Favorit setzt sich durch

Trotz erneuter Niederlage blickt der TSV optimistisch auf die Rückrunde

Mit einer weiteren Niederlage haben die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg die Vorrunde in der 3. Liga Ost abgeschlossen. Vor eigenem Publikum gab es eine weitere 1:3-Niederlage gegen TV Dingolfing. Die Niederbayern schoben sich durch den Erfolg an die Tabellenspitze, während der Aufsteiger mit weiterhin drei Punkten auf der Habenseite den letzten Tabellenplatz belegt.

 

Die ersten beiden Durchgänge gingen an die Gäste. Mit 14:25 und 18:25 geriet der TSV mit 0:2 ins Hintertreffen. Anders als noch gegen Altdorf präsentierte sich der Liganeuling dennoch entschlossener, nahm den Kampf an und warf sich in jeden Ball. „Für uns war es heute ein leichtes Spiel, weil wir nicht gewinnen mussten“, sagt Coach Peter Maiershofer und freute sich im Nachgang der Partie, dass sich seine Mannschaft überhaupt nicht aufgab. Satz drei gestalteten sie offen, entschieden den Durchgang mit 25:23. Im vierten Abschnitt war dann doch der Unterschied wieder zu erkennen. „Dingolfing hatte eine Menge Wut im Bauch, weil sie einen Satz abgeben mussten“, analysierte Maiershofer. Der Favorit setzte sich mit 25:18 durch. Obergünzburg machte es ihnen trotzdem nicht einfach, wehrte sich mit allen Mitteln der Kunst. „Wir waren in der vergangenen Saison in einer ähnlichen Situation wie Obergünzburg. Dennoch Kompliment an die Art und Weise, wie sie heute gekämpft haben. Sie haben das Spiel immer wieder offen gestaltet“, gab Dingolfings Coach Andreas Urmann den Günztalerinnen aufmunternde Worte nach dem Spiel. „Vom Einsatz und Kampfeswillen waren sie besser als meine Mannschaft.“ Er sei überzeugt, dass der Liganeuling den Bock umstoßen werde, um die nötigen Punkte im Abstiegskampf noch einzusammeln. „Wir freuen uns bereits auf das Rückspiel“, so der Gästecoach abschließend. Überhaupt nicht unzufrieden zeigte sich TSV-Trainer Peter Maiershofer: „Wir haben sie geärgert“, das stimme ihn schon einmal sehr zufrieden. Obergünzburg agierte mit zwei Zuspielerinnen, hatte auch Auswechselmöglichkeiten. Sabine Boppeler rutschte aus der Bezirksliga-Mannschaft in die Erste hoch und konnte sich gegen Dingolfing beweisen. Alles im Allem zieht Julia Nisseler von der Abteilungsleitung nach der Vorrunde trotzdem ein positives Fazit: „Wir spielen super mit. Ich bin echt zufrieden, weil alle individuell einsetzbar sind.“ Ihr sei es wichtig, dass jede Spielerin Spaß am Volleyballsport habe. „Uns war von Anfang an bewusst: wir haben keine leichte Saison vor uns.“ Sie blicke dennoch optimistisch auf die anstehende Rückrunde. Selbst für Peter Maiershofer ist der Zug noch längst nicht abgefahren. „Mich freut es für das Team, dass wir in keinem Spiel abgeschossen wurden. Das finde ich großartig“, analysiert er. Er sei überzeugt, dass sein Team in der Rückrunde noch viele Möglichkeiten habe, Punkte und Siege einzuholen. Schon am kommenden Samstag soll die Wende im letzten Pflichtspiel des Kalenderjahres eingeläutet werden, wenn der Tabellenvierte TV Fürth 1860 zum Rückrundenauftakt ein Gastspiel in der Sporthalle am Nikolausberg gibt. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

Foto:Peter Roth


Außenseiterrolle gegen Dingolfing

Im letzten Hinrundenspiel wollen die Gastgeber den Tabellenzweiten ärgern

Mit dem Heimspiel gegen den TV Dingolfing schließen die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg die Vorrunde in der 3. Bundesliga Ost ab. Am morgigen Sonntag will sich der Aufsteiger so teuer wie möglich verkaufen, wenn der Tabellenzweite ab 14.30 Uhr seine Visitenkarte in der Sporthalle am Nikolausberg abgibt.

 

Gegner Dingolfing hat bisher nur einmal ein Spiel verloren. Der letzte Auftritt daheim gegen die DJK Augsburg-Hochzoll verlief alles andere als zufriedenstellend, als die „Dingos“ mit 1:3-Sätzen das Nachsehen hatten. Damit teilen sie sich die Tabellenführung mit dem TSV Eiselfing. Die Gäste selbst schreiben auf ihrer Homepage, dass „Aufsteiger Obergünzburg trotzdem nicht zu unterschätzen ist, vor allem in eigener Halle, die klein und zumeist gefüllt mit Zuschauern ist, die auch ihre Mannschaft lautstark unterstützen.“ Die Niederbayern sind klarer Favorit, doch der TSV hat sich zur Aufgabe gemacht, den Gegner so lange wie möglich zu ärgern. „Wir wollen mit einer Portion Spaß an die Sache herangehen“, sagt Teamkapitän Milena Bauch im Vorfeld des vorletzten Heimspiels in diesem Jahr. Obwohl sich die Günztalerinnen keine allzu großen Hoffnungen gegen Dingolfing ausrechnen, wollen sie trotzdem alles geben. Das freut natürlich Cheftrainer Peter Maiershofer. „Die Stimmung ist trotzdem gut und wir haben weitaus weniger zu verlieren als noch beim vergangenen Heimspiel.“ Mit einer verkrampften Spielweise musste sich der TSV dem TV Altdorf deutlich mit 0:3-Sätzen geschlagen geben. „Wir haben bisher viel Lehrgeld bezahlt. Mit jedem Spiel können wir uns aber weiterentwickeln“, blickt Bauch trotzdem optimistisch auf das Duell gegen den Tabellenzweiten. „Als Mannschaft nehmen wir mit, was geht.“ Ins gleiche Horn bläst auch Peter Maiershofer: „Wir haben noch viele Spiele, wo wir uns beweisen können. Dass wir bisher nur eine Partie gewonnen haben, viele Spiele zum Teil unglücklich abgaben, nagt schon an einigen Spielerinnen.“ Für das Heimspiel gegen den TV Dingolfing müsse der Spaß daher wieder zurück, so der Übungsleiter. Die Weichen wurden bereits im Training gestellt. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)


Niederlage gegen Tabellenvorletzten

Damen 1 weiterhin mit einem Sieg am Tabellenende

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg kommen einfach nicht in die Spur. Auch im Kellerduell gegen den TV Altdorf schaffte es der Aufsteiger nicht, sich am Ende zu belohnen, geschweige denn mit einem erhofften Sieg aus dem Tabellenkeller der 3. Bundesliga Ost zu manövrieren. Anders als die Partien zuvor, hatten die Günztalerinnen diesmal keinen Auftrag. Mit 0:3 ging das Match gegen das Team aus Mittelfranken verloren.

 

„Es lief überhaupt nicht gut“, waren Teamkapitän Milena Bauch und ihre Mitspielerinnen am Ende bedient. Konnten sie in den Partien zuvor noch wenigstens den zweiten Satz entscheiden, so war diesmal gegen den Tabellenvorletzten kein Kraut gewachsen. Der erste Satz verlief noch ausgeglichen. Der TSV war stets auf Tuchfühlung, musste aber immer einem Rückstand hinterherlaufen, sodass dieser Durchgang knapp mit 23:25 verloren ging. Obergünzburg war entschlossen das Spiel zu drehen, doch im zweiten Satz ging überraschend wenig. „Wir hatten viele Abstimmungsprobleme und irgendwie fehlte uns auch das Selbstvertrauen“, bilanziert Bauch. Vor heimischem Publikum wollte sich der TSV nun endlich beweisen, was dazu führte, dass das Team eher verkrampft wirkte und nach 19 Minuten auch den zweiten Satz deutlich mit 17:25 abgab. Besser lief es zwar wieder im dritten Durchgang, doch auch hier präsentierten sich die Altdorferinnen abgezockter und brachten auch diesen Durchgang mit 26:24 nach Hause. „Wir hatten auch Pech mit einem Netzroller zum Schluss“, gibt sich Bauch dann doch etwas kritisch: „Es war nicht unser bestes Spiel. Wir wollten gewinnen, jetzt sind wir abgeschlagen am Tabellenende.“ Nur drei Punkte sind auf der Habenseite. Ein einziges Mal blitzte das Team von Coach Peter Maiershofer auf, als sie am dritten Spieltag Mitaufsteiger Dresden mit 3:0 besiegten. „Sicherlich wird es schwer, aber wir bauen auf die Rückrunde.“ Aufgeben komme für sie nicht in Frage. Mit dem nächsten Heimspiel gegen den TV Dingolfing beendet Obergünzburg die Vorrunde. Am kommenden Sonntag steht dieses Heimspiel um 14.30 Uhr in der Sporthalle am Nikolausberg bevor.  - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)


Kellerduell mit Heimvorteil

Gegen den TV Altdorf wollen die Damen 1 ihren 2. Saisonsieg einfahren

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg wollen sich vor der Mitte Dezember anstehenden Weihnachtspause noch mit einigen Punkten beschenken. In der 3. Bundesliga Ost wartet der Aufsteiger seit dem dritten Spieltag wieder auf ein Erfolgserlebnis. Der 3:0-Erfolg über Mitaufsteiger Dresden war der bisher einzige Sieg in der laufenden Runde. Am Samstagabend soll nun ab 18.00 Uhr im Kellerduell gegen den TV Altdorf der zweite Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht werden.

 

Es ist der sehnlichste Wunsch des TSV endlich wieder jubeln zu dürfen. Ihnen war klar, dass das Abenteuer „3. Bundesliga“ kein Zuckerschlecken werden würde. Feierten sie in der Regionalliga viele Erfolge, so sieht die Situation in der Spielzeit 2018/2019 etwas anderes aus. Mit drei Punkten auf der Habenseite reicht es für die Günztalerinnen momentan nur zum letzten Tabellenplatz. „Ich sehe das alles recht positiv! Wir spielen gut mit, schaffen es aber oft nicht genug Druck auszuüben um die Punkte direkt zu machen“, analysiert Julia Nisseler von der Abteilungsleitung. „Klar ärgern mich vergebene Sätze, wo man hoch führt und nicht heim bringt.“ Dennoch macht sie deutlich: „Wir wussten, dass es ein hartes Jahr wird und die personelle Situation mit einem dünnen Kader macht das Ganze nicht gerade leichter. Ich glaube aber weiter daran, dass wir noch die ein oder anderen Punkte einfahren können“, sagt Nisseler.

 

Wie eng die Mannschaften zusammen sind, beweist der Blick auf die Tabelle. Bisher konnte sich noch keine Mannschaft in der Spitzengruppe absetzen. Viel wichtiger ist aber, dass Obergünzburg nach einem Sieg gegen TV Altdorf neue Impulse setzen kann. „Wir sind richtig heiß und voll motiviert auf dieses Spiel“, freut sich Sandra Eggel wieder auf ihre Rückkehr ins Team. War sie doch die letzten Partien verhindert, so kann Cheftrainer Peter Maiershofer wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Wir haben in der Trainingswoche wieder hart und fleißig an uns gearbeitet und auch viel an unserer Feinabstimmung gefeilt“, erzählt Teamkapitän Milena Bauch. Auch sie ist vor dem Heimspiel gegen die Gäste aus Mittelfranken positiv gestimmt. „Wenn wir uns konzentrieren, frei aufspielen und nicht verkrampft agieren, steht unserem zweiten Saisonsieg nichts mehr im Wege.“ Maiershofer dagegen erwartet einen offenen Schlagabtausch gegen den Tabellenvorletzten, der in dieser Saison schon zweimal über fünf Sätze spielte und gegen Mauerstetten und Fürth siegreich hervorging. „Wenn wir etwas mutiger aufspielen, uns auch mehr zutrauen, und an uns glauben, dann können wir gegen Altdorf etwas reißen“, sagt Maiershofer abschließend. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)


Enttäuschung nach Niederlage in Augsburg

Nach starken ersten zwei Sätzen reicht es erneut nur für ein 1:3 gegen den DJK

Es ist weiterhin wie verhext für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. Auch im vierten Match in Folge verlor der Aufsteiger mit 1:3. Diesmal führte die Reise zur DJK Augsburg-Hochzoll.

 

„Wir haben wieder einmal alles gegeben, doch auch diesmal haben wir uns leider nicht mit einem Punkt belohnen können.“ Teamkapitän Milena Bauch steht wie alle Spielerinnen des TSV vor einem Rätsel. Trotz engagiertem Einsatz reicht es weiterhin nicht zu einem Erfolgserlebnis. Auch gegen das Team aus Hochzoll war am Ende nicht mehr drin. „Wir haben den ersten Satz allerdings nicht verschlafen wie es meistens bei den vorigen Partien der Fall war“, macht Bauch deutlich. Ausgeglichen gestalteten die Gäste diesen Satz, mussten ihn aber dann doch mit 21:25 an die Augsburgerinnen abgeben. Obergünzburg dominierte allerdings wie so oft den zweiten Satz. Spielfreude, gepaart mit sehenswerten Kombinationen führten zum perfekten Abschluss. Überlegen holten sich die Günztalerinnen diesen Durchgang mit 25:15 und untermauerten hier eindrucksvoll ihre Klasse im Aufschlag- und Annahmespiel. Allerdings profitierten sie auch von den individuellen Fehlern des Gegners. Warum der TSV spielerisch im dritten und vierten Satz nicht an das Niveau anknüpfen konnte, kann sich wohl keine Spielerin so richtig erklären. Relativ deutlich gingen die beiden Durchgänge jeweils mit 15:25 an die DJK Augsburg-Hochzoll. Obwohl Obergünzburg zu Beginn der Sätze ordentlich mitspielte, schlichen sich dann zu viele Fehler ein, die die Fuggerstädter knallhart bestraften. „Wir wurden buchstäblich überrollt“, fasst Miriam Amann die Durchgänge drei und vier zusammen. Julia Keilhofer ergänzt: „Anders als noch im Vorbereitungsturnier, welches wir im September bei ihnen gespielt haben, haben sie diesmal eine Schippe draufgelegt.“ Bis auf Sandra Eggel hatte Coach Peter Maiershofer alle seinen Spielerinnen an Bord. Ihre Premiere im Bundesliga-Team feierte Simone Thaller. War sie am Samstag noch mit der zweiten Mannschaft gegen den FSV Marktoffingen III siegreich, so stand sie abends dann im Kader der Ersten.

 

Ausruhen kommt derweil für das TSV-Team in dieser Woche nicht in Frage. Zu groß ist der Ehrgeiz endlich den zweiten Saisonsieg zu landen. „Wir haben bisher alle Partien recht gut gespielt, müssen aber weiterhin an uns arbeiten, und zwar in allen Bereichen, damit wir konstant mit allen Teams mithalten können“, blickt Milena Bauch bereits auf das nächste Heimspiel am kommenden Samstag daheim gegen den Tabellenvorletzten TV Altdorf. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

Foto: Peter Roth


Auswärts gegen Augsburg

In der 3. Volleyball-Bundesliga Ost steht das Damenteam des TSV Obergünzburg vor ihrem letzten Auswärtsspiel in diesem Jahr. Am Samstagabend (19.00 Uhr) geben die Günztalerinnen ihr Gastspiel bei der DJK Augsburg-Hochzoll, ehe bis vor der anstehenden Weihnachtspause noch drei Heimspiele in Folge anstehen. Obwohl der Aufsteiger derzeit den letzten Tabellenplatz einnimmt, gehen sie gestärkt und zuversichtlich an die nächste Aufgabe heran.

