"Abenteuer Liga Drei"

„Wir sind überglücklich, dass wir einen Trainer gefunden haben“, freut sich Mannschaftsführerin Milena Bauch. Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben mit Peter Maiershofer keinen Unbekannten als Übungsleiter für die neue Saison in der 3. Bundesliga-Ost gewinnen können. So trainierte er noch in der vergangenen Spielzeit beim SV Mauerstetten, holte mit ihnen sogar den Vizetitel in der Regionalliga-Südost.

 

Eigentlich wollte Maiershofer den Trainerjob erst einmal an den Nagel hängen, sich eine Auszeit gönnen, doch daraus wurde nichts. „Die Mädels haben mich im Urlaub erwischt, wo ich gerade nichts zu tun hatte“, lacht er. Da der TSV nicht ohne Trainer das „Abenteuer 3. Liga“ angehen wollte und somit auch keine Option hatte, da sie einen Übungsleiter mit der notwendigen Lizenz benötigen, ist die Zusage von Maiershofer hoch anzurechnen. „Wir haben ihn super bei uns aufgenommen“, erzählt Milena Bauch. Die Vorbereitung sei schon in vollem Gange. „Er legt Wert auf ein schnelles Spiel, strahlt die nötige Ruhe aus und gibt uns dadurch auch die nötige Sicherheit auf dem Parkett“. Der neue Trainer sei eine Bereicherung für die Mannschaft und passe zum TSV, ergänzt die 23-Jährige.

 

Dreimal die Woche wird derzeit mindestens trainiert. „Wir haben viel zu tun“, hat Maiershofer auch beim Interview stets die Spielerinnen im Auge. In erster Linie müsse er das Team noch besser kennenlernen, schauen auf welchen Positionen jede Einzelne künftig spielen könne und das Team zu einer Einheit formen. Denn auch von der zweiten Mannschaft stoßen immer wieder Spielerinnen dazu, die bedingt durch das Zweitspielrecht somit auch in die Erste integriert werden müssen. „Die Mannschaft und ich brauchen noch die Zeit, damit wir für die Dritte Liga gewappnet sind“, sieht er bei den Spielerinnen in Punkto ‚Motivation‘ überhaupt keine Bedenken. „Alle geben im Training Vollgas. Da macht keine irgendwelche halbe Sachen. Hier läuft alles ohne Meckern und Murren.“

 

Fotos und Artikel: Stefan Günter - Kreisbote

 


Weitere Änderungen im Team

Eine weitere Änderung im Team ergibt sich mit Simona Hitzler. Die Außenangreiferin möchte aus beruflichen und privaten Gründen in der nächsten Saison deutlich kürzer treten und steht daher der 1. Damenmannschaft des TSV Obergünzburg nur noch als Trainingspartner bzw. als "Helfer in der Not" zur Verfügung.

Wir freuen uns natürlich sie möglichst oft in der Halle zu sehen und wünschen ihr für ihre Zukunft ebenfalls alles Gute.


Herzlich Willkommen in Obergünzburg!

Ganz besonders freuen wir uns über unseren ersten Neuzugang diese Saison. Peter Maiershofer wird ab sofort den Trainerposten bei den Damen 1 übernehmen.

Nachdem in der vergangenen Saison Juraj Misik sein Traineramt vorzeitig niederlegte und die Mannschaft interimsmäßig von Walter Borst betreut wurde, war erst unklar, wer den Posten übernehmen könnte. Mit Peter Maiershofer hat der TSV Obergünzburg nun einen Trainer gewonnen, der bereits mit zwei Damen-Teams den Aufstieg von der Regionalliga in die Dritte Liga geschafft hat. Er selbst hat jedoch wie auch unsere Damen 1 noch keine Erfahrungen in der dritthöchsten Liga Deutschlands. Vor kurzem haben die Obergünzburger Ladys und Peter bereits mit der Vorbereitung begonnen um für die neuen Herausforderungen bestens gewappnet zu sein.

Wir freuen uns auf eine spannende Saison 2018/2019 und heißen Peter bei uns im Team und Verein herzlich Willkommen!


Erste Änderungen bei den Damen 1 stehen fest

Nach der Regionalliga-Saison 2017/2018 verlassen uns drei Spielerinnen: Anna Staffen, Monika Doležajová sowie Anna Kaiser. Wir bedanken uns bei den Dreien für die vergangene tolle Saison und wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute!

Mit Anna (Staffen) verlieren wir ein langjähriges Teammitglied, die jedoch leider aus beruflichen Gründen kürzer treten wird. Besonders freuen wir uns für Doli (Monika Doležajová), die im Frühjahr in das slowakische Nationalteam berufen wurde und in der kommenden Saison neue Ziele in der ersten Liga in Österreich anstreben wird. Auch die jüngste im Team - Anna (Kaiser) - wird nächste Saison neue Wege einschlagen.

 

Fotos: Peter Roth


Obergünzburg’s Beachvolleyballerinnen starten erfolgreich in die „Sand-Saison“

Zwei Turniersiege in der Expert-Serie gleich zum Auftakt

Äußerst erfolgreich sind Obergünzburg's Beachvolleyballerinnen in die Beachsaison 2018 gestartet. Mit zwei Turniersiegen und mehreren Podestplätzen bei den „Expert“-Turnieren der BVV-Beachserie in Friedberg und Dachau zeigten die Beacherinnen aus dem Günztal gleich zu Saisonbeginn eine starke Leistung.

Dass die Erfolge nicht von ungefähr kommen, liegt nahe. Miriam Amann, Milena Bauch und Meike Schlapp bereiteten sich über Ostern intensiv in einem Beachvolleyballcamp in Spanien auf diese „Sandsaison“ vor.

Beim Auftaktturnier der Ostallgäuerinnen in Friedberg war die Beachpartnerin der Regionalliga- und zukünftigen Drittliga-Zuspielerin Milena Bauch, Teamkapitänin Miriam Amann im Urlaub. Für sie sprang Franziska Kexel ein. Ohne aufeinander eingespielt zu sein überraschten Bauch / Kexel in Friedberg mit dem Einzug in das Finale und dem Turniersieg. Sandra Krumpholz und Meike Schlapp erkämpften sich mit Platz 3 einen weiteren Podestplatz für den TSV Obergünzburg.

In Dachau wurde die Vorrunde des Expert-Turniers in 3 Gruppen à 4 Teams ausgespielt. Die drei Obergünzburger Beachteams waren in unterschiedliche Vorrundengruppen aufgeteilt. Miriam Amann und Milena Bauch sowie Sandra Krumpholz und Meike Schlapp wurden in ihren Vorrundengruppen Erste, Franziska Kexel mit ihrer Partnerin Gruppenzweite. Im Viertelfinale stießen Krumpholz / Schlapp auf das Kexel-Duo, das sich am Ende durchsetzen konnte. Das „Obergünzburger“ Halbfinale war ein hartumkämpftes 3-Satz-Match, in dem sich Amann / Bauch am Ende mit 2:1 gegen Franziska und Elke Kexel durchsetzen konnten. Im Finale gegen ein Germeringer Beachduo stießen Amann / Bauch auf wenig Wiederstand und holten sich ungefährdet den Turniersieg. Franziska Kexel belegt mit ihrer Partnerin Platz 3, Sandra Krumpholz und Maike Schlapp Platz 5; im 12-köpfigen Teilnehmerfeld beweisen Obergünzburg`s Beacherinnen damit ein sehr starkes Mannschaftsergebnis. - Walter Borst

 

Foto: Walter Borst


Aufgerückt in die 3. Bundesliga

Vorbereitungen beim TSV Obergünzburg voll im Gange

Es sind großartige Neuigkeiten für den TSV Obergünzburg: Die Volleyballerinnen, die die vergangene Spielzeit in der Regionalliga hinter dem TSV Sonthofen II und SV Mauerstetten auf Platz drei abgeschlossen haben, gehen in der Saison 2018/2019 in der 3. Bundesliga-Ost an den Start. Hintergrund ist auch der Verzicht von Meister TSV Sonthofen.

 

Die Oberallgäuer haben nämlich ihre Mannschaft zurückgezogen. Da neben Drittliga-Meister Ansbach auch noch der Vizemeister Planegg-Krailing in die 2. Bundesliga aufgerückt sind, waren Plätze vorhanden. Neben den Günztalerinnen nimmt auch der SV Mauerstetten das Angebot des Deutschen Volley-Verbands (DVV) dankend an. „Wir wollten ja schon immer diesen Schritt wagen und freuen uns jetzt riesig darüber“, so die stellvertretende Mannschaftsführerin Miriam Amann. In die gleiche Kerbe schlägt auch Julia Nisseler von der Abteilung Volleyball. „Es ist mit einer Sicherheit ein großer Reiz. Wir erwarten im Gegensatz zur Regionalliga eine starke Konkurrenz in Liga drei.“ Weitere Gegner sind: TV Altdorf, Dresdner SSV, VC DJK München-Ost-Herrsching, SV Lohhof 2, DJK Augsburg-Hochzoll, TSV Fürth 1860, TV Dingolfing und TSV Eiselfing. „Wir freuen uns auf neue und interessante Begegnungen in der Halle. Ich bin überzeugt, dass wir dadurch mehr Zuschauer und Fans für unseren Sport begeisten können und sie in unsere Halle locken“, macht Nisseler deutlich.

 

Wischer sind Pflicht

 

Mit dem Aufstieg in die 3. Bundesliga werden auch die Anforderungen an den TSV Obergünzburg größer. So muss ab sofort ein Hallensprecher die Fans und Besucher informieren. Hinzukommen drei Balljungen und zwei Wischer, die die Spielfläche von Flüssigkeiten befreien müssen, um die Verletzungsgefahr einzudämmen. Verlangt wird auch eine Lichtstärke von mindestens 500 Lux. Julia Nisseler und ihr Team stecken derweil in den Vorbereitungen für die Ende September, Anfang Oktober beginnende Punktrunde. „Jetzt geht es in die Feinheiten und die Sponsorensuche.“ Nicht zu vergessen die Kaderplanung.

Während die Trainerfrage zum jetzigen Zeitpunkt noch offen ist, aber laut Abteilungsleitung in Kürze geklärt werden soll, gibt es schon erste Bewegungen bei den Spielerinnen. Anna Staffen wird aus beruflichen Gründen definitiv aufhören. Ein Fragezeichen steht noch hinter Simona Hitzler und Monika Doležajová. Derweil kehrt Minja Dogan, die bereits früher beim TSV spielte, an ihre alte Wirkungsstätte zurück. - Stefan Günter

 

Foto: Peter Roth


Grund zum Jubeln!

