sagt Schneider in Richtung Peter Maiershofer. Keine Probleme bereitete dem TSV die Durchgänge zwei und drei. Mit jeweils 25:16 brachten sie diese beiden Sätze jeweils zu Ende. „Der VCO München kann man als eine Art Bayernauswahl bezeichnen. Es ist eine sehr junge Mannschaft. Sicherlich muss man eingestehen, dass wir auch von ihren Fehlern profitiert haben“, wobei für Eggel auch nicht alles problemlos verlief wie es das deutliche Ergebnis letztendlich zeigt. Denn allein im ersten Satz gab es aus Sicht des TSV Obergünzburg sechs Aufschlagfehler. Auch im dritten Satz lagen die Gäste zwischenzeitlich mit 2:5 zurück, ehe Maiershofer mit einer Auszeit wieder alles geraderückte.

 

Für den Tabellenvierten folgen nun fünf Heimspiele in Serie. Am kommenden Sonntag ist Ligaprimus Hahnbach in der Sporthalle am Nikolausberg zu Gast. Ab 14.30 Uhr soll die Revanche für die 1:3-Auswärtsniederlag erfolgen. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Spiel herumgedreht

Ogü-Team gewinnt Allgäu-Duell gegen Sonthofen in fünf Sätzen

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben die Weihnachtspause gut überstanden. Die Günztalerinnen gewannen am vergangenen Sonntag das erste Pflichtspiel im Jahr 2020 vor heimischem Publikum gegen den TSV Sonthofen II mit 3:2-Sätzen. Durch den Sieg klettert das Team von Headcoach Peter Maiershofer auf Rang fünf vor.

 

Die Aufgabe für die Gastgeberinnen war überhaupt nicht einfach. Weil Sonthofen gegen den Abstieg kämpft, haben die Oberallgäuerinnen vor diesem Match nochmals ehemalige Zweitliga-Spielerinnen aktiviert. „Sie waren im Gegensatz zum Hinspiel deutlich stärker aufgestellt“, sagt Katja Schneider. Das Ogü-Team führte im ersten Durchgang zwar mit 17:12, doch nach 27 Minuten Spielzeit gaben sie den Satz dann doch mit 24:26 ab. Den zweiten Abschnitt konnte der TSV Obergünzburg dann positiv gestalten und mit 25:21 für sich entscheiden. Doch Sonthofen blieb weiterhin im Spiel, gewann den dritten Satz mit 25:18. Peter Maiershofer musste reagieren. So stellte er taktisch um und brachte Franziska Reiter. „Dadurch wurde unser Spiel wieder variabler“, deutet Schneider auf die komfortable 14:4-Führung gegen den Tabellenvorletzten im vierten Satz. Nach 23 Minuten schafften sie den wichtigen Satzausgleich (25:18). Den Elan und den Schwung nahm das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team in den finalen fünften Durchgang. Da ließen sie den Sonthoferinnen nicht den Hauch einer Chance. Mit 15:5 sicherten sie sich den Zusatzpunkt. „Wir haben gut gespielt und das Bestmögliche herausgeholt“, lobt Eggel ihre Mitspielerinnen. Vor allem konnten die Günztalerinnen wieder einmal einen fünften Durchgang für sich positiv gestalten. „Der Bann ist hier endlich gebrochen, das ist wichtig für unser Selbstbewusstsein.“ Ein besonderes Lob unterbreitet Eggel Franziska Reiter, „die ein super Spiel nach ihrer Einwechslung abgeliefert hat. Sowohl im Aufschlag, im Angriff und im Block – sie hat das Spiel gerockt.“ Das Nachwuchstalent gehört der zweiten Mannschaft an. Mit diesem Einsatz dürfte sie sich für weitere Aufgaben in der Regionalliga empfohlen haben.

Nach dem achten Sieg im zwölften Punktspiel hat sich Obergünzburg mit 24 Punkten auf Rang fünf geschoben. Am kommenden Wochenende sind die Günztallerinnen wieder spielfrei, greifen erst Ende Januar beim Tabellenletzten VCO München ins Geschehen ein. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Den Hinspielsieg Wiederholen

Ogü-Team erwartet Sonthofen II. Hartes Training statt Weihnachtspause

Nach der kurzen Weihnachtspause starten die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg am morgigen Sonntag wieder durch. Zur Revanche ist der TSV Sonthofen II in der Sporthalle am Nikolausberg zu Gast. Das Allgäu-Derby in der Regionalliga Süd-Ost beginnt um 14.30 Uhr.

Bereits im Hinspiel fuhr Obergünzburg einen deutlichen 3:1 Pflichtsieg gegen die jungen Sonthofenerinnen ein. Der TSV Obergünzburg überzeugte vor allem in den Sätzen eins und drei gegen das Schlusslicht der Regionalliga Süd-Ost. Mit 22 Punkten aus 11 Spielen erarbeiteten sich die Damen den sechsten Tabellenplatz.
Die drei wöchige Pause nutzten die Gastgeberinnen sowohl zum regenerieren als auch für intensive Trainingseinheiten. Am vergangenen Wochenende stand sogar ein Trainingstag mit drei harten und schweißtreibenden Einheiten an. Dabei wurden vor allem Kraft, Block sowie verschiedenen Techniken intensiviert. Beim Abschlusstraining konnte Headcoach Peter Maiershofer in einer sehr guten Einheit auf eine fast vollzählige Mannschaft zurückgreifen.  Am Sonntag wird es dann wieder ernst für die Ostallgäuerinnen. Zwar muss Trainer Maiershofer auf Minja Dogan verzichten und auch der Einsatz von Libera Julia Keilhofer ist noch unsicher. Aber dafür kann er erstmals auf Tamara Schellenberg zurückgreifen. Mit ihr konnte ein Jugendtalent vom TSV Bad Grönenbach dazugewonnen werden. Nach den vergangenen Trainingseinheiten blickt der TSV Obergünzburg zuversichtlich auf die kommenden Spiele. Um den Anschluss an die oberen Tabellenplätze nicht zu verlieren wollen sie unbedingt mit einem Sieg in die Rückrunde starten. - Michaela Boppeler

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

 

Foto: Peter Roth


Liebe Freunde und Fans,

Liebe Sponsoren und Gönner,

 

das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu.

Im Januar starteten die Damen 1 mit einer fulminanten Aufholjagd in der Dritten Liga in die Rückrunde. Am Ende hat es nach einer Tie-Break-Niederlage und langem Zittern nicht gereicht für den Klassenerhalt und man startete im September wieder in der Regionalliga durch. Dort überwintern die Damen 1 auf dem 6. Tabellenplatz mit noch etwas Luft nach oben.

 

Die Damen 2 schlossen die Bezirksligasaison mit einem dritten Tabellenplatz ab und konnten somit den Wiederaufstieg in die Landesliga nicht perfekt machen. Die aktuelle Bezirksligasaison hat vielversprechend begonnen und die Damen 2 belohnen sich mit dem 2. Tabellenplatz bis es nach der Weihnachtspause dann wieder weiter geht.

 

Glücklicherweise gab es in diesem Jahr kaum personelle Veränderungen, der Headcoach der Damen 1 Peter Maiershofer verlängerte seinen Vertrag um eine weitere Saison und brachte zudem noch Co-Trainer Stefan Nowotny mit ins Team. Die Damen 2 werden weiterhin von Martina Endres und Peter Schick trainiert. Wir sind sehr dankbar für das Engagement der Trainerteams und freuen uns bereits auf eine erfolgreiche Rückrunde.

 

Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an unsere Abteilungsleitung, sowie an alle unsere freiwilligen Helfer, Sponsoren und Gönner! Ihr habt uns auch 2019 die Treue gehalten und das wissen wir sehr zu schätzen!

 

Wir freuen uns auf das kommende Jahr mit euch und wünschen euch frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage, eine „stade Zeit“ mit euren Liebsten und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2020!

