FROHE OSTERN

Kurz vor Ostern beenden wir die Saison 2021/22 als Landesliga-Meister und möchten dies als Anlass nehmen um uns bei euch für eine tolle Saison zu bedanken und euch geruhsame Osterfeiertage zu wünschen.

 

D A N K E

 

unseren Sponsoren, Unterstützern, fleißigen Helfern und treuen Fans.

 

Ohne euch wäre auch dieses Jahr eine so erfolgreiche Saison nicht möglich gewesen. Spieltage wurden aufgrund zahlreicher Covid-Infektionen und Quarantänefälle, sowohl bei den Gegnern, wie auch im eigenen Team, hin und her geschoben, abgesagt, neue Spieltage zum Teil sehr kurzfrisitg vereinbart. Aber wir konnten immer auf euch zählen, ihr standet als Schiedsgericht, als Schreiber, für den Verkauf, als Einlasskontrolle oder einfach als Zuschauer an unserer Seite und habt uns unterstützt. Auch Fotograf Peter Roth und Journalist Stefan Günter haben immer ihr Bestes gegeben, dass Fotos und Zeitungsartikel noch rechtzeitig zur Verfügung standen. Wir freuen uns darauf, dass wir auch in der kommenden Saison wieder auf euch zählen können!

 

Genießt das lange Osterwochenende mit euren Familien und Freunden, erholt euch gut! Wir wünschen euch

 

F R O H E   O S T E R N

 

PS: Wir hoffen, der Osterhase bringt außer dem Beachvolleyball auch viel Sonne und Wärme, damit wir bald auch wieder im Sand loslegen können.



Eine Saison fürs Geschichtsbuch

Obergünzburgerinnen sind ungeschlagener Landesliga-Meister

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg haben auch bei ihrem finalen Spieltag vor eigenen Fans nichts anbrennen lassen. Der Spitzenreiter gewann gegen den FC Langweid mit 3:0 und ließ sich nach dem Erfolg gebührend feiern. Doch die Zukunft ist ungewiss. Viele Fragen sind noch offen.

„Ich bin sehr stolz, dass die Mädels die Saison durchgezogen haben“, so Coach Walter Borst nach dem letzten und erfolgreich gestalteten Saisonauftritt. Die gesamte Mannschaft habe von Ende September bis jetzt ein sehr hohes Level gefahren. „Das hat sich von einer normalen Saison unterschieden.“ Borst, der zusammen mit Julia Obermeier und Julia Nisseler das Team betreute und trainierte, attestiert allen Spielerinnen einen unbändigen Zusammenhalt. „So etwas findet man in der ganzen Liga nicht. Sie sind schon zum Teil von Kindesalter zusammen, haben sogar in der Jugend zusammengespielt“, so Borst. Das sei mehr als nur eine Mannschaft. Sie haben einen starken Charakter.

Im letzten Spiel gegen den FC Langweid war buchstäblich schon die Luft raus. Überfuhr das Ogü-Team im ersten Durchgang noch die Gäste regelrecht - nach 14 Minuten stand es 25:13, desto schwerer taten sie sich dann im zweiten Abschnitt. Mit Hängen und Würgen brachten sie den Satz mit 28:26 zu Ende. Im dritten Abschnitt lag Obergünzburg zwischenzeitlich mit 5:10 zurück, doch nach einer Auszeit und den richtigen Worten, kam das Team wieder zurück in die Spur und drehte den Satz noch mit 25:20 zu ihren Gunsten. „Obwohl es für uns um nichts mehr ging, war es unser Ansporn die Saison noch ungeschlagen zu beenden. Jetzt sind wir alle müde und platt“, so Julia Nisseler. Eindrucksvoller hätte der TSV Obergünzburg die Corona-Saison nicht zu Ende bringen können. 47 erreichte Punkte stehen einem Satzverhältnis von 48:3 gegenüber. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft“, ist die Abteilungsleiterin bewusst, dass diese Spielzeit in die Historie des Vereins eingehen wird. Die ganze Saison über hatten die Günztalerinnen einen dezimierten Kader. Immer wieder brachen Spielerinnen weg. Mit Katja Schneider und Meike Sterk standen sogar zwei ehemalige Routiniers zur Aushilfe parat. Ausgerechnet Schneider verletzte sich beim letzten Auswärtsspiel in Lohhof schwer. Ein erlittener Kreuzbandriss dürfte wohl das endgültige Karriereende einläuten.  Unterdessen kommen bange Fragen auf. Wie geht es nun mit dem Team weiter? Walter Borst hält sich vorerst bedeckt. „Das kann und möchte ich jetzt nicht beantworten“, sagt er unmittelbar nach Spielschluss. Die Planungen für die neue Saison laufen in unterschiedliche Richtungen. „Für und Wider werden abgewogen. Wir haben viele Fragen, noch keine Antworten, wo unsere Reise künftig hinführt“, wird die Mannschaft laut Nisseler in den nächsten Tagen zusammenkommen, um über die Zukunft zu sprechen. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Saisonfinale zuhause

Ogü-Damen freuen sich auf Meisterfeier vor heimischem Publikum

Saisonfinale für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg: Nach dem jüngsten Erfolg gegen den SV Lohhof erwartet der Spitzenreiter der Landesliga-Südwest am Freitagabend in eigener Halle am Nikolausberg den FC Langweid. Beginn ist um 19 Uhr. Für das Ogü-Team folgt nach dem vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft nun abschließend die Kür.

„Ich bin froh, dass nun Pause ist, aber ich freue mich nochmals auf unser letztes Match in eigener Halle vor eigenem Publikum“, fiebert Außenangreiferin Simone Thaller dem letzten Auftritt nochmals entgegen. Denn schließlich will das Team auch zum Abschluss seine weiße Weste wahren und die coronabedingt sehr lange Saison mit einem weiterem Dreier krönen. „Wir werden nochmals alles in die Waagschale werfen, damit wir unseren Fans und Zuschauern nochmals ein super Spiel präsentieren können.“ Thaller ist überzeugt, dass sich Langweid im Vorfeld noch nicht aufgegeben hat. Sie erwartet ein spannendes Spiel. „Ich glaube, sie werden versuchen uns noch zu schlagen. Das werden wir aber verhindern.“ Verletzungsbedingt fehlt Katja Schneider. Dafür steht Meike Sterk parat und unterstützt ihre Teamkolleginnen. „Wir sind froh und sehr dankbar, dass Meike mit dabei ist“, so Thaller. Hinter dem Einsatz von Sabine Boppeler gibt es noch ein Fragezeichen. Egal wie die Partie ausgeht, das Ogü-Team wird sich feiern lassen. In bisher 15 Matches, gab der TSV nur drei ganze Sätze ab. Zwei im Duell gegen den TV Planegg-Krailing und einen jüngst beim letzten 3:1-Sieg in Lohhof. Die Planungen für die neue Saison laufen bereits. Allerdings wird noch intern geklärt, ob das Abenteuer Bayernliga angegangen wird oder nicht. Denn zu diesem nächsten Schritt benötigen die Obergünzburgerinnen einen breiteren Kader.

Hinweis: Der Eintritt in die Halle ist ohne Zugangsbeschränkungen möglich. Der Bayerische Landessport-Verband empfiehlt Besuchern das Tragen einer Maske. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Ogü-Damen feiern vorzeitigen Meistertitel

Ein Kampf auf Biegen und Brechen bringt den Sieg gegen Lohhof

Nach dem Auswärtsspiel am vergangenen Montag ist in Stein gemeißelt, was zu Saisonbeginn niemand zu träumen gewagt hätte: die Volleyball-Damen des TSV Obergünzburg sichern sich mit einem 3:1 Sieg gegen den SV Lohhof III die vorzeitige Meisterschaft. Nach einem nervenaufreibenden Spiel steht der Platz an der obersten Tabellenspitze nun endgültig fest.
 
Die Vorzeichen für das letzte Auswärtsspiel der Saison in der Landesliga Süd-West standen nicht gut. Krankheitsbedingt konnte das Team um die Trainerinnen Julia Nisseler und Julia Obermeier nicht auf Stammspielerin Sabine Boppeler zurückgreifen. Somit sprang kurzerhand Katja Schneider ein, die als Notnagel für den Mittelblock zur Verfügung steht.
Jennifer Ruf wechselte somit von ihrer Stammposition als Mittelangreifer auf den Außenangriff.
Trotz ungewohnter Aufstellung gelang es der Mannschaft, Durchgang 1 mit 25:15 relativ eindeutig für sich zu entscheiden. Im zweiten Satz sah das schon ganz anders aus. Mit einem Rückstand von 0:5 wurde die Führung bereits zum Satzbeginn aus den Händen gegeben. „Wir hatten erhebliche Probleme in der Annahme, was auch an der ungewohnten Konstellation gelegen hat. Zwar sind die Spielerinnen zur Mitte des Satzes etwas besser ins Spiel gekommen, trotzdem war es die ganze Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, so Julia Obermeier. Gegen Ende des Satzes konnte der TSV zwar noch eine leichte Führung herausspielen, die allerdings durch gute Aufschläge vom gegnerischen Team wieder eingeholt wurde. Somit ging der zweite Satz verdient an die Heimmannschaft.
Auch der dritte Satz war von beiden Mannschaften nicht weniger umkämpft. Immer wieder kam das Team aus München besser ins Spiel und brachte den Tabellenführer ins Straucheln. Nach 25 Minuten ging der dritte Durchgang dennoch mit 25:22 Punkten an die Günztalerinnen.
Dass dieses Match keine einfache Aufgabe werden würde, war spätestens jetzt allen Beteiligten klar. Zwar übernahmen die Obergünzburger Spielerinnen zunächst die Führung, taten sich aber immer schwerer, diese zu verteidigen. „Wir haben leider mit unseren Aufschlägen nicht den gewohnten Druck aufbringen können, das hat sich das ganze Spiel über durchgezogen. Es waren nur ganz wenige Serien dabei, was ja eigentlich sonst immer unsere Stärke war.“ zieht Trainerin Julia Obermeier Bilanz. Wieder war es die Lohhofer Mannschaft, die gegen Satzende die Oberhand behielt. Beim Stand von 20:23 verletzte sich Mittelangreiferin Katja Schneider und somit musste Spielertrainerin Julia Nisseler doch noch aufs Parkett. Diese bewies gute Nerven und verschaffte dem TSV mit zwei starken Aufschlägen den Ausgleich. Nach einem Stand von 24:24 brauchte es noch zwei weitere Matchball-Anläufe bis endlich nach 36 Minuten der Satz und somit drei weitere Punkte auf dem Obergünzburger Konto verzeichnet werden konnten.
Weil nur noch ein Spiel bevorsteht und der Vorsprung auf den zweitplatzierten TV Planegg Krailing II sieben Punkte beträgt, ist die Meisterschaft somit vorzeitig gesichert. „Auch wenn das keine Glanzleistung von uns war, sind wir einfach froh, dass wir es geschafft haben“ blickt Franziska Thaller zufrieden auf das Spiel und die Saison zurück. „Unser Ziel war es, dass wir als Team zusammenwachsen und vielleicht sogar vorne mitspielen können. Dieses Ziel haben wir weit übertroffen, das macht mich wirklich sehr stolz“
Kommenden Freitag steht das letzte Spiel der Saison an. Zu Gast ist der momentane Tabellenvierte FC Langweid. Mittlerweile haben ganze vier Teams aus der Liga den Spielbetrieb eingestellt, was den Spielplan erheblich verkürzt hat. - Franziska Thaller

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

 

Foto: Sarah Leschensky


Beide Gegner canceln Wochenendspiele

Coronabedingte Absagen für Samstag, Nachholspiel am Montag

Für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg geht es langsam in Richtung Saisonende. Seit Ende Oktober läuft die Runde, die nach zwei Spielen im Herbst coronabedingt unterbrochen wurde. Seit dem Re-Start Mitte Februar hat es bisher noch kein Team geschafft, das Ogü-Team zu schlagen. Vier Spieltage vor Saisonende ist die Bilanz phänomenal: Elf Spiele, elf Siege, direkter Kurs in Richtung Meisterschaft.

Den Platz an der Sonne wollen die Volleyballerinnen auch weiterhin verteidigen, auch wenn das für Samstag angesetzte Heimspiel gegen die DJK Augsburg-Hochzoll nicht stattfinden kann. „Es gibt positive Coronafälle bei den Augsburgerinnen, sodass sie gezwungen sind, das Spiel gegen uns abzusagen“, betont Volleyball-Abteilungsleiterin Julia Nisseler. Damit fällt mittlerweile das dritte Match in Folge coronabedingt aus. Zuvor war das Ogü-Team selbst betroffen. Eigentlich hätte es am Samstag eine weitere Partie geben müssen. Weil der TSV München-Ost seine Mannschaft für diese Saison abgemeldet hat, wandern automatisch drei weitere Punkte auf das Konto des TSV Obergünzburg. Es ist bereits das dritte Team, das aufgrund der aktuellen Situation keinen Ausweg mehr findet, den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Mit Eichstätt und Schwabing zogen bereits zwei Mannschaften die Reißleine. Eines ist auf jeden Fall sicher: Die Günztalerinnen bleiben weiterhin an der Tabellenspitze. „Auch wenn wir jetzt nicht spielen, wir bleiben weiterhin die Gejagten“, so Mittelangreiferin Franziska Thaller. Wann die Partie gegen Augsburg-Hochzoll nachgeholt wird, steht derzeit nicht fest. Unterdessen fiebert auch Mittelblockerin Jennifer Ruf dem Saisonende entgegen. So langsam rücken immer mehr und mehr Schulter- und Knieprobleme in den Vordergrund. Dennoch ist Ruf weiterhin hochmotiviert, auch wenn das Match am Samstag nun nicht stattfinden kann. „Wir haben es geschafft, als Mannschaft zusammenzuwachsen. Es läuft derzeit Tipptopp“, hebt sie das ‚Wir-Gefühl‘ hervor.

Nachholspiel angesetzt

Zwar sind die Obergünzburgerinnen am Wochenende gezwungenermaßen spielfrei, doch für Montagabend (4.4.) ist ein Nachholspiel beim SV Lohhof angesetzt. Dann muss der Tabellenführer zum ersten Mal in dieser Saison gegen das Team aus dem Landkreis München antreten. Elf Punkte Vorsprung auf Lohhof sind es bereits. „Das wird wohl eine Überraschungskiste. Der Tabellenplatz von ihnen sagt überhaupt nix aus“, macht Franziska Thaller abschließend deutlich. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Weitere 3 Punkte aufs Tabellenkonto

Ogü-Damen auch auswärts weiterhin ungeschlagen

Die Damen des TSV Obergünzburg bleiben unangefochten an der Spitze der Volleyball-Landesliga-Süd. Sie gewannen auswärts gegen den FC Langweid nach knapp einer Stunde Spielzeit verdient mit 3:0.
 