1. Damenmannschaft nächste Saision in Dritter Liga

Nach vier Jahren in der Regionalliga mit zwei zweiten sowie zwei dritten Plätzen geht es für die erste Damenmannschaft des TSV Obergünzburg nun in der nächsten Saison hoch in "Liga drei". Auch wenn dies erst nach Saisonende bekannt wurde, war die Freude trotzdem riesig.

Ab Juni starten die Damen wieder mit vorerst zwei Trainingseinheiten um sich auf die nächste Saison und die neuen Herausforderungen vorzubereiten.



Dankeschön euch allen!

Frohe Ostern allen Sponsoren, Fans, Familien und sonstigen Unterstützern des Obergünzburger Volleyballs...🐇 Wir hoffen, ihr hattet Erfolg bei der Osternest-Suche!

 

Wir von der Damen 1 wollen uns nochmals recht herzlich bei allen für ihren tollen Einsatz die vergangene Saison 2017/2018 bedanken!
Keiner hätte damit gerechnet, dass wir am Ende auf einem sehr guten 3. Platz landen werden.
Es war wie immer eine tolle Saison mit wahnsinnig tollen Fans und großzügigen Sponsoren!

Vielen Dank für die geniale Stimmung in der heimischen Halle aber auch beim Spiel gegen TSV Sonthofen konnten wir auf eure lautstarke Unterstützung bauen. Vielen, vielen Dank! Es war wie immer der Wahnsinn!

Schön, dass wir Spielerinnen uns immer auf den Verein und die Verantwortlichen verlassen können - es gab ein paar schwierige Hürden zu nehmen und das wir das so gut hinbekommen, war und ist engagierten Menschen „im Hintergrund“ zu verdanken - Danke Julia und Wolfgang!

Auch ein großen Dank an unseren Fotografen Peter Roth für die professionellen Fotos, die wir teilen und weiter verwenden dürfen!

Danke an die Presse (Stefan Günter) für die ansprechenden Berichte für Zeitung und Homepage...

Und danke lieber Walter für dein Einspringen, so dass wir die Saison noch so erfolgreich beenden konnten!

Danke auch für die Fahrdienste zu weiten Auswärtsspielen - Alfie/Peter ihr seid die besten!!

Und zu guter Letzt: Danke Miriam Amann für dein Engagement und deinen Einsatz als Mannschaftsführerin! Das war ein richtig gutes Debüt 😊...

So damit verabschieden wir uns endgültig in unsere wohlverdiente Sommerpause!
Wir freuen uns natürlich schon auf die nächste Saison... auf das sie genauso spektakulär, spannend und erfolgreich wird wie die letzten Jahre!!!


Abstieg besiegelt völlig verkorkste Saison

Nachwuchsvolleyballerinnen verlieren Entscheidungsspiel in Ingolstadt

Den Kopf nicht mehr aus der Schlinge ziehen konnten die Spielerinnen der Damen 2 am vergangenen Wochenende in Ingolstadt. Ohne eine Auswechselspielerin verloren die TSV-Volleyballerinnen das Entscheidungsspiel über den Klassenerhalt in der Landesliga deutlich mit 0:3 gegen den MTV. Damit muss die "Zweite" trotz 8 Siegen und 10 Niederlagen nach nur einer Saison den Weg zurück in die Bezirksliga antreten, zwei Sätze fehlen dem Team des Trainerduos Walter Borst und Peter Schick auf den rettenden Relegationsplatz. Der Abstieg besiegelt eine völlig verkorkste Saison bei den jungen Nachwuchsvolleyballerinnen.

Ingolstadt hatte die vergangenen vier Spiele souverän mit 3:0 gewonnen; entsprechend selbstbewusst ging die Mannschaft auf das Spielfeld. Den jungen Obergünzburgerinnen stand dagegen die Angst vor dem drohenden Abstieg in das Gesicht geschrieben. Rasch setzte sich Ingolstadt zu Beginn des ersten Satzes ab, doch die junge Obergünzburger Mannschaft fand in das Spiel zurück und ging zwischenzeitlich sogar mit 17:16 in Führung. Der MTV ließ sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und drehte den Spielverlauf; beim Stand von 24:21 verwandelten die Oberbayerinnen sofort den ersten Satzball. Im zweiten Satz waren die jungen Obergünzburgerinnen im Block deutlich aktiver und wehrten mehr der Ingolstädter Angriffsbälle ab, woraus sich lange und heiß umkämpfte Spielzüge entwickelten, bei denen meist der MTV am Ende die Punkte machte. Auch im Aufschlagspiel erhöhte Ingolstadt den Druck und die Ostallgäuerinnen begannen in der Annahme zu flattern. Folglich ließ auf Obergünzburger Seite die Durchschlagkraft im Angriff nach und der TSV ließ sich in die Rolle des Verteidigenden drängen. Mit 15:25 ging der zweite Satz klar nach Oberbayern. Ähnlich dem zweiten Spielabschnitt verlief der Dritte, nach langen Ballwechseln machte fast ausschließlich der MTV die Punkte, Obergünzburg dagegen konnte wenig Kapital aus den Zweikämpfen schlagen. So fiel die Niederlage mit 15:25 erneut recht deutlich aus.Mit 14 Spielerinnen im Kader war der TSV Obergünzburg gut vorbereitet und euphorisch in die erste Landesligasaison gestartet; zwischenzeitlich spielte das junge TSV-Team sogar im vorderen Tabellendrittel mit. Doch Krankheit und Verletzungen ließen den Kader am Ende auf ein Minimum schrumpfen. Die Ausgeglichenheit der Liga kostet am Ende auch dem TSV den Verbleib in der Landesliga.


Endspiel um Vizemeisterschaft verloren

Obergünzburg gibt 2:0-Satzführung in Mauerstetten am Ende noch ab

Am Ende haben sie auch dieses Spiel verloren: Der TSV Obergünzburg hat die Saison in der Volleyball-Regionaliga-Südost auf dem dritten Platz beendet. Im entscheidenden Match um die Vizemeisterschaft mussten sich die Günztalerinnen auswärts dem SV Mauerstetten erst im Tie-Break geschlagen geben. Schon eine Woche zuvor hatte es der TSV selbst in der Hand, die Weichen für einen möglichen Titelgewinn zu stellen. Doch wie bereits berichtet, ging die Partie verloren, Sonthofen sicherte sich bereits vorzeitig die Meisterschaft.

 

„Wir haben unser erfolgreiches und dominantes Aufschlagsspiel nicht fortsetzen können. Zudem begingen wir zu viele individuelle Fehler und die Konzentration ließ nach“, bilanziert Coach Walter Borst nach dem letzten Saisonspiel. Der Übungsleiter des TSV Obergünzburg, der nach dem Aus von Juraj Misik erfolgreich in die Presche sprang, parallel dazu noch die Zweite trainierte, wirkte nach der 2:3-Satzniederlage ziemlich konsterniert. Für ihn sei es sehr bitter, eine souveräne 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben zu haben. Obergünzburg startete hellwach in dieses Match. So bauten sie im ersten Durchgang ihre Führung auf 20:14 aus, was den SVM erst einmal nicht sonderlich beeindruckte. Bis auf zwei Zähler kamen sie zwar heran, doch die Gäste beendeten Satz eins mit 25:22. Dass von Miriam Amann angeführte Team erspielte sich in Durchgang zwei eine schnelle 5:1-Führung heraus. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Obergünzburg aber spielte clever, machte weniger Fehler und führte 13:6, ehe der SVM erneut die Partie spannend gestaltete und zum zwischenzeitlichen 14:14 ausglich. Obwohl Mauerstetten zum ersten Mal in Führung ging, drehte der TSV den Satz zu ihren Gunsten mit 25:21. Warum dann der Tabellendritte einbrach und nicht mehr zu seinem Spiel fand, erklärt Walter Borst wiefolgt: „Wir haben in der Folge deutlich mehr Fehler gemacht. Auf dem Parkett entstanden einige Missverständnisse.“ Mauerstetten gewann den dritten Satz deutlich mit 25:15 und verkürzte auf 1:2. Obwohl Obergünzburg im vierten Durchgang das Spiel offen gestaltete, gaben sie diesen auch wieder ab. Auf der Anzeigetafel stand ein 25:23 - Satzausgleich. Die Zuschauer in der voll besetzten Halle im Sonnenhof wurden nicht enttäuscht, sahen einen temporeichen Volleyballsport mit dem besseren Ausgang für die Gastgeberinnen. Denn im Tie-Break war der SVM präsent, machte weniger Fehler und gewann letztendlich nicht ganz unverdient mit 15:8.

 

„Wir haben leider saublöd verloren. Im dritten Satz kam Mauerstetten immer besser ins Spiel, wir haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt“, zeigt sich Amann nach der verlorenen Vizemeisterschaft sehr enttäuscht. Für SVM-Coach Peter Maiershofer war es dagegen ein krönender Abschluss in Mauerstetten. Für ihn war es das letzte Match als Trainer. „Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft. Obergünzburg hat gut bis sehr gut gespielt, mit einer überragenden Libera Monika Doležajová, die wirklich jeden Ball herausgeholt hat.“ - Stefan Günter


Ein letztes Kräftemessen

Obergünzburg will in Mauerstetten nach der Vize-Meisterschaft greifen

Auf die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg steht am morgigen Sonntag der letzte Auftritt in der Regionalliga-Südost-Runde auf dem Programm. Im Duell gegen den SV Mauerstetten geht es für beide Mannschaften beim Saisonfinale um die Vizemeisterschaft, da sich der TSV Sonthofen II vergangenes Wochenende vorzeitig den Titel sicherte und nun spielfrei ist. Spielbeginn im Sonnenhof in Mauerstetten ist um 14:00 Uhr.