 

Mit neun Punkten liegt das Team aus der Fuggerstadt momentan auf Rang sieben in der Tabelle. Nach einem holprigen Saisonstart konnte die DJK die beiden Partien gegen den Dresdner SSV (3:0) und TV Altdorf (3:1) siegreich gestalten. Auffallend ist, dass Augsburg in vier von sechs Partien jeweils den ersten Satz abgab. Eine große Unterstützung im Team der Augsburgerinnen ist Ekaterina Steber. Auch auf die beiden Angreiferinnen Jaqueline Hall und Sonja Auer muss das TSV-Team aufpassen. „Ich bin sehr gespannt auf dieses Match“, sagt Teamkapitän Milena Bauch im Vorfeld des Allgäu-Schwaben-Duells. Sie kenne einige DJK-Spielerinnen vom Beach-Volleyball. Durch die beiden jüngsten Siege des Gegners sieht sich der TSV Obergünzburg zwar als Underdog in dieser Begegnung, will sich aber vorneweg überhaupt nicht kampflos geschlagen geben. „Wir können nur gewinnen und das wollen wir auch“, betont Meike Schlapp. Schon in der Trainingswoche wurde eifrig, intensiv und hart trainiert. „Unsere Besprechung verlief sehr gut. Wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass wir sämtliche Partien, bis auf das Auftaktspiel gegen Fürth, jeden Gegner herausgefordert haben. Das wollen wir nun auch in Augsburg wieder in die Tat umsetzen und uns auch mit einem Sieg endlich belohnen“, hofft Bauch auf die Initialzündung der gesamten Truppe. Bis auf Sandra Eggel kann Coach Peter Maiershofer auf alle Spielerinnen zurückgreifen. Eine weitere Option ist noch eine Verstärkung aus der zweiten Mannschaft. Das hält sich der Übungsleiter aber noch offen. „Das Team hat bisher gute Leistungen abgerufen, alles gegeben und gekämpft“, sieht Maiershofer aber noch jede Menge Potential in seinem Team. Was jetzt noch fehlt, ist ein Sieg über die DJK Augsburg-Hochzoll. „Vielleicht müssen wir unser Glück am Wochenende nur einfach herausfordern. Dann klappt es bestimmt mit dem zweiten Saisonsieg“, zeigt sich Milena Bauch optimistisch. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)


Erneute 1:3-Niederlage

Der Knoten will auch gegen Lohhof nicht platzen

Am Ende hat es wieder nicht gereicht: Obergünzburgs Volleyballerinnen haben ihr Heimspiel in der 3. Bundesliga-Ost gegen den SV Lohhof II mit 1:3-Sätzen verloren. Wie schon in den Partien zuvor, gewann der Aufsteiger den zweiten Satz, doch zu mehr wollte es auch diesmal nicht reichen. „Wir sind am Leistungslimit, können in der Liga mithalten, doch der Knoten will sich einfach nicht lösen“, sagt Coach Peter Maiershofer nach der mittlerweile fünften Saisonniederlage.

 

Das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt kam als Favorit in die Sporthalle am Nikolausberg, wobei sich der Aufsteiger zwar nicht schlecht verkaufte, aber am Ende wieder leer ausging. „Es ist immer wieder das gleiche Prozedere: Wir können bis zu einem bestimmten Zeitpunkt mithalten und geben dann den Satz wieder ab“, sagt TSV-Coach Peter Maiershofer in seiner Bilanz. Den ersten Durchgang verschliefen die Günztalerinnen (16:25). Wie schon die vier Partien zuvor, holte der TSV zwar Durchgang zwei (25:18), doch den so wichtigen Schwung konnten sie nicht mitnehmen. Lohhof präsentierte sich in hervorragender Verfassung. Zuspielerin Kristina Steinhartinger war stets Dreh- und Angelpunkt in diesem Match. So entschieden die Gäste den dritten Satz mit 25:20 und machten in der Folge mit 25:22 den Deckel drauf, sehr zum Leidwesen des TSV-Teams. „Wir haben leider einen sehr dünnen Kader, können kaum taktisch reagieren“, bringt es Coach Maiershofer auf den Punkt. „Leider belohnen wir uns weiterhin nicht für unsere Arbeit“, ergänzt die stellvertretende Mannschaftsführerin Miriam Amann. Mit nur einem Sieg aus sechs Partien liegt Obergünzburg als Aufsteiger weiterhin am Tabellenende. Bereits am kommenden Samstag geht es zur DJK Augsburg-Hochzoll, die mit neun Zählern derzeit Rang sieben einnehmen. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

Foto: Peter Roth


SV Lohhof II zu Gast auf den Nikolausberg

Nach dem spielfreien Wochenende geht es für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg nun in die Vollen. Bis zur Weihnachtspause steht der Aufsteiger nun Wochenende für Wochenende auf dem Parkett. Von den fünf Spielen, die im Sportjahr 2018 noch zu absolvieren sind, geht es allein viermal vor eigenem Publikum zur Sache. Schon am morgigen Sonntag gibt die zweite Mannschaft des SV Lohhof ihre Visitenkarte in der Sporthalle am Nikolausberg ab. Anpfiff ist um 14.30 Uhr.

Das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt kommt gestärkt ins Ostallgäu. Erkämpfte sich der Tabellensechste daheim gegen den TV Dingolfing den erster Zähler nach drei Auftaktpleiten, so dominant und souverän präsentierte sich Lohhof dann in den beiden Folgepartien. Nicht nur der haushohe Favorit, die DJK Augsburg-Hochzoll, wurde auswärts beim klaren 3:0 in die Schranken gewiesen, auch daheim klappte es: ein 3:0-Sieg über den TV Altdorf. „Ich erwarte eine richtig starke gegnerische Mannschaft. Wir müssen und werden sie ernst nehmen und auch auf gar keinen Fall unterschätzen“, schiebt TSV-Cheftrainer Peter Maiershofer die Favoritenrolle gleich einmal weiter. Doch das hat erst einmal gar nichts zu bedeuten. Denn die „Ogü-Mädels“ verkauften sich gegen den SV Mauerstetten und TSV Eiselfing richtig gut, obwohl am Ende jeweils eine 1:3-Niederlage auf der Anzeigetafel stand. Doch spielerisch hielt der Aufsteiger allemal hier mit. „Wir müssen lernen, uns auf die eigenen Stärken zu berufen“, sagt Kapitän Milena Bauch. Was dem Team im Heimspiel gegen den Dresdner SSV spielerisch von der Hand lief, klappte in den darauffolgenden Partien dann nicht mehr. „Sicherlich sind wir nach so einer Niederlage erst einmal richtig ratlos, ja auch enttäuscht, weil wir es uns nicht erklären können“, ist sich die stellvertretende Mannschaftsführerin Miriam Amann durchaus bewusst, „dass wir uns in der 3. Bundesliga keine Schwächephasen erlauben dürfen“. Genau das war nämlich beim 3:0-Sieg gegen Dresden nicht der Fall. Konsequent, hellwach und mit dem notwendigen Biss zwangen sie die Sächsinnen vor eigenem Publikum in die Knie. Das soll sich nun gegen den SV Lohhof II wiederholen. „Wir hatten schon in der Regionalliga mal das eine oder andere Tief. Aber wir haben es gemeinsam geschafft, uns hier hinauszumanövrieren“, blickt Angriffsspielerin Meike Schlapp diesmal sehr optimistisch auf dieses Match. Coach Maiershofer ergänzt: „Ich bin überzeugt, dass das Team zuhause etwas reißen wird, wenn wir uns bis zum Ende konzentrieren. Wir müssen sonst nicht viel ändern.“ Bei der Aufstellung wird sich aber etwas ändern. Sandra Eggel und Julia Fischer stehen dem TSV Obergünzburg nicht zur Verfügung. - mib

 

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Unglückliche Heimniederlage

Obergünzburg muss sich in hart umkämpftem Match dem Favoriten TSV Eiselfing mit 1:3 geschlagen geben

„Leider belohnen wir uns weiterhin nicht für den enormen Aufwand, den wir stets im Vorfeld eines Spiels haben“, bedauert Cheftrainer Peter Maiershofer nach der 1:3-Niederlage des TSV Obergünzburg in der 3. Bundesliga Ost gegen den TSV Eiselfing. Die Gäste aus dem Landkreis Rosenheim waren in den entscheidenden Momenten effizienter und gingen nicht unverdient als Sieger hervor.

Ohne Katja Schneider und Sandra Eggel ging es in das dritte Heimspiel. Julia Fischer gab derweil als Libera ihre Premiere im Trikot des TSV. Auch sonst musste Coach Maiershofer das Team etwas umstellen. Miriam Amann (Mitte) und Julia Keilhofer (Außen) wurden auf andere Positionen eingesetzt. Der erste Satz verlief daher nicht so verheißungsvoll. Nach der dreiwöchigen Spielpause fanden die Günztalerinnen nicht so leicht ins Spiel. Am Ende entschieden die Gäste diesen Durchgang deutlich mit 25:18. Ein anderes Bild bot sich den Zuschauern dann im zweiten Satz. Hier drehte der TSV den Spieß um und schaffte den so wichtigen Ausgleich (25:22). Obergünzburg ging gestärkt und mit jeder Menge Selbstvertrauen in den dritten Durchgang. So führte das von Kapitän Milena Bauch angeführte Team zwischenzeitlich mit 16:9, ließ sich aber schon wie in Mauerstetten die Butter vom Brot nehmen. Eiselfing erholte sich von ihrer Schwächeperiode, holte Punkt um Punkt auf. Mit 25:23 drehten sie den Satz zu ihren Gunsten. „Ich denke, dass keine Spielerin einen Fehler machen möchte und wir es dem Gegner somit einfach machen. Wir sollten in so einer Phase nicht mehr auf den Spielstand achten“, analysiert Maiershofer. Warum der Kopf dann nicht mehr frei sei, könne er sich beim besten Willen nicht erklären. Ähnlich verlief der vierte Durchgang. Obergünzburg versteckte sich nicht, bot den eigenen Fans zum Teil spektakuläre Ballwechsel, schaffte es aber erneut nicht, eine sichere Führung nach Hause zu bringen. Mit 23:25 ging auch dieser Satz an das noch ungeschlagene Team aus dem Landkreis Rosenheim. „Sicherlich tut es in irgendeiner Weise schon weh, dass wir so ein Spiel wieder aus der Hand gegeben haben. Einen Punkt hätten wir verdient gehabt“, wirkte Kapitän Milena Bauch nach dem Matchende schon etwas geknickt. Eine mögliche Angst vom Zumachen des Satzes kommentierte sie im Nachgang wie folgt: „Für die Zuschauer wirkt das vielleicht so, aber dem ist überhaupt nicht so.“ Ein Kompliment attestierte Gästetrainer Randy Heidlinger dem TSV Obergünzburg. „Sie hatten starke Phasen in diesem Match. Es war ein Spiel auf Messers Schneide mit dem besseren Ende für uns.“

Nach dem fünften Spieltag liegt der TSV weiterhin auf dem vorletzten Rang. Vorrangig steht nun die genaue Analysierung der Niederlage für Peter Maiershofer bevor. „Wir müssen es schaffen, die einfachen Fehler zu vermeiden.“ Am kommenden Wochenende ist Obergünzburg erneut spielfrei, greift erst am 18. November wieder mit einem Heimspiel gegen den SV Lohhof ins Geschehen ein. - mib

 

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Heimspiel gegen den TSV Eiselfing

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg greifen nach ihrer Pause wieder ins Geschehen in der 3. Bundesliga Ost ein. Am Sonntag gibt der TSV Eiselfing zum ersten Mal seine Visitenkarte in der Sporthalle am Nikolausberg ab. Um 14.30 Uhr will das von Kapitän Milena Bauch angeführte Team für eine Überraschung sorgen. Allerdings kann Cheftrainer Peter Maiershofer nicht auf alle Spielerinnen zurückgreifen.

Vor drei Wochen war das letzte Duell in der 3. Bundesliga Ost. Die 1:3-Auswärtsniederlage im Lokalderby gegen den SV Mauerstetten ist längst aufgearbeitet. „Wir haben uns dieses Spiel nochmals auf Video angeschaut und analysiert“, betont Coach Peter Maiershofer. Seine Erkenntnis: Die Aussetzer müssen abgestellt werden. Denn der TSV führte in Mauerstetten in den Sätzen drei und vier und schaffte es nicht, beide Durchgänge erfolgreich zu Ende zu bringen. Auch deshalb wurde in der Spielpause zweimal ein Mentaltrainer verpflichtet. Gestärkt und mit einer großen Portion Selbstvertrauen soll es in das dritte Heimspiel gehen. „Bei so einer langen Pause kannst du schon aus dem Rhythmus kommen“, sagt Coach Peter Maiershofer, der selbst abwarten muss wie seine Mannschaft nach der Zwangspause ins Match findet. Der TSV Eiselfing ist ein renommiertes und erfahrenes Team. Seit vier Spielzeiten gehört die Mannschaft aus dem Landkreis Rosenheim der Dritten Bundesliga an. Die vergangene Saison schlossen sie als Tabellensiebter ab. In die neue Runde sind sie mit drei Siegen gestartet, wobei der jüngste Erfolg gegen den TV Fürth 1860 über fünf Sätze ging. Obwohl sich Obergünzburg und Eiselfing in einem Punktspiel zum ersten Mal gegenüberstehen, gab es bereits im September zwischen beiden Teams ein erstes Abtasten bei einem Vorbereitungsturnier in Augsburg-Hochzoll. „Da konnten wir schon mithalten“, erinnert sich Milena Bauch noch gut an dieses Match zurück. „Ich erwarte eine gut eingespielte und sicher auftretende gegnerische Mannschaft.“ Dennoch will Obergünzburg mit der großartigen Unterstützung ihrer Fans und Zuschauer über sich hinauswachsen und Eiselfing so lange wie möglich ärgern. Vielleicht gelingt dem TSV-Team wieder eine Überraschung. Denn dank einer couragierten Leistung zwangen sie schon Mitaufsteiger Dresden mit 3:0 in die Knie. Auch die Sächsinnen kamen ungeschlagen in die Marktgemeinde. „Wir werden jetzt auch hier unsere Chance nutzen und das Beste aus uns herausholen“, erwartet Bauch ein hochklassiges Duell gegen einen stark aufspielenden Gegner. Mit Katja Schneider und Sandra Eggel fehlen gegen Eiselfing zwei wichtige Spielerinnen. Simone Thaller aus der Zweiten wird Obergünzburg unterstützen. - mib

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)


Sieg und Niederlage

Ligaprimus Dresden ein Bein gestellt - das Prestige-Duell in Mauerstetten aber verloren

Die Enttäuschung war riesengroß, als der TSV 1862 Obergünzburg am vergangenen Sonntag das Derby in der 3. Volleyball-Bundesliga gegen den SV Mauerstetten nach vier Sätzen verlor. Dabei ging der Liga-Neuling selbstbewusst an diese schwere Aufgabe heran. Beflügelt durch den 3:0-Heimsieg tags zuvor gegen den Ligaprimus Dresdner SSV, wollte der TSV auch im Ostallgäu-Duell eine gute Figur zeigen.