Obwohl die ersten beiden Durchgänge vom Ergebnis her eindeutig waren, waren die Gastgeberinnen aus dem Landkreis Augsburg doch ein ernstzunehmender Gegner. Mit 25:14 und 25:12 holte sich das Ogü-Team eine komfortable Führung heraus, obwohl der TSV ersatzgeschwächt auf das Parkett ging. „Zwei unserer Spielerinnen waren nicht im Training. Viele hatten zu kämpfen. Wenn du angeschlagen bist, schwinden im Laufe des Matches die Kräfte. Trotzdem hat das Team das Beste gegeben“, so Mittelangreiferin Franziska Thaller. Dass Obergünzburg erneut keinen Satz abgab, ist auch durch die mannschaftliche Geschlossenheit zurückzuführen. „Wir waren zwar nicht bei 100 Prozent, haben uns aber immer wieder gegenseitig gepusht“, ergänzt Thaller. Den dritten Durchgang beendete der TSV mit 25:19. Für Sabine Boppeler seien die Aufschläge gegen Langweid das A und O gewesen. Mit nunmehr 32:0-Punkten führt Obergünzburg das Feld weiterhin ohne Niederlage souverän an. „Keiner hätte bisher geglaubt, dass wir in der Saison so dominant sind“, so Außengreiferin Boppeler. Trotzdem wolle sie die Meisterschaft noch nicht in den Mund nehmen, auch wenn mit dem TV Planegg-Krailing der härteste Konkurrent um den Titel bisher zweimal geschlagen wurde. Nur wenn Obergünzburg patzen sollte, hätten die Oberbayerinnen wieder eine reelle Chance auf den Gewinn der Meisterschaft, müssten aber selbst alles gewinnen „Jede von uns hat weiterhin den Ehrgeiz, um jedes Spiel erfolgreich zu gestalten“, verweist Boppeler dabei auf die noch fünf verbleibenden Duelle in der Landesliga-Süd. Zweimal geht es noch gegen den SV Lohhof. Mit München, Augsburg und das Rückspiel gegen Langweid folgen die letzten Partien in dieser für alle kräftezehrenden Saison. „Je länger die Runde dauert, desto zäher wird es“, macht Thaller deutlich.  - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Ogü-Damen weiterhin ungeschlagen

Landesligateam erneut ohne Satzverlust

Seit dem Re-Start der Volleyballerinnen in der Landesliga-Süd haben sie bisher kein einziges Spiel verloren. Nach den spielerischen Glanzleistungen gegen den TV Planegg-Krailing steht der TSV Obergünzburg verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Auch im Nachholspiel am vergangenen Dienstag gegen die Lechrain Volleys änderte sich daran überhaupt nichts.

Am Ende setzte sich die Erfahrung und Routine durch, obwohl es für das Ogü-Team nicht gerade das beste Saisonspiel war. Statt einer normalen und intensiven Trainingseinheit ging es nun um Punkte und die Verteidigung der Tabellenspitze. „Wir haben über das gesamte Spiel Druck gemacht und dem Gegner wenig Gegenwehr gelassen“, freut sich Zuspielerin Sarah Leschensky über drei weitere Punkte auf der Habenseite. Satz eins war bereits nach 16 Minuten vorüber. Mit 25:12 ließen sie den Lechrain Volleys keine Chance, weil der TSV auch von Beginn den Spielverlauf diktierte. Sehr zügig verlief auch Durchgang zwei, der mit 25:14 an das Heimteam ging. So deutlich wie es das Ergebnis zeigt, war es dann zwischenzeitlich doch nicht. „Es gab dann wieder einmal kleine Höhen und Tiefen“, so Leschensky in ihrer Bilanz. Insgeheim wusste das erneut dezimierte Team, dass der Sieg nicht gefährdet war. Zwar dauerte der dritte Satz mit 23 Minuten Spielzeit am längsten, doch unterm Strich stand ein 25:18 zu Buche. Hier und da gab es einige Abstimmungsprobleme, weil Libera Kathrin Strobel gegen den Tabellenfünfte nicht nur Verfügung stand. Doch am Ende blieb die Erleichterung über einen weiteren Erfolg. Obergünzburg bleibt damit weiterhin das einzige Team in der Landesliga-Süd, welches noch keine Niederlage zu verzeichnen hat.

Daran soll sich auch nach dem nächsten Pflichtspiel am Samstag nichts ändern. Die Günztalerinnen müssen zum FC Langweid. Noch nie ging es gegen die Mannschafft aus dem Landkreis Augsburg, die mit 24 Zählern bereits fünf Punkte hinter dem TSV auf Rang drei sind, allerdings zwei Partien mehr auf dem Konto haben. „Langweid wird für uns alle eine Herausforderung, da wir sie überhaupt nicht kennen und einschätzen können. Aber wir werden unser Spiel durchziehen“, so Sarah Leschensky. Kathrin Strobl wird beim Auswärtsmatch auch wieder mit von der Partie sein. Ein weiterer Sieg für das Ogü-Team verschafft ihnen weiterhin den Platz an der Sonne. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Heimspiel mit Favoritenrolle

Ogü-Damen treffen Dienstagabend auf Lechrain Volleys

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg wollen bei ihrem Nachholspieltag am Dienstagabend ihre Tabellenführung in der Landesliga-Süd verteidigen. Um 19.30 Uhr empfangen sie in der Sporthalle am Nikolausberg die Lechrain Volleys.

 

Erst einmal standen sich beide Mannschaften bei einem Vorbereitungsturnier vor dem eigentlichen Saisonstart gegenüber. In der laufenden Punkspielrunde feiern beide Teams eine Premiere. „Das Testmatch dürfen wir überhaupt nicht als Maßstab nehmen. Wir fangen am Dienstagabend wieder bei null an“, sagt Mittelblockerin Franziska Thaller und schiebt gleich hinterher: „Als Tabellenführer müssen wir liefern. Unsere Gegner werden abwarten. Das kann gefährlich sein.“ Nach den letzten Begegnungen gegen TV Planegg-Krailing, die beidesamt mit 3:2 und 3:0 gewonnen wurden, hat das Ogü-Team daheim gegen die Lechrain Volleys klar die Favoritenrolle inne. „Keiner wird uns hier was schenken“, so Thaller.

„Wir schweben gerade schon ein bisschen auf Wolke sieben. Ich sehe die Gefahr, dass wir jetzt nicht überheblich werden und die Spiele, die jetzt auf uns warten, zu sehr auf die leichte Schulter nehmen“, betont die Schnellangreiferin. Dass die Günztalerinnen als einziges Team in der Liga noch ohne Niederlage sind, haben sie auch ihrem unbändigen Willen und ihrem Trainingsfleiß zu verdanken. Denn anders als bei den meisten Teams kann sich der TSV keine weiteren personellen Ausfälle leisten. „Wir haben das Glück, dass unser eh schon dezimierter Kader von Verletzungen und Corona-Ausfällen verschont geblieben ist“, betont Thaller und macht deutlich: „Jede Spielerin ist wichtig. Wir können ja nicht viel tauschen.“ Würde dennoch ein personeller Engpass eintreffen, stünden Katja Schneider und Meike Sterk als Ersatz parat.

 

Übrigens: Zuschauer sind beim Heimspiel gegen die Lechrain Volleys erneut zugelassen. Es gilt die 2G-Pflicht. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Ogü-Damen erobern Tabellenspitze

Souveräner Auftritt vor heimischem Publikum

Was für ein Gipfeltreffen in der Volleyball-Landesliga-Süd: Das Frauenteam des TSV Obergünzburg hat am vergangenen Samstag nach einem überzeugenden Auftritt gegen den TV Planegg-Krailing erstmals in dieser Saison die Tabellenführung erobert. Die Günztalerinnen gewannen gegen den bisherigen Spitzenreiter mit 3:0.

Damit gelang dem Ogü-Team das Kunststück, bereits zum zweiten Mal in dieser Runde gegen Planegg-Krailing zu gewinnen. War das Hinspiel auswärts noch eine enge Kiste (3:2-Sieg), demonstrierten die Ostallgäuerinnen dann im Rückspiel eindrucksvoll ihre spielerische Klasse. Unter dem Beifall sowie der Anfeuerungsrufe der wieder zugelassenen Fans und Zuschauer konnte der TSV in eigener Halle nicht gestoppt werden. „Ich bin immer noch selbst überrascht und geflasht, wie wir heute gespielt haben“, freut sich Außenangreiferin Franziska Thaller über drei weitere Punkte auf der Habenseite. Allein der erste Durchgang war bereits nach 17 Minuten vorbei. Mit 25:13 zeigten die Gastgeberinnen dem favorisierten Team die Grenzen auf. Allein mit 14 Spielerinnen reiste Planegg-Krailing an. Schon im Vorfeld dieses Spitzenspiels spuckte der Ligaprimus große Töne. Obwohl das Ogü-Team im zweiten Satz zwischenzeitlich mit 0:5 in Rückstand geriet, kamen sie nach genommener Auszeit wieder zurück ins Spiel. In der Folge schenkten sich beide Mannschaften nichts, zeigten sehenswerten Volleyballsport. „Jede hat sich reingehängt und gekämpft“, verweist Thaller im gleichen Atemzug auf Sarah Leschensky, die super Aufschläge serviert hat. „Ich glaube, dass auch unsere Zuschauer den Gegner aus dem Konzept gebracht haben.“ Durchgang zwei ging nach 25 Minuten mit 25:20 ebenfalls an Obergünzburg. Siegessicher ging es in den dritten Abschnitt. „Wir sind dauerhaft drangeblieben. Ja, wir haben es heute gerockt“, zeigt sich Franziska Thaller nach dem so deutlichen Erfolg begeistert über die mannschaftliche Geschlossenheit. Satz drei wurde übrigens mit 25:21 entschieden. Selbst Libera Kathrin Strobel konnte diesen Auftritt nicht in Worte fassen: „Planegg war im Vorfeld sehr siegessicher. Der Druck lag eindeutig beim Gegner. Aber wir haben sie einfach überfahren.“ Für Außenangreiferin Sabine Boppeler war allein die Atmosphäre, wieder nach über zwei Jahren daheim wieder ein Pflichtspiel vor Fans absolvieren zu können, ein tolles Gefühl. „Unser Aufschlags- und Angriffsspiel war heute ebenfalls unsere Stärke“, resümiert sie. „Dass wir so deutlich gewinnen, damit hatte keiner von uns gerechnet“, sagen beide unisono freudestrahlend. Obergünzburg ist nun das einzige Team in der Landesliga-Süd ohne Niederlage. Mit 26 Punkten liegen sie knapp vor Planegg-Krailing an der Tabellenspitze.
Unterdessen wurde das für Freitagabend angesetzte Match gegen den SSV Lohhof von den Gästen aus Unterschleißheim abgesagt. Nun liegt es am Sportgericht, wie die Partie gewertet wird. Laut Verbandsstatuten kann im März kein Spiel aufgrund Corona mehr verschoben werden. Zu dicht ist der Terminkalender. Wer absagt, verliert automatisch die Punkte am grünen Tisch. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Heimspielpremiere

Ogü-Damen erwarten am Wochenende gleich zwei Mal Gäste

Premiere für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg: Seit Oktober läuft die Meisterrunde in der Landesliga-Süd. Nun dürfen sie endlich in eigener Halle um Punkte kämpfen. Mit dem SV Lohhof und TV Planegg-Krailing warten allerdings keine leichten Aufgaben.

 

Schon am Freitagabend erfolgt um 19.30 Uhr in der Schulsporthalle am Nikolausberg das Kräftemessen mit dem SV Lohhof. Die Gäste aus Unterschleißheim (Landkreis München) liegen derzeit auf Rang fünf. Ihr letztes Duell verloren sie gegen Ligaprimus Planegg mit 1:3-Sätzen. Für das Ogü-Team ist es in dieser Spielzeit das erste Aufeinandertreffen mit Lohhof, die sechs Punkte hinter den Ostallgäuerinnen platziert sind. „Sie haben eine junge Mannschaft, enormen Kampfgeist und extremes Durchhaltevermögen“, so Außenangreiferin Simone Thaller. Doch diese Hürde will der TSV mit Erfahrung und Konzentration genauso stemmen, wie das Duell gegen Planegg-Krailing. Am Samstagmittag ist Anpfiff für das Spitzenspiel in der Landesliga. Vor 14 Tagen standen sich beide Kontrahentinnen zum ersten Mal gegenüber. Hier holte sich das Ogü-Team einen starken und hart umkämpften 3:2-Sieg und fügte dem Tabellenführer aus dem Landkreis München die erste Saisonpleite zu. Von daher sind die Gäste ab 13.00 Uhr auf Revanche aus. „Sie haben wohl Großes gegen uns vor. Das haben sie in den sozialen Netzwerken angekündigt“, erzählt Thaller und sieht im Duell gegen Planegg-Krailing die wohl eindeutig schwerere Aufgabe. „Ich glaube, es wird ein hartes und sehr intensives Match. Wir werden Vollgas geben. Wir brauchen uns gegen sie überhaupt nicht zu verstecken“, zeigt sich die Außenangreiferin kämpferisch. Selbst Coach Julia Obermeier ist optimistisch: „Die Mädels sind sehr fleißig und motiviert. Unser Ziel sind natürlich sechs Punkte.“

 

Noch am Donnerstag stand das Abschlusstraining auf dem Programm. Für Thaller sei es zwar nicht vorteilhaft an zwei aufeinanderfolgenden Tagen aufs Parkett zu gehen, doch der Termindruck, sämtliche Nachholspiele noch hineinzupacken, ist auch beim TSV Obergünzburg vorhanden. Gegen Lohhof und Planegg dürfen auch wieder Zuschauer und Fans unter 2G plus in die Halle gelassen werden. Ein Schnelltest kann auch direkt vor Ort gemacht werden. Selbst Geboosterte brauchen einen zusätzlichen negativen Test. Es herrscht Maskenpflicht. Ein Kiosk steht parat. - Julia Obermeier

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung


Sieg gegen Ligaprimus

Dezimierter Kader zeigt ausdauernden Kampfgeist

Damit hatten selbst die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg nicht gerechnet: Mit einer großen Portion Selbstvertrauen reisten sie zum Spitzenspiel der Landesliga-Süd nach Planegg. Ging es doch gegen den Favoriten nicht nur um drei weitere Punkte, sondern in erster Linie auch darum, ob das Ogü-Team auch spielerisch mithalten kann.