„Sicherlich haben wir die Niederlage mittlerweile verdaut, doch insgeheim wurmt es uns noch sehr, dass wir das entscheidende Spiel gegen Sonthofen nicht für uns entschieden haben“, sagt Miriam Amann. Die Mannschaft habe in der gesamten Runde immer wieder Punkte leichtfertig hergeschenkt. „So hätten wir das Heimspiel gegen Erlangen nicht erst im Tie-Break, sondern früher entscheiden müssen“, nimmt Amann dies als Beispiel her. Phasenweise hätte man konsequenter auf dem Parkett agieren müssen. Anders als in der Vorsaison zog Obergünzburg vor heimischen Publikum nicht immer ihr Spiel auf. Allein die Partien gegen den TSV Friedberg und N.H. Young Volleys aus Neudrossenfeld in der Rückrunde gingen jeweils mit 2:3 verloren. Verschenkte Punkte, die im Kampf um die Meisterschaft am Ende fehlten. Nichtsdestotrotz ist Miriam Amann mit dem Saisonverlauf mehr als zufrieden. Da mit Martina Endres, Kathrin Mayer und Stephanie Hildebrandt drei Leistungsträgerinnen nicht mehr zur Verfügung standen und allein fünf Spielerinnen neu ins Regionalliga-Team integriert wurden, wäre der Vizetitel dennoch ein versöhnlicher Abschluss. „Unsere Erwartungen sind längst übertroffen. Wir mussten uns neu einspielen. Ich hätte bis jetzt nicht mit dem Ergebnis gerechnet“, verweist Amann auf das Lokalderby zum Schluss. Denn der SV Mauerstetten hat als Aufsteiger eine starke Saison gespielt. Das Hinspiel konnte Obergünzburg in eigener Halle erst im Tie-Break für sich entscheiden. „Sicherlich ist der Anreiz da, noch die Vizemeisterschaft zu holen. Dass Mauerstetten durch den Sieg am vergangenen Wochenende gegen Marktoffingen einen psychologischen Vorteil hat, sehe ich jetzt nicht. Auch dieses Spiel muss gespielt werden“, erwartet Amann einen heißen Tanz auf dem Parkett im Sonnenhof. Wäre da nicht das personelle Problem: Bei drei TSV-Spielerinnen steht nämlich noch ein Fragezeichen hinter ihrem Einsatz. „Mit welchem Team wir auflaufen, kann ich leider noch nicht sagen. Aber wir werden auf jeden Fall eine schlagfertige Mannschaft stellen, damit wir zum Ende hin noch einen Sieg landen können.“ Vor dem abschließenden Duell trennen beide Teams nur einen Punkt voneinander. Spannung ist somit vorprogrammiert. - Stefan Günter


Kopf nur zur Hälfte aus der Schlinge gezogen - Entscheidungsspiel am letzten Spieltag

Nachwuchsvolleyballerinnen gewinnen 3:1 gegen Penzing und unterliegen 1:3 dem ASV Dachau

Den Kopf nur zur Hälfte aus der Schlinge gezogen haben die Spielerinnen des Unterbaus des Regionalligisten TSV Obergünzburg am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum. Im Vergleich zur Vorwoche zeigten sie zwar eine deutliche Leistungssteigerung und schickten den FC Penzing, einen der direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt mit 3:1 geschlagen vom Feld. Gegen den mit einer Ex-Bundesligaspielerin bestückten ASV Dachau hatten die Borst-Schützlinge den Einzug in den Tie-Break auf der Hand, unterlagen trotz einer tollen kämpferischen Leistung am Ende aber mit 1:3. Nach 8 Siegen und 9 Niederlagen in dieser Saison steht die 2. Mannschaft des TSV Obergünzburg mit 22 Punkten und 31:39 Sätzen auf dem 8. Platz, der den Abstieg in die Bezirksliga Schwaben bedeuten würde; punktgleich mit Penzing die den Relegationsplatz 7 innehaben. Am Samstag fällt nun in Ingolstadt im letzten Saisonspiel gegen den Tabellendritten MTV die Entscheidung über den Klassenerhalt.

Gegen eine in der Abwehr sehr kompakt stehende Penzinger Mannschaft verpassten die Nachwuchsvolleyballerinnen aus dem Günztal, wie übrigens öfters in dieser Saison, den Spielauftakt. Zahlreiche Fehler im Aufschlagspiel, der Abwehr und im Angriff ließen die Obergünzburgerinnen rasch mit 7:17 in Rückstand geraten. Zwar gelang noch eine kleine Kosmetikkorrektur am Endergebnis, aber mit 12:25 ging der erste Spielabschnitt deutlich verloren. Wie verwandelt spielten die jungen Obergünzburgerinnen ab dem 2. Satz auf; mit starken Sprungaufschlägen und einem schnellen sowie variablen Angriffsspiel aus einer präzisen Annahme heraus drängten sie die Penzingerinnen immer mehr in die Rolle der Verteidigenden. Auch scheiterte der FC Penzing, wenn er einmal zum Angriff kam, am immer stärker werdenden Block der TSV-Spielerinnen. So fielen die Satzsiege in den Spielabschnitten zwei und drei mit 25:17 und 25:12 deutlich auf. Doch Penzing kam auf Grund der drohenden Niederlage in das Spiel zurück, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zwischenzeitlich lag der TSV mit 17:20 im Rückstand, kämpfte sich aber wieder heran. Am Ende war es das starke Aufschlagspiel der Obergünzburger Mannschaft, das den knappen 25:23-Satzsieg am Ende ausmachte. Die ersten drei Punkte für die Mission Klassenerhalt waren somit geschafft.Die Euphorie dieses wichtigen Sieges nahmen Zuspielerin Sarah Leschensky und ihre Teamkolleginnen in das Spiel gegen den ASV Dachau mit. Die Münchener Vorstädterinnen hatten im 1. Satz erhebliche Probleme mit den druckvollen Sprungflatteraufschlägen der jungen Ostallgäuerinnen und unterlagen 17:25; doch der ASV kämpte sich in das Spiel zurück, Obergünzburg scheiterte dagegen imer wieder am Dachauer Block und der sicher stehenden Abwehr. Im dritten Satz hatten die Obergünzburgerinnen den Einzug in den Tie-Break in der Hand, von einem 21:24-Rückstand kämpfte sich der TSV noch auf 23:24 heran, ehe Dachau den Satzball verwandeln konnte. Doch die jungen Obergünzburgerinnen gaben nicht auf und kämpften weiter um jeden Ball und Punkt; nach über drei Stunden Wettkampfzeit schlichen sich jetzt jedoch häufiger Abstimmungsfehler in das Obergünzburger Spiel ein; der ASV Dachau ließ dagegen nichts mehr anbrennen und entschied den vierten Satz mit 25:20 für sich. - Walter Borst


Aus der Traum von der Meisterschaft

Obergünzburg verliert Duell in Sonthofen mit 0:3

Der TSV Obergünzburg hat im Kampf um die Krone in der Volleyball-Regionalliga-Südost den Kürzeren gezogen. Sie verloren am vergangenen Samstag das Spitzenduell gegen Ligaprimus TSV Sonthofen II am Ende mit 0:3-Sätzen. Die Oberallgäuer holten sich damit die Meisterschaft, während die Günztalerinnen durch ihre Niederlage und dem gleichzeitigen Sieg des SV Mauerstetten auf Rang drei abgerutscht sind.

„Sie waren einfach besser“, so Mannschaftsführerin Miriam Amann nach der bitteren Niederlage. Sonthofen sei besser aufgestellt gewesen. Im Übrigen stand ein völlig anderes gegnerisches Team als noch in der Vorrunde auf dem Parkett. Mit mehreren Ex-Bundesliga-Spielerinnen trat der Spitzenreiter bei ihrem finalen Duell an, überlass somit nichts dem Zufall. Für sie ging es um alles oder nichts. Mit großem Tempo gingen die Gastgeberinnen in den ersten Satz. Sie führten zwischenzeitlich schon mit 8:0, ehe erst Obergünzburg so richtig ins Spiel fand. „Die Anfangsphase haben wir voll verpennt. Wir konnten uns aber dann wacker rankämpfen“, so Trainer Walter Borst, der auch bei diesem entscheidenden Duell die Erste nicht im Stich ließ. „Wir waren anfangs zu sehr verhalten und leicht nervös“, erzählt der Übungsleiter im Nachgang. Obwohl sich sein Team nie aufgab, ging Durchgang eins mit 25:22 an Sonthofen. Auch im zweiten Satz drückten die Oberallgäuerinnen den Gästen ihren Stempel auf. Zwischenzeitlich führten sie wieder mit 15:9 und holten sich auch in der Folge den zweiten Satz mit 25:20. „Sonthofen war im Angriff und im Block einfach besser“, resümiert Borst und macht deutlich: „Sie haben ihre beste Mannschaft gegen uns gestellt.“ Wie knapp dieses Spitzenspiel verlief, zeigten beide Teams besonders in Durchgang drei, der denkbar knapp mit 24:26 aus Sicht der Gäste verloren ging. Obergünzburg kämpfte sich immer heran, konnte sich aber nie absetzen. „Wir haben in diesem Match einfach die Bigpoints nicht gemacht. Hier war uns Sonthofen immer etwas voraus“, betont Walter Borst. Das letzte Quäntchen Glück habe auch gefehlt. „Es ist auch überhaupt keine Schande gegen dieses Team verloren zu haben. Wichtig war, dass wir uns nicht haben abschlachten lassen.“ Die Enttäuschung war zwar nach dem Spiel beim gesamten Team sehr groß, legte sich aber wieder. Denn Obergünzburg hat nicht in Sonthofen die Meisterschaft verloren. Laut Borst habe man schon zu vor in einfacheren Partien hier die wichtigen Punkte liegen lassen.

Obergünzburg will nun am kommenden Sonntag im letzten Saisonspiel noch Platz zwei und damit die Vizemeisterschaft erreichen. Mit dem SV Mauerstetten steht noch eine nicht ganz so leichte Aufgabe auf dem Programm. Der Aufsteiger gewann übrigens am vergangenen Samstag das Heimspiel gegen den FSV Marktoffingen mit 3:0 und schob sich an Obergünzburg in der Tabelle vorbei. Nur einen Punkt trennen beide Ostallgäuer Teams. - Stefan Günter


Herzschlagfinale in Sonthofen

Obergünzburg will den Spitzenreiter in die Knie zwingen - Entscheidung um Titel bereits am Samstag?

„Wir wollen uns in erster Linie für die Heimniederlage revanchieren“, sagt Miriam Amann vor dem vorletzten Saisonspiel in der Volleyball-Regionalliga-Südost. Es gilt volle Konzentration am Samstagnachmittag, wenn um 16:00 Uhr dieses Duell beim Spitzenreiter TSV Sonthofen II angepfiffen wird. Mit etwas Glück und Schützenhilfe könnten die Günztalerinnen sogar vorzeitig ihr Meisterstück perfekt machen.

Es ist eine Rechnung offen. Die 1:3-Niederlage vor eigenem Publikum wurmt Miriam Amann immer noch. Sehr konzentriert wurde in dieser Woche trainiert. Knapp drei Stunden dauerte die Einheit am Mittwoch, am Freitag ging das Abschlusstraining eher locker über die Bühne. Coach Walter Borst rechnet mit einem offenen Schlagabtausch. „Über Sieg und Niederlage entscheiden viele Faktoren“, gibt der Übungsleiter zwar nicht vieles preis, „aber die Tagesform und die mentale Stärke sind in diesem Spiel enorm wichtig.“ Das Hinspiel wurde nochmals genau analysiert. Nichts soll dem Zufall überlassen werden. Für Sonthofen geht es in diesem Spiel um alles oder nichts: Gewinnen sie gegen Obergünzburg, kann sie niemand mehr vom Thron stoßen. Für sie ist es nämlich das letzte Saisonspiel. Der Vorsprung ist mit zwei Punkten aber minimal. Die Rückrunde verlief für den Ligaprimus überhaupt nicht nach deren Geschmack. Allein vier Niederlage standen zu Buche. So gaben sie daheim Punkte gegen den SV Hahnbach (2:3) und SV Esting (1:3) ab und verloren auswärts in Mauerstetten (2:3) und überraschenderweise in Erlangen (1:3). In ihrem Facepook-Post stimmen sich die Sonthofer Spielerinnen schon einmal auf die Partie ein. „Wir sind alle hoch motiviert und trainieren fleißig, um vor eigenem Publikum die Meisterschaft feiern zu können“, heißt es.