 

„Sicherlich ist es sehr ärgerlich, da wir überlegen geführt haben und hier die Sätze nicht für uns entschieden haben“, bilanziert TSV-Coach Peter Maiershofer und verweist dabei auf die Durchgänge drei und vier. Mit 18:11 beziehungsweise 18:13 führten die Gäste in den Sätzen drei und vier. Beide Mal konnte Obergünzburg hier kein Kapital daraus schlagen, sondern ließ sich jeweils den Schneid abkaufen. „Warum wir eingebrochen sind, ist eine gute Frage“, wirkte Meike Schlapp nach dem Spiel ziemlich ratlos. Individuelle Fehler und Mut zum Risiko seien hier ausschlaggebend gewesen. „Mauerstetten hat uns die Bälle um die Ohren gehauen. Sie waren schlagbar, nur lag es diesmal an uns.“ Dabei hätten die Günztalerinnen mindestens einen Punkt verdient gehabt. Ging Durchgang eins mit 17:25 verloren, so holte sich der TSV Durchgang zwei knapp mit 25:22. „Unsere Leistung war nicht schlecht, aber auch nicht konstant genug“, resümiert Coach Maiershofer. Derweil zeigt sich SVM-Trainer Fabian Gumpp ziemlich erleichtert. „Wir haben den Start in den dritten und vierten Satz verpennt. Obergünzburg hat gut aufgeschlagen, wir hatten eine unsichere Annahme, aber wir sind glücklicherweise wieder ins Spiel zurückgekommen“, attestiert auch er seiner jungen Mannschaft fehlende Konstanz. Die Zuschauer in der vollen Halle im Sonnenhof kamen aber auf ihre Kosten. „Alle haben ein tolles Volleyballspiel gesehen, daran können wir uns auch aufbauen“, fügt der TSV-Coach hinzu.

 

Allerdings steckte Obergünzburg noch der deutliche und phänomenale 3:0-Heimsieg am Vorabend gegen Dresden in den Knochen. Mit 25:20, 25:22 und 25:23 brachten sie den Sächsinnen die erste Saisonniederlage bei. „Hier haben wir über die gesamte Spielzeit unser Bestes herausgeholt und kamen allerdings auch an unsere Grenzen“, sagt Peter Maiershofer. Miriam Amann ergänzt: „Keine von uns hätte je gedacht, dass wir dieses Spiel gewinnen“, war natürlich die Freude im TSV-Lager besonders groß. Angriffsspiel, Annahme und Aufschlag klappte gegen den SSV. Jetzt gilt es weiterzuarbeiten, um dann nach einer Pause wieder angreifen zu können. Am 4. November geht es für den TSV 1862 Obergünzburg in der 3. Bundesliga mit dem Heimspiel gegen TSV Eiselfing weiter. - (mib)

 

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Doppelspieltag der Damen 1

Am Wochenende geht es zuhause gegen den aktuellen Tabellenführer und zum Lokalderby nach Mauerstetten

Nach dem couragierten Auftritt der Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg vor eigenem Publikum gegen die DJK Sportbund München, werden die Aufgaben am Wochenende in der 3. Bundesliga Ost nicht leichter. Mit dem Heimspiel gegen den Dresdner SSV (Samstag, 18.00 Uhr) und dem Auswärtsspiel gegen den SV Mauerstetten (Sonntag, 16.00 Uhr) haben die Günztalerinnen einen Doppelspieltag zu bewältigen.

 

Der Aufsteiger aus Sachsen hat seine beiden Auftaktbegegnungen gegen DJK München (3:2) und SV Mauerstetten (3:0) jeweils für sich entschieden. Besonders das Duell gegen den SVM war deutlich. Die Favoritenrolle liegt klar bei den Gästen, die die Tabelle mit fünf Punkten anführen. Obwohl Obergünzburg den Fokus auf das Auswärtsspiel legt, wollen sie gegen den Ligaprimus nichts unversucht lassen. Schließlich legte das von Milena Bauch angeführte Team bei seiner Heimspielpremiere sein Nervenkostüm ab und bot trotz Niederlage eine starke Vorstellung. „Dresden hat eine lange Fahrt vor sich, wir wollen das schon ausnutzen, versuchen sie den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen“, hofft Libera Julia Keilhofer den Mitaufsteiger lange auf Distanz zu halten. „Dresden hat sich ziemlich verstärkt, präsentiert sich als gute Mannschaft“, kann Coach Peter Maiershofer zwar nicht viel über den Heimgegner sagen, dennoch sagen für ihn die Ergebnisse zu Saisonbeginn nicht viel aus. „Wir werden Dresden so lange wie es geht ärgern und tanken uns noch mehr Selbstvertrauen für unser Derby.“ Obwohl der TSV nicht einmal binnen 24 Stunden zweimal aufs Parkett muss, sieht der Cheftrainer hier keine Probleme. „Die Mädels sind fit und gut vorbereitet.“

 

Unabhängig vom Ausgang der Heimpartie gegen Dresden bedarf es tags darauf überhaupt keines weiteres Motivationsschubes. Das Duell gegen den SV Mauerstetten dürfte die Massen in die Sporthalle am Sonnenhof ohnehin ziehen. „Sicherlich hoffen wir, dass uns viele eigene Fans vor Ort anfeuern und unterstützen“, will Teamkapitän Milena Bauch nicht mit leeren Händen nach Hause zurückfahren. In der vergangenen Saison gab der TSV eine sichergeglaubte 2:0-Satzführung noch aus der Hand. Nicht nur die Partie ging verloren, griff sich der SVM im allerletzten Saisonspiel auch noch den Vizemeistertitel in der Regionalliga. „Ich erwarte einen offensiven Schlagabtausch und ein tolles Derby“, freut sich Bauch. Derweil kommt Peter Maiershofer wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück. Auch er fiebert diesem besonderen Spiel entgegen. „Wenn Einsatz und Leistung stimmen, dann können wir auch etwas holen.“ Seit über zwei Jahren konnte kein Team mehr in Mauerstetten gewinnen. Geht es nach SVM-Coach Fabian Gumpp, dann soll diese Serie auch gegen Obergünzburg Bestand haben. „Wir erwarten eine volle Halle. Und wenn wir konstant spielen, ist ein Sieg auch möglich.“ - Milena Bauch

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)


1:3 vor heimischer Kulisse

Spannende Heimspielpremiere endet mit knapper Niederlage

Am Ende war es eine knappe Angelegenheit aus Sicht des TSV Obergünzburg. Die Volleyballerinnen gaben am vergangenen Sonntag vor eigenem Publikum ihre Heimpremiere in der 3. Bundesliga Ost gegen DJK Sportbund München. In vier Sätzen mussten sich die Günztalerinnen am Ende geschlagen geben.

 

„Wir sind in der Liga angekommen“, zieht Coach Peter Maiershofer trotz der zweiten Niederlage im zweiten Saisonspiel ein positives Fazit. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt. Das war eine enorme Steigerung zur Vorwoche.“ Beim klaren 0:3-Auftakt in Fürth wirkte der TSV noch nervös und angespannt. Vor eigenem Publikum war hier nichts zu spüren und zu sehen. Ausgeglichen verlief der erste Satz, bei dem Obergünzburg einen 20:24-Rückstand noch aufholte. Doch München agierte clever und gewann den ersten Satz noch mit 26:24. Den zweiten Durchgang bestimmte klar das von Kapitän Milena Bauch angeführte Team. Nach 22 Minuten ging der Satz mit 25:21 an den Gastgeber, der phasenweise viele sehenswerte Ballwechsel ablieferte, aber auch zwischendrin einige Schwächen offenbarte. „Da brauchen wir eindeutig zu lange, um Punkte zu machen. Das können wir uns in dieser Liga nicht erlauben“, so Bauch in ihrer Analyse. Obergünzburg versteckte sich nicht. Die Anfeuerungsrufe der treuen Fans beflügelten ihre Spielweise. Durchgang drei und vier gingen aber jeweils knapp mit 22:25 an die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt, die sich nach der 2:3-Niederlage zum Auftakt gegen Dresden nun den ersten Saisonsieg sicherten. „Obergünzburg hätte einen Punkt verdient gehabt“, lobt auch Gäste-Headcoach Oliver Riedl den Auftritt des Gegners in eigener Halle. „Ich glaube, dass wir hinten raus nicht die clevere, sondern eher die glücklichere Mannschaft waren. Das muss ich fairerweise sagen“, so der 37-Jährige in seiner Bilanz. Selbst TSV-Coach Peter Maiershofer hätte sich über einen Punkt gefreut. „Uns fehlte heute noch etwas das Quäntchen Glück, aber wir müssen uns vor keinem Gegner in der Liga verstecken“, macht er seinen Spielerinnen weiterhin Mut. Trotz der Enttäuschung über die misslungene Heimpremiere kann Milena Bauch auch Positives aus der Niederlage abgewinnen. „Wir hätten die Partie auch mit 3:1 gewinnen können. Dennoch, es war ein tolles Spiel, die Zuschauer waren dabei. So kann und darf man auch verlieren.“ - Milena Bauch

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

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Heimspielpremiere gegen den DJK Sportbund München

„Ich wünsche mir, dass die Mädels einfach Spaß haben“, sagt Julia Nisseler von der Abteilungsleitung der Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. Es ist angerichtet für die Heimpremiere in der 3. Bundesliga Ost. Wenn am Sonntag um 14.30 Uhr DJK Sportbund München zum ersten Mal seine Visitenkarte in der Sporthalle am Nikolausberg abgibt, sind nicht nur die treuen Fans und Zuschauer aufgeregt, auch das TSV-Team will sich vor eigenem Publikum so teuer wie möglich verkaufen.

 

Die deutliche 0:3-Satzniederlage am vergangenen Wochenende beim TV Fürth 1860 wurde in der vergangenen Trainingswoche aufgearbeitet. Nur im zweiten Satz blitzte der Liganeuling auf, schaffte es aber nicht beim Stand von 22:20 die Führung ins Ziel zu bringen und somit den Satz für sich zu entscheiden. „In Fürth waren wir zu sehr nervös und auch überfordert“, betont Teamkapitän Milena Bauch und geht mit einer Vorfreude aufs Parkett. „Schon beim Aufwärmen müssen wir alles ausblenden und uns auf das Spiel konzentrieren“, macht sie aber keinen Hehl daraus, dass das gesamte Team auch vor eigenem Publikum die Nervosität nicht ganz verstecken kann. „Wir wollen unseren Zuschauern natürlich etwas bieten“, hofft sie bei der Heimpremiere auf eine tolle Unterstützung. Der erste Gegner in eigener Halle hat sich vor der Saison punktuell verstärkt. Mit Julie Ossart verpflichtete der ehemalige Zweitligist eine 18-jährige Außenangreiferin. Die frischgebackene U20-Meisterin aus Frankreich studiert in München und dürfte genauso eine enorme Verstärkung sein, wie die gebürtige Griechin Christina Bukas, die sogar schon Erstligaerfahrung vorweisen kann. Zum Saisonauftakt verloren sie gegen Dresden nach fünf Sätzen. „Wir kennen die Spielweise der Münchner nicht und müssen gegen sie richtig Gas geben“, fordert Bauch. Besonders der Aufschlag und das Annahmespiel müsse besser klappen als noch in Fürth. Dabei gilt es, den zum Teil löchrigen Block zu stabilisieren und die Abstimmung untereinander zu forcieren. Ohne Druck kann die Mannschaft das Abenteuer „3. Bundesliga“ bestreiten. Im Vorfeld dieser neuen Saison musste von Seiten der Organisation mehr gestemmt werden als noch zu Regionalliga-Zeiten. So werden die Zuschauer neben eingesetzten Wischern auch noch Balljungen oder Ballmädchen zu sehen bekommen. Neu ist auch, dass nach dem zweiten Satz eine zehnminütige Pause erfolgt. „Unsere Premiere wird richtig spannend. Hoffentlich haben wir auch an alles gedacht“, ist Julia Nisseler schon jetzt mächtig stolz auf die Mädels. „Allein die Vorbereitung verlief super. Alle haben super mitgemacht. Sie alle nehmen trotz des kleinen Kaders die Herausforderung in dieser Saison an.“ - Milena Bauch

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

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Saisonauftakt in Liga 3 verloren

Klares 0:3 im ersten Saisonspiel gegen Fürth

Misslungene Premiere für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg: Zum Auftakt in die neue Saison der 3. Bundesliga Ost gab es eine klare 0:3-Niederlage beim TV Fürth 1860. „Jeder Fehler, den wir begangen haben, wurde gnadenlos bestraft. Nur im zweiten Satz haben wir gezeigt, was wir können. Doch wenn wir nicht an unsere Leistungsgrenze kommen, dann reicht es einfach nicht“, so die Erkenntnis von Trainer Peter Maiershofer nach dem ersten Punktspiel.

 

Nervös agierten die Gäste aus dem Ostallgäu, die im ersten Satz überhaupt nicht ins Spiel fanden. Das nutzte Fürth gnadenlos aus und ging gleich mit 10:1 in Führung. „Wir haben anfangs viele Punkte hergeschenkt und sind ständig einem Rückstand hinterhergelaufen“, fasst Mannschaftsführerin Milena Bauch den ersten Satz zusammen. So gab der TSV Durchgang eins mit 11:25 ab. „Jede Spielerin wollte es besonders gut machen“, so der Cheftrainer in seiner Bilanz. Die Aufregung war den Spielerinnen sichtlich anzumerken.

 

Besser lief es dann für den Liganeuling im zweiten Satz. Hier konnte Obergünzburg seine Klasse und Stärke unter Beweis stellen. Die Fehlerquote war relativ gering. Obwohl die Gäste zwischenzeitlich mit 22:20 führten, kauften die Fürther ihnen den Schneid ab und entschieden noch diesen Durchgang mit 25:22. „Wir hätten den Satz eigentlich zumachen müssen, da wir konzentriert gespielt haben“, so Bauch. Nach den ersten beiden Sätzen ist in der 3. Bundesliga eine zehnminütige Pause angesetzt. Diese „Zwangsunterbrechung“ steckten die Günztalerinnen nicht ganz so gut weg. Denn mit Beginn des dritten Durchgangs liefen sie stets einem Rückstand hinter. Zwar hielt sich die Dominanz des Gegners in Grenzen, dennoch baute Fürth seine Führung auf 18:9 aus und gab den Vorsprung nicht mehr aus der Hand (16:25). „Trotz der Niederlage war es für uns eine gute Erfahrung“, so Libera Julia Keilhofer. „Wenn wir so spielen wie im zweiten Satz, dann brauchen wir uns keine Gedanken machen.“ In die gleiche Kerbe schlagen auch Katja Schneider und Franziska Thaller. „Wir müssen besonders unsere Nervosität in den Griff bekommen“, sagen beide unisono und freuen sich bereits auf die Heimpremiere am kommenden Sonntag, 7.10., gegen DJK Sportbund München. - Milena Bauch

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung (Lokalteil Marktoberdorf)

 

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Saisonstart am kommenden Sonntag in Fürth

Groß ist die Anspannung bei den Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. Nach vier Jahren Regionalliga-Zugehörigkeit stehen die Günztalerinnen vor ihrer Saisonpremiere in der 3. Bundesliga Ost. Am morgigen Sonntag steht das erste Punktspiel beim TV Fürth 1860 auf dem Programm, eine Woche später geben sie dann vor eigenem Publikum ihre Premiere.