 

Eure Volleyballmädels

 Coco | Fischi | Franzi | Franzi | Hanna | Isabel

Jenni | Ju | Juli | Julia | Kathrin | Katja | Katrin

Leonie | Meike | Minja | Miri | Mone | Nele

Sandy | Sarah | Sarah | Steffi | Theresa


4 Punkte zum Jahresabschluss

Ogü-Team erreicht Mindestziel am Doppelspielwochenende

Mit vier weiteren Punkten auf dem Konto haben die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg das Jahr 2019 erfolgreich abgeschlossen. Bei ihren letzten beiden Auswärtsspielen gab es zwar einen wichtigen Sieg über Schlusslicht TSV Sonthofen II, allerdings verpassten sie gegen SW München im Tie-Break den Zusatzpunkt.

 

„Wir können zufrieden sein. Der Sieg gegen Sonthofen war Pflicht, doch gegen München wäre mehr drin gewesen“, fasst Headcoach Peter Maiershofer zusammen. Besonders gegen die Landeshauptstädterinnen war im finalen fünften Satz mehr möglich. „Da lagen Glück und Pech eng beisammen“, so der Übungsleiter in seiner Bilanz. Denn sein Team führte bereits mit 13:11, allerdings schaffte es das Ogü-Team nicht, den Durchgang erfolgreich zu Ende zu bringen. Dabei lag der Drittliga-Absteiger gegen München bereits mit 0:2-Sätzen zurück, kämpfte sich aber mit einem 25:22 und 25:23 zurück ins Spiel. „Es war ein Spiel auf höchstem Niveau, ja sogar auf Augenhöhe“, bescheinigt TSV-Kapitänin Sandra Eggel dem Gegner einen starken Auftritt. „Wir haben es trotzdem geschafft, dank unserem variablen Spiel den Rückstand wettzumachen“, gratuliert sie im weiteren Atemzug ihren Mitspielerinnen für eine tolle Teamleistung gegen den Tabellendritten. „Wir haben im Gegensatz zum Auftritt in Sonthofen in München besser gespielt, allerdings fehlte uns das Quäntchen Glück“, so Eggel.

 

Im Oberallgäu gelang den Günztalerinnen ein ungefährdeter 3:1-Sieg. Während die Durchgänge eins und vier deutlich mit 25:11 und 25:10 gewonnen wurden, taten sich die Gäste aus dem Ostallgäu in den anderen Durchgängen sehr schwer. „Wir haben im zweiten Satz in allen Mannschaftsteilen einen schwachen Auftritt hingelegt“, verweist Eggel dabei auf das 20:25 und den zwischenzeitlichen Satzausgleich des Tabellenletzten. „Ich kann mir das nicht erklären, warum wir so aufgetreten sind“, zeigt sich die Kapitänin ratlos. Doch obwohl der dritte Satz mit 25:22 gewonnen wurde, lief nicht alles optimal. „Wir haben mit den vier Punkten unser Minimalziel, welches ich mir gesteckt habe, erreicht“, so Eggel in ihrer Bilanz. Krankheitsbedingt fehlte Libera Julia Keilhofer beide Partien.

 

Mit bisher 22 erreichten Punkten geht es für den TSV Obergünzburg auf Rang sechs in die kurze Weihnachtspause. Ende Dezember startet das Ogü-Team wieder durch. „Bis dahin können die Spielerinnen ihre Blessuren auskurieren“, sagt Coach Peter Maiershofer.

 

Kapitänin Sandra Eggel:

 

Bis Platz drei ist noch alles offen. Was die Ränge eins und zwei angeht, wird es sicherlich schwer werden. Bis auf das Spiel in Hahnbach und daheim gegen Zirndorf können wir mit dem Verlauf doch zufrieden sein. Besonders ärgert mich das Spiel gegen Hahnbach. Da haben wir nicht gezeigt, was wir können. … Die Pause wird uns guttun. Da können wir verschnaufen und abschalten sowie unsere Blessuren auskurieren. Im neuen Jahr werden wir wieder durchstarten.

 

Peter Maiershofer über die Bilanz bis zur Winterpause:

 

So richtig kann ich nicht zufrieden sein, da wir zu viele Fünf-Satzspiele hergeschenkt und uns nicht mit dem Zusatzpunkt belohnt haben. Wir hatten leider auch immer wieder personelle Ausfälle, sodass wir die Mannschaft auch öfters umbauen mussten. … Die Weihnachtspause tut uns alle gut. Da können die Spielerinnen ihre Blessuren auskurieren, um Anfang Januar wieder durchzustarten. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Gerwig Löffelholz


Variantenreicher Auftritt wird belohnt

Ogü-Team gewinnt Auswärtsspiel in Esting mit 3:0

Siegreich sind die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg von ihrem Auswärtssieg aus Esting zurückgekommen. Die Günztalerinnen gewannen am Ende deutlich mit 3:0. Für den Absteiger aus der Dritten Liga war es bereits das vierte Spiel ohne Satzverlust. Auch die zweite Mannschaft ist in blendender Form, gewann ebenfalls am vergangenen Wochenende ihre beiden Pflichtspiele zu null.

 

„Wir freuen uns über drei weitere Punkte“, sagt Kapitänin Sandra Eggel und macht aber deutlich, „dass wir nicht gut gespielt haben.“ Umso wichtiger ist daher der Erfolg in der Fremde. Esting hat zwar gute Einzelspielerinnen in ihren Reihen, doch als Team passierten ihnen zu viele Fehler. Das nutzten die Gäste aus dem Ostallgäu gnadenlos aus. Den ersten Satz gewann das Ogü-Team mit 25:19. „Als Team funktionieren wir“, hebt Eggel hervor. Das Abwehrverhalten gegen Esting klappte auch im zweiten Durchgang, der bereits nach 20 Minuten mit 25:14 gewonnen wurde. „Wir hatten in diesem Match relativ wenige Abstimmungsfehler, ein deutlicher Sieg wäre sogar noch möglich gewesen“, bilanziert die Kapitänin und deutet auf die höhere Fehlerquote beim SVE. TSV-Libera Julia Keilhofer ging sogar angeschlagen in die Partie. Der dritte Durchgang ging wie der erste Satz mit 25:19 an Obergünzburg, die in der Folge das Spiel variantenreicher gestalteten. Mit nunmehr 18 Punkten schrauben sie sich in der Tabelle auf Rang sechs hoch. Am Wochenende steht nun ein abschließender Doppelspieltag in der Regionalliga-Südost in Sonthofen und München auf dem Programm, ehe es in die wohlverdiente Weihnachtspause geht.

 

Weiterhin oben auf

 

In bestechender Form präsentiert sich auch derzeit die zweite Mannschaft des TSV Obergünzburg, die in der Bezirksliga-Süd Wochenende für Wochenende ihren Siegeszug fortführt. Als Gastgeber hatten sie von der Papierform her leichte Aufgaben zu bewältigen. Sowohl gegen den SV Salamander Türkheim als auch gegen FSV Marktoffingen stand am Ende ein deutlicher 3:0-Sieg zu Buche. Im zweiten Duell des Tages verletzte sich Jennifer Ruf und musste ausgewechselt werden. Für das von Martina Endres trainierte Team läuft es mit Platz zwei weiterhin ausgezeichnet. Mit 22 Punkten teilen sie sich den Platz an der Sonne mit Spitzenreiter Langweid, die allerdings eine Partie weniger auf dem Konto haben.


Mentale Stärke

Ogü-Team holt vier Punkte gegen Gotteszell und Straubing

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben dem Doppelspieltag in Niederbayern fast die Krone aufgesetzt. Mit vier Punkten ging es zurück nach Hause. Während das Ogü-Team in der Regionalliga-Südost bei Ligaprimus Gotteszell am Samstag sogar eigene Matchbälle nicht zum Gesamtsieg nutzte, schafften die Günztalerinnen einen Tag später in Straubing einen souveränen 3:0-Erfolg.