Damit die Ostallgäuerinnen weiterhin im Spiel bleiben, muss ein glatter Sieg her. Doch von Rechenspielchen will Amann nichts wissen. „Ob Mauerstetten daheim gegen Marktoffingen verliert, steht auf einem anderen Blatt Papier“, macht sie deutlich und Walter Borst ergänzt: „Sicherlich können wir für Sonthofen der Spielverderber sein, doch müssen wir zuerst unsere Hausaufgaben erledigen.“ Dann würde die Entscheidung im finalen Auswärtsspiel gegen den Lokalrivalen SV Mauerstetten fallen. Nichtsdestotrotz, das Thema „Meisterschaft“ spuke schon in den Köpfen der Spielerinnen herum. „Was uns zu Gute kommt, war der überragende Auswärtssieg am vergangenen Wochenende in Marktoffingen. Zudem konnte auch keiner damit rechnen, dass Mauerstetten in Esting Federn lässt.“ Walter Borst freut sich auf das Saisonfinale. „Groß motivieren muss ich die Mannschaft nicht. Sie ist erfahren und hat es selbst in der Hand.“ Selbst für eine großartige Unterstützung im knapp 50 Kilometer entfernten Sonthofen ist gesorgt. „Wir werden vor den mitgereisten Fans unser Bestes geben“, schwört Miriam Amann ihre Mitspielerinnen auf diesen heißen Tanz auf dem Parkett der Heribert-Wilhelm-Sportschule schon mächtig ein.

- Stefan Günter


Zwei vermeidbare Niederlagen lassen Chancen auf Ligaverbleib schwinden

Nachwuchsvolleyballerinnen des TSV Obergünzburg 2 unterliegen MTV und TB München

Nach siebenwöchiger Spielpause griffen die Spielerinnen des Unterbaus des Regionalligisten am vergangenen Wochenende wieder in das Spielgeschehen ein. Im Kampf um den Ligaerhalt konnte die stark dezimierte Truppe nur einen von sechs möglichen Punkten holen. Ohne ihre erkrankte Kapitänin kam das Team vor heimischem Publikum zweimal von der Siegerstraße ab, gegen den MTV München konnte zumindest mit dem Einzug in den Tie-Break einer von sechs Punkt geholt werden, jedoch zu wenig, um sich von den Abstiegsrängen deutlich zu entfernen. Am Sonntag fällt nun die Vorentscheidung um den Verbleib in der Landesliga; ab 11:00 erwarten die jungen Obergünzburgerinnen zu Hause in der Sporthalle am Nikolausberg den FC Penzing und den ASV Dachau.

Eine Tabellensituation wie in dieser Saison kennt Walter Borst, Trainer der Landesliga-Volleyballerinnen in seiner über 30-jährigen Trainerlaufbahn nicht. Ein Sieg bzw. eine Niederlage entscheiden über Platz 2 oder Platz 9. Entsprechend hoch war der Druck beim Heimspieltag am vergangenen Wochenende. 8:16 lag Obergünzburg im 1. Spielabschnitt gegen die erfahrene Mannschaft des MTV München im Rückstand. Nach einer Auszeit drehte die junge Truppe des TSV den Spielverlauf und kämpfte sich Punkt für Punkt heran, Am Ende gingen die Ostallgäuerinnen mit 28:26 als Sieger des 1. Satzes vom Feld. Doch anstatt an diese Leistung anzuknüpfen, gerieten die Obergünzburgerinnen auf Grund einer viel zu hohen Eigenfehlerquote mit 4:14 erneut deutlich in Rückstand; doch diesmal war er nicht mehr aufzuholen. Dass es auch anderst geht, bewiesen Sarah Heger und ihre Teamkolleginnen im 3. Spielabschnitt. Konzentriert spielte der TSV die Schwächen des Gegners aus und ging mit 2:1 in Führung. Anstatt jetzt den "Sack zuzumachen", spielten die Günztalerinnen zu inkonsequent. Am Ende hatte der Gegner aus der Landeshauptstadt mit 25:23, die Oberhand und glich zum 2:2 aus. Wie gelähmt standen die jungen Ostallgäuerinnen im entscheidenden Tie-Break im Feld und waren am Ende beim 5:15 chancenlos. Am Ende blieb nur die bittere Erkenntnis, zwei Punkte verschenkt zu haben. Gegen die angriffsstarke Mannschaft des Turnerbunds hatten sich die jungen Günztalerinnen schon im Hinspiel schwer getan und unterlagen 0:3. Den Erfolg mussten die jungen TSV-lerinnen in einem konsequenten Block und einem starken Aufschlagspiel suchen; dies gelang ihnen jedoch nur phasenweise. Mit etwas mehr Konstanz wäre der erste Satz zu gewinnen gewesen, dies setzten die Obergünzburgerinnen dann im 2. Satz fort, insbesondere mit harten Sprungflatter-Aufschlagserien. Doch wie im vorherigen Spiel wichen die TSV-Spielerinnen mit einer zu hohen Quote an Eigenfehlern erneut von der Erfolgsspur am und standen am Ende erneut ohne Sieg da, nur mit der Erkenntnis, dass es in den drei verbleibenden Spielen ein ganz enger und heißer Kampf um den Klassenerhalt werden wird. Einziger Lichtblick war das erfolgreiche Comeback von Angreiferin Franzi Müller nach fast 1-jähriger Spielpause. - Walter Borst

 

Foto: Peter Roth


Souveräner Auftritt

Obergünzburg gewinnt in Marktoffingen und profitiert von Niederlage des SV Mauerstetten

„Es war eine deutliche Angelegenheit und ein guter Auftritt“, zeigt sich Walter Borst zum Saisonfinale in der Volleyball-Regionalliga-Süd bisher sehr zufrieden. Denn seine Schützlinge, die er neben seiner Zweiten betreut, gewannen das Auswärtsspiel gegen den FSV Marktoffingen in drei Sätzen. Die Günztalerinnen profitierten zugleich von einer Niederlage des SV Mauerstetten. Der Aufsteiger bekommt im Meisterschaftskampf wohl etwas Nervenflattern.

Mit einer gewissen Portion „Druck“ gingen die Damen des TSV Obergünzburg ihr Spiel im Landkreis Donau-Ries an. Schließlich konnte sich das von Mannschaftsführerin Miriam Amann angeführte Team keine Niederlage, geschweige keinen Punktverlust im Titelrennen erlauben. Durch die Siege der direkten Kontrahenten, SV Mauerstetten und TSV Sonthofen II, die bereits am Samstag aufs Parkett gingen, waren sie unter Zugzwang. Doch Obergünzburg ließ sich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen, spulte sein Programm herunter und gewann den ersten Durchgang mit 25:19. Deutlicher gestaltete sich der zweite Satz. Obwohl sich die heimischen Fans lautstark bemerkbar machten, prallte dies bei den TSV’lerinnen komplett ab. Sie zogen ihre Linie durch und holten sich auch diesen Satz nach 18 Minuten mit 25:15. Ausgeglichen gestaltete sich der dritte Durchgang. „Wir hatten zwar kurz unsere Linie verloren, doch konnte Marktoffingen daraus kein Kapital daraus schlagen“, verweist Walter Borst auf die zwischenzeitliche 18:16-Führung des FSV. Doch die Obergünzburgerinnen drehten in der Folge wieder die Partie und machten mit dem 25:22 den Deckel darauf. Meike Schlapp brachte durch eine Aufschlagsserie ihr Team auf die Siegerstraße. „Es ging überhaupt keine Gefahr aus, dass wir dieses Duell verlieren würden“, so Amann nach dem Spiel. Der Tabellenzweite gewann damit schon das dritte aufeinanderfolgende Auswärtsspiel ohne einen Satz abzugeben. Anders als daheim zeigt der TSV besonders in fremden Hallen eine mentale Stärke. Dies kann ihnen zum Saisonfinale nur von Nutzen sein. Denn auch die beiden letzten Punktspiele gegen Sonthofen (10.3.) und Mauerstetten (18.3.) finden auswärts statt. Dass der SVM am Sonntag sein Gastspiel in Esting überraschenderweise mit 1:3 verlor, spielt dem TSV weiterhin in die Karten. Jeweils zwei Punkte liegt Obergünzburg hinter Ligaprimus Sonthofen und vor Mauerstetten. „In Sonthofen hat die Mannschaft noch eine Rechnung offen“, zeigt sich Walter Borst weiterhin sehr zuversichtlich. Denn die TSV’lerinnen haben es selbst in der Hand den Meistertitel zu holen. - Stefan Günter

 

Foto: Peter Roth


Auswärts weiterhin eine Macht - Damen 1 siegen 3:0 in Marktoffingen

Auch am gestrigen Auswärtsspieltag in Marktoffingen zeigten die Damen 1 ihre diesjährige Auswärtsstärke. Die Gäste ließen sich durch die sehr kleine und niedrige Halle nicht beeindrucken und brachten mit einer souveränen und starken Teamleistung drei Punkte mit nach Hause. Somit können die Obergünzburgerinnen mit zwei Punkten Rückstand auf Sonthofen II den zweiten Tabellenplatz halten.

Ausführlicher Bericht folgt...

 

Foto: Peter Roth


102 Minuten bis zum Sieg

Obergünzburg gewinnt letztes Saisonheimspiel gegen Erlangen mit 3:2

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben sich mit einem Heimsieg von ihrem Publikum aus der Saison 2017/2018 verabschiedet. Bei ihrem letzten Auftritt machten sie es erneut wieder spannend. Gegen den vom Abstieg bedrohten TV Erlangen mussten die Günztalerinnen über fünf Sätze gehen, ehe sie sich glücklich in die Arme fielen. Für das Team um Mannschaftsführerin Miriam Amann ging es übrigens daheim bereits zum vierten Mal in Folge in den Tie-Break.