Wie schon die Woche zuvor, ging es mit einem dezimierten Kader aufs Parkett. Meike Sterk half dem Team glücklicherweise aus. Der erste Durchgang gegen den Ligaprimus war zwar ausgeglichen, allerdings zeigten die Gastgeberinnen auf jeder Position ihre spielerische Dominanz. Trotzdem hielt das Ogü-Team mit, obwohl die Günztalerinnen Höhen und Tiefen durchlebten. Nach 24 Minuten entschied der TV Planegg-Krailing den ersten Durchgang mit 25:19 für sich. Doch die Gäste zogen ihr Spiel durch – mit Erfolg. „Wir waren sehr abwehrstark und haben weiterhin Druck gemacht“, erzählt Zuspielerin Sarah Leschensky. Mit 25:22 ging Durchgang zwei an Obergünzburg. Was an diesem Tag funktionierte, waren Aufschlagspiel und Abwehrverhalten beim TSV. Trotzdem mussten sie sich mächtig gegen die körperlich überlegenen Gäste strecken. Satz drei entschied Obergünzburg mit 25:21. „Im vierten Satz lief überhaupt nichts für uns. Der Vorsprung war dann doch sehr deutlich“, sagt Leschensky in ihrer Bilanz und verweist auf das deutliche 13:25. Der fünfte Satz musste die Entscheidung bringen. Gleich von Beginn an war das Ogü-Team hellwach und konzentriert. Sie schafften es schlussendlich Planegg-Krailing mit 15:9 in die Knie zu zwingen. Schon vor einer Woche war Trainerin Julia Nisseler beim Auswärtssieg gegen Augsburg-Hochzoll begeistert von der Spielweise. Doch der Auftritt wurde noch getoppt. Besonders die Abwehrleistung hebt Nisseler hervor. „Das war einfach mega.“ Auffallend war, dass die Gastgeberinnen zeitweise ihre komplette Mannschaft ausgewechselt haben. „Das konnten wir nicht. Umso höher ist der Sieg auch einzustufen, weil wir unsere letzten Kräfte mobilisiert haben“, so Julia Nisseler abschließend. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Sarah Leschensky


Damen starten mit Sieg ins neue Jahr

Nach viermonatiger Pause gelingt der Saison-Re-Start

Rund elf Wochen nach ihrem letzten Auftritt haben die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg bei ihrem Re-Start 2022 einen Sieg eingefahren. In der Landesliga-Süd gewannen die Günztalerinnen deutlich mit 3:0 gegen die zweite Mannschaft der DJK Augsburg-Hochzoll. Nach etwa einer Stunde Spielzeit stand der Sieg für die Gäste aus dem Ostallgäu fest.

 

Mit einem stark dezimierten Team ging es in der Fuggerstadt aufs Parkett. Nur Coach Julia Nisseler stand als Ersatzspielerin parat. Zu Beginn war die Partie ausgeglichen, Augsburg setzte hin und wieder einige Akzente. Allerdings gewann Obergünzburg den ersten Satz nach 18 Minuten mit 25:16. „Wir waren anfangs schon etwas nervös. Ich habe das aber selten erlebt, dass wir dann locker aufgespielt und jede Menge Spaß versprüht haben“, so Mittelblockerin Franziska Thaller. In der Folge bestimmten die Gäste das Spielgeschehen. „Wir haben mit unseren Aufschlägen viel Druck ausüben können“, ergänzt Thaller. Je länger das Match aber dauerte, desto mehr brachte das Ogü-Team Augsburg aus dem Konzept. Selbst Trainerin Julia Nisseler konnte die spielerische Überlegenheit ihrer Mannschaft von der Seitenlinie aus beobachten. Durchgang zwei endete mit 25:14. Mit Schwung ging es auch in den dritten Abschnitt. Sarah Leschensky sorgte mit einer tadellosen Aufschlagserie für eine komfortable 11:0-Satzführung. Diesen Vorsprung ließ sich der TSV auch nicht mehr nehmen, sodass dieser entscheidende Durchgang mit 25:13 zu Ende gebracht wurde. „Es hat enormen Spaß gemacht, die Partie anzuschauen“, betont Nisseler. Dabei hatte sie noch beim Einschlagen ihre Bedenken, doch Augsburg-Hochzoll brachte die erwartete Dominanz nicht aufs Parkett.

 

Insgesamt war es für den TSV Obergünzburg in der seit Oktober andauernden Runde erst das dritte Punktspiel. Weil aber die Teams aus Eichstätt und Schwabing ihre Mannschaft für diese Saison bereits abgemeldet haben, wandern dadurch vier Siege (12 Punkte) auf das Konto. Auffallend ist, dass das Ogü-Team bisher das einzige Team in der Liga ist, dass noch keinen Satz abgegeben hat. Franziska Thaller kann die aktuelle Situation daher genau abschätzen: „Jedes Spiel, das wir bestreiten werden, wird eine Art Wundertüte sein“, betont sie und fiebert bereits dem Kräftevergleich mit Planegg entgegen. Laut dem etwas durcheinander geratenen Spielplan trifft der TSV Anfang März auf den Ligaprimus. Obergünzburg rangiert derzeit auf Rang zwei in der Tabelle. Die bisher ausgefallenen Partien sollen mit Abstimmung der Gegner nachgeholt werden. „Ich glaube, es wird noch viele Überraschungen geben“, erwartet Julia Nisseler weiterhin eine turbulente und nicht einfach Spielzeit, auch in der Hinsicht, dass es nicht absehbar ist, alle Termine unter einen Hut zu bekommen. Zeit bleibt bis Ende Mai. Der Verband hat die Runde coronabedingt verlängert. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Sarah Leschensky


Erneute Spielabsage in der Landesliga

Die aktuelle Saison in der Landesliga-Süd wird für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg zu einer echten Geduldsprobe. Coronabedingt fielen seit Ende November 2021 alle Partien aus. Zuletzt sagten immer wieder die gegnerischen Teams ab. Nun ist das Ogü-Team in dieser Spielzeit zum ersten Mal gezwungen ein Match abzusagen. Das für Samstag geplante Auswärtsspiel gegen den VfB Eichstätt muss verschoben werden.

Krankheitsbedingte Ausfälle zwingen den TSV zu diesem Schritt. Aufgrund der aktuellen Situation steht den Günztalerinnen sowieso nur ein dezimierter Kader zur Verfügung. Wann das mittlerweile neunte Pflichtspiel nachgeholt wird, ist noch unklar. Bisher absolvierte Obergünzburg in dieser Spielzeit nur zwei Partien, die sie gegen Lechrain Volleys und TSV München-Ost jeweils mit 3:0 gewannen.
Unterdessen kam jüngst der Spielausschuss des Bayerischen Volleyball-Verbandes wieder zusammen. Die Saison 2021/22 wird weiterhin fortgesetzt und am Modus Hin- und Rückrunde festgehalten, heißt es von Verbandsseite. Neu ist, dass für alle ab der Bayernliga abwärts der Abstieg ausgesetzt wird. Die Mannschaften, die nicht mehr am aktiven Wettkampfbetrieb teilnehmen wollen oder können, müssen nun bis Mitte Februar ihren Rückzug erklären. Alle Partien werden dann mit 0:3-Punkten und 0:75-Sätzen gewertet. „Ich finde das eine gute Entscheidung“, sagt Angreiferin Simone Thaller. „Wir ziehen unser Team nicht zurück.“ Dem TSV Obergünzburg ist in der Lage auch bewusst, dass die nächsten Wochen herausfordernd werden. Primär steht nun die Terminfindung an erster Stelle. So ist nicht gänzlich auszuschließen, dass Nachholspieltage anstatt von Training durchgeführt werden können. Schließlich muss ein gemeinsamer Termin mit den Gegnern gefunden werden. „Wir haben uns intensiv über die Problematik unterhalten. Wenn wir das zeitlich nicht mehr hinterherkommen, dann sagen wir eben diesen Spieltag ab“, so Thaller. Dass es aber in der Landesliga-Süd noch um die Meisterschaft und um den Aufstieg in die Bayernliga geht, spornt den TSV und die Angreiferin zusätzlich an. „Wenn wir nur weitertrainieren, fehlt uns der sportliche Reiz.“ Der angesetzte Spieltag ist nun am 19. Februar. Dann geht es zum FTM Schwabing. - Michaela Boppeler

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung


Zweites Heimspiel 2022 abgesagt

Obergünzburgs Volleyballerinnen müssen weiter auf ihren nächsten Spieltag warten. Nachdem bereits am vergangenen Wochenende die Gäste aus Schwabing Corona-bedingt abgesagt haben, musste auch das Spiel gegen Planegg-Krailing II aufgrund eines personellen Engpasses bei den Gastgeberinnen verschoben werden. Auch dieses Wochenende fällt das Heimspiel aus.

Bereits zu Beginn der Woche zeichnete sich ab, dass Lohhof III aufgrund mehrerer Corona- und Quarantänefälle innerhalb der Mannschaft eventuell absagen muss. Am Donnerstag folgte dann die endgültige Absage des Spiels. Da der BVV sich aktuell noch offen lässt, ob ggf nur die Hinrunde statt beiden Runden gewertet wird, entschloss sich der TSV das Rückspiel gegen die Lechrain Volleys zu verschieben. „Viele Spielerinnen spielen mit einem mulmigen Gefühl. Eigentlich treten wir nur an, um am Ende nicht aufgrund der Spielabsagen als Absteiger festzustehen, da wir die Landesliga gerne halten möchten. Zur Zeit ist nicht klar, ob Rückspiele überhaupt gewertet werden. Deswegen macht es für uns keinen Sinn anzutreten, wenn es einigen Spielerinnen nicht wohl dabei ist“, stellt Franziska Thaller ernüchtert fest. „Unser organisatorischer Aufwand ist zur Zeit höher, als der Trainings- und Spielaufwand. An einem Tag steht ein möglicher Plan und am nächsten wird er wieder komplett verworfen. Wir hoffen nach wie vor, auf eine schnelle Entscheidung vom BVV, die klarer und fairer für alle Mannschaften ist“, beklagt sie. Inzwischen müssten die Obergünzburgerinnen acht Spiele nachholen. Gerade mal zwei Spiele konnten noch im alten Jahr stattfinden.

Immerhin finden die Jugendspieltag der U15 und U13 am Sonntag in Bad Grönenbach sowie Mauerstetten statt. Auch das Mini-Volleyball und das Jugendtraining finden seit letzter Woche wieder statt. Die U18 musste leider vom Spielbetrieb abgemeldet werden. Die meisten Spielerinnen können aber jetzt bei der U15 mitspielen. „Wir wollten den Spielerinnen unbedingt Spielpraxis geben. Das ist das wichtigste für sie. Hier lernen sie am meisten“, so Jugendtrainerin Thaller. „Jede Spiel- und Trianingspause ist ein Rückschritt. Das merken wir sogar schon bei den Minis. Viele Wiederholungen und viel Routine ist das wichtigste für sie“, resümiert Thaller die verlängerte Weihnachtspause. Nach einem Spielfreien Wochenende geht es für die Landesligavolleyballerinnen am 05.02. zum nächsten Auswärtsspiel beim Vfb Eichstätt. Spielerinnen und Trainerinnen sind bereits gespannt, ob und wie der Spieltag stattfinden kann. - Michaela Boppeler

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung


Erstes Heimspiel 2022 abgesagt

Spielerengpass zwingt zur Absage

Trotz des Beschlusses vom Bayerischen Volleyballverband, deN Spielbetrieb fortzusetzen, fällt das Heimspiel der Obergünzburger Volleyballerinnen in der Landesliga Süd-West am kommenden Samstag aus.

 

In der laufenden Saison hat der TSV bisher erst zwei Ligaspiele bestritten. Beide konnten die Damen auswärts gegen die Lechrain Volleys und den TSV München-Ost mit 3:0 für sich entscheiden. Das letzte Spiel fand am 13. November statt, ehe der Verband eine Spielunterbrechung aufgrund der Corona-Pandemie bis Anfang Januar beschlossen hat.


Während der Spielunterbrechung hielten sich die Obergünzburgerinnen mit Online-Training fit, bis Ende Dezember der Beschluss des Verbandes folgte, die Saison fortzuführen. Die Saison wurde allerdings bis Ende Mai verlängert, um Spielverlegungen den nötigen Raum zu geben.
Sowohl die Ostalläguerinnen als auch ihre Ligakonkurentinnen können die Entscheidung des BVV nicht nachvollziehen. „Jeder Verein darf selbst entscheiden, ob er spielen möchte oder nicht. Wer dann aber nicht weitermacht, steht automatisch als Absteiger fest. Da wir somit spielen müssen, um die Klasse zu halten, sind wir mit der Entscheidung unzufrieden“ kritisiert Trainerin Julia Obermeier die Vorgehensweise des Verbandes. Trotzdem lassen sich die Obergünzburgerinnen nicht den Spaß verderben. Bei den ersten Einheiten fehlte zwar noch etwas das Ballgefühl, doch jede Einzelne kam dann wieder schnell hinein. Während das Team in der vergangenen Woche dreimal trainierte, gab es vor dem Heimspieltag noch zwei intensive Einheiten. „Im Vordergrund steht die Freude wieder spielen zu dürfen“, so Ruf.


Am heutigen Samstag wären eigentlich der FTM Schwabing sowie Ligaprimus Planegg-Krailing zu Gast in Obergünburg. Der Spieltag wurde im voraus unter Ausschluss der Zuschauer organisiert. Während schon zu Beginn der Woche die Gäste aus Schwabing aufgrund der unsicheren Corona-Situation um Verlegung des Spiels gebeten hatten, musste nun auch der TSV das Spiel gegen Planegg-Krailing aufgrund eines Spielerengpasses absagen. Während die Gastgeberinnen zunächst noch planten mit einem dezimierten Kader aufgrund einiger verletzten sowie angeschlagenen Spielerinnen anzutreten, folgte zwischenzeitlich die Absage da noch mehr kranke Spielerinnen hinzugekommen sind und dadurch keine Wechselspieler mehr zur Verfügung stehen würden. Bei einigen Spielerinnen spielt auch 2G eine wichtige Rolle. „Viele von uns wollen sich dem Risiko nicht aussetzen. Es können nicht alle im Homeoffice arbeiten. Das schöne ist, dass wir gemeinsam die Entscheidung einer jeden Einzelnen nicht zu spielen voll akzeptieren“, betont Obermeier.
Somit sind es insgesamt bereits sechs Spiele, die nachgeholt werden müssen. „Das hat mit Fairness nichts mehr zu tun“ betont Julia Obermaier. „Andere Mannschaften haben bisher nicht nur mehr Spiele auf dem Konto, sondern konnten auch länger trainieren“, ergänzt sie. „Wir sind alle motiviert und werden aus der nicht einfachen Situation das Beste machen. Mit viel Ehrgeiz werden wir diese Saison durchziehen“, so Mittelblockerin Jenni Ruf. - Michaela Boppeler

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung


Es geht wieder los

Der Bayerische Volleyball-Verband (BVV) hat in seiner jüngsten Sitzung, die Ende Dezember stattfand, die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zum 8. Januar 2022 beschlossen. Wie es in einer offiziellen Stellungnahme des Verbands heißt, können wieder Wettkampfspiele ausgetragen werden. Allerdings stehe es den Teams weiterhin frei, ob sie antreten wollen oder nicht. Dies betrifft nun auch den TSV Obergünzburg. Die Damen, die in der Landesliga an den Start gehen, haben am vergangenen Dienstag wieder das Training unter 2G-Plus aufgenommen. „Bei uns ist dennoch eine gewisse Verunsicherung zu spüren“, so Spielerin Franziska Thaller, die zwar mit einem lachenden Auge den Re-Start sieht, „trotzdem ist aber das mulmige Gefühl mit der Omikron-Variante vorhanden.“ Besonders die harten Quarantäne-Auflagen sind das eigentliche Problem. Daher ist noch ungewiss, ob der Heimspieltag am 15. Januar gegen den TV Planegg Krailing und FTM Schwabing überhaupt stattfinden kann, geschweige, ob bei einer Durchführung Zuschauer in die Halle am Nikolausberg zugelassen werden dürfen. Geht es nach dem BVV, so sollen die bis dato ausgefallenen Partien nachgeholt werden. Die Saison wird aus diesem Grund bis Ende Mai verlängert. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten



Heimspiel abgesagt

Nach dem gelungenen Start in die Volleyball Landesliga Süd-West mit zwei 3:0-Siegen gegen die Leachrain Volleys sowie den TSV München-Ost steht für Obergünzburgs Volleyballerinnen nun eine längere Paus an:

 

Bereits am vergangenen Wochenende sagte der TSV das mit Spannung erwartete Spiel gegen die DJK Augsburg Hochzoll II aufgrund der hohen Inzidenzen im Ostallgäu ab. Inzwischen hat auch der Bayerische Volleyball-Verband auf die angespannte Situation reagiert und die Saison vorerst bis zum 06.01.2021 unterbrochen. Am 30.12.2021 wird sich der Spielausschuss nochmals treffen und über das weitere vorgehen beraten.