 

Noch am Freitagabend wurde kurzerhand ein Vorbereitungsspiel gegen das Zweitliga-Team des TSV Sonthofen angesetzt. Hier gab es für das von Kapitän Milena Bauch angeführte Team nochmals einen letzten Feinschliff. Lang und intensiv war die Vorbereitungsphase für die Volleyballerinnen. Der neue Trainer Peter Maiershofer sorgte nicht nur für frischen Wind, sondern brachte auch neue spielerische Ideen mit. „Wir spielen jetzt schneller, weil wir dadurch eher eine bessere Chance haben zu punkten“, sagt Bauch und ergänzt: „Unser Trainer verlangt und fordert von uns auch mehr. Da wir ordentlich an unserer Kondition gearbeitet haben, ist somit immer Luft für einen fünften Satz vorhanden.“ Auf einigen Positionen wurde das Team verändert. Julia Keilhofer zeichnet sich fortan an als Libera verantwortlich. Sie ist damit Nachfolgerin von Monika Doležajová, die in der kommenden Saison in der österreichischen Bundesliga aufs Parkett gehen wird.

 

Maiershofer attestiert seinem Team eine gute Vorbereitungsphase. „Wir sind in den vergangenen Wochen einen großen Schritt nach vorne gekommen“, verweist er dabei auf das Vorbereitungsturnier in Hochzoll, als sein Team schon den direkten Vergleich mit Ligakonkurrenten aus der 3. Bundesliga nutzte. „Dieses Turnier hat uns sehr gutgetan, weil wir im Vorfeld nicht genau wussten, wo wir stehen“, so der Übungsleiter. Er gehe jetzt mit dem besseren Gefühl in die neue Saison. Auch deshalb, „weil wir schon einen gewissen Aufsteigerbonus haben.“ Den gilt es so lange wie möglich zu nutzen. Bis auf den SV Mauerstetten, Vizemeister der Regionalliga, sind alle anderen Teams für den TSV Obergünzburg ziemlich unbekannt. Dies ist auch für den Auftaktgegner Fürth der Fall. „Sie werden mit Sicherheit oben mitspielen, wir dagegen müssen uns überraschen lassen, was uns erwartet“, so Maiershofer, der wie sein Team in Franken buchstäblich ins kalte Wasser geschmissen wird. Schon am Sonntagvormittag geht die Fahrt ins rund 240 Kilometer entfernte Fürth los. „Der späte Beginn der Partie um 16.00 Uhr spielt uns überhaupt nicht in die Karten“, sagt Milena Bauch und macht deutlich: „Wir wollen mit unserem Spielwitz und unseren Stärken ein gutes Spiel abliefern.“ - Stefan Günter


Bilanz des Vorbereitungsturniers in Augsburg-Hochzoll

Obergünzburgs Volleyballerinnen haben eine erfolgreiche Generalprobe hingelegt. So nahmen sie noch vor dem Saisonstart Ende September an einem Vorbereitungsturnier in Augsburg-Hochzoll teil. Dabei trafen die Günztalerinnen im Modus „Jeder gegen jeden“ auf fünf Mannschaften, wobei vier Teams künftige Gegner in der 3. Bundesliga sind. 

 

„Es war sehr interessant das Niveau hier einmal genau zu sehen und zu erleben“, zieht Chefcoach Peter Maiershofer doch ein positives Fazit und macht deutlich: „Gegen die direkten Konkurrenten können wir zwar mithalten, doch müssen wir in der Punktrunde schon ziemlich an unsere Grenzen gehen.“ Laut seiner Analyse sei jetzt kein übermächtiger Gegner in Hochzoll dabei gewesen. „Alle Mannschaften haben viel ausprobiert und experimentiert, so wie wir auch“, betont er.

 

Im ersten Turnierspiel hatte es Obergünzburg mit dem SV Esting zu tun. Der Regionalligist gewann zwar den ersten Durchgang mit 25:19, doch der TSV entschied den darauffolgenden Satz dann mit 25:21 für sich. Fortan ging es nur noch gegen die Drittligisten. Gegner waren TSV Eiselfing, TV Altdorf, SV Mauerstetten und DJK Augsburg-Hochzoll. Alle Turnierspiele gingen nur über zwei Sätze. „Wir haben uns nach dem Auftaktspiel gegen Esting dann schon verbessert“, sagt Mannschaftsführerin Melina Bauch und verweist auf die spielerischen und taktischen Komponenten bei diesem Turnier. „Unsere Fehlerquellen haben wir im Verlauf des Turniers reduziert.“ Bis auf die Partie gegen Gastgeber Hochzoll endeten alle Partien mit 1:1. Das Match gegen die Fuggerstädter ging mit 18:25 und 22:25 verloren. Auffallend war, sämtliche Turnierspiele verliefen sehr eng. „Uns war im Endeffekt wichtig, dass wir nicht abgeschossen wurden und wir an diesem Tag wieder viel Spielerfahrung gesammelt haben“, sagt Bauch. Für Maiershofer gibt es vor dem Saisonstart am 30. September in Fürth noch ein bisschen Arbeit. Jetzt geht es an die Feinabstimmung. „Wer nun wo spielt, steht nun fest“, hebt der Übungsleiter hervor. Die wichtigste Erkenntnis wird der Coach immer und immer wieder an seine Mannschaft weitergeben: Jeder Fehler wird künftig in der 3. Bundesliga eiskalt ausgenutzt. - Stefan Günter

 

Foto: Reiner Schlapp


Generalprobe in Hochzoll

Obergünzburg nimmt an einem hochklassigen Turnier teil

Zwei Wochen vor dem Saisonstart in der 3. Bundesliga stehen die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg vor ihrer eigentlichen Generalprobe. Sie folgen am morgigen Sonntag einer Einladung von Ligakontrahent DJK Augsburg Hochzoll. Dabei treffen die Günztalerinnen unter anderem auf den SV Mauerstetten, TSV Eiselfing und Regionalligist SV Esting. Dieses hochklassige Turnier dient in erster Linie, um sich nochmals zu präsentieren und den Feinschliff zu bekommen. „Wir freuen uns auf dieses Turnier. Dort wollen wir uns so gut wie es geht verkaufen“, sagt Mannschaftsführerin Milena Bauch und macht deutlich: „Wir sind leider nicht ganz komplett.“ Ziel sei es, hier in den Turnierspielen hineinzufinden und die Stammsechs zu suchen. „So ein Turnier mit vielen Mannschaften kommt uns vor dem Saisonbeginn gerade recht. Hier können wir noch genug experimentieren und ausprobieren“, ergänzt Bauch. Damit bleibt dem TSV Obergünzburg noch etwas Zeit, denn am 30. September startet die neue Saison mit dem Auswärtsspiel gegen den TV Fürth 1860. - Stefan Günter


Schnuppertraining

Früh übt sich, wer einmal sportlich so erfolgreich sein möchte, wie die Volleyball-Damen des TSV Obergünzburg. Auch sie haben in jungen Jahren angefangen. Jetzt... geben sie ihre Erfahrungen auch an den Nachwuchs weiter. Im Rahmen der Obergünzburger Ferienfreizeit steht am Freitag, den 7. September, ein Schnuppertraining für Jungen und Mädchen auf dem Programm. Zwischen 15.00 und 16.30 Uhr können Interessierte in der Sporthalle am Nikolausberg erste Grundkenntnisse des Volleyballs kennenlernen. Mitzubringen sind jede Menge Spaß, Sportkleidung und Turnschuhe.

Vorab ist eine Anmeldung möglich, schreibt uns einfach eine Nachricht bei Facebook oder meldet euch hier. Aber auch spontane Gäste sind willkommen! - Stefan Günter


 Wir haben es geschafft!

 

In der letzten Saison konnten wir uns den Aufstieg in die 3. Bundesliga Ost sichern. Ein riesen Erfolg für uns Damen 1 sowie für den TSV Obergünzburg. Wir haben die letzten Wochen und Monate organisatorisch einiges geleistet, dass der Aufstieg möglich ist. Unter anderem konnten wir, wie bereits berichtet einen super Trainer für uns gewinnen.

 

Dennoch sind wir in der kommenden Saison auf EURE Unterstützung angewiesen und suchen:

 

- Sponsoren, Gönner und Unterstützer:

Wir lassen euch gerne unsere Präsentation zukommen, in der alle Infos zusammengefasst wurden, damit ihr einen Einblick bekommt.

 

- Ballkinder und Wischer/Quickmopper für unsere Heimspieltage:

Natürlich nicht umsonst, am Spieltag selbst wartet noch eine Überraschung auf euch.

 

Wir würden uns sehr freuen , wenn wir den Weg in der dritten Liga in der kommenden Saison gemeinsam gehen! Wenn ihr also Interesse habt, dann schickt uns einfach hier eine Nachricht!

Wir sagen schon mal DANKE und warten gespannt auf eure Nachrichten!


Volleyballteam des TSV Obergünzburg gewinnt Vorbereitungsturnier in Kleinaitingen

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg bereiten sich derzeit auf das Abenteuer „Dritte Bundesliga“ vor.

Jüngst nahm das von Mannschaftsführerin Milena Bauch angeführte Team an einem Turnier in Kleinaitingen teil. Neben den Bayernligisten Friedberg, Marktoffingen und Gastgeber Kleinaitingen, nahm auch noch Landesligist München an diesem Vorbereitungsturnier teil. Kurzfristig sagte der SV Mauerstetten ab. „Wir haben alle Spiele dominiert und haben es zum Teil auch spannend gemacht, weil wir in unseren Partien vieles ausprobiert haben“, sagt Milena Bauch und verweist dabei auf die unterschiedlichen Aufstellungsvarianten. Obergünzburg gewann alle Turnierspiele im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit 2:0-Gewinnsätzen. Dass die Spielerinnen zwischendurch einige kurze Hänger hatte, ist dem geschuldet, dass am Vortag des Turniers ein ganzer Trainingstag auf dem Programm stand. Der neue Trainer Peter Maiershofer zog nach diesem Turnier ebenfalls ein positives Fazit: „Ich wollte sehen, welche Spielerin auf welcher Position einzusetzen ist. Deshalb haben wir viele Varianten geübt“, war für ihn letztendlich das Ergebnis eher sekundär. Sein Team habe in jedem Duell ein gutes Spiel aufgezogen, obwohl der Kopf und die Beine schon müde waren. „Die Mannschaft kam an ihre Belastungsgrenze“, so Maiershofer, der dem TSV Obergünzburg schon jetzt eine Drittligatauglichkeit attestiert. Mitte September steht noch ein richtiger Prüfstein bevor, wenn die Günztalerinnen an einem Vorbereitungsturnier in Augsburg/Hochzoll teilnehmen. Bis dahin gibt es noch zahlreiche intensive Einheiten, ehe am 30. September die neue Saison mit einem Auswärtsspiel beginnt. - Stefan Günter

 

Foto: Sven Pilz


"Abenteuer Liga Drei"

„Wir sind überglücklich, dass wir einen Trainer gefunden haben“, freut sich Mannschaftsführerin Milena Bauch. Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben mit Peter Maiershofer keinen Unbekannten als Übungsleiter für die neue Saison in der 3. Bundesliga-Ost gewinnen können. So trainierte er noch in der vergangenen Spielzeit beim SV Mauerstetten, holte mit ihnen sogar den Vizetitel in der Regionalliga-Südost.

 

Eigentlich wollte Maiershofer den Trainerjob erst einmal an den Nagel hängen, sich eine Auszeit gönnen, doch daraus wurde nichts. „Die Mädels haben mich im Urlaub erwischt, wo ich gerade nichts zu tun hatte“, lacht er. Da der TSV nicht ohne Trainer das „Abenteuer 3. Liga“ angehen wollte und somit auch keine Option hatte, da sie einen Übungsleiter mit der notwendigen Lizenz benötigen, ist die Zusage von Maiershofer hoch anzurechnen. „Wir haben ihn super bei uns aufgenommen“, erzählt Milena Bauch. Die Vorbereitung sei schon in vollem Gange. „Er legt Wert auf ein schnelles Spiel, strahlt die nötige Ruhe aus und gibt uns dadurch auch die nötige Sicherheit auf dem Parkett“. Der neue Trainer sei eine Bereicherung für die Mannschaft und passe zum TSV, ergänzt die 23-Jährige.

 

Dreimal die Woche wird derzeit mindestens trainiert. „Wir haben viel zu tun“, hat Maiershofer auch beim Interview stets die Spielerinnen im Auge. In erster Linie müsse er das Team noch besser kennenlernen, schauen auf welchen Positionen jede Einzelne künftig spielen könne und das Team zu einer Einheit formen. Denn auch von der zweiten Mannschaft stoßen immer wieder Spielerinnen dazu, die bedingt durch das Zweitspielrecht somit auch in die Erste integriert werden müssen. „Die Mannschaft und ich brauchen noch die Zeit, damit wir für die Dritte Liga gewappnet sind“, sieht er bei den Spielerinnen in Punkto ‚Motivation‘ überhaupt keine Bedenken. „Alle geben im Training Vollgas. Da macht keine irgendwelche halbe Sachen. Hier läuft alles ohne Meckern und Murren.“

 

Fotos und Artikel: Stefan Günter - Kreisbote

 


Weitere Änderungen im Team

Eine weitere Änderung im Team ergibt sich mit Simona Hitzler. Die Außenangreiferin möchte aus beruflichen und privaten Gründen in der nächsten Saison deutlich kürzer treten und steht daher der 1. Damenmannschaft des TSV Obergünzburg nur noch als Trainingspartner bzw. als "Helfer in der Not" zur Verfügung.

Wir freuen uns natürlich sie möglichst oft in der Halle zu sehen und wünschen ihr für ihre Zukunft ebenfalls alles Gute.


Herzlich Willkommen in Obergünzburg!

Ganz besonders freuen wir uns über unseren ersten Neuzugang diese Saison. Peter Maiershofer wird ab sofort den Trainerposten bei den Damen 1 übernehmen.

Nachdem in der vergangenen Saison Juraj Misik sein Traineramt vorzeitig niederlegte und die Mannschaft interimsmäßig von Walter Borst betreut wurde, war erst unklar, wer den Posten übernehmen könnte. Mit Peter Maiershofer hat der TSV Obergünzburg nun einen Trainer gewonnen, der bereits mit zwei Damen-Teams den Aufstieg von der Regionalliga in die Dritte Liga geschafft hat. Er selbst hat jedoch wie auch unsere Damen 1 noch keine Erfahrungen in der dritthöchsten Liga Deutschlands. Vor kurzem haben die Obergünzburger Ladys und Peter bereits mit der Vorbereitung begonnen um für die neuen Herausforderungen bestens gewappnet zu sein.

Wir freuen uns auf eine spannende Saison 2018/2019 und heißen Peter bei uns im Team und Verein herzlich Willkommen!


Erste Änderungen bei den Damen 1 stehen fest

Nach der Regionalliga-Saison 2017/2018 verlassen uns drei Spielerinnen: Anna Staffen, Monika Doležajová sowie Anna Kaiser. Wir bedanken uns bei den Dreien für die vergangene tolle Saison und wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute!

Mit Anna (Staffen) verlieren wir ein langjähriges Teammitglied, die jedoch leider aus beruflichen Gründen kürzer treten wird. Besonders freuen wir uns für Doli (Monika Doležajová), die im Frühjahr in das slowakische Nationalteam berufen wurde und in der kommenden Saison neue Ziele in der ersten Liga in Österreich anstreben wird. Auch die jüngste im Team - Anna (Kaiser) - wird nächste Saison neue Wege einschlagen.

 

Fotos: Peter Roth


Obergünzburg’s Beachvolleyballerinnen starten erfolgreich in die „Sand-Saison“

Zwei Turniersiege in der Expert-Serie gleich zum Auftakt

Äußerst erfolgreich sind Obergünzburg's Beachvolleyballerinnen in die Beachsaison 2018 gestartet. Mit zwei Turniersiegen und mehreren Podestplätzen bei den „Expert“-Turnieren der BVV-Beachserie in Friedberg und Dachau zeigten die Beacherinnen aus dem Günztal gleich zu Saisonbeginn eine starke Leistung.