„Wir sind leider in den beiden ersten beiden Sätzen überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Das Problem war, dass selbst die Spielerwechsel nicht gefruchtet haben. Vom Kopf her waren wir auch nicht bei der Sache“, bilanziert Walter Borst die beiden verlorenen Sätze gegen die Gäste. Mit 23:25 und 22:25 erspielte sich Erlangen eine glückliche 2:0-Satzführung. Auch deshalb, weil Obergünzburg mit den Drive- und Lob-Bällen der Franken so mit einigen Problemen zu kämpfen hatte. „Erlangen war im Abwehrverhalten sehr beweglich. Viele Bälle bekamen wir anfangs überhaupt nicht in den Griff und sind so nicht konsequent ins Spiel gekommen“, führt Borst weiter aus, der das Regionalliga-Team coachte und betreute. Miriam Amann selbst führt dies auf die mangelnde Konzentration zurück. „Wir haben den Gegner auf die leichte Schulter genommen und die beiden Sätze gebraucht, um ins Spiel zu finden.“

Doch Obergünzburg steckte nicht auf. Wie schon gegen Neudrossenfeld rollten sie das Feld von hinten auf. „Es war, als ob sie den Schalter umgelegt haben“, beschreibt Borst den starken Auftritt. Denn der TSV hatte fortan Ball und Gegner im Griff. Sie gewannen den so wichtigen dritten Durchgang mit 25:17 und schöpften neuen Mut. Souverän und abgezockt führten sie im vierten Satz den TVE vor. Zwischenzeitlich stand es sogar 15:3. „Da hat man dann schon den Unterschieid gesehen“, lobt Borst das couragierte Auftreten auf dem Parkett. Die Zuschauer quittierten die starken Ballwechsel mit tosendem Beifall. Satz vier ging mit 25:10 an Obergünzburg. Auch der Tie-Break war eine klare Angelegenheit, den die Ostallgäuerinnen mit 15:10 für sich entschieden. „Leider haben wir einen Punkt unnötig hergeschenkt“, so Amann und Borst merkt an: „Dennoch blicke ich doch positiv auf die restlichen drei Auswärtspartien gegen Marktofffingen, Sonthofen und Mauerstetten, weil wir uns daheim in dieser Saison leider etwas schwerer tun und nicht immer unser bestes Volleyballspiel abgeliefert haben. Wir stehen vor unseren Zuschauer irgendwie enorm unter Erfolgsdruck.“ Durch den Sieg hat Obergünzburg wieder vor dem SV Mauerstetten Rang zwei eingenommen. Auf Tabellenführer Sonthofen konnten sie den Abstand auf zwei Zähler verkürzen. Die Meisterschaft wird wohl in den direkten Duellen gegen Sonthofen (10.3.) und Mauerstetten (18.3.) entschieden. „Ich hoffe nicht, dass uns der verlorene Punkt aus dem Erlangen-Spiel in der Endabrechnung fehlen wird“, so Miriam Amann abschließend. - Stefan Günter


Letztes Heimspiel in dieser Saison

Obergünzburg erwartet Erlangen

Letzter Heimauftritt für die Obergünzburger Volleyballerinnen, zumindest für diese Saison in der Regionalliga-Südost: Der Tabellendritte erwartet am Sonntag um 14:30 Uhr in der Sporthalle am Nikolausberg den TV Erlangen. Es ist der erste Auftritt der Günztalerinnen vor heimischen Publikum seit der vorzeitigen Trennung von Cheftrainer Juraj Misik.

„Etwas Druck verspüren wir schon“, macht Miriam Amann deutlich und blickt dabei auf die Tabelle. Durch die beiden Siege von Ligakontrahent und Aufsteiger SV Mauerstetten am vergangenen Wochenende ist der TSV auf den dritten Rang abgerutscht. Beide Mannschaften liegen mit jeweils 33 Zähler nur vier Punkte hinter Ligaprimus TSV Sonthofen II. War in der vergangenen Saison die Meisterschaft zugunsten des TSV Ansbach zu diesem Zeitpunkt bereits längst entschieden, sieht es zum Showdown in der Saison 2017/2018 ganz nach einem Dreikampf aus. Obergünzburg darf sich in den letzten vier noch verbleibenden Punktspielen, davon drei Auswärtsspiele, keinen Ausrutscher mehr erlauben. Allerdings haben sie auch das etwas schwerere Restprogramm zu stemmen. Mit dem TV Erlangen kommt gleich ein Abstiegskandidat ins Ostallgäu. Das Hinspiel gewann der TSV übrigens in vier Sätzen „Sie brauchen dringend ihre Punkte und auch wir wollen diesen Sieg unbedingt landen“, erwartet Mannschaftsführerin Miriam Amann einen offenen Schlagabtausch gegen den Tabellenneunten. Nichtsdestotrotz ist Vorsicht geboten. Denn der TVE schlug gleich zum Auftakt nach der Weihnachtspause den TSV Sonthofen II in eigener Halle mit 3:1-Sätzen. Nur zweimal gelang Erlangen überhaupt ein Auswärtssieg. Schlugen sie in der Vorrunde noch die ballarinas Bamberg, so holten sie Anfang Februar weitere drei Punkte in Marktoffingen. „Es wäre jetzt fatal, sie aufgrund des Tabellenplatzes zu unterschätzen“, wollen Amann und ihre Teamkolleginnen auch den eigenen Zuschauern zum Abschluss ein spielerisches Highlight bieten. Der letzte Heimsieg liegt nämlich schon einige Wochen zurück: Am 12. Dezember gewann Obergünzburg das Allgäu-Derby gegen den SV Mauerstetten im Tie-Break. Obergünzburg geht daher hochmotiviert und konzentriert an die Aufgabe heran. Schließlich können sie mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz wieder zurückerobern. Sonthofen und Mauerstetten sind an diesem Wochenende spielfrei. - Stefan Günter


Juraj Misik ist nicht mehr Trainer des TSV Obergünzburg

Trotz des sportlichen Erfolgs in der Volleyball-Regionalliga-Südost gehen der TSV Obergünzburg und Coach Juraj Misik ab sofort getrennte Wege. „Dieser Schritt erfolgt im beidseitigen Einvernehmen. Der Kontrakt wurde mit sofortiger Wirkung gekündigt“, erklärt Julia Nisseler von der Abteilung Volleyball. Laut Mannschaftsführerin Miriam Amann seien „unüberbrückbare Differenzen in der sportlichen Ausrichtung“ ein Grund für die Trennung. Für die noch letzten vier ausstehenden Meisterschaftsspiele zeigt sich nun Amann verantwortlich. Schon bei den jüngsten Auswärtsspielen gegen Bamberg und Hahnbach, die jeweils mit 3:0 gewonnen wurden, stand Juraj Misik nicht mehr an der Seitenlinie. Am kommenden Sonntag steht um 14:30 Uhr das letzte Heimspiel in der Saison 2017/2018 auf dem Programm. Dann erwarten die Günztalerinnen den TV Erlangen. - Stefan Günter


Souveränes Gastspiel

Obergünzburg gewinnt in Hahnbach und feiert elften Saisonsieg

Der TSV Obergünzburg hat in der Volleyball-Regionalliga-Südost den Abstand auf Ligaprimus Sonthofen verkürzt. Durch den Auswärtssieg in Hahnbach und der gleichzeitigen Niederlage der Oberallgäuer gegen den SV Esting liegt zwischen beiden Mannschaften nur noch ein Zähler. Auch der SV Mauerstetten hat wie erwartet sein Auswärtsspiel gewonnen. Der Liganeuling klettert wieder auf Rang drei.

Groß ist die Freude bei den Günztalerinnen. Sie feierten mit dem klaren 3:0-Sieg gegen den SV Hahnbach ihren mittlerweile elften Saisonsieg. Hochkonzentriert ging das von Miriam Amann angeführte Team aufs Parkett. Sie waren gewarnt. Schon in der Hinrunde kauften die Oberpfälzer ihnen schon fast den Schneid ab, als sie nach einem 0:2-Rückstand noch ausgeglichen und im Tie-Break Pech hatten. Genau das wollten die Günztalerinnen diesmal vermeiden. Um nämlich weiter oben dran zu bleiben, durfte nichts dem Zufall überlassen werden. Der Beginn des ersten Satzes war eher ausgeglichen. Beide Mannschaften waren in etwa auf Augenhöhe, bis der TSV dann doch konsequenter wurde und Durchgang eins mit 25:17 für sich entschied. Obergünzburg führte bereits im zweiten Satz mit 5:0 und drückte daraufhin dem Gegner den Stempel auf. „Wir haben Hahnbach enorm unter Druck gesetzt. Bei uns passte das Zusammenspiel“, lobt Miriam Amann. Kritisch merkt sie aber an: „Wir haben einige leichte Fehler selbst produziert, doch waren sie für den Ausgang dieses zweiten Satzes nicht entscheidend.“ Trotz lautstarker Unterstützung einer Fußball- und Ringermannschaft wollte der Funke beim Gastgeber nicht ganz überspringen. Da half auch im dritten Satz eine zwischenzeitliche 11:8-Führung nicht. Obergünzburg war an diesem Abend zu abgezockt. Clever und mit einer enormen Spielfreude kippten sie die Partie zu ihren Gunsten. „Wir hatten einige Konzentrationsprobleme zu Beginn des dritten Satzes, fingen uns dann aber wieder und machten den Deckel drauf“, lacht Miriam Amann. Mit 25:18 machte der TSV auch im dritten Abschnitt mit dem Gegner kurzen Prozess. Dass der TSV Sonthofen seine fünfte Niederlage kassierte, spielt dem Tabellenzweiten sichtlich in die Karten. „Da haben wir uns natürlich gewundert. Anscheinend liegt ihnen Esting nicht so ganz“, so Amann. Sonthofen verlor auch schon das Hinspiel. Anders als Sonthofen zeigt Obergünzburg im Meisterschaftskampf wohl erst einmal kein Nervenflattern. Am kommenden Wochenende sind sie allerdings spielfrei. - Stefan Günter


Klare Angelegenheit

Damen 1 gewinnt Auswärtsspiel in Bamberg mit 3:0

Durch den Sieg bei den ballarinas Bamberg haben die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg ihren vierten Auswärtserfolg in der laufenden Runde gefeiert. In der Regionalliga-Südost hatten sie beim deutlichen Drei-Satz-Sieg keine großen Probleme. Für die Günztalerinnen war es übrigens der insgesamt zehnte Saisonsieg, bei bisher vier Niederlagen – drei daheim.

Nervöser Beginn für die Gäste aus dem Ostallgäu: Anders als beim deutlichen Auftritt vor eigenem Publikum Anfang Oktober des vergangenen Jahres, tat sich das Team von Mannschaftsführerin Miriam Amann im ersten Durchgang etwas schwer. Es war nur von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe. „Wir hatten einige Anlaufschwierigkeiten, mussten uns erst einmal finden, deshalb haben wir es etwas spannend gemacht“, bilanziert Amann im Nachgang das knappe 25:23 des ersten Satzes. Doch in der Folge war Obergünzburg nicht nur spielbestimmend, sondern ließ auch nichts mehr anbrennen. Aufschlag und Annahme passten, ohne große Mühen entschieden sie den zweiten Satz mit 25:14. Diesen Schwung nahmen die Gäste auch in den dritten Durchgang. Hier führten sie bereits uneinholbar mit 19:7 und machten schlussendlich den Deckel drauf. „Diesmal haben wir unser Spiel durchgezogen und uns mit drei wichtigen Punkten belohnt“, freut sich Miriam Amann mit dem Team. Damit zeigte Obergünzburg wie schon so oft nach einer Niederlage daheim die richtige Reaktion.