Trainings sind unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen laut dem Verband weiterhin möglich. Da das Ostallgäu inzwischen kein Hotspot mehr ist, könnte der TSV den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen. Vorläufig wollen die Volleyballerinnen ihr Training online abhalten. Für den TSV fällt damit das Heimspiel am Samstag gegen den FC Langweid und den Vfb Eichstätt, sowie am 11.12.2021 das Spiel gegen den SV Lohof III aus. Alle Spiele sind aktuell verschoben, neue Termine wurden aufgrund der unklaren Situation noch nicht vereinbart. Alle Spielerinnen sowie die Trainer hoffen, dass sich das Pandemie-Geschehen bald in die richtige Richtung entwickelt, so dass Trainings und Spiele wieder ohne unwohlsein möglich sind. - Michaela Boppeler

 

Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung


Saisonunterbrechung bis 06.01.2022

Der Spiel- und Jugendausschuss des Bayerischen Volleyball-Verbands (BVV) hat in einer gemeinsamen Sitzung am Montag, den 29.11.21, nach teils kontroverser Diskussion beschlossen, die aktuell laufende Spielsaison zu unterbrechen.

 

Dies betrifft alle Ligen und Spielrunden, die in der Verantwortung des BVV liegen. (Erwachsene Bayernliga abwärts, Jugend, Mixed, Senioren).

 

Die Unterbrechung gilt zunächst bis zum 06.01.22. Am 30.12.21 treten die beiden Ausschüsse erneut zusammen und beraten über das weitere Vorgehen.

 

Auf Grund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie leistet der BVV seinen Beitrag zu den empfohlenen Kontaktreduzierungen.

 

Quelle: BVV


Spielabsage in der Landesliga

Nachdem gelungenen Start in der Volleyball-Landesliga blickten die Obergünzburger Volleyballerinnen mit Spannung auf den heutigen Samstag: Das Auswärtsspiel bei der DJK Augsburg stand an. Die Gastgeberinnen sind bis dato mit 3 Siegen aus 3 Spielgen ungeschlagen. Allerdings dicht gefolgt von den Gästen aus dem Ostallgäu, mit zwei Siegen aus zwei Spielen. Nachdem Obergünzburg die Spiele der U-18 für kommenden Sonntag bereits im Voraus aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens abgesagt hat, wird nun auch das Landesligaspiel Corona-bedingt nicht stattfinden. Seit Freitag gelten im Ostallgäu aufgrund der "Hotspot-Regelung" verschärfte Maßnahmen. Diese Untersagen jeglichen Vereinssport. Für den TSV sind damit aktuell weder Trainingseinheiten noch Heimspiele möglich. Der Bayerische Volleyball Verband möchte, nach derzeitigem Stand, dennoch an der Hallensaison festhalten und diese zu Ende spielen. Da Augsburg aktuell eine recht niedrige Inzidenz aufweist, könnte das Spiel nach den Regularien planmäßig dort ausgetragen werden.
Obergünzburg hat sich jedoch entschieden das Spiel aus Infektionsschutzgründen abzugsagen. Der BVV hat derzeit Sonderregelungen geschaffen, die jedes Team dazu berechtigt ein Spiel abzusagen und zu verschieben. Der TSV wird nun von Woche zu Woche entscheiden, was möglich ist und was nicht. Allerdings befürchten sowohl Spielerinnen als auch Trainer, dass es durch die Verbote der Sportausübung zu einem ungleichen Trainingsstand innerhalb der Liga kommen wird. Den Volleyballerinnen bleibt nun nichts anderes übrig als abzuwarten, um zu sehen wie sich die Infektionsszahlen und Regelungen des BVV entwickeln. - Michaela Boppeler
Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

Zweites Spiel - zweiter Sieg

Landesliga-Team zeigt sich trotz dezimierter Mannschaft souverän

Das Volleyball-Team des TSV Obergünzburg hat auch das zweite Pflichtspiel in der noch jungen Saison in der Landesliga-Süd für sich entschieden. Die Günztalerinnen bezwangen auswärts den TSV München-Ost mit 3:0-Sätzen. Der dritte Platz ist ihnen momentan sicher.

Bedingt durch die 2G-Regel, die nun in der Corona-Pandemie Voraussetzung ist, um auch Spieltage durchzuführen, konnte auch Obergünzburg dadurch wenige Spielerinnen stellen. „Wir haben aber trotzdem einen klasse Start hingelegt“, so Zuspielerin Sarah Leschensky. Druckvoll und angriffslustig setzten die Gäste das Heimteam unter Druck. Selbst kurze Lobs brachten die Münchner immer wieder aus dem Konzept. Auch die starken Aufschläge durch Sarah Leschensky und Sabine Boppeler waren Garant für einen starken Auftritt. Nach 20 Minuten gewann das Ogü-Team den ersten Durchgang sicher mit 25:12. Im zweiten Satz kam München dann etwas besser ins Spiel, übte konstant Druck aus, doch die Ostallgäuerinnen schafften mit dem 25:17 eine sichere 2:0-Satzführung. Allerdings kamen hin und wieder Abstimmungsprobleme auf, die sich dann im dritten Abschnitt des Matches fortsetzten. „Wir haben uns dann trotzdem wieder ins Spiel reingefuchst, obwohl wir zwischenzeitlich auch mal einen Rückstand verkraften mussten“, so Leschensky, die im Nachhinein aber den zweiten Saisonsieg als verdient bezeichnet. „Unsere Hauptwaffe war unsere Aufschläge und das Angriffsspiel“, ergänzt Franziska Thaller, die als erfahrene Akteurin auch auf dem Parkett stand und das 25:16 ebenfalls bejubelte. Dass das Ogü-Team nun mit 6:0-Punkten auf Rang drei steht, damit hätte niemand gerechnet. „Bis jetzt läuft es schon ganz gut“, so Thaller, die aber nicht abschätzen kann, ob die Saison überhaupt zu Ende gebracht wird. „Ich hoffe, dass wir so lange wie möglich spielen können.“ Nun steht erneut ein wettkampffreies Wochenende bevor, ehe das dritte Auswärtsspiel in Folge wartet. Ende November geht es zum noch ungeschlagenen Zweitplatzierten DJK Augsburg-Hochzoll, die mit 9:0-Punkten direkt vor den Obergünzburgerinnen platziert sind.

Lernprozess dauert

Unterdessen hat der Nachwuchs des TSV, die U13, bei ihrem Spieltag in Sonthofen nicht nur mehr Spielpraxis bekommen, sondern auch an Erfahrungen dazugelernt. „Wir haben alle uns zur Verfügung stehenden Spielerinnen und Spieler eingesetzt“, so Trainerin Franziska Thaller, die zusammen mit Carolin Beck das Team im Oberallgäu betreute. Im ersten Duell gegen den SV Mauerstetten, die mit diesem Team außer Konkurrenz agierte, verlor Obergünzburg mit 15:25 und 10:25. „Da hatten wir schon gute Spielzüge absolviert“, so Franziska Thaller. Deutlicher war das zweite Duell gegen Mauerstettens erste Mannschaft. Hier musste sich der TSV abermals in zwei Durchgängen, mit 6:25 und 4:25, geschlagen geben. Im dritten Match des Tages traute sich das junge Team gegen den Gastgeber dann mehr zu, wobei auch hier eine Zwei-Satzniederlage zu Buche stand. „Wir haben gesehen, dass unser Konzept und den eingeschlagenen Weg, den wir gehen möchten, aufgehen“, freut sich die Nachwuchstrainerin auf die kommenden Aufgaben ihrer Mannschaft. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Sarah Leschensky


Glatt in drei Sätzen

Obergünzburg startet mit klarem Sieg in die Spielzeit

Das Volleyball-Damenteam des TSV Obergünzburg ist mit einem souveränen Sieg in die neue Landesliga-Saison 2021/22 gestartet. Am ersten Spieltag gelang ihnen in Buchloe ein deutlicher 3:0-Sieg über die Lechrain Volleys.

 

Bevor das Ogü-Team aufs Parkett ging, musste der Gastgeber noch zuvor gegen die dritte Mannschaft des SV Lohhof antreten. In einem hart umkämpften Match unterlag Lechrain Volleys in fünf Sätzen. Das spielte dem TSV in die Karten. Im ersten Durchgang baute Obergünzburg seine Führung auf 22:8 aus. Nach 18 Minuten stand es 25:17 und die 1:0-Satzführung war perfekt. Den Schwung nahm das Team gleich in den zweiten Satz mit. Auch hier gelang ihnen eine schnelle 7:0-Führung. „Wir haben die Lechrain Volleys weiterhin auf Distanz setzen können“, so Trainerin Julia Obermeier. Mit 25:15 ging auch dieser Abschnitt völlig verdient an die Gäste. Dass der dritte Durchgang 24 Minuten dauerte, lag im Grunde daran, dass die Gastgeberinnen endlich aufwachten und es dem Ogü-Team schwerer machten. Weil auf einigen Positionen noch umgestellt wurde, brachte das Team das erste Saisonspiel noch erfolgreich zu Ende. „Mit Teamgeist und der nötigen Moral haben wir den dritten Satz noch zu unseren Gunsten entschieden“, klatschte Obermeier nach dem 25:22 ebenfalls Beifall. Alle Spielerinnen wurden eingesetzt, sodass jede auch Erfahrung auf dem Parkett sammeln konnte. „Wir haben jede Menge Potential in unserer Mannschaft“, so Obermeier. Nicht nur für das neuformierte Team war es eine Premiere, auch die beiden Trainerinnen fieberten an der Seitenlinie mit. „Ich hatte genauso viel Adrenalin vor und während der Partie, als hätte ich selbst gespielt“, freute sich Obermeier auf den gelungenen Einstand ihres Teams. Zusammen mit Julia Nisseler betreuten sie das Team in Buchloe.

 

Für den TSV Obergünzburg geht es erst wieder am 13. November mit einem weiteren Auswärtsspiel in der Landesliga weiter. Dann geht es zum TSV München-Ost, die ihre beiden Auftaktspiele gegen Augsburg-Hochzoll und Langweid jeweils mit 1:3-Sätzen abgaben. Die kurze Pause werden die Obergünzburgerinnen nutzen. „Wir werden weitertrainieren und an unseren Defiziten arbeiten“, so Obermeier abschließend. - Stefan Günter

 

Foto: Sarah Leschensky


Saisonstart bei den Landesliga-Damen

Lange dauerte die Vorbereitung für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg. Nun startet das Landesliga-Team Ende Oktober in die neue Saison. Gleich zum Auftakt geht es auswärts gegen die Lechrain Volleys. Mit Jennifer Ruf und Franziska Thaller sind zwei Jugendtrainerinnen bei den Damen zusätzlich aktiv.

 

Bis zu dreimal wird in der Woche in der Turnhalle am Nikolausberg trainiert. „Wir haben einen relativ hohen Zuspruch“, so Franziska Thaller, die auf der Außen- und Mittelposition eingesetzt wird. Sie kann den jungen Spielerinnen genauso viel beibringen wie ihre Schwester Simone, Meike Sterk und Stefanie Schweikart (derzeit verletzt). Alle vier standen bereits zu Regionalliga-Zeiten auf dem Parkett. Seit Anfang August läuft das Hallentraining. „Stand jetzt ist es sicherlich schwer einzuschätzen, wie stark oder auf welchem Niveau sich die anderen Mannschaften befinden“, spielt für Trainer Walter Borst auch die lange Corona-Pause eine große Rolle. Trotzdem hat das Ogü-Team in der Vorbereitungsphase alles probiert. Ende September stand ein Trainingstag in eigener Halle auf dem Programm. Besonders am Aufschlag, der Annahme und am Zuspiel haben die Spielerinnen gearbeitet. „Einige können nur selten am Training teilnehmen, weil das Studium oder der Schichtdienst es nicht zulassen“, erzählt Walter Borst.

Die Teilnahme an einem Turnier in Buchloe wurde dankend angenommen. Mit 2:0-Sätzen gelang den Günztalerinnen ein Sieg gegen Türkheim. Knapp ging die Partie gegen den Bayernligisten Burgberg verloren. „Wir sind auf einem guten Weg“, zeigt sich Walter Borst zuversichtlich. Zusammen mit Julia Obermeier und Julia Nisseler betreuen sie in der kommenden Landesliga-Saison das neue Team. Potential sei da, „wir müssen schauen, wie schnell das Zusammenspiel passt“, so der Übungsleiter. Bis zum Saisonstart am 30. Oktober werde noch intensiv gearbeitet. „Wenn wir unsere Leistung stabilisieren, dann habe ich ein gutes Gefühl. Die Mädels sind hochmotiviert. Sie geben im Training wirklich alles.“ Als Saisonziel hat der TSV Obergünzburg das vordere Drittel ausgegeben. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Nachwuchs startet in die neue Saison

Ende Oktober starten die Damen des TSV Obergünzburg in ihre neue Landesliga-Spielzeit 2021/22. Bereits an diesem Wochenende greift der Nachwuchs ins Geschehen ein. Nachdem im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie kein Turnier-, geschweige Ligenbetrieb möglich war, freuen sich die drei Nachwuchsmannschaften auf den Saisonstart.

 

Drei erfahrene Trainerinnen kümmern sich um die Teams: Franziska Thaller betreut die U13, Julia Nisseler die U15 und Jennifer Ruf die U18. Alle drei Altersbereiche können somit optimal abgedeckt werden. „Unser Ziel ist es, allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. Von daher haben wir uns entschieden, für diese Saison drei Mannschaften zu melden“, sagt Franziska Thaller. Primär können sie alle befreit aufspielen. Spielpraxis zu sammeln und eine homogene Truppe werden, das habe man sich auf die Fahnen geschrieben. Das Training wird gemeinsam abgehalten. Die Spielerinnen werden je nach Alter und Leistung eingeteilt. „Das funktioniert super“, hebt Thaller den Zusammenhalt hervor. Ein Großteil der Spielerinnen ist neu, einige gehen erst seit einem oder zwei Jahren diesem Hobby nach.