 

„Wenn ich ehrlich bin, waren vier Punkte mein Minimalziel“, so Katja Schneider in ihrer Bilanz. Doch nachdem die Durchgänge eins und zwei gegen Aufsteiger Gotteszell mit 24:26 und 13:25 verloren gingen, dachte sie bei Weitem nicht daran, dass dies unterm Strich noch ein erfolgreiches Wochenende werden würde. „Wir hatten besonders im zweiten Satz einen Totalausfall“, resümiert Schneider. Doch die Gäste kamen eindrucksvoll wieder ins Spiel zurück. Denn das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team bewies mentale Stärke. Cheftrainer Peter Maiershofer stellte zudem taktisch um, was auch die Wende im Spiel bedeutete. Obergünzburg gewann Satz drei mit 25:19 und führte im vierten Abschnitt die Niederbayerinnen vor. Zwischenzeitlich erkämpfte sich das Ogü-Team einen Zehn-Punkte-Vorsprung. Mit dem 25:14 war zumindest ein Punkt sicher. Doch die Günztalerinnen wollten mehr. Es entwickelte sich im fünften Satz ein hochklassiger Vergleich, aus Sicht des TSV Obergünzburg sogar hochdramatisch. Denn beim Stande von 14:12 für die Gäste spielten die Nerven nicht mehr. Gotteszell kam unter dem frenetischen Anpeitschen der Fans und Zuschauer wieder zurück und drehte die Partie. Der Primus gewann mit 17:15 und revanchierte sich damit für die Hinrundenniederlage gleich zu Saisonbeginn in der Sporthalle am Nikolausberg.

 

Am Sonntag stand gleich die nächste Partie gegen den FTSV Straubing auf dem Programm. Nur im ersten Satz tat sich das Ogü-Team schwer, gewann diesen aber mit 26:24. Im zweiten Durchgang führten die Gäste zwischenzeitlich mit 11:1 und brachen auch diesen Satz mit 25:19 zu Ende. Nur 16 Minuten benötigte das Team von Peter Maiershofer im dritten Abschnitt, der mit 25:11 wieder an die Ostallgäuerinnen ging. „Für mich war es ein schönes Wochenende, es war nämlich das erste Mal, dass ich an einem Doppelspieltag teilgenommen habe“, stand Simone Thaller gegen Straubing im letzten Durchgang auf dem Parkett.

 

Durch die vier erkämpften Punkte klettert der TSV Obergünzburg in der Tabelle auf Rang sechs. Doch von Ausruhen kann keine Rede sein. Bereits am kommenden Sonntag führt sie die Reise zum Tabellenachten SV Esting. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Doppelwochenende steht bevor

Ogü-Damen auswärts gegen Tabellenführer und Tabellenneunten

Vor einem anstrengenden Wochenende stehen die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. In der Regionalliga-Südost hat das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team ein Doppelspieltag. Beide Partien werden in Niederbayern über die Bühne gehen. Während am Samstag Ligaprimus Gotteszell zum ersten Mal die Günztalerinnen in eigener Halle erwartet, geht es am Sonntag gleich mit dem Duell gegen Straubing weiter.

 

„Wir wollen mindestens ein Spiel erfolgreich gestalten“, geht Miriam Amann optimistisch an beide Aufgaben heran. Auf das Ogü-Team wartet am Wochenende eine etwas komische Konstellation. Während die Partie gegen Gotteszell bereits das erste Rückspiel ist, kommt es zum ersten Aufeinandertreffen mit dem FTSV Straubing. Der Tabellenneunte aus der Universitätsstadt hat bereits drei Partien mehr absolviert als Obergünzburg. Doch konnten die Straubinger vor eigenem Publikum nur zwei Begegnungen gewinnen. Seit drei Spieltagen ist der FTSV sieglos, holte sich aber überraschend gegen Ligaprimus Gotteszell einen Zähler bei der 2:3-Satzniederlage. Auch die Hürde Gotteszell müssen die TSV’lerinnen meistern. Denn zum Saisonauftakt fügte Obergünzburg dem Spitzenreiter die bisher einzige Niederlage in neun Pflichtspielen zu. „Gotteszell wird sicherlich die schwerere Aufgabe sein. Dennoch dürfen wir auch Straubing nicht unterschätzen“, so Amann. Nach der Heimniederlage gegen den TSV Zirndorf wurde die Partie nicht nur genau analysiert, sondern es wurde nochmals intensiv am Aufschlag und der Annahme gefeilt. - Stefan Günter


Erste Heimniederlage

Ogü-Team verliert gegen Aufsteiger Zirndorf im Tie-Break

Obergünzburgs Volleyballerinnen haben alles gegeben, doch letztendlich reichte es nur zu einem Punktgewinn gegen den TSV Zirndorf. „Sie waren heute das bessere Team“, betont Kapitänin Sandra Eggel. Im Tie-Break holte sich der Aufsteiger aus Mittelfranken noch den Zusatzpunkt. Nach zwei Auswärtssiegen verlor das Ogü-Team in der Regionalliga-Südost nun zum ersten Mal vor eigenem Publikum.

 

„Wir können unterm Strich schon zufrieden sein, da der Gegner am Block gut stand“, sagt Miriam Amann, die genauso angeschlagen in die Partie ging wie Katja Schneider. Der erste Durchgang verlief anfangs eigentlich ganz nach dem Geschmack der Gastgeberinnen. Obergünzburg erspielte sich einen fünf-Punkte-Vorsprung gegen den Aufsteiger, was aber nicht zum Satzgewinn reichte. „Das ist schon ärgerlich, dass sie an uns vorbeigezogen sind“, bilanziert Eggel das 21:25. Doch das Team von Peter Maiershofer fing sich im zweiten Satz wieder und konnte diesen mit 25:17 gewinnen. Zahlreiche Aufschlagfehler prägten das Spiel der Heimmannschaft im dritten Satz, den sie zurecht mit 18:25 abgaben. Obergünzburg kämpfte sich nicht nur zurück, sondern rettete sich in den Tie-Break, den der Aufsteiger deutlich mit 15:8 gewann. „Da waren sie eindeutig stärker“, sagt Miriam Amann. Für sie habe jeder Ballwechsel enorm Kraft gekostet. „Mit dem Punkt müssen und können wir zufrieden sein.“ Sandra Eggel trauert dagegen noch dem verlorenen ersten Satz hinterher. „Wenn der anders ausgeht, gewinnen wir das Spiel“, ist sie überzeugt. Die Niederlage wirft Obergünzburg allerdings jetzt nicht aus der Bahn, obwohl die Aufgaben am kommenden Wochenende nicht leichter werden. Auf das Ogü-Team wartet ein Doppelspieltag. Am Samstag geht es zum Ligaprimus Gotteszell, tags darauf heißt der Gegner Straubing. „Bis dahin wollen wir unsere Abstimmungsfehler verbessern und an unserem Aufschlag arbeiten“, betont Kapitänin Sandra Eggel.

 

Sechs Punkte-Wochenende

 

Ein erfreuliches Wochenende erlebte die zweite Mannschaft des TSV Obergünzburg. In der Bezirksliga-Süd hatten sie ein Gastspiel in der Brunnenstadt. Mit 3:0 gewannen die Ostallgäuerinnen gegen den TSV Königsbrunn. Vor allem das gute Zusammenspiel und das sichere Abwehrverhalten waren für den Sieg verantwortlich. Auch das zweite Spiel des Tages ging an das Ogü-Team. Allerdings war der Tabellendritte Großkötz ein ebenbürtiger Gegner, der den Ostallgäuerinnen sogar einen Satz streitig machte. Durch den 3:1-Sieg schloss das Team um Coach Martina Endres zum FC Langweid auf. Beide Teams haben nun 16 Punkte auf dem Konto, wobei Obergünzburg ein Spiel mehr auf dem Konto hat. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Nachlegen gegen den Aufsteiger

Ogü-Team trifft daheim auf Zirndorf

„So ein Sieg fühlt sich immer noch gut an“, sagt Minja Dogan von den Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. Der klare, aber auch umkämpfte Dreisatzsieg in der Regionalliga-Südost bei Schlusslicht ballarinas Bamberg hallt noch immer nach. Seit drei Spielen sind die Günztalerinnen in Serie siegreich. Das soll auch am Sonntagnachmittag nach dem Auftritt gegen Liganeuling TSV Zirndorf so bleiben. Zum ersten Mal stehen sich beide Kontrahenten um 14.30 Uhr in der Schulturnhalle am Nikolausberg gegenüber.