Dass die Erfolge nicht von ungefähr kommen, liegt nahe. Miriam Amann, Milena Bauch und Meike Schlapp bereiteten sich über Ostern intensiv in einem Beachvolleyballcamp in Spanien auf diese „Sandsaison“ vor.

Beim Auftaktturnier der Ostallgäuerinnen in Friedberg war die Beachpartnerin der Regionalliga- und zukünftigen Drittliga-Zuspielerin Milena Bauch, Teamkapitänin Miriam Amann im Urlaub. Für sie sprang Franziska Kexel ein. Ohne aufeinander eingespielt zu sein überraschten Bauch / Kexel in Friedberg mit dem Einzug in das Finale und dem Turniersieg. Sandra Krumpholz und Meike Schlapp erkämpften sich mit Platz 3 einen weiteren Podestplatz für den TSV Obergünzburg.

In Dachau wurde die Vorrunde des Expert-Turniers in 3 Gruppen à 4 Teams ausgespielt. Die drei Obergünzburger Beachteams waren in unterschiedliche Vorrundengruppen aufgeteilt. Miriam Amann und Milena Bauch sowie Sandra Krumpholz und Meike Schlapp wurden in ihren Vorrundengruppen Erste, Franziska Kexel mit ihrer Partnerin Gruppenzweite. Im Viertelfinale stießen Krumpholz / Schlapp auf das Kexel-Duo, das sich am Ende durchsetzen konnte. Das „Obergünzburger“ Halbfinale war ein hartumkämpftes 3-Satz-Match, in dem sich Amann / Bauch am Ende mit 2:1 gegen Franziska und Elke Kexel durchsetzen konnten. Im Finale gegen ein Germeringer Beachduo stießen Amann / Bauch auf wenig Wiederstand und holten sich ungefährdet den Turniersieg. Franziska Kexel belegt mit ihrer Partnerin Platz 3, Sandra Krumpholz und Maike Schlapp Platz 5; im 12-köpfigen Teilnehmerfeld beweisen Obergünzburg`s Beacherinnen damit ein sehr starkes Mannschaftsergebnis. - Walter Borst

 

Foto: Walter Borst


Aufgerückt in die 3. Bundesliga

Vorbereitungen beim TSV Obergünzburg voll im Gange

Es sind großartige Neuigkeiten für den TSV Obergünzburg: Die Volleyballerinnen, die die vergangene Spielzeit in der Regionalliga hinter dem TSV Sonthofen II und SV Mauerstetten auf Platz drei abgeschlossen haben, gehen in der Saison 2018/2019 in der 3. Bundesliga-Ost an den Start. Hintergrund ist auch der Verzicht von Meister TSV Sonthofen.

 

Die Oberallgäuer haben nämlich ihre Mannschaft zurückgezogen. Da neben Drittliga-Meister Ansbach auch noch der Vizemeister Planegg-Krailing in die 2. Bundesliga aufgerückt sind, waren Plätze vorhanden. Neben den Günztalerinnen nimmt auch der SV Mauerstetten das Angebot des Deutschen Volley-Verbands (DVV) dankend an. „Wir wollten ja schon immer diesen Schritt wagen und freuen uns jetzt riesig darüber“, so die stellvertretende Mannschaftsführerin Miriam Amann. In die gleiche Kerbe schlägt auch Julia Nisseler von der Abteilung Volleyball. „Es ist mit einer Sicherheit ein großer Reiz. Wir erwarten im Gegensatz zur Regionalliga eine starke Konkurrenz in Liga drei.“ Weitere Gegner sind: TV Altdorf, Dresdner SSV, VC DJK München-Ost-Herrsching, SV Lohhof 2, DJK Augsburg-Hochzoll, TSV Fürth 1860, TV Dingolfing und TSV Eiselfing. „Wir freuen uns auf neue und interessante Begegnungen in der Halle. Ich bin überzeugt, dass wir dadurch mehr Zuschauer und Fans für unseren Sport begeisten können und sie in unsere Halle locken“, macht Nisseler deutlich.

 

Wischer sind Pflicht

 

Mit dem Aufstieg in die 3. Bundesliga werden auch die Anforderungen an den TSV Obergünzburg größer. So muss ab sofort ein Hallensprecher die Fans und Besucher informieren. Hinzukommen drei Balljungen und zwei Wischer, die die Spielfläche von Flüssigkeiten befreien müssen, um die Verletzungsgefahr einzudämmen. Verlangt wird auch eine Lichtstärke von mindestens 500 Lux. Julia Nisseler und ihr Team stecken derweil in den Vorbereitungen für die Ende September, Anfang Oktober beginnende Punktrunde. „Jetzt geht es in die Feinheiten und die Sponsorensuche.“ Nicht zu vergessen die Kaderplanung.

Während die Trainerfrage zum jetzigen Zeitpunkt noch offen ist, aber laut Abteilungsleitung in Kürze geklärt werden soll, gibt es schon erste Bewegungen bei den Spielerinnen. Anna Staffen wird aus beruflichen Gründen definitiv aufhören. Ein Fragezeichen steht noch hinter Simona Hitzler und Monika Doležajová. Derweil kehrt Minja Dogan, die bereits früher beim TSV spielte, an ihre alte Wirkungsstätte zurück. - Stefan Günter

 

Foto: Peter Roth


Grund zum Jubeln!

1. Damenmannschaft nächste Saision in Dritter Liga

Nach vier Jahren in der Regionalliga mit zwei zweiten sowie zwei dritten Plätzen geht es für die erste Damenmannschaft des TSV Obergünzburg nun in der nächsten Saison hoch in "Liga drei". Auch wenn dies erst nach Saisonende bekannt wurde, war die Freude trotzdem riesig.

Ab Juni starten die Damen wieder mit vorerst zwei Trainingseinheiten um sich auf die nächste Saison und die neuen Herausforderungen vorzubereiten.



Dankeschön euch allen!

Frohe Ostern allen Sponsoren, Fans, Familien und sonstigen Unterstützern des Obergünzburger Volleyballs...🐇 Wir hoffen, ihr hattet Erfolg bei der Osternest-Suche!

 

Wir von der Damen 1 wollen uns nochmals recht herzlich bei allen für ihren tollen Einsatz die vergangene Saison 2017/2018 bedanken!
Keiner hätte damit gerechnet, dass wir am Ende auf einem sehr guten 3. Platz landen werden.
Es war wie immer eine tolle Saison mit wahnsinnig tollen Fans und großzügigen Sponsoren!

Vielen Dank für die geniale Stimmung in der heimischen Halle aber auch beim Spiel gegen TSV Sonthofen konnten wir auf eure lautstarke Unterstützung bauen. Vielen, vielen Dank! Es war wie immer der Wahnsinn!

Schön, dass wir Spielerinnen uns immer auf den Verein und die Verantwortlichen verlassen können - es gab ein paar schwierige Hürden zu nehmen und das wir das so gut hinbekommen, war und ist engagierten Menschen „im Hintergrund“ zu verdanken - Danke Julia und Wolfgang!

Auch ein großen Dank an unseren Fotografen Peter Roth für die professionellen Fotos, die wir teilen und weiter verwenden dürfen!

Danke an die Presse (Stefan Günter) für die ansprechenden Berichte für Zeitung und Homepage...

Und danke lieber Walter für dein Einspringen, so dass wir die Saison noch so erfolgreich beenden konnten!

Danke auch für die Fahrdienste zu weiten Auswärtsspielen - Alfie/Peter ihr seid die besten!!

Und zu guter Letzt: Danke Miriam Amann für dein Engagement und deinen Einsatz als Mannschaftsführerin! Das war ein richtig gutes Debüt 😊...

So damit verabschieden wir uns endgültig in unsere wohlverdiente Sommerpause!
Wir freuen uns natürlich schon auf die nächste Saison... auf das sie genauso spektakulär, spannend und erfolgreich wird wie die letzten Jahre!!!


Abstieg besiegelt völlig verkorkste Saison

Nachwuchsvolleyballerinnen verlieren Entscheidungsspiel in Ingolstadt

Den Kopf nicht mehr aus der Schlinge ziehen konnten die Spielerinnen der Damen 2 am vergangenen Wochenende in Ingolstadt. Ohne eine Auswechselspielerin verloren die TSV-Volleyballerinnen das Entscheidungsspiel über den Klassenerhalt in der Landesliga deutlich mit 0:3 gegen den MTV. Damit muss die "Zweite" trotz 8 Siegen und 10 Niederlagen nach nur einer Saison den Weg zurück in die Bezirksliga antreten, zwei Sätze fehlen dem Team des Trainerduos Walter Borst und Peter Schick auf den rettenden Relegationsplatz. Der Abstieg besiegelt eine völlig verkorkste Saison bei den jungen Nachwuchsvolleyballerinnen.

Ingolstadt hatte die vergangenen vier Spiele souverän mit 3:0 gewonnen; entsprechend selbstbewusst ging die Mannschaft auf das Spielfeld. Den jungen Obergünzburgerinnen stand dagegen die Angst vor dem drohenden Abstieg in das Gesicht geschrieben. Rasch setzte sich Ingolstadt zu Beginn des ersten Satzes ab, doch die junge Obergünzburger Mannschaft fand in das Spiel zurück und ging zwischenzeitlich sogar mit 17:16 in Führung. Der MTV ließ sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und drehte den Spielverlauf; beim Stand von 24:21 verwandelten die Oberbayerinnen sofort den ersten Satzball. Im zweiten Satz waren die jungen Obergünzburgerinnen im Block deutlich aktiver und wehrten mehr der Ingolstädter Angriffsbälle ab, woraus sich lange und heiß umkämpfte Spielzüge entwickelten, bei denen meist der MTV am Ende die Punkte machte. Auch im Aufschlagspiel erhöhte Ingolstadt den Druck und die Ostallgäuerinnen begannen in der Annahme zu flattern. Folglich ließ auf Obergünzburger Seite die Durchschlagkraft im Angriff nach und der TSV ließ sich in die Rolle des Verteidigenden drängen. Mit 15:25 ging der zweite Satz klar nach Oberbayern. Ähnlich dem zweiten Spielabschnitt verlief der Dritte, nach langen Ballwechseln machte fast ausschließlich der MTV die Punkte, Obergünzburg dagegen konnte wenig Kapital aus den Zweikämpfen schlagen. So fiel die Niederlage mit 15:25 erneut recht deutlich aus.Mit 14 Spielerinnen im Kader war der TSV Obergünzburg gut vorbereitet und euphorisch in die erste Landesligasaison gestartet; zwischenzeitlich spielte das junge TSV-Team sogar im vorderen Tabellendrittel mit. Doch Krankheit und Verletzungen ließen den Kader am Ende auf ein Minimum schrumpfen. Die Ausgeglichenheit der Liga kostet am Ende auch dem TSV den Verbleib in der Landesliga.


Endspiel um Vizemeisterschaft verloren

Obergünzburg gibt 2:0-Satzführung in Mauerstetten am Ende noch ab

Am Ende haben sie auch dieses Spiel verloren: Der TSV Obergünzburg hat die Saison in der Volleyball-Regionaliga-Südost auf dem dritten Platz beendet. Im entscheidenden Match um die Vizemeisterschaft mussten sich die Günztalerinnen auswärts dem SV Mauerstetten erst im Tie-Break geschlagen geben. Schon eine Woche zuvor hatte es der TSV selbst in der Hand, die Weichen für einen möglichen Titelgewinn zu stellen. Doch wie bereits berichtet, ging die Partie verloren, Sonthofen sicherte sich bereits vorzeitig die Meisterschaft.

 

„Wir haben unser erfolgreiches und dominantes Aufschlagsspiel nicht fortsetzen können. Zudem begingen wir zu viele individuelle Fehler und die Konzentration ließ nach“, bilanziert Coach Walter Borst nach dem letzten Saisonspiel. Der Übungsleiter des TSV Obergünzburg, der nach dem Aus von Juraj Misik erfolgreich in die Presche sprang, parallel dazu noch die Zweite trainierte, wirkte nach der 2:3-Satzniederlage ziemlich konsterniert. Für ihn sei es sehr bitter, eine souveräne 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben zu haben. Obergünzburg startete hellwach in dieses Match. So bauten sie im ersten Durchgang ihre Führung auf 20:14 aus, was den SVM erst einmal nicht sonderlich beeindruckte. Bis auf zwei Zähler kamen sie zwar heran, doch die Gäste beendeten Satz eins mit 25:22. Dass von Miriam Amann angeführte Team erspielte sich in Durchgang zwei eine schnelle 5:1-Führung heraus. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Obergünzburg aber spielte clever, machte weniger Fehler und führte 13:6, ehe der SVM erneut die Partie spannend gestaltete und zum zwischenzeitlichen 14:14 ausglich. Obwohl Mauerstetten zum ersten Mal in Führung ging, drehte der TSV den Satz zu ihren Gunsten mit 25:21. Warum dann der Tabellendritte einbrach und nicht mehr zu seinem Spiel fand, erklärt Walter Borst wiefolgt: „Wir haben in der Folge deutlich mehr Fehler gemacht. Auf dem Parkett entstanden einige Missverständnisse.“ Mauerstetten gewann den dritten Satz deutlich mit 25:15 und verkürzte auf 1:2. Obwohl Obergünzburg im vierten Durchgang das Spiel offen gestaltete, gaben sie diesen auch wieder ab. Auf der Anzeigetafel stand ein 25:23 - Satzausgleich. Die Zuschauer in der voll besetzten Halle im Sonnenhof wurden nicht enttäuscht, sahen einen temporeichen Volleyballsport mit dem besseren Ausgang für die Gastgeberinnen. Denn im Tie-Break war der SVM präsent, machte weniger Fehler und gewann letztendlich nicht ganz unverdient mit 15:8.

 

„Wir haben leider saublöd verloren. Im dritten Satz kam Mauerstetten immer besser ins Spiel, wir haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt“, zeigt sich Amann nach der verlorenen Vizemeisterschaft sehr enttäuscht. Für SVM-Coach Peter Maiershofer war es dagegen ein krönender Abschluss in Mauerstetten. Für ihn war es das letzte Match als Trainer. „Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft. Obergünzburg hat gut bis sehr gut gespielt, mit einer überragenden Libera Monika Doležajová, die wirklich jeden Ball herausgeholt hat.“ - Stefan Günter


Ein letztes Kräftemessen

Obergünzburg will in Mauerstetten nach der Vize-Meisterschaft greifen

Auf die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg steht am morgigen Sonntag der letzte Auftritt in der Regionalliga-Südost-Runde auf dem Programm. Im Duell gegen den SV Mauerstetten geht es für beide Mannschaften beim Saisonfinale um die Vizemeisterschaft, da sich der TSV Sonthofen II vergangenes Wochenende vorzeitig den Titel sicherte und nun spielfrei ist. Spielbeginn im Sonnenhof in Mauerstetten ist um 14:00 Uhr.