Von daher ist die Aufregung groß. Viele junge und unerfahrene Spielerinnen feiern nun am Sonntag ihre Premiere. Denn für alle geht es bereits aufs Parkett. Im Turniermodus gehen die Partien jeweils über die Bühne. Das U18-Team muss in Haunstetten antreten. Die Gegner sind DJK Augsburg-Hochzoll, FC Kleinaitingen, TSV Friedberg, TSV Haunstetten I und II. „Die Mädels spielen hier schon länger zusammen, allerdings noch nie auf dem Großfeld“, betont Franziska Thaller. Einige von ihnen schnupperten bereits bei den Damen hinein.

Zeitgleich misst sich die U15 in Sonthofen mit sieben Gegner: BSC Illertal, SV Mauerstetten, TSV Sonthofen I und II sowie TV Bad Grönenbach I. Der SV Salamander Türkheim und Bad Grönenbachs Zweite spielen außer Konkurrenz. Weil viele junge Spielerinnen und Spieler im vergangenen Jahr coronabedingt nicht zum Einsatz kamen, hat der Bayerische Volleyballverband daher die Altersklasse U15 ins Leben gerufen, um damit allen eine Perspektive zu geben. Betroffen sind die Jahrgänge 2008 und jünger. „Auch unsere Spielerinnen haben nun die Chance auf dem Kleinfeld zu üben“, verweist Thaller auf die besondere Regelung, dass sich hier vier gegen vier gegenüberstehen.

Einen Heimspieltag erlebt dagegen die U13, die in der Sporthalle am Nikolausberg ab 10.00 Uhr nur die Teams aus Mauerstetten und Sonthofen mit ihren Mannschaften zum Gegner haben. Während die Oberallgäuer vier Teams stellen, tritt der SVM sogar mit deren fünf an. Pro Mannschaft sind übrigens nur drei Aktive auf dem Parkett. „Wir brauchen allgemein Geduld in dieser jungen Altersklasse. Ich gehe stark davon aus, dass gerade Mauerstetten und Sonthofen schon mit erfahrenen Spielerinnen auflaufen werden“, betont Thaller. Der Heimspieltag vor eigenem Publikum wird übrigens unter Einhaltung der 3G-Regel abgehalten. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Franzsika Thaller


Mini-Volleyball

Ab Dienstag, den 28. September 2021 startet unser Mini-Volleyball für Kinder zwischen 5 und 9 Jahren.

 

Du hast Lust auf Bewegung, Freude am Ball und hättest gerne Spaß mit deinen Freunden und Freundinnen?

Dann schau doch am Dienstag zwischen 16 und 17 Uhr in der Sporthalle am Nikolausberg vorbei!

Wir freuen uns auf dich!

 

Bei Fragen oder wenn wir euer Interesse geweckt haben, wendet euch einfach per E-Mail (volleyball.oberguenzburg@gmx.de) oder über unser Kontaktformular an uns .


Saisonstart in der Landesliga

Es geht wieder los! Nach langer Corona-Pause haben die neu formierten Landesliga-Damen das Training Anfang August wieder aufnehmen können. Jetzt stehen auch die Spieltage für die kommende Saison 2021/21 fest. Wir hoffen, dass alle Spieltage wie geplant stattfinden können und freuen uns auf eine spannende Saison mit euch!


Tolle Jugendarbeit beim TSV Obergünzburg

Als Mitte Juni nach der langen Corona-Pause der Trainingsbetrieb für die Jugendvolleyballerinnen des TSV Obergünzburg aufgenommen werden konnte, waren alle erleichtert und die Freude war riesig. Sowohl bei den Trainerinnen Franziska Thaller und Jenni Ruf, als auch bei allen Spielerinnen selbst. Das primäre Ziel war zunächst, dass sich alle wieder an den Ball und die gemeinsamen Übungen gewöhnen. Auch die Grundtechniken wie oberes und unteres Zuspiel wurden nochmal aufgefrischt. „Zusätzlich zu den spielnahen Übungen haben wir aber auch ganz ganz viel gegeneinander gespielt. Genau das hat den Mädels am meisten gefehlt,“ so Jenni Ruf. Die älteren Jugendspielerinnen werden inzwischen langsam an das Damentraining herangeführt und dabei integriert. Im Damenbereich startet die Saison Ende Oktober, so dass die Zeit über den Sommer gut genutzt werden konnte, um die jungen Spielerinnen miteinzubeziehen. Im Jugendbereich sind drei Teams gemeldet, in den Altersklassen U13, U15, sowie U18. Die Altersklasse U15 startet im Rahmen eines Pilotprojekts des bayerischen Volleyballverbands. Hierbei sollen vor allem Spielerinnen und Spieler unterstützt werden, die in der neuen Saison in einer höheren Altersstufe starten müssten. Sie dürfen nochmal in der niedrigeren Altersstufe starten, da coronabedingt die vergangene Saison nahezu komplett ausfiel und den Jugendlichen Spielpraxis fehlt.

 

Ein besonderer Anreiz für die Jugendspielerinnen waren die neuen Trainingsanzüge. Wir möchten uns an dieser Stelle bei unserem Hauptsponsor, der Firma Töpfer, sowie allen anderen Sponsoren bedanken, die es uns ermöglicht haben, die komplette Abteilung einheitlich auszustatten.

 

Ende Juli fand der Beachvolleyball-Schnupperkurs im Rahmen der Günztaler Ferienfreizeit statt. Mit 14 Kindern wurde in knapp 1,5 Stunden im Schnelldurchlauf alles Wichtige rund um das Beachvolleyball erklärt. Einige Olympia begeisterte Kinder kannten sogar schon die Regeln. Nachdem die Grundtechniken einstudiert waren, gab es noch ein kleines Abschlussspiel.

 

Anfang September fand dann im Rahmen der Ferienfreizeit der Hallenvolleyball-Schnupperkurs statt. Auch hier nahmen 14 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren teil. Ähnlich wie beim Beachvolleyballkurs wurden die Grundtechniken geübt, einige Regeln vermittelt und der Schnupperkurs mit einem Spiel beendet. Wir hoffen, dass alle Kinder Spaß hatten und freuen uns sehr über das eine oder andere neue Gesicht im Jugendtraining.

 

Mit zwei Schnuppertriainings im Juli und einem Training im August startete auch unser neues Mini-Volleyball. Im Juli nahmen jeweils knapp 30 Mädchen und Jungs im Alter von ca 5 bis 9 Jahren teil, im August waren es trotz der Urlaubszeit noch 16 Kinder. In diesem Training wurde spielerisch an die Grundtechniken des Volleyballs herangeführt, aber auch eine Ball- und Laufschule mit Koordinations- und Wurfübungen integriert. Besonders freuen wir uns darüber, dass einige Kinder so begeistert waren, dass sie noch zusätzlich bei der Ferienfreizeit mitgemacht haben und den endgültigen Start im September kaum erwarten können. - Michaela Boppeler

 

Foto: Franziska Thaller


Trainingsstart der Jugend nach langer Corona-Pause

Die Jugend-Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg sind nach der Corona bedingten Pause bereits wieder in das Training gestartet. Für die kleinsten wird es im Juli zwei Schnuppertrainings geben. Anschließend ist eine Art Ballschule geplant.

 

„Wir trainieren bereits seit Mitte Juni wieder. Vorwiegend auf dem Beachvolleyballplatz. Alle Mädels freuen sich riesig, dass wir endlich wieder gemeinsam auf dem Feld stehen und gegeneinander spielen können“, freut sich Jugendtrainerin Franziska Thaller über den Re-Start. Zunächst sollen sich alle Spielerinnen nach der langen Pause wieder an den Ball gewöhnen. Auch die Technik soll nochmalaufgefrischt werden. Aufgrund der langen Pause hat der bayerische Volleyballverband ein Pilot-Projekt gestartet. Da einige Altersklassen bereits auf das Großfeld umsteigen müssten, wird es eine zusätzliche U15 Jugend geben, hier wird 4 gegen 4 gespielt. So kann die fehlende Spielerfahrung aufgrund der langen Pausen im letzten Jahr aufgeholt werden. Ob der TSV hier eine Mannschaft stellen wird, ist aktuell noch unklar, da es nur wenige Spielerinnen betrifft. Aber die älteren Jugendspielerinnen sollen nach und nach an den Damenbereich herangeführt werden und in das Erwachsenen-Training reinschnuppern, so Jugendtrainerin Jenni Ruf. Einen zusätzlichen Ansporn haben die jungen Spielerinnen durch die neuen Trainingsanzüge bekommen. „Wir möchten uns an dieser Stelle auch nochmal bei der Firma Töpfer sowie allen anderen beteiligten Sponsoren bedanken, dass die komplette Abteilung mit neuen, einheitlichen Trainingsanzügen ausgestattet wurde“, freut sich Abteilungsleiterin Julia Nisseler sichtlich dankbar.

 

Besonders freut sie sich aber auch darüber, dass ein bereits lang geplantes Projekt endlich umgesetztwerden kann: Eine Ballschule für Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren (Vorschulkinder bis 2.Klasse). Geleitet wird die Trainingsgruppe von Julia Nisseler. Sie wird durch mehrere ehemaligen Spielerinnenunterstützt. „Unser Ziel ist es, den Kleinsten spielerisch koordinative Fähigkeiten, Reaktion, Ballgefühl, Orientierung, Konzentration und die Abstimmung verschiedener Körperteilbewegungen zu vermitteln, um die Kinder später an die Grundtechniken des Volleyballs heranführen zu können. Spaß und Spielwitz stehen dabei natürlich im Vordergrund“, so Julia Nisseler. Am Donnerstag, den 15.07.2021 sowie Dienstag, den 27.07.2021 findet jeweils von 16 bis 17 Uhr auf dem Beachplatz am Sportplatz Obergünzburg ein Schnupper-Training statt. Alle Kinder im entsprechenden Alter sind herzlich willkommen, mit der Bitte sich vorher unter volleyball.oberguenzburg@gmx.de anzumelden.Ältere Kinder dürfen auch gerne beim Jugendtraining schnuppern oder aber auch im Rahmen der Günztaler Ferienfreizeit, die am 30.07.201 sowie 10.09.2021 stattfindet.

 

Foto: Franziska Thaller


Reinigung des Beachvolleyballplatzes

Im April hat die Firma Sandfuchs unseren Beachvolleyballplatz professionell gereinigt.

 

Wir bedanken uns bei der Firma Sandfuchs für die Ausführung der Arbeiten, bei der Gemeinde Obergünzburg für die finanzielle Unterstützung, sowie beim Bauhof Obergünzburg für die zur Verfügung Stellung des Materials.

 

Nun müssen wir nur noch, sobald es wieder möglich ist, Linien und Netze aufbauen und dann kann die Beach-Saison starten! Wir freuen uns, wenn die Bälle endlich wieder fliegen!

 

Fotos: Julia Nisseler



BVV-Vorstand beschließt Abbruch des Erwachsenen-Spielbetriebs

Der Bayerische Volleyball-Verband e. V. bricht die Wettkampfsaison-Saison 2020/21 (Erwachsene) ohne Wertung ab. Dies bedeutet, dass es unter der Ligenhoheit des BVV (ab Bayernliga abwärts) keine Auf- und Absteiger gibt.

 

Davon ausgenommen bleiben zunächst die Bereiche Jugend, Senioren und BFS/Mixed, da hier aktuell noch weiterführende Meisterschaften auf deutscher Ebene geplant sind.

Für die Bereiche Regionalliga und Dritte Liga werden gesonderte Regelungen durch den DVV getroffen, da dieser für diese Ligen verantwortlich ist. Wir erwarten eine Entscheidung im Februar.
 

Begründung

BVV-Vorstand und Spielausschuss sind nach intensiver Diskussion zum Ergebnis gelangt, dass die Entwicklung der Corona-Pandemie keine sinnvolle Rückkehr in einen geregelten Spielbetrieb zulässt.

Bei der Entscheidung steht der Schutz der Gesundheit von Spielern, Betreuern, Schiedsrichtern und Funktionären im Vordergrund.

Darüber hinaus ist es nach über dreimonatiger Wettkampfpause nicht mehr möglich, einen für alle Mannschaften fairen Wettbewerb mit Auf- und Abstieg durch ausreichende Spiele zu gewährleisten.
 

Blick in die Zukunft

Aktuell arbeiten der Spielausschuss und die Geschäftsstelle mit Hochdruck an alternativen Spielmodellen für eine Übergangszeit bis zur nächsten Spielsaison. Dadurch soll die Rückkehr zum Volleyballsport, zu Training und Wettkampf einerseits erleichtert und andererseits der Verlust von Mannschaften sowie Spielern*innen möglichst geringgehalten werden. Natürlich ist Voraussetzung, dass eine Freigabe des Sports durch den Gesetzgeber erfolgt und die Sportstätten geöffnet werden. Sobald dieses gegeben ist, wollen wir sofort mit Übergangsangeboten starten.

Zugleich laufen bereits Planungen für die Zukunft. Für die Saison 2021/22 streben wir nach aktuellem Stand wieder einen regulären Spielbetrieb an.

 

Quelle: https://volleyball.bayern/news/newsdetail?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3003526&cHash=4b2f23e8f8a6a674ad381ec02c0d5a41


Corona...

COVID-19...

Das Virus...

Mundschutz...

Hygienekonzepte...

Andere Zeiten...

Ein anderes Weihnachten...

Ein anderes Jahr...

 

Das Jahr war überschattet von Ereignissen, die wir an dieser Stelle nicht mehr extra aufführen möchten. Genug hat man darüber gehört und gelesen und eigentlich wünschen sich die meisten nur eines, ein bisschen Normalität.

 

Auch wir sehnen uns nach ein bisschen Normalität, denn auch aus sportlicher Sicht war es für uns kein "normales" Jahr. Weder die Damen 1 noch die Damen 2 konnten die Saison 2019/2020 zu Ende spielen und mangels an Spielern mussten wir unsere Regionalliga-Mannschaft letztendlich für die neue Saison 2020/21 abmelden.  An die Stelle der Damen 1 rückte ein neu formiertes Landesliga-Team, das bisher aber erst ein Spiel gegen den VfB Eichstätt bestreiten konnte.

 

Doch ist tatsächlich alles so "anders" als die Jahre zuvor...?

Nein, eigentlich nicht!

Denn wir können weiterhin auf jeden von euch zählen:

 

  • auf unsere Spielerinnen, die fleißig an "Zoom-Krafttrainings" teilnehmen,
  • auf unsere Fans, die sicherlich als erstes wieder in der Halle stehen und uns tatkräftig unterstützen, sobald dies wieder möglich und erlaubt ist
  • auf unsere Sponsoren, die uns trotz der Krise weiterhin unterstützen
  • auf unsere Helfer, egal, ob klein, ob groß, egal, ob es der Zeitungsartikel ist oder das neue Mannschaftsfoto, ihr seid und wart weiterhin für uns da

 

Dafür möchten wir uns recht herzlich bei euch bedanken!

 

DANKE

für eure Unterstützung und

 

DANKE

dass ihr unseren Verein und unsere Abteilung am Leben erhaltet!

 

In diesem Sinn wünschen wir euch noch geruhsame Tage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2021! Auf ein baldiges Wiedersehen in der Halle!