 

Der Aufsteiger aus Mittelfranken hat nicht nur drei Spiele mehr auf dem Konto, sondern auch dadurch sechs Punkte mehr auf der Habenseite. Mit 16 Punkten liegen die Gäste momentan auf Rang vier. Obergünzburg als Tabellensechster hat sich in fünf Partien bisher vier Siege erkämpft. Zum ersten Mal stehen sich am Sonntagnachmittag beide Teams gegenüber. Minja Dogan kennt weder das Team noch die Spielweise des Gegners. Kapitänin Sandra Eggel ist gespannt auf das erste Aufeinandertreffen: „Aus den Ergebnissen lese ich heraus, dass wir sie nicht unterschätzen dürfen. Es ist eine gute Mannschaft.“ Allerdings möchte sie von einem Aufsteigerbonus der Zirndorfer nichts wissen. „Jede Mannschaft sollte motiviert in die Saison starten. Dazu schließe ich auch uns als Absteiger aus der Dritten Liga mit ein.“ Daher zeigt sich Katja Schneider auch zuversichtlich, den Tabellenvierten in die Knie zu zwingen. „Wir wollen nachlegen, auch wenn die Partie gegen Zirndorf anspruchsvoller sein wird als jüngst das Match in Bamberg“, hofft sie auch nach dem Fehlen am vergangenen Wochenende nun vor eigenem Publikum wieder aufs Parkett gehen zu können. Sie sei noch leicht angeschlagen, habe das Training wieder aufgenommen.

 

Auch die zweite Mannschaft des TSV Obergünzburg ist an diesem Wochenende gefordert. Auswärts treffen sie in der Bezirksliga-Süd auf den TSV Königsbrunn und VfL Großkötz. Das Team steht vor allem vor der Schwierigkeit, dass Simone Thaller aufgrund ihres Sprungs in die erste Mannschaft nicht mehr zur Verfügung steht. Das Ogü-Team will beide Partien in der Brunnenstadt gewinnen, um nicht den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren. Als Tabellenzweiter liegen die Günztalerinnen bereits sechs Zähler hinter Primus FC Langweid. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Die Fehler des Gegners ausgenutzt

Ogü-Team gewinnt bei Schlusslicht Bamberg mit 3:0

Am Ende war es ein deutlicher Auswärtssieg für die Obergünzburger Volleyballerinnen: In der Regionalliga-Südost holte das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team bei Schlusslicht ballarinas Bamberg den zweiten Sieg in der Fremde. Wie schon eine Woche zuvor in München, gab das Ogü-Team erneut keinen Satz beim klaren 3:0-Sieg ab.

 

„Ja, ich bin sehr zufrieden“, freut sich Cheftrainer Peter Maiershofer über drei weitere Punkte auf dem Konto, wenn gleich er dem Gegner riesiges Potential bescheinigt. „Der Sieg ist deutlicher als es der Spielverlauf zugelassen hat.“

Personelle Probleme machten schon vor der Abfahrt die Runde. Katja Schneider stand wegen Rückenprobleme dem Team nicht zur Verfügung, fuhr aber bei der weitesten Auswärtsfahrt mit, um ihre Mannschaft von der Seitenlinie aus zu unterstützten. Am Ende hatte Coach Peter Maiershofer acht gesunde Spielerinnen zur Verfügung. Verletzungsbedingt fehlt immer noch Sarah Campo Sanchez.

 

Schon im ersten Durchgang drückten die Gäste den ballarinas den Stempel auf. Obergünzburg führte zwischenzeitlich mit 8:1 und baute auch in der Folge seinen Vorsprung weiter aus. „Unsere Spielweise hat den Gegner schon etwas überrascht. Unser Zusammenspiel klappte einfach gut“, so Franziska Thaller. Denn mit dem Ausfall von Katja Schneider musste das TSV-Team wieder auf zwei Zuspielerinnen umstellen. Nach 23 Minuten gewann Obergünzburg den ersten Abschnitt mit 25:22. Vor Problemen stellten die Günztalerinnen Bamberg im zweiten Satz, den sie deutlich mit 25:16 für sich entschieden. Das Team aus Oberfranken fand nicht zu seinem Spiel, versuchte zwar nochmals im dritten Durchgang anzugreifen, doch die Gäste profitierten von der hohen Fehlerquote des Tabellenletzten. Mit 25:19 machte der Drittliga-Absteiger den Deckel drauf und entschied das Duell für sich. „Wir haben nie daran gezweifelt, dass wir die Partie nicht gewinnen können“, freut sich Franziska Thaller über den mittlerweile vierten Saisonsieg im fünften Pflichtspiel in der Regionalliga-Südost. Aufschlag- und Angriffsfehler der Gastgeberinnen war am Ende ausschlaggebend für den Sieg. Selbst Katja Schneider attestiert ihren Mitspielerinnen einen couragierten Auftritt. „Für die Moral war dieser Sieg enorm wichtig.“ Alle haben einen super Job gemacht, fügt Thaller hinzu. Ohne den Sieg zu schmälern, stellt Minja Dogan fest: „Wir hatten in jedem Satz aber stets eine kurze Schwächephase.“ Mit nunmehr zehn Punkten klettert der TSV Obergünzburg in der Tabelle vom achten auf den sechsten Rang vor. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Matthias Schneider

 


Zu Gast in Oberfranken

Ogü-Damen treten weiteste Auswärtsfahrt an

In der Volleyball-Regionalliga-Südost hat der TSV Obergünzburg in der Vorrunde die weiteste Fahrt vor sich. Die Günztalerinnen müssen am Samstagabend bei den ballarinas Bamberg aufs Parkett. Der Tabellenletzte aus Oberfranken konnte bisher noch kein einziges Mal gewinnen.

 

„Der klare 3:0-Sieg am vergangenen Wochenende war enorm wichtig für unser Selbstvertrauen“, so Headcoach Peter Maiershofer nach dem ersten Auswärtserfolg in dieser Saison. „Wir haben das vor einer leeren Kulisse richtig gutgemacht“, ergänzt er und blickt schon auf die nächste Aufgabe. Mit ballarinas Bamberg wartet nämlich in der Fremde das Schlusslicht in der Regionalliga-Südost. Die beiden einzigen Punkte holten sie sich jeweils auswärts im Tie-Break gegen Lohhof und Straubing. Für die Oberfränkinnen ist es erst das zweite Heimspiel in dieser noch recht jungen Saison. „Wir müssen nicht nur die lange Auswärtsfahrt aus den Knochen bekommen, sondern haben uns zum Ziel gesteckt, hier nachzulegen.“ Für Maiershofer sei dies ein wichtiger Zeitpunkt. Katja Schneider erwartet eine heimstarke Mannschaft. „Sie haben noch keinen Sieg auf der Habenseite. Es wird eine schwere, aber auch interessante Partie“, blickt sie zuversichtlich auf das mittlerweile dritte Auswärtsmatch. Maiershofer ergänzt: „Geschenkt wird uns da nichts. Wenn wir konzentriert agieren, dann ist auch was möglich“, zeigt sich der Übungsleiter im Vorfeld doch optimistisch. Allerdings kann das Ogü-Team nicht in Bestbesetzung aufs Parkett gehen. Verletzungsbedingt fehlt weiterhin Sarah Campo Sanchez und Simone Thaller, die den Sprung von der zweiten in die erste Mannschaft schaffte, steht am Wochenende ebenfalls nicht zur Verfügung. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Der Frühe Vogel fängt die Punkte

Erster Auswärtssieg in der Landeshauptstadt geglückt

Der TSV Obergünzburg hat in der Volleyball-Regionalliga-Südost den ersten Auswärtssieg eingefahren. Das Team um Kapitänin Sandra Eggel gewann beim TSV TB München verdient mit 3:0. Nach zwei Fünf-Satz-Siegen daheim über Gotteszell und Lohhof sowie der Auswärtsniederlage in Hahnbach, schaffte das Ogü-Team im vierten Saisonmatch einen klaren Dreisatzsieg.