„Sicherlich haben wir die Niederlage mittlerweile verdaut, doch insgeheim wurmt es uns noch sehr, dass wir das entscheidende Spiel gegen Sonthofen nicht für uns entschieden haben“, sagt Miriam Amann. Die Mannschaft habe in der gesamten Runde immer wieder Punkte leichtfertig hergeschenkt. „So hätten wir das Heimspiel gegen Erlangen nicht erst im Tie-Break, sondern früher entscheiden müssen“, nimmt Amann dies als Beispiel her. Phasenweise hätte man konsequenter auf dem Parkett agieren müssen. Anders als in der Vorsaison zog Obergünzburg vor heimischen Publikum nicht immer ihr Spiel auf. Allein die Partien gegen den TSV Friedberg und N.H. Young Volleys aus Neudrossenfeld in der Rückrunde gingen jeweils mit 2:3 verloren. Verschenkte Punkte, die im Kampf um die Meisterschaft am Ende fehlten. Nichtsdestotrotz ist Miriam Amann mit dem Saisonverlauf mehr als zufrieden. Da mit Martina Endres, Kathrin Mayer und Stephanie Hildebrandt drei Leistungsträgerinnen nicht mehr zur Verfügung standen und allein fünf Spielerinnen neu ins Regionalliga-Team integriert wurden, wäre der Vizetitel dennoch ein versöhnlicher Abschluss. „Unsere Erwartungen sind längst übertroffen. Wir mussten uns neu einspielen. Ich hätte bis jetzt nicht mit dem Ergebnis gerechnet“, verweist Amann auf das Lokalderby zum Schluss. Denn der SV Mauerstetten hat als Aufsteiger eine starke Saison gespielt. Das Hinspiel konnte Obergünzburg in eigener Halle erst im Tie-Break für sich entscheiden. „Sicherlich ist der Anreiz da, noch die Vizemeisterschaft zu holen. Dass Mauerstetten durch den Sieg am vergangenen Wochenende gegen Marktoffingen einen psychologischen Vorteil hat, sehe ich jetzt nicht. Auch dieses Spiel muss gespielt werden“, erwartet Amann einen heißen Tanz auf dem Parkett im Sonnenhof. Wäre da nicht das personelle Problem: Bei drei TSV-Spielerinnen steht nämlich noch ein Fragezeichen hinter ihrem Einsatz. „Mit welchem Team wir auflaufen, kann ich leider noch nicht sagen. Aber wir werden auf jeden Fall eine schlagfertige Mannschaft stellen, damit wir zum Ende hin noch einen Sieg landen können.“ Vor dem abschließenden Duell trennen beide Teams nur einen Punkt voneinander. Spannung ist somit vorprogrammiert. - Stefan Günter


Kopf nur zur Hälfte aus der Schlinge gezogen - Entscheidungsspiel am letzten Spieltag

Nachwuchsvolleyballerinnen gewinnen 3:1 gegen Penzing und unterliegen 1:3 dem ASV Dachau

Den Kopf nur zur Hälfte aus der Schlinge gezogen haben die Spielerinnen des Unterbaus des Regionalligisten TSV Obergünzburg am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum. Im Vergleich zur Vorwoche zeigten sie zwar eine deutliche Leistungssteigerung und schickten den FC Penzing, einen der direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt mit 3:1 geschlagen vom Feld. Gegen den mit einer Ex-Bundesligaspielerin bestückten ASV Dachau hatten die Borst-Schützlinge den Einzug in den Tie-Break auf der Hand, unterlagen trotz einer tollen kämpferischen Leistung am Ende aber mit 1:3. Nach 8 Siegen und 9 Niederlagen in dieser Saison steht die 2. Mannschaft des TSV Obergünzburg mit 22 Punkten und 31:39 Sätzen auf dem 8. Platz, der den Abstieg in die Bezirksliga Schwaben bedeuten würde; punktgleich mit Penzing die den Relegationsplatz 7 innehaben. Am Samstag fällt nun in Ingolstadt im letzten Saisonspiel gegen den Tabellendritten MTV die Entscheidung über den Klassenerhalt.

Gegen eine in der Abwehr sehr kompakt stehende Penzinger Mannschaft verpassten die Nachwuchsvolleyballerinnen aus dem Günztal, wie übrigens öfters in dieser Saison, den Spielauftakt. Zahlreiche Fehler im Aufschlagspiel, der Abwehr und im Angriff ließen die Obergünzburgerinnen rasch mit 7:17 in Rückstand geraten. Zwar gelang noch eine kleine Kosmetikkorrektur am Endergebnis, aber mit 12:25 ging der erste Spielabschnitt deutlich verloren. Wie verwandelt spielten die jungen Obergünzburgerinnen ab dem 2. Satz auf; mit starken Sprungaufschlägen und einem schnellen sowie variablen Angriffsspiel aus einer präzisen Annahme heraus drängten sie die Penzingerinnen immer mehr in die Rolle der Verteidigenden. Auch scheiterte der FC Penzing, wenn er einmal zum Angriff kam, am immer stärker werdenden Block der TSV-Spielerinnen. So fielen die Satzsiege in den Spielabschnitten zwei und drei mit 25:17 und 25:12 deutlich auf. Doch Penzing kam auf Grund der drohenden Niederlage in das Spiel zurück, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zwischenzeitlich lag der TSV mit 17:20 im Rückstand, kämpfte sich aber wieder heran. Am Ende war es das starke Aufschlagspiel der Obergünzburger Mannschaft, das den knappen 25:23-Satzsieg am Ende ausmachte. Die ersten drei Punkte für die Mission Klassenerhalt waren somit geschafft.Die Euphorie dieses wichtigen Sieges nahmen Zuspielerin Sarah Leschensky und ihre Teamkolleginnen in das Spiel gegen den ASV Dachau mit. Die Münchener Vorstädterinnen hatten im 1. Satz erhebliche Probleme mit den druckvollen Sprungflatteraufschlägen der jungen Ostallgäuerinnen und unterlagen 17:25; doch der ASV kämpte sich in das Spiel zurück, Obergünzburg scheiterte dagegen imer wieder am Dachauer Block und der sicher stehenden Abwehr. Im dritten Satz hatten die Obergünzburgerinnen den Einzug in den Tie-Break in der Hand, von einem 21:24-Rückstand kämpfte sich der TSV noch auf 23:24 heran, ehe Dachau den Satzball verwandeln konnte. Doch die jungen Obergünzburgerinnen gaben nicht auf und kämpften weiter um jeden Ball und Punkt; nach über drei Stunden Wettkampfzeit schlichen sich jetzt jedoch häufiger Abstimmungsfehler in das Obergünzburger Spiel ein; der ASV Dachau ließ dagegen nichts mehr anbrennen und entschied den vierten Satz mit 25:20 für sich. - Walter Borst


Aus der Traum von der Meisterschaft

Obergünzburg verliert Duell in Sonthofen mit 0:3

Der TSV Obergünzburg hat im Kampf um die Krone in der Volleyball-Regionalliga-Südost den Kürzeren gezogen. Sie verloren am vergangenen Samstag das Spitzenduell gegen Ligaprimus TSV Sonthofen II am Ende mit 0:3-Sätzen. Die Oberallgäuer holten sich damit die Meisterschaft, während die Günztalerinnen durch ihre Niederlage und dem gleichzeitigen Sieg des SV Mauerstetten auf Rang drei abgerutscht sind.

„Sie waren einfach besser“, so Mannschaftsführerin Miriam Amann nach der bitteren Niederlage. Sonthofen sei besser aufgestellt gewesen. Im Übrigen stand ein völlig anderes gegnerisches Team als noch in der Vorrunde auf dem Parkett. Mit mehreren Ex-Bundesliga-Spielerinnen trat der Spitzenreiter bei ihrem finalen Duell an, überlass somit nichts dem Zufall. Für sie ging es um alles oder nichts. Mit großem Tempo gingen die Gastgeberinnen in den ersten Satz. Sie führten zwischenzeitlich schon mit 8:0, ehe erst Obergünzburg so richtig ins Spiel fand. „Die Anfangsphase haben wir voll verpennt. Wir konnten uns aber dann wacker rankämpfen“, so Trainer Walter Borst, der auch bei diesem entscheidenden Duell die Erste nicht im Stich ließ. „Wir waren anfangs zu sehr verhalten und leicht nervös“, erzählt der Übungsleiter im Nachgang. Obwohl sich sein Team nie aufgab, ging Durchgang eins mit 25:22 an Sonthofen. Auch im zweiten Satz drückten die Oberallgäuerinnen den Gästen ihren Stempel auf. Zwischenzeitlich führten sie wieder mit 15:9 und holten sich auch in der Folge den zweiten Satz mit 25:20. „Sonthofen war im Angriff und im Block einfach besser“, resümiert Borst und macht deutlich: „Sie haben ihre beste Mannschaft gegen uns gestellt.“ Wie knapp dieses Spitzenspiel verlief, zeigten beide Teams besonders in Durchgang drei, der denkbar knapp mit 24:26 aus Sicht der Gäste verloren ging. Obergünzburg kämpfte sich immer heran, konnte sich aber nie absetzen. „Wir haben in diesem Match einfach die Bigpoints nicht gemacht. Hier war uns Sonthofen immer etwas voraus“, betont Walter Borst. Das letzte Quäntchen Glück habe auch gefehlt. „Es ist auch überhaupt keine Schande gegen dieses Team verloren zu haben. Wichtig war, dass wir uns nicht haben abschlachten lassen.“ Die Enttäuschung war zwar nach dem Spiel beim gesamten Team sehr groß, legte sich aber wieder. Denn Obergünzburg hat nicht in Sonthofen die Meisterschaft verloren. Laut Borst habe man schon zu vor in einfacheren Partien hier die wichtigen Punkte liegen lassen.

Obergünzburg will nun am kommenden Sonntag im letzten Saisonspiel noch Platz zwei und damit die Vizemeisterschaft erreichen. Mit dem SV Mauerstetten steht noch eine nicht ganz so leichte Aufgabe auf dem Programm. Der Aufsteiger gewann übrigens am vergangenen Samstag das Heimspiel gegen den FSV Marktoffingen mit 3:0 und schob sich an Obergünzburg in der Tabelle vorbei. Nur einen Punkt trennen beide Ostallgäuer Teams. - Stefan Günter


Herzschlagfinale in Sonthofen

Obergünzburg will den Spitzenreiter in die Knie zwingen - Entscheidung um Titel bereits am Samstag?

„Wir wollen uns in erster Linie für die Heimniederlage revanchieren“, sagt Miriam Amann vor dem vorletzten Saisonspiel in der Volleyball-Regionalliga-Südost. Es gilt volle Konzentration am Samstagnachmittag, wenn um 16:00 Uhr dieses Duell beim Spitzenreiter TSV Sonthofen II angepfiffen wird. Mit etwas Glück und Schützenhilfe könnten die Günztalerinnen sogar vorzeitig ihr Meisterstück perfekt machen.

Es ist eine Rechnung offen. Die 1:3-Niederlage vor eigenem Publikum wurmt Miriam Amann immer noch. Sehr konzentriert wurde in dieser Woche trainiert. Knapp drei Stunden dauerte die Einheit am Mittwoch, am Freitag ging das Abschlusstraining eher locker über die Bühne. Coach Walter Borst rechnet mit einem offenen Schlagabtausch. „Über Sieg und Niederlage entscheiden viele Faktoren“, gibt der Übungsleiter zwar nicht vieles preis, „aber die Tagesform und die mentale Stärke sind in diesem Spiel enorm wichtig.“ Das Hinspiel wurde nochmals genau analysiert. Nichts soll dem Zufall überlassen werden. Für Sonthofen geht es in diesem Spiel um alles oder nichts: Gewinnen sie gegen Obergünzburg, kann sie niemand mehr vom Thron stoßen. Für sie ist es nämlich das letzte Saisonspiel. Der Vorsprung ist mit zwei Punkten aber minimal. Die Rückrunde verlief für den Ligaprimus überhaupt nicht nach deren Geschmack. Allein vier Niederlage standen zu Buche. So gaben sie daheim Punkte gegen den SV Hahnbach (2:3) und SV Esting (1:3) ab und verloren auswärts in Mauerstetten (2:3) und überraschenderweise in Erlangen (1:3). In ihrem Facepook-Post stimmen sich die Sonthofer Spielerinnen schon einmal auf die Partie ein. „Wir sind alle hoch motiviert und trainieren fleißig, um vor eigenem Publikum die Meisterschaft feiern zu können“, heißt es.

Damit die Ostallgäuerinnen weiterhin im Spiel bleiben, muss ein glatter Sieg her. Doch von Rechenspielchen will Amann nichts wissen. „Ob Mauerstetten daheim gegen Marktoffingen verliert, steht auf einem anderen Blatt Papier“, macht sie deutlich und Walter Borst ergänzt: „Sicherlich können wir für Sonthofen der Spielverderber sein, doch müssen wir zuerst unsere Hausaufgaben erledigen.“ Dann würde die Entscheidung im finalen Auswärtsspiel gegen den Lokalrivalen SV Mauerstetten fallen. Nichtsdestotrotz, das Thema „Meisterschaft“ spuke schon in den Köpfen der Spielerinnen herum. „Was uns zu Gute kommt, war der überragende Auswärtssieg am vergangenen Wochenende in Marktoffingen. Zudem konnte auch keiner damit rechnen, dass Mauerstetten in Esting Federn lässt.“ Walter Borst freut sich auf das Saisonfinale. „Groß motivieren muss ich die Mannschaft nicht. Sie ist erfahren und hat es selbst in der Hand.“ Selbst für eine großartige Unterstützung im knapp 50 Kilometer entfernten Sonthofen ist gesorgt. „Wir werden vor den mitgereisten Fans unser Bestes geben“, schwört Miriam Amann ihre Mitspielerinnen auf diesen heißen Tanz auf dem Parkett der Heribert-Wilhelm-Sportschule schon mächtig ein.

- Stefan Günter


Zwei vermeidbare Niederlagen lassen Chancen auf Ligaverbleib schwinden

Nachwuchsvolleyballerinnen des TSV Obergünzburg 2 unterliegen MTV und TB München

Nach siebenwöchiger Spielpause griffen die Spielerinnen des Unterbaus des Regionalligisten am vergangenen Wochenende wieder in das Spielgeschehen ein. Im Kampf um den Ligaerhalt konnte die stark dezimierte Truppe nur einen von sechs möglichen Punkten holen. Ohne ihre erkrankte Kapitänin kam das Team vor heimischem Publikum zweimal von der Siegerstraße ab, gegen den MTV München konnte zumindest mit dem Einzug in den Tie-Break einer von sechs Punkt geholt werden, jedoch zu wenig, um sich von den Abstiegsrängen deutlich zu entfernen. Am Sonntag fällt nun die Vorentscheidung um den Verbleib in der Landesliga; ab 11:00 erwarten die jungen Obergünzburgerinnen zu Hause in der Sporthalle am Nikolausberg den FC Penzing und den ASV Dachau.