Dass dieser Sieg wichtig war, zeigt das aktuelle Tabellenbild. Denn Ligaprimus Sonthofen konnte seine beiden Partien am Wochenende gegen Friedberg (3:0) und auswärts in Neudrossenfeld (3:1) jeweils für sich entscheiden. Damit bauten die Oberallgäuer ihren Vorsprung auf den TSV auf mittlerweile vier Zähler aus. Aufsteiger SV Mauerstetten war am vergangenen Wochenende spielfrei. Jetzt gilt es für Obergünzburg den Schwung ins nächste schwere Auswärtsspiel mitzunehmen. Der SV Hahnbach dürfte ihnen alles abverlangen. Schon im Hinspiel ging das Match über fünf Sätze, mit einem glücklichen Ausgang für den Tabellenzweiten. - Stefan Günter

 

Foto: Peter Roth


Erneute 2:3-Niederlage gegen N.H. Young Volleys

Peter Roth hat letzten Sonntag unser Heimspiel wieder mit seiner Kamera begleitet. Vielen Dank!

 

Fotos: Peter Roth


Wieder eine Tie-Break-Niederlage

Obergünzburg gibt auch zweites Duell gegen Neudrossenfeld ab

Im Kampf um die Tabellenspitze haben die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg weitere Punkte eingebüßt. Das vorletzte Heimspiel in der Saison 2017/2018 ging gegen die N.H. Young Volleys aus Neudrossenfeld in fünf Sätzen verloren. Damit musste sich der TSV wie schon in der Hinrunde ein zweites Mal gegen das Team aus Oberfranken geschlagen geben.

„Es ist wirklich schade, dass wir dieses Spiel noch aus der Hand gegeben haben“, resümiert Juraj Misik. Der Cheftrainer der Obergünzburger musste zu Beginn des Matches mit ansehen, wie die Gäste das Zepter in die Hand nahmen. So gewannen sie Durchgang eins mit 27:25. Selbst den zweiten Satz konnten sie für sich entscheiden. Das 25:21 bescherte ihnen für den weiteren Verlauf der Partie eigentlich eine gute Ausgangslage. „Wir haben in den ersten beiden Sätzen vieles vermissen lassen“, so die Erkenntnis von Mannschaftsführerin Miriam Amann. Kritisch fügt Misik hinzu: „Das Team hat anfangs zu wenig gearbeitet.“ Was dann aber folgte, war ein starker Auftritt des Gastgebers. Schnell spielte sich der TSV einen 10:4-Vorsprung heraus. Beide Mannschaften zeigten phasenweise starke und zum Teil spektakuläre Ballwechsel. Den mittlerweile Zehn-Punkte-Vorsprung von 16:6 gaben die Günztalerinnen nicht mehr her und verkürzten dank eines überzeugenden 25:12. Selbst Durchgang vier war eine Demonstration des TSV. Neudrossenfeld war unsicher, produzierte viele Fehler, was der TSV eiskalt ausnutzte. Die Folge waren eine souveräne 14:5- und 19:10-Führung, die mit dem Gewinn des vierten Satzes belohnt wurde.

Wer jetzt dachte, dass der psychologische Vorteil nun bei der Heimmannschaft lag und sie den Schwung in den entscheidenden fünften Satz mitnehmen würden, wurde nach den ersten Ballwechseln eines Besseren belehrt. „Der Tie-Break ist immer eine große Lotterie. Auch wenn du mal drei oder vier Punkte zurück bist, gibt es immer noch die Chance wieder zurückzukommen“, betont Juraj Misik. Doch bei seiner Mannschaft war das diesmal nicht der Fall. Zweimal nahm er im finalen Durchgang eine Auszeit, pushte seine Spielerinnen. Doch Neudrossenfeld war zu abgezockt und gewann nicht unverdient das Match mit 15:9. „Sicherlich ist der eine Punkt wichtig, wenn gleich wir zwei Zähler verschenkt haben“, so die Erkenntnis von Juraj Misik.

Nicht nur, dass der TSV im Wettkampfjahr 2018 noch auf den ersten Heimsieg wartet, mussten die Günztalerinnen darüber hinaus schon ihre insgesamt dritte Saisonniederlage vor eigenem Publikum einstecken. „Sicherlich ist die Enttäuschung sehr groß, weil wir unsere Chancen hatten und sie nicht nutzten“, geht der Blick bei Miriam Amann aber trotzdem nach vorne. Da Spitzenreiter Sonthofen beide Partien am Wochenende verlor, unter anderem auch das Allgäu-Derby beim SV Mauerstetten (2:3), liegt Obergünzburg nur einen Zähler hinter dem Ligaprimus auf Rang zwei. Die Meisterschaft bleibt spannend. - Stefan Günter


Zurück auf der Erfolgsspur

TSV Obergünzburg gewinnt in Esting und zieht mit Sonthofen gleich

„Ich bin mit dem Ergebnis und dem Sieg zufrieden“, sagt Coach Juraj Misik nach dem Auswärtsspiel gegen den SV Esting. Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben sich in der Regionalliga-Südost nach ihrer Pleite gegen den TSV Friedberg wieder rehabilitiert. Durch den 3:1-Sieg schlossen sie in der Tabelle zu Spitzenreiter Sonthofen auf. Die Oberallgäuer haben allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto.

Obergünzburg drückte von Beginn dem Gegner seinen Stempel auf. Der erste Durchgang wurde mit 25:22 gewonnen. Auch der zweite Satz gestaltete sich ganz nach den Wünschen des TSV. Zwischenzeitlich führte das Misik-Team mit 18:14 und ließ sich dann doch wieder die Butter vom Brot nehmen. „Wir haben wieder teilweise zu sehr naiv gespielt. Weil wir dem Gegner buchstäblich die Bälle anboten, haben sie uns dann mit dem Gewinn des Satzes bestraft“, bilanziert der Cheftrainer nach dem 21:25. Auffallend ist, dass die Günztalerinnen seit vier Spielen jeweils den zweiten Abschnitt stets abgeben. „Auf einmal war irgendwie der Wurm drin. Warum wir es nicht einfach konsequent zu Ende spielen, bleibt auch mir ein Rätsel“, erzählt Mannschaftsführerin Miriam Amann. Annahme und Angriff funktionierten nicht mehr. Allerdings waren die Ostallgäuerinnen im dritten Durchgang zum richtigen Zeitpunkt hellwach und gewannen diesen mit 25:19. Damit war der Weg für einen weiteren Sie gegen Esting frei. Schon das Hinspiel konnte der TSV mit 3:1-Sätzen für sich entscheiden. Satz vier war dann eine Demonstration erster Güte. Beim 25:11 gelang Obergünzburg einfach alles. „Esting hat sich beim Spielstand von 9:1 schon irgendwie aufgegeben“, erzählt Misik und Amann ergänzt strahlend: „Unsere Aufschläge waren auf den Punkt da. Vom Gegner kam nichts mehr“, sei für sie der Sieg enorm wichtig für das Selbstvertrauen, obwohl im Nachhinein die Partie auch hätte klarer ausgehen müssen. „Wir haben das Match gewonnen, allein das zählt“, macht Amann deutlich.

Durch den neunten Saisonsieg zog Obergünzburg punktemäßig mit Ligaprimus Sonthofen (26) gleich. Am nächsten Spieltag will der Tabellenzweite daheim gegen Neudrossenfeld noch eine Rechnung begleichen. Verloren sie doch in der Hinrunde auswärts deutlich mit 0:3. „Für drei Punkte müssen wir mehr als kämpfen“, hofft Misik insgeheim, dass seine Spielerinnen wieder daheim zu alter Stärke zurückfinden. - Stefan Günter

 

Foto: Peter Roth


Jetzt erst recht

Obergünzburger Volleyballerinnen vor schwerem Auswärtsspiel in Esting

Eine Woche nach dem unerwarteten Patzer im Heimspiel gegen den TSV Friedberg wollen die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg wieder zurück in die Erfolgsspur. Doch die Aufgaben in der Regionalliga-Südost werden nicht leichter. Schon am morgigen Sonntag (21.1) geht es zum Auswärtsspiel nach Esting. Das Team aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck startete ebenfalls das neue Jahr 2018 mit einer Niederlage. Gegen Neudrossenfeld setzte es eine 2:3-Niederlage. Spielbeginn ist um 13:00 Uhr.

„Wir haben die Partie gründlich analysiert“, setzt Cheftrainer Juraj Misik nach der Pleite gegen die Friedberger einen Haken dahinter und betont: „Wir haben in diesem Spiel zu schlecht angegriffen. Das muss sich jetzt am Wochenende gründlich ändern.“ Denn anders als gegen Friedberg müssen gegen die Oberbayern nun die Automatismen wieder greifen. „Vieles ist bei den Spielerinnen einfach nur Kopfsache“, hofft Misik, dass sein Team diese bittere Auftaktniederlage wettmachen kann. Selbst Miriam Amann und ihre Mitspielerinnen wollen gegen Esting die passende Antwort geben. „Jede von uns will diesen Sieg. Dafür werden wir alles in die Waagschale werfen“, geht der Blickt der Mannschaftsführerin stetig nach vorne. „Um auswärts erfolgreich zu sein, müssen wir alle, und zwar geschlossen, über uns hinauswachsen.“ Im Hinspiel gelang Obergünzburg ein 3:1-Sieg, wobei sie einem 0:1-Satzrückstand hinterherlaufen mussten.

Nur vier magere Zähler liegt Obergünzburg als Tabellenzweiter vor dem SV Esting (Rang vier). Die Favoritenrolle kann der TSV nicht so einfach abschütteln. Mit guten Angriffen und einem starken Auftritt könnte der TSV bei einem möglichen Sieg in der Tabelle wieder mit Spitzenreiter Sonthofen gleichziehen. Die Oberallgäuer sind nämlich spielfrei. Selbst Aufsteiger SV Mauerstetten liegt dem Misik-Team im Nacken. Einen Ausrutscher könne man sich nicht mehr erlauben, so der Cheftrainer. „Wir dürfen nicht leichtsinnig sein.“ - Stefan Günter


Unerwarteter Patzer

TSV Obergünzburg verliert Heimspiel gegen den TSV Friedberg im Tie-Break

„Wir wissen doch, was wir können. Allerdings haben wir es nicht abgerufen.“ Die Enttäuschung war nicht nur bei Mannschaftsführerin Miriam Amann ins Gesicht geschrieben. Der TSV Obergünzburg ist mit einer unerwarteten Niederlage ins Spieljahr 2018 gestartet. Der Tabellenzweite unterlag in der Volleyball-Regionalliga-Südost daheim dem TSV Friedberg in fünf Sätzen.