 

„Die Vorgabe an uns selbst waren drei Punkte, das haben wir geschafft“, freut sich Sandra Eggel über den Sieg in der Landeshauptstadt. Wie schon vermutet, fand die Partie am Samstagvormittag unter Ausschluss der Öffentlichkeitstatt. Nur wenige Zuschauer schauten sich das Match an. „Von der Stimmung war es richtig komisch. Es fühlte sich wirklich wie ein Trainingsspiel an“, so die Kapitänin. Obergünzburg erwischte im ersten Durchgang einen Start nach Maß. Nach 20 Minuten war der erste Satz zu Gunsten der Gäste mit 25:16 entschieden. Erst im zweiten Durchgang kam das Team aus der Landeshauptstadt immer besser ins Spiel. Die Günztalerinnen mussten sich zeitweise schon strecken. Allerdings hatten die Münchnerinnen besonders Probleme bei den Aufschlägen von Franziska Thaller. Auch das Zusammenspiel mit Simone Thaller klappte so hervorragend, dass sie nun fest zum Team der ersten Mannschaft gehört. Mit 25:23 gewann Obergünzburg auch den zweiten Durchgang. Wie schon gegen den SV Lohhof stellte Coach Peter Maiershofer um. Das Angriffsspiel wurde dadurch wieder variabler. Satz drei konnte allerdings erst nach 30 Minuten Spielzeit mit 25:22 gewonnen werden. „In der Annahme hatten wir phasenweise ein paar Hänger drin. Es gab auch unnötige Fehler in der Abstimmung, wo wir uns selbst die Frage stellen, wo das herkommt“, zieht Eggel aber unterm Strich ein positives Resümee nach dem Sieg gegen München. Schon am kommenden Samstag steht das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Dann geht es für das Ogü-Team ins oberfränkische Bamberg, die mit zwei Zählern auf der Habenseite momentan Schlusslicht der Regionalliga-Südost sind.

 

Unnötiger Punktverlust

 

Die zweite Mannschaft des TSV Obergünzburg hat beim Auswärtsspiel gegen den SV Salamander Türkheim einen Punkt liegen gelassen. Das Bezirksliga-Team verlor Satz eins und zwei mit 22:25 und 23:25. Das schwache Aufschlagsspiel und die hohe Fehlerquote bei den Gästen spielte Türkheim in die Karten. Wachgerüttelt durch Spielertrainerin Julia Nisseler, fanden sie immer besser ins Spiel und drehten somit die Partie. Die folgenden Sätze gingen mit 25:21, 25:18 und 15:8 deutlich an das Ogü-Team. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Gelingt der erste Auswärtssieg?

Ogü-Team reist am Samstag nach München

Mit großem Selbstvertrauen und jeder Menge Optimismus treten die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg am Samstag zu ihrem Auswärtsspiel gegen den TSV TB München an. Das Team aus der Landeshauptstadt hat nicht nur drei Matches mehr auf dem Konto, sondern konnte bis dato auch drei Siege einfahren. Das Ogü-Team dagegen strich zwei Heimsiege ein. Nur auswärts hat es noch nicht geklappt.

 

Beim einzigen Gastspiel in Hahnbach setzte es eine 1:3-Niederlage. Jetzt soll bei den Münchnerinnen der erste Dreier eingefahren werden. „So langsam kommen wir in den Rhythmus“, sagt Trainer Peter Maiershofer vor dem Auftritt beim Tabellensechsten. „Wir erwarten eine junge und sehr starke Mannschaft. Doch ich bin überzeugt, dass wir nun in der Lage sind, einen eindeutigen Sieg einzufahren“, hebt der Übungsleiter hervor. Die Voraussetzungen für drei Punkte sind also gegeben. Denn nach dem Sieg daheim über den Tabellenzweiten Lohhof, verlief auch das Training vielversprechend. „Wir haben gut trainiert, auch deshalb, weil die Stimmung definitiv besser und gelöster war“, macht Katja Schneider deutlich. Schon um 11.00 Uhr ist Spielbeginn in der Landeshauptstadt. Für das Damenteam ist dies schon eine eher ungewohnte Anfangszeit. Daher kann es schon sein, dass dieses Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. „Es ist nicht unsere Art, in einer stillen und leisen Halle zu spielen. Dennoch gehen wir dieses Unterfangen trotzdem positiv an“, so Schneider weiter. München selbst gewann jüngst das Auswärtsspiel in Sonthofen (3:1), während sie daheim gegen Aufsteiger und Spitzenreiter Gotteszell deutlich mit 0:3 unter die Räder kamen. Was die Vorbereitung auf den Gegner so erschwert, ist die Tatsache, dass beide Mannschaften noch nie gegeneinander gespielt haben. „Wir wissen leider nichts über sie. Von daher können wir ihre Spielstärke schwer einschätzen“, will Schneider aber unbedingt diesen Sieg landen. Bis auf Sarah Campo Sanchez steht Maiershofer das gesamte Team zur Verfügung. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth

 


Zweiter Heimsieg gegen Mitabsteiger

Damen 1 lassen erneut einen Punkt gegen den SV Lohhof II liegen

In der Volleyball-Regionalliga-Südost haben die Damen des TSV Obergünzburg die Auswärtsniederlage gegen den SV Hahnbach weggesteckt und die Zweitliga-Reserve des SV Lohhof in der Sporthalle am Nikolausberg mit 3:2-Sätzen in die Knie gezwungen. Damit bleiben die Günztalerinnen auch im zweiten Heimspiel in Folge siegreich, mussten aber schon wie bei der Saisonpremiere gegen VV Gotteszell über fünf Durchgänge gehen.

 

Die Erleichterung war dem Ogü-Team nach dem verwandelten Matchball buchstäblich anzusehen. „Nach unserem Auftritt in Hahnbach wussten wir nicht, wo wir stehen. Daher waren wir auch etwas angespannt“, fiel Kapitänin Sandra Eggel doch ein Stein vom Herzen. Der erste Durchgang verlief ganz nach dem Geschmack von Trainer Peter Maiershofer. In 17 Minuten machte das Heimteam mit 25:10 den Deckel drauf. Lohhof wurde überrollt. Obergünzburg spielte fast fehlerfrei. Doch mit Beginn des zweiten Satzes änderte sich das Bild. Die Gäste aus dem Landkreis München kamen nun besser ins Spiel. „Wir haben gedacht, dass es so weiterläuft“, sagt Eggel, doch das zwischenzeitliche Hoch des Drittliga-Absteigers war verflogen. Mit 21:25 ging der zweite Satz an den SV Lohhof. Auch der dritte Durchgang startete in keinster Weise verheißungsvoll. Zwischenzeitlich lag Obergünzburg mit 2:12 zurück, kämpfte sich aber wieder zurück ins Spiel, musste aber den dritten Satz erneut mit 21:25 an die Gäste abgeben. Headcoach Peter Maiershofer reagierte, stellte sein Team darauf um. Miriam Amann platzierte er auf die Mitte, Simone Thaller agierte über Außen, während Katja Schneider fortan das Geschehen außerhalb des Spielfeldes betrachtete. „Da zitterst du einfach mehr“, sagt Schneider. Angetrieben vom frenetischen Publikum drehte das Ogü-Team die Begegnung im vierten Satz. Der Schachzug ging auf. „Anders als noch in Hahnbach haben wir uns nicht hängenlassen, die Körpersprache war aber eine ganz andere“, resümiert Sandra Eggel. Nach dem 25:21-Satzgewinn war ein Punkt schon sicher. Doch die Gastgeberinnen wollten mehr. „Wir haben den Schwung aus dem vierten Satz in den Tie-Break mitgenommen“, so Katja Schneider, die ebenfalls von der Seitenlinie ihre Teamkolleginnen lauthals anfeuerte. Mit 15:9 holte sich Obergünzburg den Zusatzpunkt. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, lobt Kapitänin Eggel den Auftritt, obwohl es aus ihrer Sicht schon einige Schwankungen im Match gab. Für Katja Schneider war es im Nachgang ein „geiler Sieg, wobei auch drei Punkte drin gewesen wären“, bilanziert sie. Gelöst wirkte auch Miriam Amann, die ebenfalls ihren Mitspielerinnen ein großes Kompliment nach dem Fünf-Satz-Match aussprach. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Keine Punkte in Hahnbach

Obergünzburger Damen fahren mit Leeren Händen nach Hause

In der Volleyball-Regionalliga-Südost hat der TSV Obergünzburg das erste Auswärtsspiel in dieser Saison verloren. Drei Wochen nach dem Auftakterfolg vor heimischem Publikum gegen Aufsteiger VV Gotteszell, gab es für die Günztalerinnen beim SV Hahnbach nichts zu holen. Mit 1:3 fuhr das Team um Kapitänin Sandra Eggel ohne Punkte nach Hause.