 


Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen!

 Die Situation rund um das Thema Corona spitzt sich zu und immer mehr Menschen infizieren sich mit Covid-19 🦠. Die kritischen Schwellenwerte sind in Bayern seit einigen Tagen überstiegen – Bayern und explizit auch das Ostallgäu zählen zu den Risikogebieten 😳

 

Gerade jetzt ist es zwingend erforderlich, sich an die vorgeschriebenen Maßnahmen AHA (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) 😷 zu halten. In jedem Lebensbereich, ob in Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen, in Bussen und Bahnen, im öffentlichen Raum, in Unternehmen, in der Gastronomie… überall werden die Corona-Maßnahmen verschärft. Wir sollten alle, soweit wie möglich, zu Hause bleiben und die Kontakte minimieren. Das ist gut und richtig so - zum Schutz aller ❗

 

 🏐 Und beim Sport?

 Es liegt in der Natur der Sache, dass wir uns beim Volleyball spielen nicht an den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand halten können. Ebenso ist es nicht möglich, mit einem Mundschutz Sport zu treiben. Ja, wir haben für den Wettkampf- und Trainingsbetrieb ein Hygienekonzept, an das wir uns selbstverständlich halten.

 

Zudem ist es nicht nachgewiesen, dass das sportliche Vereinswesen massiv zu den hohen Infektionszahlen beiträgt. Trotzdem erreichen uns gerade immer wieder Nachrichten, dass es in vielen Sportmannschaften zu Coronafällen kommt (so auch bei uns)😞

 

Die Situation ist für uns sehr schwierig. Denn wir lieben unseren Sport, wollen trainieren, zusammen Spiele bestreiten und gewinnen und auch Kinder und Jugendliche trainieren und ausbilden. Die Trainingseinheiten und der Wettkampf sind für uns als Team, aber auch für jede Einzelne von uns mehr als nur ein Hobby. Volleyball ist unsere Passion! 💚

 

 ❗ABER: Wir leben in einer außergewöhnlichen Zeit! Diese Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Wir, die Volleyball Damen des TSV Obergünzburg, wollen unsere gesamtgesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen. #FlattenTheCurve

 

Außerdem ist es auch für jede einzelne Spielerin eine schwierige, individuelle Entscheidung: Keine möchte das Team im Stich lassen, trotzdem gibt es die Sorge vor einer Ansteckung oder einer möglichen Quarantäne, weil eine Mitspielerin aus dem Training/vom Spieltag positiv getestet werden könnte. Jede von uns trägt auch eine persönliche Verantwortung, die vor allem im Zusammenhang mit unseren Familien und Berufen steht.

 

Es schlagen zwei Herzen in unserer Brust. Denn der Deutsche und Bayrische Volleyball-Verband (DVV + BVV) lassen uns so lange weiterspielen, bis von den politischen Akteur*innen bzw. den Behörden offiziell ein Kontaktsportverbot ausgesprochen wird. Wir sehen hier ganz klar den DVV und die Regierung in der Pflicht, für bundeseinheitliche Regeln zu sorgen! Wir verstehen, dass die politischen Entscheidungsträger*innen den Sport erstmal weiterlaufen lassen wollen. Eigentlich finden wir das auch gut. Andererseits versucht die Politik gerade alles, um einen zweiten Lockdown zu verhindern. Warum ist es uns dann gestattet, von einem Risikogebiet in ein anderes zu reisen, dort Volleyball zu spielen und uns damit einem Ansteckungsrisiko auszusetzen?🤔

 

💔Bei dieser Aussage bricht uns ein wenig unser Sportler*innen-Herz: Aber wir fragen uns, wie der Dachverband des DVV und die Politik trotz einer Verschlechterung der Infektionszahlen den derzeitigen Spielbetrieb aufrechterhalten können.

 

Wir Volleyballer des TSV Obergünzburg haben bereits Jugend- und Damen Wettkämpfe verschoben und auch den Trainingsbetrieb vorerst ausgesetzt in der Hoffnung, dass durch diesen harten Verzicht bald wieder ein Stück weit Normalität einkehren kann und wir uns gesund bei spannenden Spielen in der Halle sehen können.

 

Bleibt alle gesund!

Eure Abteilung Volleyball


Grandioser Saisonstart in Eichstätt

Was für ein grandioser Start für den TSV Obergünzburg: Das neuformierte Team hat zum Start in die neue Volleyball-Saison der Landesliga-Süd einen souveränen 3:0-Auswärtssieg beim VfB Eichstätt gefeiert. „Wir sind sehr zufrieden und glücklich, dass wir gewonnen haben“, bilanziert Kapitänin Sarah Leschensky die Überlegenheit beim ersten Duell.

 

Vom ersten Ballwechsel an zeigten sie gegen den Mitaufsteiger aus der Bezirksliga-Nord ihre spielerische Klasse. Durchgang eins ging eindrucksvoll und souverän mit 25:9 an das Ogü-Team. „Wir haben sie von Beginn überfahren“, freut sich Leschensky über die Dominanz im Auftaktsatz. Doch obwohl Obergünzburg weiterhin spielbestimmend war, schlichen sich hier und da einige Leichtsinnsfehler ein. Dennoch ging Abschnitt zwei mit 25:14 an die Gäste aus dem Ostallgäu. Am Ende ließ sich der Aufsteiger nicht die Butter vom Brot nehmen und gewann auch den dritten Satz mit 25:16. Die Ostallgäuerinnen schafften es im gesamten Spiel, niemals eine Führung aus der Hand zu geben. „Ich glaube, wir sollten dieses Spiel zu Saisonbeginn nicht als Maßstab nehmen“, sagt Franziska Thaller. Immer wieder konnte Obergünzburg etwas ausprobieren. Mit nur Spielerinnen führte die Fahrt nach Eichstätt, da einige verletzt oder krankheitsbedingt passen mussten.

 

Ohne Zuschauer ging dieses Duell über die Bühne. „Es hat schon die Stimmung gefehlt, aber wir haben uns eben selbst angefeuert“, so Sarah Leschensky, die wie ihre Teamkolleginnen während des Matches versuchten, die aktuelle Situation gänzlich auszublenden. Doch es gelang ihnen nicht ganz. Während der Partie galt es einige Abstriche zu machen. „Wir durften uns nach gewonnenen Ballwechseln nicht abklatschen, sondern standen nur im Kreis zusammen und haben uns gefreut“, erzählt Leschensky abschließend.

 

Nun steht für das Ogü-Team eine Spielpause auf dem Programm, ehe am 24. Oktober die Heimpremiere in der Landesliga gegen den TSV München-Ost und FC Langweid über die Bühne geht. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Jennifer Ruf


Neu formiertes Team startet in die Landesliga-Saison

Einige Wochen sind seit dem Rückzug des TSV Obergünzburg aus der Dritten Liga ins Land gezogen. Nun ist ein neues Team in Corona-Zeiten entstanden, das nun am Wochenende sein Debüt in der Volleyball-Landesliga-Süd feiert. Die Günztalerinnen treten auswärts beim VfB Eichstätt an.

 

Gerade einmal vier Spielerinnen sind von der ersten Mannschaft aus der abgebrochenen Vorsaison übriggeblieben: Franziska und Simone Thaller, Kathrin Strobel und Franziska Reiter. Mit Sarah Leschensky und Sabine Boppeler sind wieder zwei Spielerinnen nach einer Pause wieder zurück. „Ich freue mich, dass wir aus zwei Mannschaften nun ein neues Team zusammengestellt haben. Da muss sich sicherlich noch vieles finden und zusammenwachsen“, sagt Julia Nisseler von der Volleyball-Abteilungsleitung. Auch sie stellt sich nach dem Umbruch als Spielerin zur Verfügung und steht vorerst auch als Trainerin parat. Denn einen Übungsleiter für das neuformierte Team zu gewinnen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich gewesen. „Ich habe nur Absagen erhalten. Es ist ein reines Trauerspiel“, so Nisseler. Selbst Ex-Coach Peter Maiershofer wurde nochmals angefragt. Doch erteilte er aus Zeitgründen dem TSV eine Absage. „Die Corona-Krise zeigt uns auf, dass es durchaus ohne Volleyball schön sein kann und ein Vereinsleben nicht mehr so stattfindet“, bedauert Julia Nisseler. Sie gebe die Hoffnung aber nicht auf, doch noch einen Trainer für das Landesliga-Team zu verpflichten. Auch innerhalb der Mannschaft gibt es einige Positionswechsel. Neue Zuspielerinnen sind Sarah Leschensky und Kathrin Strobel. „Unser Anspruch muss natürlich zur Vorsaison in der Bezirksliga etwas höher sein. Ich bin echt froh, dass wir aufgrund der aktuellen Situation einen großen Kader haben“, dürfen laut Nisseler Spielerinnen mit Erkältungssymptomen erst gar nicht am Training, geschweige am Spiel selbst teilnehmen. An die Mannschaft gerichtet sagt sie: „Ziel muss es sein, dass die Mädels in der Liga ankommen. Die erfahrenen Spielerinnen sollen ihr Wissen weitergeben und wenn möglich muss auch jede individuell einsetzbar sein.“ - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten


Turniersieg in Augsburg

Beim Vorbereitungsturnier in Augsburg holen sich unsere Landesliga-Damen den Turniersieg. Im ersten Spiel setzten sie sich gegen das Bayernliga-Team von Lohhof durch, in den weiteren drei Spielen folgten Siege gegen die Landesliga-Mitkonkurrenten Sonthofen II, Lechrain Volleys und DJK Augsburg Hochzoll II. 

 

Ausführlicher Bericht folgt...

 

Foto: Sabine Boppeler


Erfolgreiches Testspiel gegen Burgberg

Am Dienstag sammelten unsere neu formierten Damen 1 in einem Testspiel gegen die Axa Eder Volleys Burgberg erste Spielpraxis. Das Team konnte an diesem Trainingsspiel fast vollzählig teilnehmen und alle Spielerinnen kamen zum Einsatz. So konnten die unterschiedlichsten Aufstellungen ausprobiert werden und herausgefunden werden, auf welche Trainingselemente in den kommenden Wochen bis zum Saisonstart der Fokus gelegt werden muss. Erfreulicherweise konnten unsere Landesliga-Damen am Ende des Abends sogar einen 3:2-Sieg mit nach Hause nehmen. Wir bedanken uns recht herzlich bei Burgberg für das tolle Spiel und wünschen einen guten Start in die erste Bayernliga-Saison.

Hinten stehend: AXA Eder Volleys Burgberg; vorne knieend: TSV Obergünzburg; Foto: Katja Schneider
Hinten stehend: AXA Eder Volleys Burgberg; vorne knieend: TSV Obergünzburg; Foto: Katja Schneider

Den Nachwuchs fördern

TSV Obergünzburg legt Schwerpunkt auf Jugend-Volleyball

Die Volleyball-Abteilung des TSV Obergünzburg hat sich auf die Fahnen geschrieben, in den kommenden Jahren den Schwerpunkt ihrer Vereinsarbeit auf den Nachwuchs zu legen. So fand im Rahmen der Ferienfreizeit ein Beachvolleyball-Schnupperkurs für Mädchen und Jungs ab sechs Jahren statt.

 

„Die Resonanz dieses Jahr war so gut. 20 Kinder haben teilgenommen“, freut sich Jugendtrainerin Franziska Thaller. Die Jüngsten wurden spielerisch an die Grundtechniken des Beachvolleyballs heranführt. Das Wichtigste: Alle hatten enormen Spaß. Auch in Corona-Zeiten sollen der Sport und das Zusammengehörigkeitsgefühl nicht kurz kommen. Weil die Wetterbedingungen noch passen, findet derzeit immer donnerstags ab 18.00 Uhr ein Jugendtraining auf den Beachvolleyballplätzen statt, welches Franziska Thaller und Jennifer Ruf leiten. Ein weiterer Hallenschnupperkurs für Kinder ab sechs Jahren wird am Freitag, den 4. September, zwischen 15.00 und 16.30 Uhr im Rahmen der Ferienfreizeit ausgetragen. „Die Resonanz darauf ist deutlich besser als noch in den Vorjahren. Wir haben noch einige Plätze frei“, wirbt Thaller hier für den Volleyballsport. In Planung ist auch eine Kinderballschule, die voraussichtlich im Oktober starten wird. „Da müssen wir allerdings das Infektionsgeschehen abwarten“, sollen hier Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren spielerisch an die Grundtechniken des Volleyballs, wie Koordination und Ballgefühl, herangeführt werden.

 

Hinweis: Anmeldungen für den Schnupperkurs und für das Jugendtraining sind unter volleyball.oberguenzburg@gmx.de möglich. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten. 


Danke für eine "geile Zeit"

„Ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit

Hey, es tut mir leid, es ist vorbei“

Juli – Geile Zeit

 

Wir möchten Danke sagen für eine „geile Zeit“

 

Vor über sieben Jahren begann die Erfolgsgeschichte des TSV Obergünzburg – Abteilung Volleyball, als wir - die Damen 1 - mit zwei direkten Aufstiegen den Sprung von der Landesliga über die Bayernliga in die Regionalliga geschafft haben. In den Saisonen 2014/15 bis 2017/18 folgten erfolgreiche Platzierungen unter den ersten Dreien und mit Abschluss der Saison 2017/18 sogar der Aufstieg in die Dritte Liga Ost. Nach einer hart umkämpften Saison 2018/19 ging es für uns leider zurück in die Regionalliga. Diese konnten wir jedoch in der Saison 2019/20 erneut erfolgreich abschließen und hätten wieder ein Spielrecht in der Dritten Liga erhalten. Doch unter den aktuell gegebenen Umständen haben wir keinen ausreichend großen Kader für eine weitere Saison in Deutschlands dritthöchster Liga zusammengebracht. Somit müssen wir unseren Platz leider aufgeben und sagen leise „Servus“. Denn aufgrund der Corona-Krise konnten wir die vergangene Saison nicht zu Ende spielen.

 

Somit hatten wir keine Möglichkeit uns von unseren treuen Fans, unseren Unterstützern, fleißigen Helfern und Sponsoren zu verabschieden und uns bei diesen für die letzten Jahre zu bedanken. Ohne euch wäre Volleyball auf diesem Niveau nicht möglich gewesen! Neben einem großen finanziellen Aufwand, dürfen wir auch den zeitlichen Aspekt nicht vernachlässigen. Ihr habt uns immer geholfen, wenn wir Schreiber, Wischer oder Ballkinder gesucht haben, ihr habt für uns Fotos gemacht und Zeitungsartikel geschrieben, ihr habt den Kioskverkauf geschmissen, für gute Musik gesorgt oder geholfen, wenn das Netz am Spieltag gerissen ist. Ihr habt mit uns unzählige Stunden auf Bayerns (und Sachsens) Straßen verbracht um uns sicher zu den Spieltagen und wieder nach Hause zu bringen und ihr habt es uns ermöglicht vor dem besten Publikum Volleyball zu spielen. Für diesen Support und die „geile Zeit" möchten wir uns recht herzlich bei euch bedanken!

