Im Angriff zu durchschlagschwach

Die über dreistündige Anreise nach Regenstauf ließen sich die Ostallgäuerinnen nicht anmerken; sie starteten stark und gingen schnell mit 4:0 in Führung. Doch der TB/ASV Regenstauf ließ sich davon nicht beeindrucken und verkürzte den Rückstand Punkt um Punkt bis die Oberpfälzerinnen selber in Führung gingen. Alleinig die Aufschlagstärke der Obergünzburger Volleyballerinnen genügte nicht um diesen Gegner in Bedrängnis zu bringen, dazu war das Regenstaufer Damenteam zu annahmestark; so ging der 1. Satz mit 22:25 an den TB/ASV. Neben der Aufschlagstärke punkteten die TSV-Spielerinnen im 2. Spielabschnitt mit schnellen und platzierten Angriffsbällen über die beiden Hauptangreiferinnen Miriam Amann und Martina Endres; so entschied Obergünzburg den 2. Satz deutlich mit 25:17 für sich und glich zum 1:1 nach Sätzen aus. Ebenso schnell wie die Ostallgäuerinnen ausgleichen konnten verließen sie auch wieder die Erfolgsspur. Regenstauf stellte sich zunehmends auf die Obergünzburger Angriffe ein und holte Ball um Ball heraus; zu schwach war die Durchschlagkraft der Obergünzburger Angriffsbälle. Im Gegenzug punktete Regenstauf mit seinen Angriffen über die Außen- und Mittelposition, so dass die Kazemi-Truppe die Niederlage im dritten und vierten Spielabschnitt nicht mehr abwenden konnte und das Spiel mit 1:3 abgeben mußte; Einziger Lichtblick dieses keineswegs überzeugenden Auftritts des Obergünzburger Volleyballteams war die Einwechslung von Neuzugang Mona Dürr, die Sicherheit und Stabilität in der Abwehr brachte.

Wiedergutmachung strebt die Mannschaft um Kapitänin Martina Endres am kommenden Sonntag an - da steht dem Regionalliga-Damenvolleyballteam aus dem Günztal ab 14:30 Uhr in der Sporthalle am Nikolausberg der Tabellennachbar TV Erlangen gegenüber. (wb)