 

„Es war leider ernüchternd“, so Meike Schlapp in ihrer Bilanz. Die Gäste verschliefen den ersten Durchgang, kamen überhaupt nicht ins Spiel und gaben ihn mit 20:25 ab. „Man hat schon die dreiwöchige Pause in der Liga gemerkt“, sagt Miriam Amann. Erst mit Beginn des zweiten Satzes lief es besser für das Ogü-Team. Hier klappte das Zusammenspiel. Nach 22 Minuten erzielte Obergünzburg den Satzausgleich (25:20). Das von Sandra Eggel angeführte Team nahm den Schwung auch in den dritten Satz mit, führte sogar zwischenzeitlich mit 12:3, ehe die Günztalerinnen dann ohne Grund einbrachen und ihren Vorsprung komplett aus den Händen gaben. „Wir haben nur individuelle Fehler gemacht, während Hahnbach um jeden Ball kämpfte“, erzählt Miriam Amann und Meike Schlapp ergänzt: „Wir hatten unser typisches Tief, waren zu ängstlich in unserem Spiel. Hahnbach zeigte dagegen eine geschlossene Mannschaftsleistung.“ Beim Stande von 23:23 gab es auch noch eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung, die den Gastgeber sogar mit 24:23 nach vorne brachte. „Zu diesem Moment war der Rückstand richtig bitter“, sagt Kapitänin Eggel, die dem Schiedsrichtergespann aber trotzdem ein gutes Zeugnis ausstellt. Der dritte Satz ging an das Team aus der Oberpfalz. Die 2:1-Satzführung war der Knackpunkt in diesem Match. Der Gastgeber ließ sich den angepeilten Sieg nicht mehr nehmen und machte mit dem 25:15 im vierten Durchgang den Deckel drauf. „Unsere Aufschläge waren nicht so gut. Zudem haben wir in allen Mannschaftsteilen unnötige Fehler produziert“, so Eggel in ihrer Bilanz. Dennoch hat sie eine Erkenntnis gewonnen, warum der TSV Obergünzburg in Hahnbach mit leeren Händen nach Hause fuhr: „Bei uns ist alles nur Kopfsache. Wir können doch alle Volleyballspielen, doch wir müssen lernen, dass wir uns nicht herunterziehen, wenn es mal nicht so läuft“, so Eggel. In die gleiche Kerbe schlägt auch Meike Schlapp. „Wir müssen mental an uns arbeiten.“ Schon am kommenden Samstag steht nämlich der nächste Vergleich auf dem Programm, wenn die zweite Mannschaft des SV Lohhof ihre Visitenkarte in der Sporthalle am Nikolausberg abgibt. Los geht es um 18.00 Uhr. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Pause ist vorüber

Ogü-Team greift nach Pause wieder in Hahnbach an

Für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg geht es in der Regionalliga-Südost wieder weiter. Vorbei ist die dreiwöchige Pause. Doch beim Auswärtskampf am Sonntag gegen den SV Hahnbach haben die Günztalerinnen eine hohe Hürde zu überwinden. Das Team aus der Oberpfalz hat im Gegensatz zum TSV nicht nur mehr Partien absolviert, sondern liegt sogar mit neun Punkten im oberen Tabellendrittel.

 

„Ich habe Hahnbach als starke Mannschaft in Erinnerung, die besonders heimstark ist“, erinnert sich Obergünzburgs Cheftrainer Peter Maiershofer noch ganz genau. Allerdings stand er damals für den SV Mauerstetten an der Seitenlinie. Dennoch zähle das Team aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach für ihn zu den Top 5-Mannschaften in der Liga. „Das wird schon eine echte Hausnummer, leicht wird es nicht“, verweist er dabei auf die jüngsten Ergebnisse des anstehenden Gegners. Der Auftakt der Obergünzburgerinnen in die neue Spielzeit verlief verheißungsvoll. Der 3:2-Sieg über Aufsteiger Gotteszell liegt schon etwas zurück, doch die Mannschaft ist nach den zahlreichen Trainingseinheiten wieder voll motiviert. Schließlich hat der TSV mit dem SV Hahnbach nur gute Erinnerungen. Der letzte Auftritt in der Oberpfalz in der Regionalliga-Saison 2017/2018 wurde deutlich mit 3:0 gewonnen. „Wir haben in den vergangenen zwei Wochen gut trainiert. Jetzt gilt es, wieder Spielpraxis zu sammeln. Daher versuchen wir natürlich wieder das Beste daraus zu machen“, ist Maiershofer aber überzeugt, dass seine „Mädels“ dieses Duell auch erfolgreich bestreiten werden. „Wir werden unser Spiel durchziehen und von Anfang an Druck machen“, betont er. In die gleiche Kerbe haut auch Katja Schneider, die trotzdem dem SV Hahnbach nicht die Favoritenrolle zuschieben möchte. „Wir sind alle megamotiviert. Ich glaube, dass es uns etwas leichter fallen wird. Wir spielen auswärts und können sicherlich hier eine Schippe drauflegen.“ Das Match gegen Gotteszell wurde nicht nur genau analysiert, sondern in den vergangenen intensiven Einheiten trainierte das Team punktuell in verschiedenen Bereichen.

 

Erfolgreicher Test

 

Noch am Mittwochabend stand ein Vergleich gegen das Bezirksliga-Herrenteam des TV Weitnau auf dem Programm. „Wir haben hier zahlreiche Spielformen ausprobiert“, sagt Libera Julia Keilhofer. „Weil die Männermannschaft einen großen Block stellte, war es uns in dem Zusammenhang wichtig, wie wir uns in den Spielsituationen verhalten, welche Ideen wir auch haben“, bringt es Keilhofer auf den Punkt. Obergünzburg gewann das Testspiel übrigens mit 3:2, doch entscheidend ist der Auftritt am Sonntag gegen den SV Hahnbach. „Gefühlt starten wir nun richtig in die neue Saison“, ist auch Julia Keilhofer im Vorfeld der Partie optimistisch. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 


Das Ruder noch herumgerissen

Obergünzburgs Volleyballerinnen gewinnen Auftaktmatch nach fünf Sätzen

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben zum Auftakt der neuen Regionalliga-Saison einen hart erkämpften Sieg eingefahren. Bei der Heimpremiere in der Sporthalle am Nikolausberg gelang dem Absteiger aus der Dritten Liga ein fulminanter 3:2-Sieg gegen den VV Gotteszell. Dieser Sieg ist deshalb hoch zu werten, weil der TSV nicht nur eine 2:0-Satzführung aus den Händen gab, sondern auch im Tie-Break einen Matchball abwehrte.

 

„Wir haben gut angefangen, aber stark nachgelassen“, bringt es Kapitänin Sandra Eggel nach dem Fünf-Satz-Krimi gegen den Aufsteiger auf den Punkt. Nervös begannen die Obergünzburgerinnen vor eigenem Publikum. Dabei hatten sie überhaupt keinen Grund. Durchgang eins konnte der TSV mit 26:24 für sich entschieden. „Es hat sich super angefühlt“, bilanziert Katja Schneider. Denn das Team von Headcoach Peter Maiershofer machte im zweiten Satz energisch weiter und baute sogar seine Führung auf 20:10 aus. Das Ogü-Team gewann auch den zweiten Satz mit 25:16. Warum dann der Aufsteiger Obergünzburg das Zepter aus der Hand nahm, ist ein Rätsel. „Wir haben sie leider ins Spiel kommen lassen. Viel kam über die Angriffsmitte. Zudem wackelte gehörig unsere Annahme und auch der Block stand nicht immer sicher“, analysiert Schneider. Es sei irgendwie komisch gewesen, ergänzt Eggel. „Ich kann es mir leider nicht erklären, warum wir auf einmal unkonzentriert waren.“ Gotteszell aus dem Landkreis Regen in Niederbayern spielte auf und gewann den dritten Satz mit 25:21. Durchgang vier war dann eine klare Angelegenheit für die Gäste, die mit 25:12 Obergünzburg den Schneid abkauften. Damit hatte beide Mannschaften bereits einen Zähler sicher. Doch vor eigenem Publikum und den Fans im Rücken wollten die TSV’lerinnen mehr. „Sicherlich standen wir etwas unter Druck, wollten uns als Absteiger nicht gleich die Blöße geben“, packte Katja Schneider im fünften Satz der Ehrgeiz. „Ich wollte jetzt unbedingt gewinnen.“ Diese Euphorie schwappte auch auf die anderen Mitspielerinnen über. Denn obwohl der entscheidende finale Satz eng verlief, musste Obergünzburg sogar einen Matchball beim Stande von 13:14 abwehren. Am Ende kippte der TSV die Partie und gewann Durchgang fünf mit 16:14. Gerade vor dem Hintergrund, dass Gegner Gotteszell am Wochenende zuvor einen 3:2-Sieg gegen Hahnbach feierte und schon ein Match erfolgreich bestritt, sind die zwei Punkte für Obergünzburg hoch anzurechnen. „Für die Zuschauer war das am Ende schon großes Kino, weil hier alles geboten war“, freut sich Schneider über den Sieg. Selbst Sandra Eggel ist sehr erleichtert, „weil wir das Ruder nochmals herumgerissen haben.“ - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Matthias Schneider