 

Auch wenn es für uns Damen 1 nicht nach Plan lief, bitte vergesst nicht, dass unsere bisherige Damen 2 Mannschaft den Sprung von der Bezirksliga in die Landesliga geschafft hat. Dort werden unsere Mädels in der kommenden Saison mit Vollgas angreifen. Wir freuen uns also, euch auch nächste Saison wieder dabei zu haben. Egal ob auf der Tribüne, am Spielfeldrand oder als „stiller“ Unterstützer im Hintergrund. Wir brauchen euch, denn ohne so eine großartige Unterstützung ist Vereinssport heutzutage nicht mehr denkbar.

 

Fotos: Archiv des TSV Obergünzburg (Peter Roth, Martina Endres)


Eine Ära geht zu Ende

Obergünzburg zieht Damen-1-Team zurück

Julia Nisseler hat alles versucht, doch am Ende ist es nun bittere Gewissheit: Der TSV Obergünzburg kann für die kommende Saison in der Dritten Liga keine Damen-Mannschaft mehr stellen. Dies hat zur Folge, dass das Ogü-Team schweren Herzens abgemeldet werden muss. Fortan gibt es erst einmal nur eine Mannschaft, die sich in der geplanten Saison als Aufsteiger in der Landesliga beweisen wird.

 

Die Zeit ist abgelaufen. Unzählige Telefonate in der Corona-Krise hat Julia Nisseler von der Abteilungsleitung geführt. Sie versuchte nicht nur Spielerinnen zu überzeugen, sondern wollte auch für die Dritte Liga Neuzugänge akquirieren. Vergeblich. Das Team aus der abgebrochenen Saison ist in sich zusammengefallen. Das hat verschiedene Gründe, wie Nisseler gegenüber dem Kreisbote schilderte. Katja Schneider und Miriam Amann haben bereits frühzeitig signalisiert, nicht mehr weiter zu machen (Kreisbote berichtete bereits). Julia Fischer und Julia Keilhofer konzentrieren sich auf ihre berufliche Karriere. Sandra Eggel und Meike Schlapp können aus privaten Gründen nicht mehr die Intensität für eine Dritte Liga aufbringen. Minja Dogan hat sich ebenfalls verabschiedet. Aufgrund ihres Studiums geht es für Tamara Schellenberg, die erst in der vergangenen Saison nach Obergünzburg gewechselt ist, nach Deggendorf.

Mit Simone Thaller, Kathrin Strobel und Franziska Thaller stünden dann nur noch drei Spielerinnen zur Verfügung. „Das ist viel zu wenig an Spielermaterial“, untermauert Nisseler ihre Argumente für diesen wohl schmerzlichsten Schritt überhaupt. „Die ganze Planung hat mich sehr viele schlaflose Nächte gekostet. Wir haben uns in den vergangenen Jahren alles hart erarbeitet und erkämpft. Und jetzt ist alles dahin.“ Auch Katja Schneider fühlt mit. „Es ist sehr schade, wir haben enorm viel Zeit und Kraft investiert. Das ging jetzt sang- und klanglos zu Ende“, betont sie und macht darauf aufmerksam, dass sich coronabedingt die Mannschaft nicht einmal von ihren treuen Fans und Zuschauern hat verabschieden können. „Ja, die Corona-Krise hat uns einen total Strich durch die Rechnung gemacht“, fügt Julia Nisseler hinzu. Denn aufgrund des Lockdowns war kein Training möglich. Neue potentielle Spielerinnen haben sich in einem Probetraining nicht vorstellen und präsentieren können. Der Sportplatz ist erst seit drei Wochen wieder frei, die Turnhalle dagegen noch nicht. Die Möglichkeit bei Beachturnieren oder Beach-Camps im Ausland neue Spielerinnen anzusprechen, fiel ebenfalls ins Wasser. Die einzig positive Nachricht übermittelte Trainer Peter Maiershofer, der signalisierte weitermachen zu wollen, wenn das Ogü-Team mindestens Regionalliga spielt. Auch dieses Kapitel ist jetzt leider geschlossen. „Das tut doppelt weh, dass er geht.“

Attraktiv wäre die Dritte Liga mit zehn Mannschaften allemal gewesen. Mit Sonthofen hätte es ein lukratives Derby gegeben, die Fahrten überschaubar. „Je mehr ich darüber rede, desto mehr kommen hier die Erinnerungen auch an einzelne Spieltage hoch“, bedauert Nisseler den Spielerinnen, die ihre Zusage gegeben haben, keine besseren Nachrichten übermitteln zu können.

Nun wird die ganze Energie in die zweite Mannschaft gesteckt, die in der Landesliga zum Einsatz kommen wird. Die Trainerfrage ist hier noch nicht geklärt. „Wir sind derzeit noch in Gesprächen“, möchte Nisseler derzeit keine Namen preisgeben. Ziel ist es auch, sich mehr dem Jugendbereich zu widmen, um auch hier schlagkräftige Teams zu formen. „Ich freue mich trotzdem auf die neue Saison, auch wenn es sich momentan nach dem Aus der ersten Mannschaft nicht gut anfühlt.“ - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Amann und Schneider hören auf

Sportliche Ausrichtung in Obergünzburg ist noch völlig unklar

Katja Schneider (oben links, #1) und Miriam Amann (rechts daneben) werden Fans und Zuschauer nicht mehr jubeln sehen. Beide werden nicht mehr für den TSV auflaufen.
Katja Schneider (oben links, #1) und Miriam Amann (rechts daneben) werden Fans und Zuschauer nicht mehr jubeln sehen. Beide werden nicht mehr für den TSV auflaufen.

Nach dem Rückzug des SV Mauerstetten aus der Dritten Liga in die Regionalliga-Südost ist die sportliche Ausrichtung des TSV Obergünzburg derzeit noch ungewiss. Auch die Frage, ob Headcoach Peter Maiershofer den Günztalerinnen erhalten bleibt, kann aufgrund der Corona-Krise derzeit nicht beantwortet werden. Was aber feststeht, dass sich der Kader des Ogü-Teams in der kommenden Spielzeit, wenn sie denn irgendwie stattfindet, drastisch ändern wird.

 

Miriam Amann und Katja Schneider, zwei Leistungsträgerinnen der vergangenen Jahre, werden künftig dem Team nicht mehr zur Verfügung stehen. Amann plagt sich seit Jahren mit Rückenproblemen herum. In der nicht zu Ende geführten Spielzeit 2019/2020 kamen noch Knieschmerzen dazu. Auch wenn sie gerne weiterspielen würde, „ich muss längerfristig pausieren.“ Eine Rückkehr ins Team sei für sie erst einmal eher unwahrscheinlich. Die Trainingseinheiten und zahlreichen Spiele bezahlte die 27-Jährige nun mit einem hohen Preis. Seit über 10 Jahre wirkte Amann im Frauenbereich mit, erlebte Höhen und Tiefen. Was sie besonders traurig stimmt: Sie konnte sich wie ihre Teamkollegin Katja Schneider nicht von den eigenen Fans und Zuschauern sportlich verabschieden. „So habe ich mir das Ende nicht vorgestellt“, sagt Schneider. Nach insgesamt 16 Jahren im Volleyballsport, darunter vier Spielzeiten in Obergünzburg, sagt die 31-Jährige leise „Servus“. Neben beruflichen und privaten Gründen habe auch der gesundheitliche Aspekt eine große Rolle bei ihrer Entscheidung gespielt. „Die Schulter macht leider nicht mehr zu 100 Prozent mit. Ich merke einfach, dass ich leistungstechnisch nicht mehr hinterherkomme.“ Unterm Strich habe sie in Obergünzburg die schönste Zeit ihrer aktiven Laufbahn erlebt. Verwundert musste sie feststellen, was mit Ende 20 noch möglich war. „Ich habe mich gesteigert und eine tolle Zeit erlebt. Wir waren einfach ein großartiges Team mit einem starken Zusammenhalt.“ Besonders der Ehrgeiz, die Selbstdisziplin und der unbändige Wille jeder einzelnen Spielerin auf dem Parkett beeindrucken sie nachhaltig.

 

Schon 2019 wurde der Umbruch im Ogü-Team eingeläutet, als Spielführerin Milena Bauch das Team in Richtung Burgberg (Oberallgäu) verließ. In der kommenden Saison werden neben Amann und Schneider auch Julia Fischer und Minja Dogan nicht mehr das Trikot der Günztalerinnen anziehen. Die Abteilungsleitung um Julia Nisseler arbeitet gerade fieberhaft hinter den Kulissen. „Die aktuelle Situation bringt alles durcheinander“, sagt Trainer Peter Maiershofer. Problematisch sei für ihn auch, dass es kein Probetraining für neue Spielerinnen gebe. Bis zum 1. Juni muss sich die Volleyballabteilung entscheiden, für welche Liga sie sich verbindlich melden will. Da Aufsteiger Gotteszell auf den Aufstieg in die Dritte Liga verzichtet, hat nun der Deutsche Volleyball-Verband bei den Ostallgäuerinnen angefragt. „Natürlich mache ich weiter, wenn wir in der Dritten Liga oder Regionalliga verbleiben. Es muss sich sportlich lohnen“, so der Headcoach. Da es keinen Absteiger aus der Regionalliga gibt, könnte das Feld auf 14 Mannschaften anwachsen. „Das wird schon eine sehr lange Saison“, sagt Maiershofer, der zum jetzigen Zeitpunkt Zweifel hat, dass die Saison im September überhaupt startet. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Aufgrund der aktuellen Corona-Krise geht unsere Saison leider vorzeitig zu Ende. Die letzten zwei Heimspiele konnten nicht mehr ausgetragen werden und wir hatten leider keine Gelegenheit uns von euch zu verabschieden. Wir möchten es natürlich trotzdem nicht versäumen uns bei euch für eine tolle Saison zu bedanken:

 

D A N K E

 

  • Unseren Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung ein Spielbetrieb in der Regionalliga nicht möglich wäre
  • Unseren Zuschauern und Fans, die uns nicht nur daheim, sondern auch auswärts unterstützt und uns beim ein oder anderen Spiel zum Sieg getragen haben
  • Unserem Fotografen Peter Roth, der sich die Zeit genommen hat all unsere Heimspieltage in Bildern festzuhalten
  • Stefan und Michi, die uns viel Arbeit abgenommen hat, in dem sie in den Zeitungen für tolle Artikel gesorgt haben.
  • Unserer Abteilungsleitung, die uns immer den Rücken stärkt und jederzeit für uns da ist
  • Unserer 2. Damenmannschaft, die an unserem Heimspieltagen das Schiedsgericht unterstützt hat und die uns bei personellen Engpässen immer wieder sowohl daheim, wie auch auswärts ausgeholfen hat
  • Unseren Eltern, Partnern und Freunden, die den Kuchenverkauf geschmissen haben und uns zu den Auswärtsspielen gefahren haben
  • Unseren DJs, die für tolle Stimmung gesorgt haben
  • Unseren Hallensprechern, die das Publikum durch die Heimspiele geführt haben
  • Trainer’s besseren Hälfte Rattana, die uns an den Spieltagen mit Obst versorgt hat und uns oft mit thailändischen Spezialitäten verwöhnt hat
  • Last but not least: unserem Trainer Peter, sowie Co-Trainer Nowo, die uns fit gemacht haben für die Saison, uns immer unterstützt, an uns geglaubt haben und die maßgeblich mit für den erfolgreichen Abschluss verantwortlich sind.

 

In diesem Sinne #stayathome, damit wir im Herbst alle wieder gesund und munter in eine neue Saison starten können.


Der Titel ist futsch

Trotz Sieg in Zirndorf kämpft Ogü-Team nur noch um die Vizemeisterschaft

Trotz des Erfolgs in Zirndorf reicht es für das Ogü-Team nicht mehr für die Meisterschaft.
Trotz des Erfolgs in Zirndorf reicht es für das Ogü-Team nicht mehr für die Meisterschaft.

Trotz fulminanter Aufholjagd kämpfen die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg nur noch um die Vizemeisterschaft. Weil Aufsteiger und Ligaprimus Gotteszell am vergangenen Wochenende beide Partien im Rahmen ihres Doppelspieltags gegen Sonthofen (3:0) und Schwarz-Weiß München (3:1) siegreich gestalteten, ist den Niederbayern die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Obergünzburg gewann noch das letzte Auswärtsspiel in dieser Saison in Zirndorf souverän mit 3:0.

 

„Nach der Hinrunde hätte keiner mehr gedacht, dass wir überhaupt noch oben landen“, sagt Katja Schneider. Zu oft habe man in der Vorrunde gepatzt, unnötige Spiele verloren oder gar in einigen Matches im fünften Satz nur einen Zähler geholt. „Sicherlich wäre hier und da mehr drin gewesen“, sagt die Mittelblockerin. Insgesamt muss das Ogü-Team die Dominanz des Aufsteigers nahtlos anerkennen, während die Günztalerinnen besonders vor Weihnachten Höhen und Tiefen erlebten. Erst mit Beginn des neuen Jahres startete das Team von Peter Maiershofer eine bis jetzt andauernde Siegesserie von neun Partien. Auch am Wochenende gingen drei weitere Punkte beim letzten Auftritt in Zirndorf auf das Konto des TSV. Souverän mit 25:16, 25:21 und 27:25 beendete Obergünzburg diesen Kräftevergleich in Mittelfranken. Dezimiert ging das von Kapitänin Sandra Eggel angeführte Team aufs Parkett. Katja Schneider, die nach ihrer Fußverletzung wieder mit dem Training begann, attestiert ihren Mitspielerinnen „ein megageiles Match. Es war eines der besten Spiele überhaupt“, musste sie den Auftritt noch von der Seitenlinie aus beobachten. Anders als noch bei der 2:3-Heimniederlage gegen Zirndorf war den Gastgeberinnen anzumerken, dass sie deutlicher weniger Biss hatten. Obergünzburg wollte die positive Serie weiter fortsetzen. Denn um noch die theoretische Chance auf den Titel zu wahren, war sowieso ein Sieg notwendig. Doch der Ausrutscher von Gottesziel blieb aus. Jetzt gilt es, in den beiden ausstehenden letzten Heimspielen gegen Straubing und Esting nochmals alles in die Waagschale zu werfen, um Platz zwei zu verteidigen. „Wir wollen natürlich die Saison mit der Vizemeisterschaft beenden“, blickt Schneider optimistisch auf die beiden noch ausstehenden Aufgaben in der Sporthalle am Nikolausberg.  - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Katja Schneider


Positive Serie bleibt

Ogü-Team feiert nach 3:1-Sieg in Lohhof den achten Pflichtspielerfolg

Ogü feierte 2020 im achten Pflichtspiel bereits den 8. Sieg.
Ogü feierte 2020 im achten Pflichtspiel bereits den 8. Sieg.

In der Regionalliga-Süd bleiben die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg Ligaprimus und Aufsteiger Gotteszell weiterhin dicht auf den Fersen. Am vergangenen Samstag gewann das Team von Cheftrainer Peter Maiershofer in Lohhof mit 3:1. Zugleich profitierte das Ogü-Team von der 2:3-Niederlage des SV Hahnbach beim SV Esting.

