Obergünzburg – Ein Drittel der Punktspiele in der Regionalliga-Südost sind für die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg bereits vorüber. Die Bilanz nach sechs Spielen: Vier Siege und zwei Niederlagen, was derzeit Platz drei bedeutet. Zuletzt gelang den Günztalerinnen ein knapper 3:2-Sieg über den SV Esting.

Im Tie-Break konnte der TSV dieses wichtige Duell für sich entscheiden. „Zuhause sind wir weiterhin eine Macht. Dass wir diesen fünften Durchgang entschieden haben, war auch reine Kopfsache“, lobt Cheftrainer Hubert Hermann seine Spielerinnen.

Rückblickend musste er im Auswärtsspiel gegen Ansbach sogar auf vier Positionen umstellen. Am Ende fuhren die Ostallgäuerinnen ohne Zählbares nach Hause. „Wir haben aber dennoch stark gespielt. In Dingolfing waren wir ersatzgeschwächt aufgestellt“, erklärt er hier die 1:3-Niederlage gegen den Aufsteiger.

Auch in Erlangen musste Obergünzburg einen Kraftakt über sich ergehen lassen. Beim 3:2-Sieg gaben sie auch wieder einen Zähler ab. In der Tabelle liegt der TSV bereits 13 Punkte hinter Spitzenreiter TSV Ansbach zurück. Allerdings haben die Franken zwei Spiele mehr auf dem Konto.

Wie schon in der vergangenen Saison bauen die Günztalerinnen auf ihre enorme Heimstärke. „Wir haben kein einziges Spiel in eigener Halle verloren Das ist schon eine Hammerquote, die wir hingelegt haben“, blickt Hermann gerne auf die Spielzeit 2015/2016 zurück. Die Sporthalle am Nikolausberg soll auch weiterhin eine Festung bleiben. Bis jetzt ist der Tabellendritte in eigener Wirkungsstätte ungeschlagen.

Das soll auch nach dem Heimspiel gegen den FSV Marktoffingen am Samstag, 26. November, um 19 Uhr so sein. Das Team aus dem Landkreis Donau-Ries siegte zuletzt gegen den TV Erlangen mit 3:0-Sätzen. „Marktoffingen hat eine spielstarke Mannschaft. Es ist eine sehr unangenehme Truppe, die wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen“, appelliert Coach Hermann. Dank Videoanalysen aus der vergangenen Saison könne er sein Team optimal auf den Gegner vorbereiten.

von Stefan Günter