"Wir haben hart gearbeitet"

Regionalliga-Team aus Obergünzburg startet in die neue Saison

Seit Juni läuft die Vorbereitungsphase für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. Jetzt wird es aber ernst. Das Damenteam steht am kommenden Sonntag vor ihrem ersten Pflichtspiel in der Regionalliga-Südost. Auftaktgegner ist Aufsteiger VV Gotteszell. Das Team aus dem Landkreis Regen setzte am vergangenen Wochenende schon einmal eine erste Duftmarke, als sie daheim den SV Hahnbach mit einem 3:2-Sieg nach Hause schickten. Jetzt muss Obergünzburg ran und will natürlich im ersten Pflichtspiel nach dem Abstieg aus der Dritten Liga einen guten Start erwischen. Der Kreisbote sprach mit Headcoach Peter Maiershofer im Vorfeld der Premiere.

 

Sind Sie mit der Vorbereitung zufrieden?

 

Maiershofer: Ja, auf jeden Fall. Obwohl wir immer wieder urlaubsbedingte Ausfälle hatten, haben wir immer super gearbeitet. Wir haben auch die zweite Mannschaft stets mit einbezogen, sodass wir jederzeit viele Spielformen einstudieren konnten. Das wäre sonst nicht möglich.

 

Welche Erkenntnisse ziehen Sie aus dem gemeinsamen Training

 

Maiershofer: Das gemeinsame Training hat sich ausbezahlt. Alle Spielerinnen kennen sich. Sarah Campo Sanchez hat schon in Altdorf mitgewirkt. Sie kann den Schritt packen, wenn sie kontinuierlich dranbleibt.

 

War die Vorbereitungsphase für Sie diesmal anders als bei Ihrer Premierensaison?

 

Maiershofer: Definitiv. Es war alles einfacher. Ich konnte nun genauer meine Vorstellungen miteinbringen. Vergangenes Jahr habe ich das Team an die Dritte Liga herangeführt. Jetzt baue ich die Mannschaft so auf, wie ich es haben will. Heuer war ich schon frühzeitig mit der Kaderplanung vertraut, was letztes Jahr nicht der Fall war. Das ist schon ein Unterschied.

 

Am vergangenen Wochenende stand bereits bei einigen Teams der erste Spieltag auf dem Programm. Welche Erkenntnisse ziehen Sie aus den Ergebnissen?

 

Maiershofer: Mitabsteiger Lohhof hat in Sonthofen mit 3:0 souverän gewonnen. Mit ihnen ist in dieser Saison zu rechnen. Gotteszell hat eine kleine Halle, ist sehr heimstark. Die Zirndorfer, die in Straubing deutlich gewannen, kenne ich leider nicht. Da unser Auftaktgegner Gotteszell bereits Wettkampfpraxis hat, haben sie hier natürlich einen leichten Vorteil.

 

Steht Ihre Anfangsformation?

 

Maiershofer: Ja, sie habe ich im Kopf. Ich werde aber noch die letzten Einheiten abwarten.

 

Verspüren Sie und die Mannschaft nach dem Abstieg einen gewissen Druck?

 

Maiershofer: Den gibt es immer. Egal, in welcher Liga. Es geht darum, die Abgänge zu kompensieren, um in der Regionalliga anzukommen. In vielen Fällen werden Drittliga-Mannschaften sogar durchgereicht. Das wollen wir natürlich vermeiden. Ich bin aber überzeugt, dass wir eine schlagkräftige Truppe stellen werden. Wir haben hart gearbeitet.

 

Interview: Stefan Günter

Foto: Peter Roth

 

Die Regionalliga-Premiere wird am kommenden Sonntag, 6. Oktober, um 14.30 Uhr in der Sporthalle am Nikolausberg ausgetragen.


Positive Bilanz nach Vorbereitung

Damen 1 zeigen souveräne Leistung beim Wallenstein-Cup in Altdorf

Langsam wird es für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg ernst: Am 6. Oktober beginnt die neue Saison in der Regionalliga-Südost mit einem Heimspiel gegen VV Gotteszell. Bis dahin gilt es noch den Feinschliff zu holen, um optimal in die Runde zu gelangen. Gute Ansätze gab es jüngst bei einem hochklassigen Turnier, dem Wallenstein-Cup, an dem die Günztalerinnen teilnahmen.

 

„Diese fünf Spiele haben wir danach alle ordentlich in den Beinen gemerkt“, sagt Sandra Eggel, die neue Kapitänin des TSV Obergünzburg. Nach dem schmerzlichen Abgang von Milena Bauch zum TSV Burgberg übernimmt sie nun diese wichtige Aufgabe. „Was das Turnier angeht, haben wir schon große Fortschritte gemacht.“ Auf insgesamt drei Feldern wurde in Altdorf (Mittelfranken) gespielt. Primär nutzte der TSV dieses Aufeinandertreffen mit weiteren Teams aus der Bayernliga, Regionalliga und sogar Dritten Liga, um zu experimentieren. „Das Niveau des Turniers war sehr hoch. Ich denke schon, dass wir uns gut geschlagen haben“, bilanziert Eggel. Acht Mannschaften nahmen insgesamt teil. In der Vorrunde ging es nur über zwei Sätze. Zum Auftakt stand Obergünzburg dem Bayernligisten TSV Neudrossenfeld gegenüber. Hier gelang ihnen ein 2:0-Sieg. Match zwei endete gegen den TV Altdorf (3. Liga) mit 1:1-Sätzen, während im dritten Turnierspiel Ligakonkurrent Esting mit 2:0 bezwungen wurde. Nach einer 1:2-Niederlage gegen Drittligist Fürth, wartete im Spiel um Platz drei erneut Gastgeber TV Altdorf. Diesmal verlor Obergünzburg das Spiel mit 1:2. „Der Stachel sitzt bei uns immer noch tief“, deutet Sandra Eggel besonders auf diesen Vergleich hin. In der vergangenen Saison verlor der TSV beide Duelle. Während Altdorf mit zwei Zählern Vorsprung am Ende die Ligazugehörigkeit feierte, mussten die Ostallgäuerinnen den bitteren Gang zurück in die Regionalliga antreten.

 

Personell konnte Headcoach Peter Maiershofer auch in Altdorf nicht aus den Vollen schöpfen. „In der ganzen Vorbereitungsphase waren wir nicht immer vollzählig“, bedauert Katja Schneider, zeigt sich aber zuversichtlich, dass das Team trotzdem schnell zusammenfindet. Verstärkung erfuhr das Team durch Sarah Campo Sanchez. Sie stand bei allen fünf Turniermatches auf dem Parkett. Sie wird immer mehr und mehr an die Erste herangeführt. „Mit ihr haben wir auch eine zusätzliche Spielvariante. Ich bin schon überzeugt, dass wir in der kommenden Saison nicht mehr so berechenbar sein werden“, blickt Eggel insgesamt auf eine intensive Vorbereitungsphase zurück. Schon beim Trainingslager kamen alle Spielerinnen an ihre Grenzen. Der abschließende Test gegen den SV Mauerstetten ging zwar mit 1:4-Sätzen verloren, „doch haben wir schon richtungsweisende Ansätze gezeigt“, hebt Katja Schneider hervor. „Wir sind auf einem richtigen Weg.“ Schließlich bleibt nicht mehr viel Zeit. Die Tage bis zum Saisonstart vor eigenem Publikum sind bereits gezählt. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Ein bekanntes und ein neues Gesicht beim TSV

Wir freuen uns euch heute unsere Neuzugänge vorstellen zu dürfen:

  • Jenni Ruf startet nach längerer Pause bei den Damen 2 wieder voll durch.
  • Kathrin Strobel kommt vom TV Weitnau zu uns und wird die Damen 1 unterstützen.