 

Das Feld ist weiterhin dicht beisammen, wobei Gotteszell derzeit die besseren Karten auf den Titel hat. Den wollen die Günztalerinnen ihnen natürlich streitig machen. Umso wichtiger war der Pflichtsieg in Lohhof, wobei es nach dem ersten Durchgang überhaupt nicht nach einem Erfolg des Tabellenzweiten ausschaute. „Wir haben den ersten Satz total verpennt. Es war so, als würden sechs fremde Spielerinnen auf dem Feld stehen“, beschreibt Kapitänin Sandra Eggel das Geschehen. Abstimmungsfehler und ein Rückstand von acht Punkten sorgten erst einmal für keine gute Laune bei den Gästen. Zwar kämpfte sich der TSV Punkt um Punkt heran, doch beim zwischenzeitlichen 23:23 war Fortuna dann nicht mehr vorhanden. Satz eins ging an Lohhof. Trotzdem habe die Aufholjagd auch was Gutes gehabt, sagt Eggel. Denn nachdem die Abstimmungsfehler abgestellt und auch die Kommunikationsprobleme auf dem Parkett unterbunden wurden, lief es plötzlich. Allerdings machte sich das krankheitsbedingte Fehlen von Libera Julia Keilhofer doch immer wieder bemerkbar. „Es hat etwas gedauert bis wir untereinander klar waren“, verweist die Kapitänin auf das deutliche 25:15 im zweiten Durchgang, der gerade einmal 19 Minuten dauerte.

Doch das Bild änderte sich wieder schlagartig im dritten Satz. Weil Lohhof die Spielweise der Obergünzburgerinnen durchschaute, stellte Coach Maiershofer wieder um. „Es hat mich schon etwas verwundert, dass uns der Gegner in diesem Satz vereinzelt die Bälle um die Ohren gehauen hat“, so Eggel. Mit 28:26 brachten die Gäste dann doch diesen Abschnitt durch. Mit Elan und der nötigen Konzentration machte das TSV-Team im vierten Satz mit dem 25:21 den Deckel drauf. „Es war heute ein regelrechter Kampfsieg. Wir haben uns das Match natürlich einfacher vorgestellt“, hätte dieser Zittersieg für die Kapitänin nicht sein müssen. „Wenn wir Pech haben, verläuft dieses Spiel ganz anders.“ Glücklicherweise heimste das Ogü-Team drei wichtige Punkte ein. Es sind auch sehr wichtige Zähler im Kampf um die Meisterschaft. Drei Punkte liegen die Ostallgäuerinnen hinter Gotteszell. „So lange sie nicht patzen, bleiben sie auf Titelkurs“, macht Sandra Eggel deutlich. Obergünzburg muss weiterhin seine Hausaufgaben machen, darf sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Schließlich ist der TSV 2020 noch ungeschlagen. Das soll am Ende auch so bleiben. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Minja Dogan


Weiterhin unschlagbar

Ogü-Team spielt sich auf Rang zwei

Simone Thaller (vorne) & Miriam Amann (dahinter) hatten keine großen Mühen gegen die ballarinas Bamberg.
Simone Thaller (vorne) & Miriam Amann (dahinter) hatten keine großen Mühen gegen die ballarinas Bamberg.

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg schwimmen weiterhin auf eine Erfolgswelle. In der Regionalliga-Südost konnte das Team von Headcoach Peter Maiershofer auch das fünfte Heimspiel in Folge für sich entscheiden. Mit 3:0 zwangen die Günztalerinnen die ballerinas aus Bamberg in die Knie.

 

Von Anfang an beherrschte das Ogü-Team in der Sporthalle am Nikolausberg Ball und Gegner. „Bamberg hat in diesem Match extrem viele Eigenfehler produziert“, sagt Sandra Eggel. Die Kapitänin des TSV Obergünzburg konnte an diesem Tag nicht viel beanstanden. Souverän und abgezockt holten sich die Gastgeberinnen den ersten Durchgang nach 23 Minuten mit 25:15. Das Team aus Oberfranken strahlte überhaupt keine Gefahr aus. Denn auch der zweite Abschnitt war fest in der Hand der Gastgeberinnen, die mit dem 25:12 eine komfortable 2:0-Führung herausspielten. „Unsere Abwehr stand heute gut. Miriam Amann hat als Mittelblockerinnen einen tollen Job gemacht“, bilanziert Eggel. Neben Katja Schneider, die verletzungsbedingt passte, fehlte auch Tamara Schellenberg, die das Bett hüten musste. Trotzdem präsentierten sich die Gastgeberinnen als geschlossene Einheit, weil auch Simone Thaller auf der Außenposition super agierte. Jede Spielerinnen brachte sich ein, sodass auch der dritte Satz problemlos mit 25:15 an Obergünzburg ging. „Heute haben wir ein Spiel ohne große Aufreger und Patzer erlebt. Das tut uns auch mal gut“, betont Eggel. Weil Verfolger Schwarz-Weiß München sein Heimspiel am Sonntag gegen den 1. FC Sonthofen überraschenderweise mit 1:3 verlor, konnten die Ostallgäuerinnen ihren am Samstag erkämpften zweiten Tabellenplatz verteidigen. Mit nunmehr 41 Punkten liegt das Ogü-Team, bei einem Spiel weniger, noch sechs Punkte hinter Ligaprimus und Aufsteiger Gotteszell zurück. Auffallend ist die positive Serie von sieben in Folge nicht verlorener Partien seit Beginn der Weihnachtspause. 

Nun geht es am kommenden Samstag wieder auswärts weiter. Die Fahrt führt zum Tabellensechsten SV Lohhof. Das Hinspiel konnte zwar mit 3:2 gewonnen werden, allerdings liefen die Günztalerinnen vor eigenem Publikum einem 1:2-Satzrückstand hinterher. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Ein erfolgreiches 6-Punke-Wochenende

Ogü-Team holt zwei wichtige Siege

Vollen Körpereinsatz zeigt hier TSV-Kapitänin Sandra Eggel (rechs im Bild) im Spiel gegen TB München.
Vollen Körpereinsatz zeigt hier TSV-Kapitänin Sandra Eggel (rechs im Bild) im Spiel gegen TB München.

Am Ende haben sie alles richtig gemacht: Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg holten sich bei ihrem Doppelspieltag am vergangenen Wochenende die maximale Punkteausbeute. Sowohl gegen TB München als auch gegen Schwarz-Weiß München ging das Ogü-Team siegreich hervor.

 

„Wir haben sechs Punkte geholt“, klatscht Mittelblockerin Katja Schneider nach dem erfolgreichen Wochenende Beifall. Allerdings musste sie beide Auftritte ihrer Teamkolleginnen von der Seitenlinie aus anschauen. Denn am Samstag gegen TB München waren keine vier Ballwechsel gespielt, da musste Schneider verletzungsbedingt aus dem Match genommen werden. „Ich hoffe, dass sie sich nur die Bänder gedehnt und nicht gerissen hat“, ist für Kapitänin Sandra Eggel das Fehlen von Katja Schneider ein herber Verlust.

Obergünzburg ließ gegen TB München nichts anbrennen. So ging nach 22 Minuten der erste Durchgang mit 25:18 an den TSV. Auch den zweiten Satz beendeten sie mit 25:19. Den guten Lauf nahm das Team von Coach Peter Maiershofer auch in den dritten Satz mit. Nach 19 Minuten machten sie mit dem 25:14 den Deckel drauf.

Das erwartet schwerere Match hatte das Ogü-Team einen Tag später gegen Schwarz-Weiß München vor sich. Es war eine intensiv geführte Begegnung, mit vielen langen Spielzügen, bei dem sich Obergünzburg mit 25:17 und 25:22 sogar eine 2:0-Satzführung erkämpfte. Im dritten Durchgang führten die Günztalerinnen sogar mit 21:17 und ließen sich dann doch die Butter vom Brot nehmen. Die Gäste verkürzten auf 1:2. Doch Satz vier war dann wieder fest in der Hand des TSV. Angepeitscht von den eigenen Fans zwangen sie die Münchnerinnen mit 25:18 in die Knie. „Wir haben gegen Schwarz-Weiß spielerisch nochmals eine Schippe draufgelegt. Beide Teams lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe“, attestiert Kapitänin Sandra Eggel ihrer Mannschaft eine super Leistung. Nicht nur, dass Obergünzburg das vierte Heimspiel in Folge gewann, so sind sie 2020 noch ohne Niederlage. Mit 38 Punkten klettert der TSV auf Rang drei, liegt aber immer noch sechs Punkte, bei einem Spiel weniger, hinter Spitzenreiter und Aufsteiger Gotteszell. 

Schon am kommenden Samstag geht es daheim gegen die ballarinas Bamberg erneut um wertvolle Punkte. Das Hinspiel konnte in Oberfranken deutlich mit 3:0-Sätzen gewonnen werden. „Wir dürfen sie trotzdem nicht unterschätzen“, so Katja Schneider, die ihre Teamkolleginnen nur von der Seitenlinie aus anfeuern kann. „Auch gegen Bamberg müssen wir 100 Prozent geben“, ergänzt Sandra Eggel. Obergünzburg hat den Kampf um die Meisterschaft längst noch nicht aufgegeben. - Stefan Günter

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Nicht den Anschluss verlieren

Obergünzburg muss zweimal daheim aufs Parkett

Wir haben das Spiel bereits abgehakt und blicken nach vorne“, schwört Kapitänin Sandra Eggel ihre Mitspielerinnen des TSV Obergünzburg auf den Doppelheimspieltag in der Volleyball-Regionalliga Südost ein. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag geht es daheim in der Sporthalle am Nikolausberg um wichtige Punkte. Denn schließlich wollen die Günztalerinnen noch alles Erdenkliche versuchen, Ligaprimus Hahnbach im Titelkampf noch zu ärgern.

 

Nachdem eher nicht gerade ruhmreichen Auftritt am vergangenen Wochenende gegen Schlusslicht VCO München, wurde die Partie in der Trainingswoche nochmals genau analysiert. „Es war gut, dass wir darüber gesprochen haben“, erzählt Katja Schneider. Beim knappen 3:2-Sieg verschenkte das Ogü-Team einen wertvollen Punkt im Kampf um die Meisterschaft. „Dieser Zähler kann uns noch einmal wehtun“, macht Cheftrainer Peter Maiershofer deutlich. Denn der Rückstand auf das Spitzenduo Gotteszell/Hahnbach ist auf mittlerweile neun Punkten angestiegen. Allerdings hat Obergünzburg zwei Spiele weniger auf dem Konto. Doch die beiden Aufgaben am Wochenende haben es in sich: So geht es am Samstag um 18.00 Uhr gegen TB München. Das Hinspiel wurde deutlich mit 3:0 gewonnen. Dennoch warnt Sandra Eggel vor dem Gegner: „Es sind junge Spielerinnen, sie dürfen wir nicht unterschätzen, geschweige ins Spiel kommen lassen, weil sie um jeden Ball rennen und kämpfen werden.“

 

Die wohl härtere Aufgabe wartet auf den Tabellenvierten dann keine 18 Stunden später, wenn am Sonntag um 14.30 Uhr der Drittplatzierte Schwarz-Weiß München seine Visitenkarte abgibt. „Hier haben wir noch eine Rechnung zu begleichen“, erinnert sich Katja Schneider noch gut an die knappe 2:3-Satzniederlage zurück. Besonders im Block und im Angriff müsse der TSV auf der Hut sein, ergänzt Kapitänin Eggel. In der Landeshauptstadt lag Obergünzburg bereits mit 0:2 zurück, ehe nach einer fulminanten Aufholjagd zumindest ein Punkt mit nach Hause genommen werden konnte. „Schwarz-Weiß hat sehr erfahrene Spielerinnen“, erwartet Schneider ein Spiel auf Augenhöhe. Um weiter im Titelrennen mit dabei sein wollen, darf sich Obergünzburg eigentlich keinen Patzer mehr erlauben. - Stefan Günther

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth


Nicht mit Ruhm bekleckert

Ogü-Team zeigt gegen Schlusslicht München trotz Sieg eine schwache Vorstellung

Schlusslicht München wehrte sich verbissen. Für das Ogü-Team mit Katja Schneider (vorne, rechts) und Sandra Eggel (#11) war es kein guter Tag.
Schlusslicht München wehrte sich verbissen. Für das Ogü-Team mit Katja Schneider (vorne, rechts) und Sandra Eggel (#11) war es kein guter Tag.

Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg sind bei ihrem Heimspiel gegen Schlusslicht VCO München am Ende mit einem blauen Auge davongekommen. Anders als erwartet ging das Match über fünf Sätze. Mit 3:2 holte sich das Ogü-Team immerhin zwei Zähler. Noch im Hinspiel Ende Januar schafften die Günztalerinnen einen klaren 3:0-Auswärtsieg.

 

„Das ist bitter. Wir haben heute einen wichtigen Punkt verloren“, zeigt sich Sandra Eggel nach dem Spiel doch sichtlich konsterniert. „Es ist überhaupt nicht gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben“, verweist die Kapitänin dabei auf den ersten Satz. Völlig überraschend ging dieser Durchgang mit 25:27 an die Gäste, die munter und frech aufspielten. „Wir sind hier überhaupt nicht ins Spiel gekommen, haben zu viele Fehler produziert“, kritisiert Eggel. Doch auch in der Folge lief nicht alles reibungslos bei den Gastgeberinnen. Zwar konnten die Abschnitte zwei und drei mit 25:19 und 25:11 gewonnen werden, doch schaffte es das Ogü-Team nicht, im vierten Satz den Sack zuzumachen. Stattdessen kauften die Münchnerinnen ihnen den Schneid ab und retteten sich in den Tie-Break. Mit 15:10 holte sich Obergünzburg dann doch noch den Zusatzpunkt.  „Wir haben dann irgendwie den Kopf aus der Schlinge gezogen. Dennoch war unser Auftritt vor eigenem Publikum bodenlos“, schüttelt Eggel mit dem Kopf und macht deutlich: „Es war unser schlechtestes Saisonspiel.“ Cheftrainer Peters Maiershofer konnte mit dem Spiel seiner Mannschaft in keinster Weise zufrieden sein. „Wir sind wohl zu leichtfertig an die Sache herangegangen.“ Primär lag es auch an der Einstellung der Spielerinnen. „Das hätte nicht sein müssen.“ Unterm Strich hat sich der Tabellenletzte der Regionalliga Südost viel besser verkauft als noch beim Hinspiel. Auffallend war, dass die Gäste nur mit sechs Spielerinnen die Reise nach Obergünzburg antraten. „Ich glaube schon, dass der Punkt für sie wie ein gefühlter Sieg ist“, sagt Sandra Eggel. Sie habe mindestens einen 3:1-Sieg erwartet. „Der Punktverlust tut uns schon weh“, ergänzt Maiershofer. Hinzu kommt, dass sein Team künftig ohne Julia Fischer auskommen muss. Private und berufliche Gründe sorgen dafür, dass sie nicht mehr auflaufen kann. „Sicherlich fehlt es uns an Alternativen, doch mit Franziska Reiter aus dem Jugendbereich werden wir diese Lücke schließen.“ - Stefan Günther

 

Mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten

 

Foto: Peter Roth