Eine Tabellensituation wie in dieser Saison kennt Walter Borst, Trainer der Landesliga-Volleyballerinnen in seiner über 30-jährigen Trainerlaufbahn nicht. Ein Sieg bzw. eine Niederlage entscheiden über Platz 2 oder Platz 9. Entsprechend hoch war der Druck beim Heimspieltag am vergangenen Wochenende. 8:16 lag Obergünzburg im 1. Spielabschnitt gegen die erfahrene Mannschaft des MTV München im Rückstand. Nach einer Auszeit drehte die junge Truppe des TSV den Spielverlauf und kämpfte sich Punkt für Punkt heran, Am Ende gingen die Ostallgäuerinnen mit 28:26 als Sieger des 1. Satzes vom Feld. Doch anstatt an diese Leistung anzuknüpfen, gerieten die Obergünzburgerinnen auf Grund einer viel zu hohen Eigenfehlerquote mit 4:14 erneut deutlich in Rückstand; doch diesmal war er nicht mehr aufzuholen. Dass es auch anderst geht, bewiesen Sarah Heger und ihre Teamkolleginnen im 3. Spielabschnitt. Konzentriert spielte der TSV die Schwächen des Gegners aus und ging mit 2:1 in Führung. Anstatt jetzt den "Sack zuzumachen", spielten die Günztalerinnen zu inkonsequent. Am Ende hatte der Gegner aus der Landeshauptstadt mit 25:23, die Oberhand und glich zum 2:2 aus. Wie gelähmt standen die jungen Ostallgäuerinnen im entscheidenden Tie-Break im Feld und waren am Ende beim 5:15 chancenlos. Am Ende blieb nur die bittere Erkenntnis, zwei Punkte verschenkt zu haben. Gegen die angriffsstarke Mannschaft des Turnerbunds hatten sich die jungen Günztalerinnen schon im Hinspiel schwer getan und unterlagen 0:3. Den Erfolg mussten die jungen TSV-lerinnen in einem konsequenten Block und einem starken Aufschlagspiel suchen; dies gelang ihnen jedoch nur phasenweise. Mit etwas mehr Konstanz wäre der erste Satz zu gewinnen gewesen, dies setzten die Obergünzburgerinnen dann im 2. Satz fort, insbesondere mit harten Sprungflatter-Aufschlagserien. Doch wie im vorherigen Spiel wichen die TSV-Spielerinnen mit einer zu hohen Quote an Eigenfehlern erneut von der Erfolgsspur am und standen am Ende erneut ohne Sieg da, nur mit der Erkenntnis, dass es in den drei verbleibenden Spielen ein ganz enger und heißer Kampf um den Klassenerhalt werden wird. Einziger Lichtblick war das erfolgreiche Comeback von Angreiferin Franzi Müller nach fast 1-jähriger Spielpause. - Walter Borst

 

Foto: Peter Roth


Souveräner Auftritt

Obergünzburg gewinnt in Marktoffingen und profitiert von Niederlage des SV Mauerstetten

„Es war eine deutliche Angelegenheit und ein guter Auftritt“, zeigt sich Walter Borst zum Saisonfinale in der Volleyball-Regionalliga-Süd bisher sehr zufrieden. Denn seine Schützlinge, die er neben seiner Zweiten betreut, gewannen das Auswärtsspiel gegen den FSV Marktoffingen in drei Sätzen. Die Günztalerinnen profitierten zugleich von einer Niederlage des SV Mauerstetten. Der Aufsteiger bekommt im Meisterschaftskampf wohl etwas Nervenflattern.

Mit einer gewissen Portion „Druck“ gingen die Damen des TSV Obergünzburg ihr Spiel im Landkreis Donau-Ries an. Schließlich konnte sich das von Mannschaftsführerin Miriam Amann angeführte Team keine Niederlage, geschweige keinen Punktverlust im Titelrennen erlauben. Durch die Siege der direkten Kontrahenten, SV Mauerstetten und TSV Sonthofen II, die bereits am Samstag aufs Parkett gingen, waren sie unter Zugzwang. Doch Obergünzburg ließ sich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen, spulte sein Programm herunter und gewann den ersten Durchgang mit 25:19. Deutlicher gestaltete sich der zweite Satz. Obwohl sich die heimischen Fans lautstark bemerkbar machten, prallte dies bei den TSV’lerinnen komplett ab. Sie zogen ihre Linie durch und holten sich auch diesen Satz nach 18 Minuten mit 25:15. Ausgeglichen gestaltete sich der dritte Durchgang. „Wir hatten zwar kurz unsere Linie verloren, doch konnte Marktoffingen daraus kein Kapital daraus schlagen“, verweist Walter Borst auf die zwischenzeitliche 18:16-Führung des FSV. Doch die Obergünzburgerinnen drehten in der Folge wieder die Partie und machten mit dem 25:22 den Deckel darauf. Meike Schlapp brachte durch eine Aufschlagsserie ihr Team auf die Siegerstraße. „Es ging überhaupt keine Gefahr aus, dass wir dieses Duell verlieren würden“, so Amann nach dem Spiel. Der Tabellenzweite gewann damit schon das dritte aufeinanderfolgende Auswärtsspiel ohne einen Satz abzugeben. Anders als daheim zeigt der TSV besonders in fremden Hallen eine mentale Stärke. Dies kann ihnen zum Saisonfinale nur von Nutzen sein. Denn auch die beiden letzten Punktspiele gegen Sonthofen (10.3.) und Mauerstetten (18.3.) finden auswärts statt. Dass der SVM am Sonntag sein Gastspiel in Esting überraschenderweise mit 1:3 verlor, spielt dem TSV weiterhin in die Karten. Jeweils zwei Punkte liegt Obergünzburg hinter Ligaprimus Sonthofen und vor Mauerstetten. „In Sonthofen hat die Mannschaft noch eine Rechnung offen“, zeigt sich Walter Borst weiterhin sehr zuversichtlich. Denn die TSV’lerinnen haben es selbst in der Hand den Meistertitel zu holen. - Stefan Günter

 

Foto: Peter Roth


Auswärts weiterhin eine Macht - Damen 1 siegen 3:0 in Marktoffingen

Auch am gestrigen Auswärtsspieltag in Marktoffingen zeigten die Damen 1 ihre diesjährige Auswärtsstärke. Die Gäste ließen sich durch die sehr kleine und niedrige Halle nicht beeindrucken und brachten mit einer souveränen und starken Teamleistung drei Punkte mit nach Hause. Somit können die Obergünzburgerinnen mit zwei Punkten Rückstand auf Sonthofen II den zweiten Tabellenplatz halten.

Ausführlicher Bericht folgt...

 

Foto: Peter Roth


102 Minuten bis zum Sieg

Obergünzburg gewinnt letztes Saisonheimspiel gegen Erlangen mit 3:2

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben sich mit einem Heimsieg von ihrem Publikum aus der Saison 2017/2018 verabschiedet. Bei ihrem letzten Auftritt machten sie es erneut wieder spannend. Gegen den vom Abstieg bedrohten TV Erlangen mussten die Günztalerinnen über fünf Sätze gehen, ehe sie sich glücklich in die Arme fielen. Für das Team um Mannschaftsführerin Miriam Amann ging es übrigens daheim bereits zum vierten Mal in Folge in den Tie-Break.

„Wir sind leider in den beiden ersten beiden Sätzen überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Das Problem war, dass selbst die Spielerwechsel nicht gefruchtet haben. Vom Kopf her waren wir auch nicht bei der Sache“, bilanziert Walter Borst die beiden verlorenen Sätze gegen die Gäste. Mit 23:25 und 22:25 erspielte sich Erlangen eine glückliche 2:0-Satzführung. Auch deshalb, weil Obergünzburg mit den Drive- und Lob-Bällen der Franken so mit einigen Problemen zu kämpfen hatte. „Erlangen war im Abwehrverhalten sehr beweglich. Viele Bälle bekamen wir anfangs überhaupt nicht in den Griff und sind so nicht konsequent ins Spiel gekommen“, führt Borst weiter aus, der das Regionalliga-Team coachte und betreute. Miriam Amann selbst führt dies auf die mangelnde Konzentration zurück. „Wir haben den Gegner auf die leichte Schulter genommen und die beiden Sätze gebraucht, um ins Spiel zu finden.“

Doch Obergünzburg steckte nicht auf. Wie schon gegen Neudrossenfeld rollten sie das Feld von hinten auf. „Es war, als ob sie den Schalter umgelegt haben“, beschreibt Borst den starken Auftritt. Denn der TSV hatte fortan Ball und Gegner im Griff. Sie gewannen den so wichtigen dritten Durchgang mit 25:17 und schöpften neuen Mut. Souverän und abgezockt führten sie im vierten Satz den TVE vor. Zwischenzeitlich stand es sogar 15:3. „Da hat man dann schon den Unterschieid gesehen“, lobt Borst das couragierte Auftreten auf dem Parkett. Die Zuschauer quittierten die starken Ballwechsel mit tosendem Beifall. Satz vier ging mit 25:10 an Obergünzburg. Auch der Tie-Break war eine klare Angelegenheit, den die Ostallgäuerinnen mit 15:10 für sich entschieden. „Leider haben wir einen Punkt unnötig hergeschenkt“, so Amann und Borst merkt an: „Dennoch blicke ich doch positiv auf die restlichen drei Auswärtspartien gegen Marktofffingen, Sonthofen und Mauerstetten, weil wir uns daheim in dieser Saison leider etwas schwerer tun und nicht immer unser bestes Volleyballspiel abgeliefert haben. Wir stehen vor unseren Zuschauer irgendwie enorm unter Erfolgsdruck.“ Durch den Sieg hat Obergünzburg wieder vor dem SV Mauerstetten Rang zwei eingenommen. Auf Tabellenführer Sonthofen konnten sie den Abstand auf zwei Zähler verkürzen. Die Meisterschaft wird wohl in den direkten Duellen gegen Sonthofen (10.3.) und Mauerstetten (18.3.) entschieden. „Ich hoffe nicht, dass uns der verlorene Punkt aus dem Erlangen-Spiel in der Endabrechnung fehlen wird“, so Miriam Amann abschließend. - Stefan Günter


Letztes Heimspiel in dieser Saison

Obergünzburg erwartet Erlangen

Letzter Heimauftritt für die Obergünzburger Volleyballerinnen, zumindest für diese Saison in der Regionalliga-Südost: Der Tabellendritte erwartet am Sonntag um 14:30 Uhr in der Sporthalle am Nikolausberg den TV Erlangen. Es ist der erste Auftritt der Günztalerinnen vor heimischen Publikum seit der vorzeitigen Trennung von Cheftrainer Juraj Misik.

„Etwas Druck verspüren wir schon“, macht Miriam Amann deutlich und blickt dabei auf die Tabelle. Durch die beiden Siege von Ligakontrahent und Aufsteiger SV Mauerstetten am vergangenen Wochenende ist der TSV auf den dritten Rang abgerutscht. Beide Mannschaften liegen mit jeweils 33 Zähler nur vier Punkte hinter Ligaprimus TSV Sonthofen II. War in der vergangenen Saison die Meisterschaft zugunsten des TSV Ansbach zu diesem Zeitpunkt bereits längst entschieden, sieht es zum Showdown in der Saison 2017/2018 ganz nach einem Dreikampf aus. Obergünzburg darf sich in den letzten vier noch verbleibenden Punktspielen, davon drei Auswärtsspiele, keinen Ausrutscher mehr erlauben. Allerdings haben sie auch das etwas schwerere Restprogramm zu stemmen. Mit dem TV Erlangen kommt gleich ein Abstiegskandidat ins Ostallgäu. Das Hinspiel gewann der TSV übrigens in vier Sätzen „Sie brauchen dringend ihre Punkte und auch wir wollen diesen Sieg unbedingt landen“, erwartet Mannschaftsführerin Miriam Amann einen offenen Schlagabtausch gegen den Tabellenneunten. Nichtsdestotrotz ist Vorsicht geboten. Denn der TVE schlug gleich zum Auftakt nach der Weihnachtspause den TSV Sonthofen II in eigener Halle mit 3:1-Sätzen. Nur zweimal gelang Erlangen überhaupt ein Auswärtssieg. Schlugen sie in der Vorrunde noch die ballarinas Bamberg, so holten sie Anfang Februar weitere drei Punkte in Marktoffingen. „Es wäre jetzt fatal, sie aufgrund des Tabellenplatzes zu unterschätzen“, wollen Amann und ihre Teamkolleginnen auch den eigenen Zuschauern zum Abschluss ein spielerisches Highlight bieten. Der letzte Heimsieg liegt nämlich schon einige Wochen zurück: Am 12. Dezember gewann Obergünzburg das Allgäu-Derby gegen den SV Mauerstetten im Tie-Break. Obergünzburg geht daher hochmotiviert und konzentriert an die Aufgabe heran. Schließlich können sie mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz wieder zurückerobern. Sonthofen und Mauerstetten sind an diesem Wochenende spielfrei. - Stefan Günter


Juraj Misik ist nicht mehr Trainer des TSV Obergünzburg

Trotz des sportlichen Erfolgs in der Volleyball-Regionalliga-Südost gehen der TSV Obergünzburg und Coach Juraj Misik ab sofort getrennte Wege. „Dieser Schritt erfolgt im beidseitigen Einvernehmen. Der Kontrakt wurde mit sofortiger Wirkung gekündigt“, erklärt Julia Nisseler von der Abteilung Volleyball. Laut Mannschaftsführerin Miriam Amann seien „unüberbrückbare Differenzen in der sportlichen Ausrichtung“ ein Grund für die Trennung. Für die noch letzten vier ausstehenden Meisterschaftsspiele zeigt sich nun Amann verantwortlich. Schon bei den jüngsten Auswärtsspielen gegen Bamberg und Hahnbach, die jeweils mit 3:0 gewonnen wurden, stand Juraj Misik nicht mehr an der Seitenlinie. Am kommenden Sonntag steht um 14:30 Uhr das letzte Heimspiel in der Saison 2017/2018 auf dem Programm. Dann erwarten die Günztalerinnen den TV Erlangen. - Stefan Günter


Souveränes Gastspiel

Obergünzburg gewinnt in Hahnbach und feiert elften Saisonsieg

Der TSV Obergünzburg hat in der Volleyball-Regionalliga-Südost den Abstand auf Ligaprimus Sonthofen verkürzt. Durch den Auswärtssieg in Hahnbach und der gleichzeitigen Niederlage der Oberallgäuer gegen den SV Esting liegt zwischen beiden Mannschaften nur noch ein Zähler. Auch der SV Mauerstetten hat wie erwartet sein Auswärtsspiel gewonnen. Der Liganeuling klettert wieder auf Rang drei.

Groß ist die Freude bei den Günztalerinnen. Sie feierten mit dem klaren 3:0-Sieg gegen den SV Hahnbach ihren mittlerweile elften Saisonsieg. Hochkonzentriert ging das von Miriam Amann angeführte Team aufs Parkett. Sie waren gewarnt. Schon in der Hinrunde kauften die Oberpfälzer ihnen schon fast den Schneid ab, als sie nach einem 0:2-Rückstand noch ausgeglichen und im Tie-Break Pech hatten. Genau das wollten die Günztalerinnen diesmal vermeiden. Um nämlich weiter oben dran zu bleiben, durfte nichts dem Zufall überlassen werden. Der Beginn des ersten Satzes war eher ausgeglichen. Beide Mannschaften waren in etwa auf Augenhöhe, bis der TSV dann doch konsequenter wurde und Durchgang eins mit 25:17 für sich entschied. Obergünzburg führte bereits im zweiten Satz mit 5:0 und drückte daraufhin dem Gegner den Stempel auf. „Wir haben Hahnbach enorm unter Druck gesetzt. Bei uns passte das Zusammenspiel“, lobt Miriam Amann. Kritisch merkt sie aber an: „Wir haben einige leichte Fehler selbst produziert, doch waren sie für den Ausgang dieses zweiten Satzes nicht entscheidend.“ Trotz lautstarker Unterstützung einer Fußball- und Ringermannschaft wollte der Funke beim Gastgeber nicht ganz überspringen. Da half auch im dritten Satz eine zwischenzeitliche 11:8-Führung nicht. Obergünzburg war an diesem Abend zu abgezockt. Clever und mit einer enormen Spielfreude kippten sie die Partie zu ihren Gunsten. „Wir hatten einige Konzentrationsprobleme zu Beginn des dritten Satzes, fingen uns dann aber wieder und machten den Deckel drauf“, lacht Miriam Amann. Mit 25:18 machte der TSV auch im dritten Abschnitt mit dem Gegner kurzen Prozess. Dass der TSV Sonthofen seine fünfte Niederlage kassierte, spielt dem Tabellenzweiten sichtlich in die Karten. „Da haben wir uns natürlich gewundert. Anscheinend liegt ihnen Esting nicht so ganz“, so Amann. Sonthofen verlor auch schon das Hinspiel. Anders als Sonthofen zeigt Obergünzburg im Meisterschaftskampf wohl erst einmal kein Nervenflattern. Am kommenden Wochenende sind sie allerdings spielfrei. - Stefan Günter


Klare Angelegenheit

Damen 1 gewinnt Auswärtsspiel in Bamberg mit 3:0

Durch den Sieg bei den ballarinas Bamberg haben die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg ihren vierten Auswärtserfolg in der laufenden Runde gefeiert. In der Regionalliga-Südost hatten sie beim deutlichen Drei-Satz-Sieg keine großen Probleme. Für die Günztalerinnen war es übrigens der insgesamt zehnte Saisonsieg, bei bisher vier Niederlagen – drei daheim.