Fotos: Katja Schneider



Abschied von unserer Kapitänin

Mit zwei weinenden Augen verabschieden wir uns von unserer Kapitänin und Zuspielerin Milena Bauch. Sie wird in der kommenden Saison nicht mehr für den TSV Obergünzburg auflaufen, denn sie wird aus privaten Gründen etwas kürzer treten. Milena spielt in Zukunft bei den Damen des TSV Burgberg, denen in der vergangenen Saison der Aufstieg in die Landesliga geglückt ist.

 

Wir danken dir, liebe Meni, für dein großartiges Engagement in den letzten Jahren, für deinen tollen Einsatz und die viele Zeit, die du für uns im Auto verbracht hast.

 

Wir hoffen, dass du dich ab und an mal in unserer Halle blicken lässt ;-).

 

Wir wünschen dir alles, alles Liebe für die Zukunft und werden dich vermissen!

 

Foto: Peter Roth


Spielplan Regionalliga - Saison 2019/20


Gemeinsam miteinander

TSV Obergünzburg schweißt damen 1 und 2 noch enger zusammen

Fieberhaft wird bereits für den Start in die neue Saison der Volleyball-Regionalliga-Südost gearbeitet. Anfang Oktober geht das Damenteam des TSV Obergünzburg wieder aufs Parkett. Bis dahin stehen noch zahlreiche Einheiten bevor. Und das Wichtigste: In Kürze werden sämtliche Spielerinnen beiden Mannschaften zugeteilt.

 

„Wir werden zwei Teams melden. Noch können sich einige Spielerinnen von der Zweiten für höhere Aufgaben beweisen“, erzählt Julia Nisseler von der Volleyball-Abteilungsleitung. Der Kern aus dem Vorjahr wird weiterhin in der ersten Mannschaft und damit in der Regionalliga auflaufen. Für das Bezirksliga-Team sollen auch einige Jugendspielerinnen eingesetzt werden. Bisher stehen mit Tamara Schellenberg (TV Bad Grönenbach) und Kathrin Strobel (TSV Weitnau) zwei Neuzugänge fest. Schmerzlich ist dagegen der Abgang von Milena Bauch, die in der kommenden Saison für den TSV Burgberg (Oberallgäu) antreten wird. „Milena reißt als Zuspielerin schon eine große Lücke in unser Team. Es wird schwer sein, dies zu kompensieren“, so Miriam Amann. Mit Sandra Eggel und Julia Fischer stehen zwei Zuspielerinnen zur Verfügung. Trotzdem blickt auch Amann mit großer Zuversicht auf den weiteren Trainingsverlauf in der Vorbereitungsphase. Sie macht aber deutlich: „Wir müssen uns wieder neu finden.“ Aufgrund der Urlaubsphase ist die Trainingsbeteiligung noch etwas gering. Nichtsdestotrotz muss sich auch Amann neu motivieren. Denn der Abstieg aus Liga drei hat so seine Spuren hinterlassen. Das führt besonders bei Julia Nisseler zu dem Entschluss, an der Ausrichtung etwas zu ändern. „Wir wollen künftig das Training für beide Mannschaften gemeinsam abhalten. Hier schaffen wir optimale Voraussetzungen, damit sämtliche Spielerinnen besonders die so wichtigen Abläufe in der Regionalliga kennenlernen.“ Insgesamt sei Nisseler schon gespannt, wie sich das Team in der neuen Saison präsentieren wird. „Ich bin schon der Meinung, dass die Mädels hier wieder Fuß fassen müssen.“ Mit Walter Borst, Peter Schick und Martina Endres stehen Headcoach Peter Maiershofer drei erfahrene Trainer für beide Damenteams zur Seite.

 

Unterdessen hat der Bayerische Volleyball-Verband den Terminplan für die neue Saison veröffentlicht. Am 6. Oktober startet die Spielzeit in der Regionalliga-Südost mit einem Heimspiel gegen Liganeuling VV Gotteszell (Landkreis Regen in Niederbayern). Mit dem TSV Zirndorf (Mittelfranken) und Schwarzweiß München (Oberbayern) warten schon einmal drei neue Mannschaften. Aus der dritten Liga stieg neben Obergünzburg auch die zweite Mannschaft des SV Lohhof ab. Komplettiert wird das 12er-Feld noch durch den SV Esting, ballarinas Bamberg, FTSV Straubing II, SV Hahnbach, TSV TB München, VCO München und TSV Sonthofen II. Die Saison 2019/2020 endet am 21. März mit einem erneuten Heimspiel. - Stefan Günter / Kreisbote


Traum vom Klassenerhalt geplatzt

Damen 1 spielen kommende Saison wieder in der Regionalliga

Die lange Zeit des Wartens ist vorüber. Nun steht es schwarz auf weiß. Neben der zweiten Mannschaft des SV Lohhof muss nun auch der TSV Obergünzburg aus der dritten Volleyball-Liga absteigen. Durch den freiwilligen Rückzug des Tabellenzweiten TSV Eiselfing keimte kurzzeitig nochmals Hoffnung auf, doch der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) entschied anders. Nach einem Jahr geht es wieder zurück in die Regionalliga-Südost.

 

„Warum wir dann trotzdem nicht als Nachrücker dringeblieben sind, entzieht sich unserer Kenntnis“, macht Bauch deutlich. Selbst Coach Peter Maiershofer findet es schade, dass die Konstellation so gekommen ist. „Sicherlich hatte auch ich bis zuletzt noch ein Fünkchen Hoffnung, aber wir werden die Entscheidung natürlich akzeptieren“, blickt er mit seinem Team voraus. Unabhängig davon, ob Liga drei oder Regionalliga, hat sich der Übungsleiter für ein weiteres Engagement in Obergünzburg entschieden. „Für mich kam es überhaupt nicht in Frage aufzuhören. Denn die Arbeit mit der Mannschaft macht mir sehr viel Spaß“, nimmt er dann gerne die weiten Fahrtstrecken in Kauf. Allerdings gibt es dann doch eine personelle Veränderung. Teamkapitänin Milena Bauch wird die Mannschaft in Richtung Burgberg verlassen. Künftig wird sie für das Landesliga-Team spielen. Dieser Schritt sei ihr nicht leichtgefallen, „weil mich die Dritte Liga zeitlich und vom Aufwand her doch stark eingebunden hat“, so Bauch. Wer künftig neue Mannschaftsführerin wird, steht noch nicht fest. Von der zweiten Mannschaft stoßen nun Sarah Campo Sanchez, Franziska Reiter und Simone Thaller dazu. Während das TSV-Team noch pausiert, hat Coach Maiershofer bereits den Vorbereitungsplan ausgearbeitet. Anfang Juni starten die Volleyballerinnen wieder mit der Trainingsphase. Im August soll dann eine kurze Pause eingeschoben werden. Vorwiegend stehen die Bereiche Krafttraining und Ausdauer erst einmal im Vordergrund. „Wenn das Wetter mitspielt, werden wir auch zur Abwechslung beachen gehen, um den Spaß nicht zu kurz kommen zu lassen“, sagt Peter Maiershofer.

 

Das sind die Teams in der Spielzeit 2019/2020:

 

SV Esting, TSV Sonthofen II, SV Hahnbach, VG Bamberg, FTSV Straubing II, TSV Zirndorf, VV Gotteszell, TSV Eiselfing, SV Lohhof II, TSV Obergünzburg, SV SW München, VCO München. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)