Dabei gingen die Günztalerinnen sehr zuversichtlich in der eigenen Sporthalle am Nikolausberg aufs Parkett. Durchgang eins wurde mit 25:17 gewonnen. Allerdings drehte der TSV Friedberg den Spieß im zweiten Satz herum. Hier konnte der Tabellenvorletzte mit 25:21 überzeugen. „Friedberg war im Gegensatz zu uns hochmotiviert. Sie haben sich nie aufgegeben“, bilanziert Mannschaftsführerin Amann. Selbst im dritten Satz lief man permanent einem Rückstand hinterher. Friedberg zog bereits auf neun Punkte weg, ehe bei Obergünzburg beim Stande von 18:22 doch noch etwas Hoffnung aufkeimte, diesen so für die Psyche wichtigen dritten Durchgang noch zu entscheiden Doch Friedberg pushte sich immer wieder nach vorne und gewann diesen mit 25:20. „Wir haben einfach zu viele individuelle Fehler produziert und unsere Aufschläge kamen nicht. Uns ist es nicht gelungen, hier konsequenter aufzutreten“, fasst Amann diesen Satz aus ihrer Sicht zusammen. Es hätte noch bitter kommen können, als Obergünzburg im Abschnitt vier schon wieder beim Spielstand von 5:9 einem Rückstand hinterherlaufen musste. Nach einem Timeout fing sich die Mannschaft wieder und drehte die Partie zu ihren Gunsten. Der TSV rettete sich nach dem 25:19 in den Tie-Break. Hier wollten die Günztalerinnen zumindest den Zusatzpunkt holen. Sie gingen zwar immer in Führung, doch Friedberg egalisierte den Vorsprung und zeigte zum Ende des Matches den stärkeren Siegeswillen. Die Gäste führten 12:9 und ließen sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. „Wir müssen aus dieser Niederlage lernen und es im nächsten Spiel besser machen“, geht für Amann der Blick dennoch nach vorne. Kopfschüttelnd und bedient war Cheftrainer Juraj Misik. Für ihn sei es unbegreiflich, warum sein Team dieses Spiel aus der Hand gab. „Wir hätten den Gegner mehr unter Druck setzen müssen. Friedberg war motivierter als wir“, kann der Slowake aus der Niederlage überhaupt nichts Positives abgewinnen. „Ich habe so eine Leistung in dieser Saison noch nicht gesehen. Darüber müssen wir sprechen.“

Nicht nur Obergünzburg patzte am vergangenen Wochenende, auch Ligaprimus Sonthofen verlor überraschend in Erlangen mit 1:3-Sätzen. Hinzu kommt noch die Pleite des SV Mauerstetten auswärts gegen die ballarinas Bamberg, ebenfalls mit 1:3. In der Tabelle konnte nur Obergünzburg leicht etwas Boden gutmachen. Auf Spitzenreiter Sonthofen sind es nur noch drei Punkte Rückstand. - Stefan Günter

 

Foto: Peter Roth


Bittere Niederlage gegen Tabellenschlusslicht

Am Sonntag mussten die Damen 1 eine bittere 2:3-Niederlage gegen Tabellenschlusslicht TSV Friedberg hinnehmen. Die Friedberger waren ab dem ersten Ballwechsel heiß und diese Stimmung nahmen sie über fünf Sätze mit. Die Günztalerinnen jedoch fanden zu keiner Zeit zu ihrer eigentlichen Form und so schenkte man dem Gegner durch viele Eigenfehler zahlreiche Punkte.

 

Ausführlicher Bericht folgt...

 

Fotos: Peter Roth

Vielen Dank für die tollen Bilder!


Rückrundenstart am kommenden Sonntag

Damen 1 erwarten Friedberg

Die Weihnachtspause in der Volleyball-Regionalliga-Südost ist vorbei. Fortan geht es wieder um Siege und Niederlagen. Die Damen des TSV Obergünzburg haben die Vorrunde auf Rang zwei abgeschlossen. Jetzt will das Team von Cheftrainer Juraj Misik am kommenden Sonntag (14.1.) um 14:30 Uhr daheim gegen den TSV Friedberg einen optimalen Start in die Rückrunde hinlegen. Der Kreisbote sprach mit Mannschaftsführerin Miriam Amann.

 

Seit wann ist das Team wieder im Training?

Amann: Wir haben am 2. Januar bereits begonnen. In der ersten Januarwoche gab es allein vier Trainingseinheiten. Unsere Schwerpunkte sind Aufschlag und Annahme, um einfach wieder ins Spiel reinzukommen. Jetzt hat Sonthofen sein Nachholspiel gegen Neudrossenfeld mit 3:0 für sich entschieden und damit die Tabellenführung auf vier Zähler ausgebaut.

 

Liegt Euch die Rolle des Jägers mehr?

Amann: Dass wir auf Rang zwei liegen, hatten wir überhaupt nicht auf dem Schirm. Dieses Zwischenergebnis kommt für uns völlig überraschend. Niemand hat damit gerechnet. Wir sind buchstäblich in der Vorrunde über uns hinausgewachsen. Es hat super funktioniert.

 

Wird die Rückrunde allgemein schwerer?

Amann: Auf jeden Fall. Das hat sich die letzten Jahre immer wieder gezeigt, dass die Mannschaften eine weitere Schippe draufgelegt haben. Da wir auch nur noch dreimal daheim vor eigenem Publikum spielen werden, und allein sechs Auswärtsspiele vor uns haben, wird die Sache für uns auch nicht leichter.

 

Fällt die Entscheidung um Platz eins noch im Laufe der Rückrunde oder erst zum Saisonfinale, wenn Obergünzburg in Mauerstetten und in Sonthofen antreten muss?

Amann: Ich denke, die Entscheidung fällt erst zum Saisonende, obwohl sich Sonthofen und Mauerstetten bereits Ende Januar gegenüberstehen. Allerdings dürfen wir auch Mannschaften wie Hahnbach, Esting oder auch Neudrossenfeld in keinster Weise unterschätzen. Sie sind immer für Überraschungen gut.

 

Die Rückrunde beginnt mit einem Heimspiel gegen den TSV Friedberg. Das Hinspiel wurde mit 3:0 gewonnen. Ist der Sieg schon fest eingeplant?

Amann: Wir wollen gewinnen. Gegen Friedberg ist es wichtig, dass wir von Anfang an konzentriert zu Werke gehen und schnell wieder zu unserem Spiel finden.

 

Das Interview führte Stefan Günter.

 

Foto: Peter Roth


Fünf-Satz-Krimi im Allgäu-Derby

Obergünzburg zwingt Mauerstetten am Ende in die Knie

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben die Vorrunde in der Regionalliga-Südost als Tabellenzweiter abgeschlossen. Im zweiten Allgäu-Derby binnen einer Woche gelang den Günztalerinnen ein hart umkämpfter Fünf-Satz-Sieg über den SV Mauerstetten. „Wir haben zwei wichtige Punkte erkämpft, zufriedener wäre ich aber mit drei Zählern“, so das Fazit von Trainer Juraj Misik.

Beide Teams lieferten sich über die gesamte Spielzeit ein spannendes Duell auf Augenhöhe, sehr zur Freude der Zuschauer. Die Gastgeberinnen dominierten zwar den ersten Satz mit 25:19, allerdings entschied der Liganeuling den zweiten Durchgang dann doch mit 25:14 deutlich für sich. Was sich im dritten Satz abspielte, war kurios. Da führte Obergünzburg sage und schreibe bereits mit 24:16, hatte sogar acht Satzbälle, doch der Aufsteiger drehte diesen Satz zu seinen Gunsten und gewann diesen mit 26:24. „Bei dem Spielstand musst du es nach Hause bringen“, sagt Milena Bauch und schüttelt den Kopf. Mauerstetten schlug in dieser für sie aussichtslosen Lage riskant auf. „Das war ihre einzige Möglichkeit. Wir haben allerdings selbst unseren Beitrag dazu geleistet, dass wir diesen Satz noch aus der Hand gegeben haben“, zeigt sich Juraj Misik konsterniert. Doch das Heimteam rappelte sich wieder auf, spulte das Programm souverän herunter und gewann schließlich Durchgang vier mit 25:17. Der Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Der SVM ging in dieser Spielzeit bereits zweimal über die volle Distanz. Während sie einmal gegen Sonthofen den Kürzeren zogen, konnten sie gegen Esting die Partie für sich entscheiden. Anders beim TSV Obergünzburg, der bisher einmal nachsitzen musste. Mitte November erlebten die Zuschauer ein enges Duell gegen Hahnbach, das der TSV knapp gewann. Ein ähnliches Bild zeichnete sich nun im entscheidenden fünften Durchgang ab. Beide Teams wollten den Sieg. Umstritten und spielentscheidend war der letzte Ball, den der SVM im Aus sah, das Schiedsrichtergespann aber auf Punktgewinn für Obergünzburg zeigte. Damit gewann das von Mannschaftsführerin Miriam Amann angeführte Team den finalen Satz knapp mit 16:14. „Nach der Niederlage gegen Sonthofen wollten wir unbedingt dieses Spiel gewinnen. Das haben wir geschafft“, freut sich Milena Bauch derzeit über den zweiten Rang, punktgleich mit dem SV Mauerstetten (22). Ein Spiel weniger und gleichzeitig einen Zähler mehr auf dem Konto hat der TSV Sonthofen als Spitzenreiter. Für Obergünzburg geht es nach der Weihnachtspause am 14. Januar 2018 mit einem weiteren Heimspiel gegen den TSV Friedberg in die Rückrunde. - Stefan Günter

 

Foto: Peter Roth


Zum Abschluss der Vorrunde daheim gegen SV Mauerstetten

Eine Woche nach der Niederlage im Allgäu-Duell gegen den TSV Sonthofen II steht der TSV Obergünzburg vor einer weiteren schweren Aufgabe. Am Sonntag (10.12.) kommt es in der Sporthalle am Nikolausberg zu einem weiteren brisanten Match, wenn der TSV auf Liganeuling und Bayernliga-Aufsteiger SV Mauerstetten trifft. Spielbeginn ist um 14:30 Uhr.