Nervöser Beginn für die Gäste aus dem Ostallgäu: Anders als beim deutlichen Auftritt vor eigenem Publikum Anfang Oktober des vergangenen Jahres, tat sich das Team von Mannschaftsführerin Miriam Amann im ersten Durchgang etwas schwer. Es war nur von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe. „Wir hatten einige Anlaufschwierigkeiten, mussten uns erst einmal finden, deshalb haben wir es etwas spannend gemacht“, bilanziert Amann im Nachgang das knappe 25:23 des ersten Satzes. Doch in der Folge war Obergünzburg nicht nur spielbestimmend, sondern ließ auch nichts mehr anbrennen. Aufschlag und Annahme passten, ohne große Mühen entschieden sie den zweiten Satz mit 25:14. Diesen Schwung nahmen die Gäste auch in den dritten Durchgang. Hier führten sie bereits uneinholbar mit 19:7 und machten schlussendlich den Deckel drauf. „Diesmal haben wir unser Spiel durchgezogen und uns mit drei wichtigen Punkten belohnt“, freut sich Miriam Amann mit dem Team. Damit zeigte Obergünzburg wie schon so oft nach einer Niederlage daheim die richtige Reaktion.

Dass dieser Sieg wichtig war, zeigt das aktuelle Tabellenbild. Denn Ligaprimus Sonthofen konnte seine beiden Partien am Wochenende gegen Friedberg (3:0) und auswärts in Neudrossenfeld (3:1) jeweils für sich entscheiden. Damit bauten die Oberallgäuer ihren Vorsprung auf den TSV auf mittlerweile vier Zähler aus. Aufsteiger SV Mauerstetten war am vergangenen Wochenende spielfrei. Jetzt gilt es für Obergünzburg den Schwung ins nächste schwere Auswärtsspiel mitzunehmen. Der SV Hahnbach dürfte ihnen alles abverlangen. Schon im Hinspiel ging das Match über fünf Sätze, mit einem glücklichen Ausgang für den Tabellenzweiten. - Stefan Günter

 

Foto: Peter Roth


Erneute 2:3-Niederlage gegen N.H. Young Volleys

Peter Roth hat letzten Sonntag unser Heimspiel wieder mit seiner Kamera begleitet. Vielen Dank!

 

Fotos: Peter Roth


Wieder eine Tie-Break-Niederlage

Obergünzburg gibt auch zweites Duell gegen Neudrossenfeld ab

Im Kampf um die Tabellenspitze haben die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg weitere Punkte eingebüßt. Das vorletzte Heimspiel in der Saison 2017/2018 ging gegen die N.H. Young Volleys aus Neudrossenfeld in fünf Sätzen verloren. Damit musste sich der TSV wie schon in der Hinrunde ein zweites Mal gegen das Team aus Oberfranken geschlagen geben.

„Es ist wirklich schade, dass wir dieses Spiel noch aus der Hand gegeben haben“, resümiert Juraj Misik. Der Cheftrainer der Obergünzburger musste zu Beginn des Matches mit ansehen, wie die Gäste das Zepter in die Hand nahmen. So gewannen sie Durchgang eins mit 27:25. Selbst den zweiten Satz konnten sie für sich entscheiden. Das 25:21 bescherte ihnen für den weiteren Verlauf der Partie eigentlich eine gute Ausgangslage. „Wir haben in den ersten beiden Sätzen vieles vermissen lassen“, so die Erkenntnis von Mannschaftsführerin Miriam Amann. Kritisch fügt Misik hinzu: „Das Team hat anfangs zu wenig gearbeitet.“ Was dann aber folgte, war ein starker Auftritt des Gastgebers. Schnell spielte sich der TSV einen 10:4-Vorsprung heraus. Beide Mannschaften zeigten phasenweise starke und zum Teil spektakuläre Ballwechsel. Den mittlerweile Zehn-Punkte-Vorsprung von 16:6 gaben die Günztalerinnen nicht mehr her und verkürzten dank eines überzeugenden 25:12. Selbst Durchgang vier war eine Demonstration des TSV. Neudrossenfeld war unsicher, produzierte viele Fehler, was der TSV eiskalt ausnutzte. Die Folge waren eine souveräne 14:5- und 19:10-Führung, die mit dem Gewinn des vierten Satzes belohnt wurde.

Wer jetzt dachte, dass der psychologische Vorteil nun bei der Heimmannschaft lag und sie den Schwung in den entscheidenden fünften Satz mitnehmen würden, wurde nach den ersten Ballwechseln eines Besseren belehrt. „Der Tie-Break ist immer eine große Lotterie. Auch wenn du mal drei oder vier Punkte zurück bist, gibt es immer noch die Chance wieder zurückzukommen“, betont Juraj Misik. Doch bei seiner Mannschaft war das diesmal nicht der Fall. Zweimal nahm er im finalen Durchgang eine Auszeit, pushte seine Spielerinnen. Doch Neudrossenfeld war zu abgezockt und gewann nicht unverdient das Match mit 15:9. „Sicherlich ist der eine Punkt wichtig, wenn gleich wir zwei Zähler verschenkt haben“, so die Erkenntnis von Juraj Misik.

Nicht nur, dass der TSV im Wettkampfjahr 2018 noch auf den ersten Heimsieg wartet, mussten die Günztalerinnen darüber hinaus schon ihre insgesamt dritte Saisonniederlage vor eigenem Publikum einstecken. „Sicherlich ist die Enttäuschung sehr groß, weil wir unsere Chancen hatten und sie nicht nutzten“, geht der Blick bei Miriam Amann aber trotzdem nach vorne. Da Spitzenreiter Sonthofen beide Partien am Wochenende verlor, unter anderem auch das Allgäu-Derby beim SV Mauerstetten (2:3), liegt Obergünzburg nur einen Zähler hinter dem Ligaprimus auf Rang zwei. Die Meisterschaft bleibt spannend. - Stefan Günter


Zurück auf der Erfolgsspur

TSV Obergünzburg gewinnt in Esting und zieht mit Sonthofen gleich

„Ich bin mit dem Ergebnis und dem Sieg zufrieden“, sagt Coach Juraj Misik nach dem Auswärtsspiel gegen den SV Esting. Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben sich in der Regionalliga-Südost nach ihrer Pleite gegen den TSV Friedberg wieder rehabilitiert. Durch den 3:1-Sieg schlossen sie in der Tabelle zu Spitzenreiter Sonthofen auf. Die Oberallgäuer haben allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto.

Obergünzburg drückte von Beginn dem Gegner seinen Stempel auf. Der erste Durchgang wurde mit 25:22 gewonnen. Auch der zweite Satz gestaltete sich ganz nach den Wünschen des TSV. Zwischenzeitlich führte das Misik-Team mit 18:14 und ließ sich dann doch wieder die Butter vom Brot nehmen. „Wir haben wieder teilweise zu sehr naiv gespielt. Weil wir dem Gegner buchstäblich die Bälle anboten, haben sie uns dann mit dem Gewinn des Satzes bestraft“, bilanziert der Cheftrainer nach dem 21:25. Auffallend ist, dass die Günztalerinnen seit vier Spielen jeweils den zweiten Abschnitt stets abgeben. „Auf einmal war irgendwie der Wurm drin. Warum wir es nicht einfach konsequent zu Ende spielen, bleibt auch mir ein Rätsel“, erzählt Mannschaftsführerin Miriam Amann. Annahme und Angriff funktionierten nicht mehr. Allerdings waren die Ostallgäuerinnen im dritten Durchgang zum richtigen Zeitpunkt hellwach und gewannen diesen mit 25:19. Damit war der Weg für einen weiteren Sie gegen Esting frei. Schon das Hinspiel konnte der TSV mit 3:1-Sätzen für sich entscheiden. Satz vier war dann eine Demonstration erster Güte. Beim 25:11 gelang Obergünzburg einfach alles. „Esting hat sich beim Spielstand von 9:1 schon irgendwie aufgegeben“, erzählt Misik und Amann ergänzt strahlend: „Unsere Aufschläge waren auf den Punkt da. Vom Gegner kam nichts mehr“, sei für sie der Sieg enorm wichtig für das Selbstvertrauen, obwohl im Nachhinein die Partie auch hätte klarer ausgehen müssen. „Wir haben das Match gewonnen, allein das zählt“, macht Amann deutlich.

Durch den neunten Saisonsieg zog Obergünzburg punktemäßig mit Ligaprimus Sonthofen (26) gleich. Am nächsten Spieltag will der Tabellenzweite daheim gegen Neudrossenfeld noch eine Rechnung begleichen. Verloren sie doch in der Hinrunde auswärts deutlich mit 0:3. „Für drei Punkte müssen wir mehr als kämpfen“, hofft Misik insgeheim, dass seine Spielerinnen wieder daheim zu alter Stärke zurückfinden. - Stefan Günter

 

Foto: Peter Roth


Jetzt erst recht

Obergünzburger Volleyballerinnen vor schwerem Auswärtsspiel in Esting

Eine Woche nach dem unerwarteten Patzer im Heimspiel gegen den TSV Friedberg wollen die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg wieder zurück in die Erfolgsspur. Doch die Aufgaben in der Regionalliga-Südost werden nicht leichter. Schon am morgigen Sonntag (21.1) geht es zum Auswärtsspiel nach Esting. Das Team aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck startete ebenfalls das neue Jahr 2018 mit einer Niederlage. Gegen Neudrossenfeld setzte es eine 2:3-Niederlage. Spielbeginn ist um 13:00 Uhr.

„Wir haben die Partie gründlich analysiert“, setzt Cheftrainer Juraj Misik nach der Pleite gegen die Friedberger einen Haken dahinter und betont: „Wir haben in diesem Spiel zu schlecht angegriffen. Das muss sich jetzt am Wochenende gründlich ändern.“ Denn anders als gegen Friedberg müssen gegen die Oberbayern nun die Automatismen wieder greifen. „Vieles ist bei den Spielerinnen einfach nur Kopfsache“, hofft Misik, dass sein Team diese bittere Auftaktniederlage wettmachen kann. Selbst Miriam Amann und ihre Mitspielerinnen wollen gegen Esting die passende Antwort geben. „Jede von uns will diesen Sieg. Dafür werden wir alles in die Waagschale werfen“, geht der Blickt der Mannschaftsführerin stetig nach vorne. „Um auswärts erfolgreich zu sein, müssen wir alle, und zwar geschlossen, über uns hinauswachsen.“ Im Hinspiel gelang Obergünzburg ein 3:1-Sieg, wobei sie einem 0:1-Satzrückstand hinterherlaufen mussten.

Nur vier magere Zähler liegt Obergünzburg als Tabellenzweiter vor dem SV Esting (Rang vier). Die Favoritenrolle kann der TSV nicht so einfach abschütteln. Mit guten Angriffen und einem starken Auftritt könnte der TSV bei einem möglichen Sieg in der Tabelle wieder mit Spitzenreiter Sonthofen gleichziehen. Die Oberallgäuer sind nämlich spielfrei. Selbst Aufsteiger SV Mauerstetten liegt dem Misik-Team im Nacken. Einen Ausrutscher könne man sich nicht mehr erlauben, so der Cheftrainer. „Wir dürfen nicht leichtsinnig sein.“ - Stefan Günter


Unerwarteter Patzer

TSV Obergünzburg verliert Heimspiel gegen den TSV Friedberg im Tie-Break

„Wir wissen doch, was wir können. Allerdings haben wir es nicht abgerufen.“ Die Enttäuschung war nicht nur bei Mannschaftsführerin Miriam Amann ins Gesicht geschrieben. Der TSV Obergünzburg ist mit einer unerwarteten Niederlage ins Spieljahr 2018 gestartet. Der Tabellenzweite unterlag in der Volleyball-Regionalliga-Südost daheim dem TSV Friedberg in fünf Sätzen.

Dabei gingen die Günztalerinnen sehr zuversichtlich in der eigenen Sporthalle am Nikolausberg aufs Parkett. Durchgang eins wurde mit 25:17 gewonnen. Allerdings drehte der TSV Friedberg den Spieß im zweiten Satz herum. Hier konnte der Tabellenvorletzte mit 25:21 überzeugen. „Friedberg war im Gegensatz zu uns hochmotiviert. Sie haben sich nie aufgegeben“, bilanziert Mannschaftsführerin Amann. Selbst im dritten Satz lief man permanent einem Rückstand hinterher. Friedberg zog bereits auf neun Punkte weg, ehe bei Obergünzburg beim Stande von 18:22 doch noch etwas Hoffnung aufkeimte, diesen so für die Psyche wichtigen dritten Durchgang noch zu entscheiden Doch Friedberg pushte sich immer wieder nach vorne und gewann diesen mit 25:20. „Wir haben einfach zu viele individuelle Fehler produziert und unsere Aufschläge kamen nicht. Uns ist es nicht gelungen, hier konsequenter aufzutreten“, fasst Amann diesen Satz aus ihrer Sicht zusammen. Es hätte noch bitter kommen können, als Obergünzburg im Abschnitt vier schon wieder beim Spielstand von 5:9 einem Rückstand hinterherlaufen musste. Nach einem Timeout fing sich die Mannschaft wieder und drehte die Partie zu ihren Gunsten. Der TSV rettete sich nach dem 25:19 in den Tie-Break. Hier wollten die Günztalerinnen zumindest den Zusatzpunkt holen. Sie gingen zwar immer in Führung, doch Friedberg egalisierte den Vorsprung und zeigte zum Ende des Matches den stärkeren Siegeswillen. Die Gäste führten 12:9 und ließen sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. „Wir müssen aus dieser Niederlage lernen und es im nächsten Spiel besser machen“, geht für Amann der Blick dennoch nach vorne. Kopfschüttelnd und bedient war Cheftrainer Juraj Misik. Für ihn sei es unbegreiflich, warum sein Team dieses Spiel aus der Hand gab. „Wir hätten den Gegner mehr unter Druck setzen müssen. Friedberg war motivierter als wir“, kann der Slowake aus der Niederlage überhaupt nichts Positives abgewinnen. „Ich habe so eine Leistung in dieser Saison noch nicht gesehen. Darüber müssen wir sprechen.“

Nicht nur Obergünzburg patzte am vergangenen Wochenende, auch Ligaprimus Sonthofen verlor überraschend in Erlangen mit 1:3-Sätzen. Hinzu kommt noch die Pleite des SV Mauerstetten auswärts gegen die ballarinas Bamberg, ebenfalls mit 1:3. In der Tabelle konnte nur Obergünzburg leicht etwas Boden gutmachen. Auf Spitzenreiter Sonthofen sind es nur noch drei Punkte Rückstand. - Stefan Günter

 

Foto: Peter Roth