Schon zu Bayernliga-Zeiten lieferten sich beide Kontrahenten spannende Begegnungen. Das wird sich beim Vorrundenabschluss in der Regionaliga-Südost auch nicht ändern. Die Gäste können bereits am Samstag erstmalig die Tabellenführung übernehmen, vorausgesetzt ihnen gelingt ein Auswärtssieg gegen Schlusslicht München. Bereits am vergangenen Wochenende musste sich der SVM in Marktoffingen mit 1:3 geschlagen geben. Daheim kamen sie gegen den SV Esting nicht über den Tie-Break hinaus und holten so zwei wichtige Punkte. Auf Obergünzburger Seite sitzt der Stachel nach der bitteren Niederlage gegen Sonthofen noch immer tief. „Wir haben die Partie genau analysiert. Allerdings fehlt uns die Zeit, um hier etwas Grundlegendes zu ändern“, erzählt Coach Juraj Misik und schwört seine Spielerinnen auf dieses Spitzenspiel ein. „Es gibt keinen Druck, wir können alle mit dieser Situation umgehen.“ Die Günztalerinnen sind aber gewarnt. Mauerstettens Spielweise ist ähnlich wie die des TSV. „Wichtig ist, dass wir den Gegner von Anfang an und permanent unter Druck setzen“, appelliert Mannschaftsführerin Miriam Amann an ihre Mitstreiterinnen. Man wolle nicht ins offene Messer laufen. Für Misik sei die Tagesform wieder entscheidend, um gegen den derzeitig Tabellendritten bestehen zu können. „Eine Prognose kann ich hier deshalb nicht wagen, doch ich glaube an meine Mannschaft und hoffe natürlich auf einen Sieg.“ Für Meike Schlapp ist das Duell gegen den SV Mauerstetten schon etwas ganz Besonderes. Die Außenangreiferin, die seit der vergangenen Spielzeit für Obergünzburg spielt, trug nämlich davor das Trikot des SVM


Bittere Niederlage im Spitzenspiel

Obergünzburg verliert Heimspiel gegen TSV Sonthofen II

„Diese Niederlage schmerzt mich sehr.“ Enttäuscht zeigte sich Cheftrainer Juraj Misik nach dem verloren gegangenen Spitzenspiel in der Volleyball-Regionalliga-Südost gegen den TSV Sonthofen II. Durch das 1:3 gab der TSV Obergünzburg nicht nur die Tabellenführung an die Oberallgäuer ab, sondern kassierte zudem die erste Saisonniederlage vor eigenem Publikum.

Es war ein rassiges und tolles Allgäu-Duell vor über 200 Zuschauern in der Sporthalle am Nikolausberg. Die Zuschauer quittierten von Anfang an jeden Ballwechsel mit Beifall. Satz eins bestimmte Sonthofen. Dabei profitierten die Gäste in erster Linie von vielen Eigenfehlern des Spitzenreiters. „Wir waren anfangs zu nervös“, bilanziert Misik. Mit 20:25 mussten die Günztalerinnen diesen Durchgang abschreiben. Ein anderes Bild bot sich im zweiten Satz. Hier führte Obergünzburg bereits mit 15:8 und ließ sich dann noch die Butter vom Brot nehmen. „Diesen Satz haben wir buchstäblich versemmelt“, sagt Misik Zähne knirschend. Mannschaftsführerin Miriam Amann führt dies auf die mangelnde Konzentration zurück. „Wir haben nach unserer Führung im Angriff keinen Druck mehr ausgeübt, wir hätten es einfach durchziehen müssen“, erklärt sie im Nachgang. Sonthofen gewann somit den zweiten Durchgang mit 25:21. Um noch siegreich hervorzugehen, hätte der Gastgeber jetzt die folgenden drei Sätzen gewinnen müssen. Ein hartes Unterfangen.

Im dritten Durchgang wirkten die Ostallgäurinnen aber hoch konzentriert. „Da haben wir gezeigt, zu was wir im Stande sind und was wir können“, so Milena Bauch. Schnell spielte sich das Misik-Team eine 5:0-Führung heraus und gab den Satz auch nicht mehr aus der Hand. Souverän holten sie sich den dritten Durchgang mit 25:15. Jetzt wollte es das von Miriam Amann angeführte Team auf dem Parkett wissen. Allerdings liefen sie im vierten Satz permanent einem Rückstand hinterher. Zwar konnten sie diesen beim Stande von 20:20 egalisieren, doch in der Schlussphase des aus Sonthofer Sicht entscheidenden Satzes schlichen sich auf Obergünzburger Seite wieder individuelle Fehler ein, die die Gäste dankend zum knappen 25:23-Satz- und damit zum Matchgewinn annahmen. „Unsere Leistung hat heute nicht so gestimmt, wie wir uns das vorgestellt hatten“, resümiert Coach Misik. Geknickt wirkte nach dem Spiel auch Milena Bauch: „Für mich war es eine emotionale Partie, da ich schon für Sonthofen in der Zweiten Bundesliga gespielt habe. Ich wollte natürlich heute gewinnen“, werde sich bei ihr die Enttäuschung aber legen.

Gesprächsdarf wird die erste Heimniederlage im Training unter der Woche definitiv haben. „Wir werden die Partie nochmals aufarbeiten“, macht Amann deutlich. Dennoch geht der Blick auf das letzte Punktspiel vor der anstehenden Weihnachtspause. Am kommenden Sonntag (10.12.) gastiert nämlich der SV Mauerstetten. Mit 18 Punkten liegen sie nur zwei Zähler hinter Obergünzburg auf Rang drei. - Stefan Günter

 

Foto: Peter Roth


Spitzenspiel in Obergünzburg

Allgäu-Derby gegen den TSV Sonthofen

„Wir werden unser Bestes geben, um zu gewinnen.“ Für Mannschaftsführerin Miriam Amann ist die Marschroute klar ausgelegt. Zusammen mit ihren Mitspielerinnen will sie das vorletzte Heimspiel in diesem Jahr unbedingt gewinnen. Auch wenn die Aufgabe für den TSV Obergünzburg in der Volleyball-Regionalliga-Südost alles andere als leicht werden dürfte. Am Sonntag (3.12.) kommt es zum Liga-Kracher gegen den TSV Sonthofen II. Anpfiff ist um 16:00 Uhr.

 Nur drei magere Punkte trennen beide Teams voneinander. Die Günztalerinnen haben bisher 20 Punkte und ein Spiel mehr auf dem Konto. „Ich bin schon gespannt“, leuchten bei Amann die Augen. Nicht nur bei ihr, sondern im ganzen Team herrscht schon eine gewisse Vorfreude und Anspannung auf das erste von zwei hintereinander folgenden Allgäu-Duellen. Geht es doch am nächsten Wochenende gegen einen weiteren Aufsteiger zur Sache. Dann wird der SV Mauerstetten in der Sporthalle am Nikolausberg zu Gast sein. Doch der Fokus liegt jetzt auf das Topspiel des neunten Spieltages. Sonthofen sieht sich selbst als Außenseiter. Obergünzburg stelle ein erfahrenes Regionalliga-Team, das auch schon in den letzten Jahren vorne dabei war, heißt es auf der offiziellen Homepage der Oberallgäuer. Bisher patzte der Aufsteiger und Tabellenzweite nur einmal und zwar im Auswärtsspiel gegen den SV Esting, als das Team von Veronika Majova mit 1:3 das Parkett als Verlierer verlassen musste. Auch Obergünzburg kassierte bisher nur eine Niederlage, auswärts in Neudrossenfeld. Zuhause ist der Spitzenreiter noch ungeschlagen. „Die Ergebnisse von beiden Mannschaften zeigen, dass wir uns auf ein Spitzenspiel freuen können“, so Juraj Misik. Der Obergünzburger Cheftrainer weiter: „Um als Sieger hervorzugehen, muss unsere Leistung passen. Mental habe ich überhaupt keine Bedenken. Mein Team will diesen Sieg. Doch wird auch die Tagesform entscheidend sein.“ Doch mit welchem System will man die Gäste knacken? „Wir wissen ganz genau, wo sie anfällig sind“, geht Miriam Amann nicht konkret ein. Obergünzburg will den Heimvorteil und die Zuschauer im Rücken dazu nutzen, um Sonthofen in Schach zu halten. „Wichtig ist, dass wir bereit sind für dieses Match. Es gibt keinen Favoriten in diesem Duell“, glaubt Misik ganz fest an sein Team. Man sei bereit, so Amann. „Wir stellen uns sogar schon auf ein Spiel über fünf Sätze ein.“ - Stefan Günter

 

Foto: Peter Roth


Souveräner Auftritt

Obergünzburg bezwingt Marktoffingen klar in drei Sätzen

Das Kopf-an-Kopf-Rennen in der Volleyball-Regionalliga-Südost der Damen geht unaufhörlich weiter. Drei Allgäuer Mannschaften führen das Feld in Bayerns höchster Liga an. Dank eines ungefährdeten und klaren 3:0-Heimsiegs über den FSV Marktoffingen bleibt der TSV Obergünzburg weiterhin an der Tabellenspitze. Allerdings sind ihnen die beiden Liga-Neulinge TSV Sonthofen II und SV Mauerstetten dicht auf den Fersen.

„Wir haben diesmal überhaupt nichts anbrennen lassen“, freut sich Mannschaftsführerin Miriam Amann über den mehr als gelungenen Auftritt vor heimischer Kulisse am Nikolausberg. Unter den Anfeuerungen der Zuschauer und Fans war in rund einer Stunde der siebte Saisonsieg unter Dach und Fach. „Die Aufschläge wurden durchgezogen und wir haben uns überhaupt nicht einnullen lassen“, hebt sie in ihrer Bilanz weiter hervor. Denn anders als gegen den TV Erlangen, als der TSV den zweiten Satz abgab, blieben die Günztalerinnen gegen Marktoffingen sehr konzentriert. „Der springende Punkt war, dass wir unser Spiel durchgezogen haben“, betont Amann. Allerdings habe für Simona Hitzler der Gegner „schwächer gespielt als erwartet. Es kam nicht so viel Gegenwehr.“ So konnte Obergünzburg Satz eins mit 25:11 für sich entscheiden. Der zweite Durchgang endete mit 25:19. Im dritten Durchgang waren bei den Gästen aus dem Landkreis Donau-Ries die Dämme vollends gebrochen. Hier düpierte der TSV unter frenetischen Applaus seinen Gegner mit 25:6. „Weil wir sehr stark aufgeschlagen haben, konnten wir auch ein gutes Spiel abliefern“, freut sich Hitzler über drei weitere Punkte. Selbst Cheftrainer Juraj Misik attestiert seinen Spielerinnen einen souveränen Auftritt. Besonders im dritten Satz habe sein Team so gut wie fehlerlos agiert. „Ich hatte über die gesamte Zeit der Partie nie das Gefühl, dass wir von unserem Weg abkommen würden.“ Der Trainer brachte mit Stefanie Schweikart sogar eine Debütantin. Der Fokus liegt jetzt auf das Spitzenspiel am kommenden Sonntag (3.12.) daheim gegen den TSV Sonthofen II. Hier wollen die Güntalerinnen ihre positive Serie weiter ausbauen. - Stefan Günter

 

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